Vonovia Aktie

Seite 422 von 478
neuester Beitrag:  18.04.26 21:00
eröffnet am: 05.01.16 13:56 von: Nibiru Anzahl Beiträge: 11936
neuester Beitrag: 18.04.26 21:00 von: Börsennewcomer Leser gesamt: 6146899
davon Heute: 3712
bewertet mit 20 Sternen

Seite:  Zurück      |     von   478     
13.11.25 20:20 #10526 Bilderberg
"Hier ging es drei Tage rauf ... Das schreit förmlich nach Rücksetzer."
Also ich habe deine Beiträge sonst immer als gehaltvoller in Erinnerung. Das ist schon so, als ob man ins Casino geht und auf rot setzt, wenn dreimal hintereinander schwarz kam. Funktioniert das beim Trading besser als im Casino? Just asking. Ich bin aber auch etwa versucht zu traden. Ich finde nämlich auch, dass der Kursanstieg etwas enttäuschend ist für ein Investment. Ciao  

Bewertung:
2

14.11.25 08:56 #10527 BLACK
FRIDAY..
VORSICHT L O C H!!!!!  
14.11.25 09:34 #10528 6 % der Vermieter sind private Unternehme.

In Berlin sind es allerdings 40 % (2). Davon (von allen Berliner Mietwohnungen) entfallen 20 % auf Vonovia (3)


Quellen:

(1) https://www.handelsblatt.com/finanzen/immobilien/...er/100144891.html

(2) https://www.berliner-mieterverein.de/aktuelles/92753.htm

(3) https://report.vonovia.com/2025/q1/app/uploads/...5-Informationen.pdf



Das sind wesentliche Parameter für die Entscheidung der Frage, ob die Vergesellschaftung von Vonovia verfassungsmäßig wäre. Siehe dazu meinen Beitrag vom 12. 11. 25 (09:18). Zitat:

"Rechtsstaatsprinzip (Art. 20 GG)

Verhältnismäßigkeit: Jeder staatliche Eingriff muss geeignet, erforderlich und angemessen sein. Eine pauschale Vergesellschaftung ohne individuelle Prüfung wäre problematisch."

Da also andere Unternehmen am Berliner Markt für 80 % der Mietwohnungen stehen, wäre die Vergesellschaftung schlicht unverhältnismäßig, wenn sie nur Vonovia betreffen würde. Auch aus anderen Gründen, wie dem Gleichheitsgrundsatz (Art. 3 GG). Es stellt sich weiters die Frage, ob es nur in Berlin oder nicht doch auch in (vielen) anderen Teilen Deutschlands einen Mangel an günstigen Mietwohnungen gibt. Letzteres ist wohl der Fall (München, ...). Damit müsste wegen dem Gleichheitsgrundsatz (Art. 3 GG) für große Teile Deutschlands entschieden werden, ob und zu welchen Konditionen eine Vergesellschaftung angebracht ist. Da hier aber nur 6 % der Vermieter private Unternehmen sind, wäre wohl kaum die erforderliche Verhältnismäßigkeit (Art. 20 GG) gegeben.



Die Quelle (1) ist hinter einer Bezahlschranke, aber es gibt ein paar Freiartikel. Die lassen sich beliebig erweitern, wenn man die Browser-Daten (Cookies, ...) löscht.

 
14.11.25 09:49 #10529 Kleine Korrektur
Es muss natürlich heißen:

"Da also andere (Unternehmen) am Berliner Markt für 80 % der Mietwohnungen stehen, ..."  
14.11.25 13:58 #10530 Interessant
Interessant wäre doch mal eine fundierte Berechnung wie hoch der für Vonovia optimale Zins wäre.
Ich glaube das das jetzige Niveau optimal für uns ist.
Hoch genug damit der Mangel an Wohnraum bestehen bleibt und weiter hohe Mieterhöhung produziert.  
14.11.25 14:05 #10531 Renditen fallen wieder
Nach dem Hoch heute Morgen auf 3,72 % ging es jetzt knapp 1% runter auf 3,69 %. Normal müssten die Renditen bei schwachen Märkten auch fallen, da die Flucht in Sicherheit die Staatsanleihen nach oben treibt. Mal schauen, ob der Effekt jetzt so langsam kommt. Wäre gut für uns.
-----------
Sparbuch Schlüchtern Long !

