Vonovia Aktie

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neuester Beitrag:  17.04.26 17:25
eröffnet am: 05.01.16 13:56 von: Nibiru Anzahl Beiträge: 11934
neuester Beitrag: 17.04.26 17:25 von: HaraldW. Leser gesamt: 6139230
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15.12.25 12:49 #10751 Vonovia: Gropyus
15.12.25 14:14 #10752 Die Renditen fallen
heute ordentlich, dazu nächstes Jahr ein FED Chef der die Zinsen in US wohl auf 1% senken muss.
Die Zinskurve  dürfte ab sofort kontrolliert werden + Anleihekäufe die Liquidität ins System schiebt.
Alles Bullisch für die Märkte und gerade für Zinssensible Werte wie Vonovia. Dazu gesellen sich absolut Top Finanzergebnisse , hohe Dividende und ein KGV um die 11.

Verstehe einer, dass die Aktie nicht bei und über 30 Euro steht.
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15.12.25 14:28 #10753 thefan1
Die Anleiherenditen sind im Vonovia Kurs sehr-sehr übergetrieben. In dem heutigen Kurs ist ein Implicit Cap Rate 4,27% eingepreist. Vonovia ist ein BBB+ Unternehmen bei dem das realistische premium +125BP ware. Das bedeutet: 2,85+1,25=4,1% faire Implicit Cap Rate. Mit diesem Cap Rate der Kurs sollte 27 euro sein.
Jeder -25BP im Cap Rate bedeutet bei dem Kurs 4-5 euro plus.  

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15.12.25 14:33 #10754 Kurs und Anleiherenditen
Bei 2,65-2,7% 10 Jahre Zinsen ware der 30 euro Kurs realistisch.  

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15.12.25 14:46 #10755 Heute wird auch wieder
explizit Vonovia bei ordentlichen Volumen nach unten gedrückt. Die anderen Immos heute
alle moderat im Plus. Bis jetzt über 1,5 Mio gehandelte Aktien. Das ist manches Mal Tagesvolumen.
Wo kommen die ganzen Stücke her ? LV glaube ich nicht, da hätte es schon längst mal eine 0,5% Überschreitung geben müssen.  
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15.12.25 15:00 #10756 Hier wird sich
richtig Mühe gegeben mit Drücken. Wahnsinn.  
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15.12.25 16:01 #10757 Unterstützung bei 23,74 € durchbrochen
Nachdem man eher halbherzig zuletzt versucht hatte eine Break der horizontalen Unterstützung bei 23,74 € zu verhindern, hat man heute dann das Ganze eingestellt, da weiterhin zu viele große Long-Investoren /Vermögensverwalter den Wert meiden bzw. reduzieren. Dazu kommt natürlich auch noch Window Dressing  hinzu, wo die übelsten Nieten des Jahres  aus den Portfolios noch gekehrt werden Richtung Stichtag. Die Musik spielt weiter in anderen Branchen.  Viele andere Immo Werte laufen doch auch  nicht gut. Das hat nun mal etwas mit der Branche  hier und den vielen besseren Alternativen zu tun.  

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15.12.25 16:40 #10758 Erstaunlich
Hätte darauf getippt, dass Vonovia sich besser machen würde wenn man den AI trade aus dem Portfolio wirft. Allerdings scheint es auch dann nicht so recht zu laufen. 2026 ist das Ziel die 20 EUR zu halten. Würde um die 19 EUR nochmal nachlegen.  

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15.12.25 16:43 #10759 durchbrochen...
die Unterstützung ist durchbrochen, wenn der Schlusskurs auf Xetra drunter ist.

Zur Zeit wird sie noch getestet.  
15.12.25 17:27 #10760 Thefan1
"explizit Vonovia bei ordentlichen Volumen nach unten gedrückt. Die anderen Immos heute
alle moderat im Plus. Bis jetzt über 1,5 Mio gehandelte Aktien. Das ist manches Mal Tagesvolumen.
Wo kommen die ganzen Stücke her ? LV glaube ich nicht, da hätte es schon längst mal eine 0,5% Überschreitung geben müssen."