Bewertung:
2

14.11.25 21:24 #10532 Wochenperformance
Vonovia hat im Laufe der Woche rund 3 Prozent zugelegt. Ferner haben mit Vonovia, Deutsche Wohnen, LEG, TAG, Aroundtown, Patrizia, etc. wirklich alle Immobilienkonzerne Rekordergebnisse veröffentlicht und ihren Jahresausblick bzw. die Prognose für 2026 deutlich angehoben. Die Daten vom Immobilienmarkt (u.a. Greix) sind sehr positiv und deuten eine Beschleunigung des Preisauftriebs an. Die Bundesregierung hat heute eine KFW55 Förderung im Umfang von 1,2 mrd Euro auf den Weg gebracht, mit der man im Ergebnis bereits genehmigte Neubauten fördern möchte. Ein signifikanter Teil wird auf Vonovia und Co entfallen.

Alle Vorzeichen stehen auf grün. Auch, wenn die heutige Zinsentwicklung mehr als dürftig erscheint, setzt sich im breiten Markt bei vielen Akteuren mittlerweile die vorsichtige Gewinnmitnahme sehr gut gelaufener Titel allmählich in Gang. Viele davon werden in deutlich defensivere Titel mit guter Dividendenrendite und einer gewissen Krisenresistenz umschichten. Die Immobilienwerte werden wohl ganz oben dabei sein. Ferner wird der breite Markt auch immer mehr auf die fundamentale Unterbewertung der Immobilienaktien und die sich daraus ergebende Turnaround-Story aufmerksam.

Der perfekte Mix, der zusätzlich als Brennstoff noch massive Wiedereindeckungskäufe von Leerverkäufern auslösen könnte. Ferner ist bei einem Überschreiten des SMA 38 bzw. 200 auch mit weiteren Käufen zu rechnen. Viele werden auch erst einsteigen, wenn diese Linien überschritten sind und spekulieren dann auf einen Hochlauf bis 34 Euro und sogar mehr.

Ich halte es für durchaus realistisch, dass Vonovia möglicherweise in der nächsten Woche schon die 28 Euro Marke ankratzt oder überschreitet, sofern nicht der Gesamtmarkt in die Knie geht. Und vielleicht sogar als Antizykliker gerade dann.

Mal abwarten, was die nächste Woche bringt. Die Vergangenheit hat bei Vonovia schon sehr oft gezeigt, dass so wie nach Süden auch ein plötzlicher Anstieg gen norden um 2, 3 oder gar 4 Euro in wenigen Handelstage realisiert werden konnte. Warum also nicht auch diesmal ? - Fundamental spricht mal gar nichts dagegen und wenn gute Quartalsergebnisse bei u.a. Siemens Energy etc. ausreichend sind, um die Aktie mal kurz intraday um 10 Prozent zu haben bei bereits massiven Kursgewinnen in diesem Jahr, dann geht das wohl auch hier.  
16.11.25 20:16 #10533 Renditen
Denke mal das diese Nachricht auch für unsere Energiekosten und Inflation wichtig sind.
Denkt an die französischen Staatsschulden.
https://www.handelsblatt.com/politik/konjunktur/...003bG00000HvXzzQAF33422013  
17.11.25 09:37 #10534 Good news..
Vonovia-Aktie: Wenn der Mehrfachboden jetzt hält, sind Kurse über 30 Euro drin

Der deutsche Immobilienriese Vonovia hat in den vergangenen Monaten eine bemerkenswerte Widerstandsfähigkeit bewiesen. Während die Aktie zeitweise unter Druck geriet, hat sich bei 25 Euro ein stabiler Mehrfachboden gebildet, der bereits mehrfach erfolgreich getestet wurde. Diese technische Marke könnte nun den Startschuss für eine nachhaltige Erholung geben. Analysten sehen Potenzial bis in den Bereich von 32 bis 35 Euro. Unterstützt wird diese optimistische Einschätzung durch eine Reihe positiver Unternehmensmeldungen: Der Konzern hat mit einem spektakulären Anleihe-Rückkauf fast 560 Millionen Euro Schulden getilgt, profitiert von staatlichen Förderprogrammen über 1,15 Milliarden Euro für den Wohnungsbau und treibt mit einer Glasfaser-Offensive die Modernisierung seiner Bestände voran. Die fundamentalen Weichen stehen auf Wachstum.

Finanzielle Stärke durch cleveres Schuldenmanagement

Vonovia demonstriert gerade eindrucksvoll, wie modernes Finanzmanagement funktioniert. Der Konzern hat kürzlich Anleihen im Volumen von 559,6 Millionen Euro vorzeitig zurückgekauft. Das klingt zunächst technisch, hat aber handfeste Vorteile. Durch die frühere Tilgung spart das Unternehmen erhebliche Zinszahlungen und verbessert seine Bilanzstruktur spürbar. Die Schuldenquote sinkt, die finanzielle Flexibilität steigt. Nur wenige Wochen zuvor hatte Vonovia erfolgreich neue Eurobonds über 2,25 Milliarden Euro platziert. Die Strategie dahinter ist clever: Mit frischem, günstigem Kapital werden teure Altlasten beseitigt. Diese Doppelstrategie überzeugt die Märkte und schafft Vertrauen bei Investoren. Nach Jahren der Konsolidierung zeigt der Immobilienriese nun wieder echte Schlagkraft. Die operative Entwicklung stimmt ebenfalls optimistisch. Die Tochter, Deutsche Wohnen, steigerte in den ersten neun Monaten ihr bereinigtes EBITDA auf knapp 568 Millionen Euro. Die Durchschnittsmiete pro Monat stieg auf über 8,20 Euro pro m². Unter dem Strich stand ein Gewinn von über einer Milliarde Euro, nachdem im Vorjahr noch Verluste durch Immobilienabwertungen angefallen waren. Diese Zahlen belegen: Die fundamentale Basis des Konzerns ist solide und das Geschäftsmodell funktioniert auch in schwierigen Zeiten.

Staatliche Förderung als Wachstumstreiber

Die Bundesregierung hat ein Zeichen gesetzt und stellt insgesamt 1,15 Milliarden Euro für den Wohnungsbau bereit. Davon fließen 800 Millionen in die Förderung von Effizienzhäusern und weitere 350 Millionen in die Umwandlung von Gewerbeimmobilien in Wohnraum. Für Vonovia als Marktführer öffnet sich damit ein neues Chancenfenster. Projekte, die bisher an der Schwelle zur Wirtschaftlichkeit scheiterten, werden plötzlich realisierbar. Gleichzeitig treibt der Konzern die Digitalisierung seiner Bestände voran. Zusammen mit der OXG Glasfaser, einem Joint Venture von Vodafone und Altice, startet Vonovia eine umfassende Glasfaser-Offensive. Die moderne FTTH-Technologie wird flächendeckend in zahlreichen Wohnungsbeständen ausgerollt. Besonders kundenfreundlich: Die Mieter können ihren Anbieter frei wählen, denn das Projekt basiert auf einem Open-Access-Modell. Diese Investition in die Zukunftsfähigkeit der Immobilien stärkt die Wettbewerbsposition des Konzerns nachhaltig und macht die Wohnungen für Mieter attraktiver.

Charttechnik

Aus charttechnischer Sicht hat sich die Vonovia-Aktie zuletzt bemerkenswert stabil gezeigt. Der Mehrfachboden bei rund 25 Euro wurde bereits mehrfach erfolgreich getestet und hat gehalten. Der RSI liegt aber noch bei eher enttäuschenden 41. Positiv gesehen bedeutet dies aber auch, dass noch Platz nach oben vorhanden ist. Großes Manko derzeit ist noch, dass beide wichtigen SMAs (50er und 200er) oberhalb des Kurses liegen. Dies bedeutet, dass sowohl mittel- als auch der langfristige Trend nach unten zeigen. Aber erste Tendenzen in den Candlesticks deuten auf eine Bodenbildung und eine Gegenbewegungsversuch der Bullen hin. Darauf aufbauend könnte sich eine Aufwärtsbewegung entwickeln. Das Chartbild zeigt erste Stabilisierungstendenzen. Nach der Abwärtsbewegung der vergangenen Monate könnte nun die Trendwende bevorstehen. Vonovia als Marktführer dürfte davon besonders profitieren.

Was tun?