Handelsvolumen bedeutet nichts. Wenn es zB. 2 LVs zusammenarbeiten und verkaufen-kaufen zwischeneinander die Aktien dann wird Handelsvolumen gross und sie können eine Abwärtsspirale erreichen. So Leerverkaufsquote wird nicht grösser.  

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16.12.25 08:50 #10761 Investoren denken vielleicht
16.12.25 09:11 #10762 Kurs war auf Xetra SK darunter

HaraldW.: #10759 15.12.25 16:43 die Unterstützung ist durchbrochen, wenn der Schlusskurs auf Xetra drunter ist. Zur Zeit wird sie noch getestet.
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Also auf Xetra war der SK bei 23,72€ und damit unter der alten Marke von 23,74€ bzw. der horizontalen Unterstützungszone von 23,74/24,04€ . Damit würdest du also auch zustimmen, daß "durchbrochen " wurde.

 

Angehängte Grafik:
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16.12.25 09:29 #10763 Ukraine
Ukraine und Inflation. Wenn Trump seine Bemühungen erfolgreich sind und es zum Frieden in der Ukraine kommt, dann sollte das gut gegen die Inflation helfen.
Damit dürften die Renditen der Anleihen ordentlich fallen. Das kann jederzeit passieren. Dann interessieren Charts überhaupt niemanden mehr. Schaut Euch mal den November 2023 an.  
16.12.25 10:42 #10764 Diskrepanz Kurs und Analysten
Über Diskrepanz zwischen dem Kurs und Analysten:

-Obwohl die Anleiherenditen steigen aber durch Mieterhöhung Vonovia verdient mehr Geld als die Zinskosten steigern.
-Immobilienpreise an dem Markt steigen auch.

Aufgrund dieser Fakten faire Wert von Vonovia steigert.

So kommt die Frage: Warum fällt der Kurs?

Weil in US die REITs sind aufgrund Cap Rate eingepreist:
Implied Cap Rate= FFO (Net Rental Income)/EV.

Bei Vonovia Implied Cap Rate war gestern: 4,29%.

Das bedeutet: 10Jahre Anleiherenditen + 144BP. Premium. Der Markt erwartet 4,29% Rendite.

Das Problem ist: Implied Cap Rate und die Geschäftszahlen entfernen voneinander immer weiter und weiter und dadurch Diskrepanz zwischen dem Kurs und faire Wert wird immer grösser.

Die Millioneurofrage ist: wie lange kann das dauern?
Der Kurs wird immer niedriger und Vonovias Gewinn wird immer mehr.  

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16.12.25 18:32 #10765 Vonovia
und trotzdem habe ich das Gefühl mit jeder Aktie die ich kaufe, als würde ich ein Stück Haus zum halben Preis kaufen.

Die Bewertung über den Aktienkurs ist meiner Meinung nach total aus dem Ruder gelaufen.

Habe heute auch nochmal nachgelegt, solange der Kurs noch unter 24 ist.

Die 5%+ Dividende sehe ich zumindest für Mai 2026 als sicher an.

Und den Kurs sehe ich zu diesem Zeitpunkt bei 30+

Unterm Strich bin ich sehr zufrieden mit meiner Investition in Vonovia.  

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16.12.25 20:06 #10766 Vonovia
ich kaufe auch immer weiter zu.
Es gibt ne schöne Dividende der Kurs wird steigen früher oder später. Wahrscheinlich eher später.

Solange tröstet mich die Dividende.

War bei Tabak und Öl vor 3 oder 4 Jahren nicht anders.

Nur meine Meinung  

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17.12.25 07:52 #10767 Ermöglicht keine Enteignungen
17.12.25 09:52 #10768 @Sweener #10766 -- Divi und abwarten
Ich sehe das auch so. Hab vorgestern nochmal nachgelegt. Ich freue mich wie du über "steuerfreie" (mehr dazu unten) Dividende. Ist für mich ein Langzeitinvest. Irgendwann steigt der Kurs bis ich bereit bin den Gewinn zu realisieren. Und bis dahin freue ich mich über die Dividende.

Die meisten wissen es ja. Ich wusste das, wie sicher Einige andere, eine Zeit lang nicht: Die "steuerfreie" Dividende ist gar nicht so cool: https://www.derboersebius.de/...denden-klingt-cool-ist-aber-oft-doof/

Ich finde sie psychologisch trotzdem geil zu sehen, dass mein angelegtes Geld auch was bringt. Ist ja wie bei ausschüttenden ETFs ohne Zinseszins-Effekt oder thesaurierenden ETFs. Ich möchte immer was kommen sehen.
33502957  

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17.12.25 11:06 #10769 Steuerfreie Divdende
Sehr gut Erläuterung.
Es bedarf aber einer Ergänzung:

Wer aus Aktienhandel einen Verlust zu verzeichnen hat ( und wer hat das im Laufe der Zeit nicht ),
der kann in dem genannten Beispiel die fällige Steuer von 0,53 Cent mit dem Verrechnungstopf „verrechnen, so dass die 0,53 Cent netto ausgezahlt werden und der Verrechnungstopf sich um 0,53 Cent reduziert.
Aber nur in solchen Fällen ist eine Dividende aus dem Einlagenkonto sinnvoller.

Fazit:
Man sollte immer die Gesamtlage betrachten und dann seine Entscheidung treffen.33505418  

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17.12.25 18:51 #10770 Gekauft für knapp 30 Euro
Kursempfehlungen wären ja fast alle über 30 Euro...

glaubt Ihr das wir jemals noch die 30 ankratzen ?

Zinsen gehen ja eher nach oben....

Da muss sich Vonovia noch mehr anstrengen.  
17.12.25 19:52 #10771 Ifo und Zinsen
The Ifo survey is a closely watched barometer of German corporate sentiment across manufacturing, services, retail, and construction. The drop in the index highlights persistent structural slack in Europe’s industrial engine, where weak demand, subdued investment, and waning export momentum continue to weigh on growth expectations. In previous cycles, deteriorating business confidence has often preceded a decline in manufacturing output, depressing earnings expectations for cyclical sectors. As a result, investors typically seek safety in German Bunds, driving yields lower.

However, the magnitude of the drop in yields was modest. Risk sentiment in equities improved following stronger global markets, tempering the downside reversal in bond yields. Commerzbank analysts accurately captured this tension, noting that Bunds are “torn between Fed rate cut vibes and positive global risk sentiment.” The U.S. signal was important. Williams’ remarks helped revive expectations for additional policy easing from the Federal Reserve, aligning U.S. and European rate markets toward a synchronized softening path. That limited upward pressure on yields even as equities continued to attract risk-oriented flows.

The German 10-year Bund yield slipped only 1.2 basis points to 2.682%, showing that while growth concerns are real, they are not yet strong enough to override risk-on positioning in equities. Investors are rotating toward rate-sensitive plays while maintaining exposure to risk assets, reflecting a hedging strategy rather than full risk aversion.

Targeted Market Impact

Bund yields were the primary mover, with the marginal decline reflecting cautious but not panicked demand for safety. The limited fall, rather than a broad rally in sovereign debt, signaled that investors are not positioning for a deep deterioration in eurozone macro conditions, but rather for a gradual policy easing cycle if data weakness persists.

In contrast, European equities found support from rising expectations that both the Fed and the ECB may lean toward easing in early 2025 should growth remain subdued. This dynamic typically supports rate-sensitive sectors such as utilities and real estate, while exerting downward pressure on bank margins through potential compression in yield spreads.

The euro was broadly stable, as competing forces offset each other: weaker domestic sentiment weighed on the currency, but growing expectations of Fed rate cuts limited the dollar’s advantage.

Forward View

In the short term, markets will focus on upcoming eurozone PMI releases and German industrial production data. A sustained slide in sentiment indicators could solidify expectations that the ECB will need to shift its neutral stance toward a more dovish outlook. The base case is that Bund yields gradually drift lower toward the 2.50% region if economic data confirm continued weakness. The alternative scenario is that stronger external demand or improving business expectations stabilize yields near current levels, especially if equities maintain risk momentum.

Over the medium term, investor attention will shift to ECB policy communications and U.S. rate-cut timing. If Fed policymakers reinforce the likelihood of early cuts, global yield compression could accelerate, narrowing the transatlantic rate gap.