Die Vonovia-Aktie bietet derzeit ein interessantes Chance-Risiko-Verhältnis. Der Konzern hat seine Hausaufgaben gemacht und steht fundamental solide da. Die Schuldenstruktur wurde optimiert, die operative Entwicklung überzeugt und strategische Initiativen wie die Glasfaser-Offensive sowie staatliche Förderprogramme schaffen neue Wachstumsperspektiven. Charttechnisch hat sich bei 25 Euro ein belastbarer Boden gebildet, der bereits mehrfach gehalten hat. Das begrenzt das Abwärtsrisiko erheblich. Für mittelfristig orientierte Anleger erscheint ein Einstieg auf dem aktuellen Niveau durchaus attraktiv. Das Kursziel von 32 bis 35 Euro entspricht einem großen Kurspotenzial. Wichtig bleibt es aber die Zinspolitik der EZB im Auge zu haben. Der nächste wichtige Termin ist die Vorlage des Geschäftsberichts für 2025 am 19. März 2026. Sollte das Management dann die positiven Impulse mit soliden Zahlen untermauern, dürfte die Erholung an Fahrt aufnehmen. Risikobewusste Investoren könnten das aktuelle Niveau für einen schrittweisen Aufbau einer Position nutzen.

https://www.finanznachrichten.de/...-kurse-ueber-30-euro-drin-012.htm  
17.11.25 09:44 #10535 Good News 2...
In den USA stehen in den nächsten Tagen nun verspätet aufgrund des Shutdowns einige Wirtschaftsdaten an. Es wird erwartet, dass sich ein empfindlicher Dämpfer auf dem US Arbeitsmarkt abzeichnet. So deuten Ersatzindikatoren wohl darauf hin, dass sich die Lohninflation in den USA deutlich abgekühlt habe und die Zahl der US Jobs wohl rückläufig sei bzw. die Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe wohl gestiegen seien.

Allerdings sind die Ausführungen von Markus Koch hierzu noch etwas vage, dürften sich in nächster Zeit jedoch mit deutlich mehr Fleisch füllen.

Insoweit geht man nun deutlich eher von einer weiteren Leitzinssenkung in den USA aus.

In Frankreich ist die Inflationsrate im Oktober im Übrigen auf unter 1 Prozent (0,8 Prozent) gesunken. Für Europa sei wohl in den nächsten Monaten ein weiterer deutlicher Rückgang zu erwarten. Erste Teilnehmer berichten hinter vorgehaltener Hand, dass sich hier ein überraschend deutlicherer Rückgang als erwartet einstellen könnte. Dann wäre gar die EZB angehalten, nochmals im Laufe des Jahres 2026 weitere Zinssenkungen vorzunehmen.

Zwar sei Deutschland hinsichtlich der Inflation noch deutlich weiter nördlich, allerdings macht die EZB eben Geldpolitik vor allem für die verschuldeten Südländer und weniger für uns. Wobei wir schuldentechnisch gerade mächtig aufholen...  
17.11.25 10:04 #10536 Good News 3...
Vor einigen Monaten, es müsste April und Beginn von Trumps Zolltiraden gewesen sein, hatte ich hier die wahrscheinlichsten Auswirkungen dieser auf das Preisniveau und die Inflation im Rest der Welt, allen voran in der EU analysiert.

Meine Prognose damals war, dass die zollbedingt zunehmende Abschottung des US Marktes von europäischen und vor allem chinesischen Waren, die nun immer stärker zutage tritt, zu einem deutlichen Überangebot im Rest der Welt, allen voran in der EU und damit zu einem massiven Preisdruck nach unten führen wird. Ferner schrieb ich (gerne nachlesen), dass dies letztendlich die Inflation in der EU deutlich dämpfen und möglicherweise sogar in Richtung 0 Prozent drücken könnte.

Nun zeigt sich, dass chinesische Waren, die nicht mehr in den USA abgesetzt werden können gepaart mit der chinesischen Politik der massiven Überkapazitäten und damit des Dumpingdrucks (wie erwartet) zunehmend in die EU und in den Rest der Welt umgeleitet werden.

https://www.handelsblatt.com/politik/deutschland/...en/100171957.html

Dies kann, sollte es so weitergehen, die Inflation in der EU, wie erwähnt, in Richtung 0 Prozent drücken. Das Unterschreiten der 1 Prozent-Schwelle wird die Politik und insbesondere die EZB mittelfristig zu weiteren fiskalischen Maßnahmen bzw. zur deutlichen Anpassung der Leitzinsen zwingen.