Conclusion

Investors seeking to position ahead of a potential downward shift in yields may consider duration-sensitive exposure in core eurozone sovereign bonds. However, the key risk to such positioning is a rebound in business sentiment or persistent equity strength that keeps yields anchored, limiting further downside in Bund rates.  

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18.12.25 10:39 #10772 Trump
Präsident Trump kündigt die "aggressivsten" Wohnungsreformen für 2026 an und will bald den nächsten Fed-Vorsitzenden bekannt geben, der an deutlich niedrigere Zinsen glaubt. Er erwartet einen weiteren Rückgang der Hypothekenzahlungen.  

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18.12.25 15:03 #10773 Wie gesagt,
woran die glauben, also die EZB und was Trump will um jeden Preis steht konträr zu dem was die Anleihemärkte sagen. Da sinkt nix und "slipt" auch nix, keine Ahnung von wann der andere Artikel ist.
Die brechen gerade schon wieder nach oben aus.... also in die komplett andere Richtung von dem was jeder gerne hätte und was durch die Medien geht.
https://de.investing.com/rates-bonds/germany-10-year-bond-yield

Wie das sein kann? die langfristigen Schulden müssen halt gekauft werden am Ende und die die sie kaufen wollen immer höhere Risikozinsen. Ist doch klar bei der schieren Masse an Anleihen die da Käufer brauchen, bei uns wie überm Teich. Alle verschulden sich immer schneller...
Ich weiss nicht wie das ausgehen wird am Ende, aber die Mär von fallenden Zinsen die durch die Medien geht glaub ich nicht, ich hör lieber auf die Profis am Anleihemarkt.33507940  
18.12.25 17:30 #10774 Aus einem anderen Börsenforum
"Am Ende des Tages, wenn jeder wie er wollte mal auf den Busch geklopft hat, wird es für die Geldpolitik, ob USA, GB, EU, Japan oder wo auch immer im Kreditgeldschöpfungssystem nur genau 2 Alternativen geben: Staatspleite oder Geld drucken mit einer entsprechend hohen nachgelagerten Inflation.


Ersteres scheidet bei allen Staaten, die die zweite Möglichkeit haben, faktisch aus. Gerade in "Demokratien" wären die Verwerfungen zu groß. Es bleibt nur die zweite Variante.

Genau das hatte ich bereits ab 2008 so behauptet und so ist es auch gekommen. Nun steht schon die zweite Runde an. Wir haben noch etwas Zeit. Aber schon bald, also in 2 bis 3 Jahren spätestens, denke ich, werden wir global überall das Drucken von Geld durch die Notenbanken sehen.

Höhere Kapitalmarktzinsen werden die Notenbanken, wenn die Staaten mit dem Rücken zur Wand stehen, durch den Aufkauf von Anleihen (Staatsanleihen, Unternehmensanleihen, etc.) niederdrücken wie in der Zeit von 2010 bis 2021. Es gibt schlicht keine andere gangbare Alternative derzeit. Jede technisch vorstellbare Alternative hat einen zu hohen Preis.

Es braucht noch eine Weile, bis das Groß der professionellen Marktteilnehmer dies erkannt haben wird. Aber man wird dies erkennen."  

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18.12.25 17:45 #10775 Das ist dann wohl alternativlos irgendwann
,aber im Moment steigen "nur" die Zinsen im Euroraum.
In den USA hat die Notenbank aber angefangen direkt Anleihen zu kaufen. Also die füttern den Markt da direkt mit gedrucktem Geld am Allzeithoch.
Wo die Zinsen hin müssen bei uns bis die EZB anfängt mit dem Spiel ist wahrscheinlich die Gretchenfrage.
Gute Chance die Zinsen brechen wirklich weiter aus bei uns in Richtung des US Niveaus bei 4-5% und dann greift auch hier die Notenbank direkt ein mitm Drucken und Anleihekauf.
Ist durchaus ein wahrscheinliches Szenario mMn.
Solang nur die Zinsen und auch Baufi als weiter steigen hats der Immomarkt wieder schwerer und wahrscheinlich auch weiterhin die Aktien, aber iwann wird auch das eingepreist sein, nur wann..33508352  
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