Allein das Ankommen dieser Erkenntnis auf den Geldmärkten wird die Marktzinsen deutlich nach Süden treiben, weit bevor die EZB reagiert. Noch benötigen die Teilnehmer etwas Zeit um das alles zu realisieren. Ich denke jedoch, dass es eine sehr große Chance gibt, dass das so passiert, wenn China und die USA nicht plötzlich doch Friede-Freude-Eierkuchen spielen. Wonach es Geopolitisch absolut nicht aussieht. Im Gegenteil....  
17.11.25 10:35 #10537 Zinsen
Wie der von Betongold2024 gestern Abend hier geteilte Handelsblatt-Artikel berichtet, beträgt die Inflation in der Eurozone nun 2,2 %. Diese Rate auf 2,0 % zu halten ist die Kernaufgabe der EZB. Dieses Ziel ist seit einiger Zeit so gut wie erreicht. Seit rund 11 Monaten rechnet der Markt eher mit einer Erhöhung der von der EZB gesteuerten Zinssätze (siehe zB die Entwicklung hier: https://www.worldgovernmentbonds.com/country/germany/ ). Der wesentliche Treiber ist die Schuldendynamik, insbesondere in .de und .fr., wie ja auch Betongold2024 andeutet.

Todi's Posting vom 05.11.25 19:48 berichtet von den aktuellen Refinanzierungskosten von VNA (3,96%). Siehe auch hier: https://www.vonovia.com/presse/pressemitteilungen/...en-von-2-25-mrd.

Die Zinsthematik ist für VNA zweifellos zentral - aber nicht aktuell. Das gilt auch für die Vergesellschaftungsinitiative, wie man an den gleichförmigen Bewegungen der Kurse der Branche ablesen kann (der Markt glaubt an einen Misserfolg der Initiative). Aktuell zentral sind mMn (meiner Meinung nach):

1. FOMO (fear of missing out) - anderes, insbesondere KI-Investments, verspricht/versprach mehr Rendite
2. Charttechnik und Algorithmen (wie zahlreich gepostet)
3. Dividenden-Carry-Trade zwischen VNA und DW (Elliott? s. Postings vom 12. und 13. 11.)

mMn wird die Bedeutung dieser 3 Punkte im Laufe der nächsten Zeit nachlassen und der Kurs von VNA nachhaltig Auftrieb erhalten. Allerdings gehe ich nicht davon aus, dass das bereits demnächst erfolgen wird. Es kann auch noch ein paar Monate dauern, was mir wahrscheinlicher erscheint. Der GD 200 ändert sich nicht von heute auf morgen. Und der Hype um NASDAQ-Titel scheint sich eher zu verlagern, als rasch nachzulassen. All dies erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit (der Betrachtung für den VNA-Kurs Relevantes).
 
17.11.25 20:15 #10538 Umschichtungen laufen wohl schon...
H+
Hendrik Leber im Interview
„Wir bevorzugen jetzt wieder langweilige Unternehmen“
Der Vermögensverwalter und Fondsmanager Hendrik Leber über seine Meinung zu Tech-Aktien wie Nvidia und Palantir, die Gefahr einer Spekulationsblase und das Problem unerfahrener Anleger.

Frankfurt. Die überschwängliche Stimmung am Aktienmarkt ist für Hendrik Leber ein wichtiges Signal. „Die Selbstüberheblichkeit der unerfahrenen Anleger hat deutlich zugenommen. Für mich ist das ein guter Indikator dafür, dass wir jetzt gerade den Gipfel des Booms erleben“, sagt der Chef der unabhängigen Vermögensverwaltung Acatis im Gespräch mit dem Handelsblatt. Entsprechend bereitet sich Leber auf die nächste Phase vor.

Er hat Anteile an Technologieunternehmen wie Nvidia und Palantir reduziert. Stattdessen setzt er stärker auf „langweilige Unternehmen“, so Leber. „Es gibt eine ganze Reihe von Firmen, deren Kurs-Gewinn-Verhältnis sich halbiert hat, von etwa 30 auf 15. Und das, obwohl das Geschäft weiterhin läuft. Die sind nur an der Börse einfach nicht mehr beliebt“, stellt er klar. Dies könnte sich bald ändern, davon will er profitieren.

Für die deutsche Wirtschaft rechnet Leber im kommenden Jahr mit einem Wachstumsplus. „Durch die Infrastrukturausgaben ist es nahezu unvermeidbar, dass die Wirtschaft wächst“ – selbst dann, wenn schlechte Politik gemacht würde, sagt Leber.

https://www.handelsblatt.com/finanzen/...e-unternehmen/100171320.html  
18.11.25 08:56 #10539 Löschung

Moderation
Zeitpunkt: 18.11.25 11:57
Aktion: Löschung des Beitrages
Kommentar: Unzureichende Quellenangabe

 

 
18.11.25 09:37 #10540 Bezahlschranke wieso das denn?
Wenn man einen vernünftigen Browser nimmt komme ich an den Artikel auch so dran.
Ist halt wie immer.
Die 80/20 Regel trifft man überall.
Sicher ärgern sich einige auch maßlos über die viele Werbung in der App.
Was man aber auch einfach umgehen kann mit der richtigen Adware Sperre.
Hauptsache Netflix Abo.
Leute Leute Leute.  
18.11.25 10:14 #10541 Handelsblatt
Ich habe die im Abo.  Kann aber keinen Artikel lesen wo weitere Abwertungen empfohlen werden.  Vom 17.11 gibt es gar keinen 33429789  
18.11.25 10:38 #10542 Löschung

Moderation
Zeitpunkt: 18.11.25 11:58
Aktion: Löschung des Beitrages
Kommentar: Beschäftigung mit Usern/fehlender Bezug zum Threadthema

 

 
18.11.25 10:52 #10543 @Bilderberg
Hi,

ich weiß zwar nicht welche App du meinst und was die 80/20 Regel in dem Kontext bedeutet, aber kommst du auch z.B. auf diesen Artikel?

https://www.handelsblatt.com/finanzen/immobilien/...ln/100166230.html

Würde mich wundern weil der ist wirklich hinter der Bezahlschranke. Beim Handelsblatt braucht man nicht für alle Artikel ein Abo. Man kann allerdings nur eine bestimmte Anzahl der freien Artikel lesen, soweit ich weiß.

Sorry, offtopic :-)  

Bewertung:

18.11.25 10:57 #10544 @MakeMeGreatAgain
Hi,

vermute er meint diesen Artikel:

https://www.handelsblatt.com/finanzen/immobilien/...02/100171308.html

Da geht es nicht explizit um Vonovia sondern die Immobilienbranche - ist von gestern.

@Bilderberg: den kannst du ohne Abo komplett lesen? Was benutzt du für eine App/Browser?  

Bewertung:
1

18.11.25 11:20 #10545 Artikel
Will das noch einmal jmd in einen Kontext setzen? Der Artikel über die Geldbeschaffung von TAG klingt als wäre das ein glücklcher Zufall. Also VNA hat sich auch zu guten Konditionen reichlich neues Geld beschafft. Oder erinnere ich mich da falsch? Ich würde den Artikel mit Vorsicht behandeln.
Sicher werden kleine prvate Investoren etwas Angst haben zu überhöhten Preise zu bauen. Von dneen bekommt man derzet wahrscheinlich wirklich kein Geld. Aber das ist imho ein anderes Thema. Vlt ist der vollständige Artikel ja differenzierter. Ciao  
18.11.25 12:17 #10546 Das Eigenkapital-Problem (laut Handelsblatt)
Der von Lenovo (danke) verlinkte Artikel berichtet davon, dass Immo-Entwickler nur schwer an EK kommen. FK sei deutlich einfacher. Dies ist aber nur NACH der Bezahlschranke erkennbar (@Spatz1a).

Für einen Zeitungsartikel ganz gut, aber dennoch mit krassen Schwächen. Z. B. wird nicht differenziert zwischen Miet- und Gewerbeobjekten. Der Artikel berichtet unter anderm von einer Nachfrageschwäche aufgrund (um laut Artikel bis zu 20 % zu) hoher Preise. Der Verkauf von Bestandsobjekten ist ja eine Form der EK-Beschaffung. Doch auch durch Fonds sei das zur Zeit nicht (im erwünschten Ausmaß) möglich. Nicht zuletzt aufgrund der Rendite-Erwartungen institutioneller Anleger (wie Pensionsfonds). Da die von diesen erwartete Rendite nicht erzielbar sei, liege eine Preissenkung der Bestandsobjekte nahe, um den Markt zu beleben bzw. um an EK zu kommen.

All das ist für Vonovia nur relevant, um das Marktumfeld einschätzen zu können. Es ist für VNA also positiv, da die Konkurrenz unter mangelnder Liquidität leidet. Denn VNA hat ja bereits signifikanten Immo-Bestand vor 2025 abverkauft (s. zB Threadverlauf). Außerdem hat sich VNA erst am 5. November FK in Form von Anleihen zu 3,96 % beschafft (mehrfach überzeichnet). Das ist um rund 1 % billiger als selbst die aktuelle Rendite, die die Dividende, langfristig orientierten Aktionären (mehr oder weniger sicher) bietet, die heute einsteigen. Die weitere Beschaffung von EK steht nicht auf der Tagesordnung von VNA.

Im Artikel wird also nicht von VNA berichtet, sondern von klein(er)en Immo-Entwicklern, die entweder unter mangelnder Liquidität oder unter mangelnder Risikobereitschaft (wollen Risiko via EK abwälzen, und weniger via EK selbst übernehmen) leiden.  
18.11.25 14:03 #10547 An Lenovo warum nicht?
Auszug:
Die Unternehmen verlassen dafür weitaus prestigeträchtigere Adressen in der Münchener Innenstadt. Novartis wollte ursprünglich Räume in der Alten Akademie, einem gescheiterten Projekt René Benkos in der Münchener Innenstadt, beziehen.

Der Pharmakonzern und die beiden Kanzleien werden am Bahnhof auf weitere Top-Adressen treffen. Der Tech-Konzern Apple hat zehn Fußminuten nördlich des Bahnhofs gebaut, ebenso wie Google. Auch Beratungshäuser wie McKinsey und die Boston Consulting Group sind dort ansässig.  
18.11.25 14:53 #10548 P. S. zu Eigenkapital-Problem (laut Handelsb.
Für die Nerds ... Ich schrieb ja mittags "Der Verkauf von Bestandsobjekten ist ja eine Form der EK-Beschaffung."

Der Verkauf von Bestandsobjekten ist natürlich keine Form der EK-Beschaffung, sondern buchhalterisch betrachtet ein sogenannter Aktivtausch. Er dient einer Verbesserung der Liquidität.

Im Artikel ist auch die Rede von (schwieriger!) Finanzierung von neuen, also noch nicht gebauten Immobilien durch EK-Beteiligung (und somit Risikoübernahme) von institutionellen Investoren wie (Immo-)Fonds. Es geht in erster Linie um die Kaptialbeschaffung. Die Bewertung der Objekte wird nur eher am Rande angesprochen.  
18.11.25 16:21 #10549 Paywall
Hallo Bilderberg,

ich frage aus reiner (technischer) Neugier. Ich selbst habe ja ein Abo - und bin auch bereit dafür zu bezahlen. Mich würde es trotzdem interessieren, ob es ein simple Möglichkeit gibt so eine Paywall zu umgehen.

Der Teil den du zitierst ist übrigens nicht hinter der Paywall. Die fängt erst nach dem darauf folgenden Absatz an. Der Artikel geht noch wesentlich weiter und endet mit dem Satz:

"Noch rollen die Bagger, Kräne und Bauzäune sind allgegenwärtig. Ob das Münchener Bahnhofsviertel mit Londons Kings Cross mithalten kann, wird wohl erst in den frühen 2030er-Jahren zeigen."  

Bewertung:

18.11.25 16:36 #10550 MakeVnaGreatAgain
Danke für deine Analyse und die paar Hinweise (#10546, #10548), vielleicht lesen wir in der Zukunft hier dadurch wenigere Verschwörungen ;-)  
Seite:  Zurück      |     von   478     
Antwort einfügen - nach oben
Lesezeichen mit Kommentar auf diesen Thread setzen: