ThyssenKrupp-Anleihe: Verliert der Stahlkonzern seinen Marken-Kern?


12.07.13 15:00
Fuchsbriefe

Berlin (www.anleihencheck.de) - Die Experten von "Fuchsbriefe" raten in ihrer aktuellen Ausgabe die Anleihe (ISIN DE000A0T61L9 / WKN A0T61L) von ThyssenKrupp weiter zu halten.

Nach dem Desaster mit den Stahlwerken in den USA und Brasilien, dann Kartell- und Korruptionsvorwürfen, mache zurzeit auch die Edelstahlsparte dem Stahlkonzern Sorgen. ThyssenKrupp habe diese Sparte an die finnische Outokumpu verkauft und jetzt wollten die Finnen weniger als ursprünglich vereinbart zahlen, denn die Sparte fahre weitere Verluste ein. Es würden Gerüchte kreisen, dass der Konzern die Trennung von Teilen oder vom gesamten europäischen Stahlgeschäft erwäge.

Vor dem Hintergrund würden sich die Investoren sowohl bezüglich der Aktie als auch der Anleihe zurückhaltend zeigen. Die von den Experten empfohlene Anleihe spiegele das höhere Risikoniveau bei dem Stahlkonzern inzwischen wider. Allerdings würden sie nach den jüngsten Kursabschlägen die negativen Nachrichten als eingepreist ansehen.

Deshalb bleibt es bei der Empfehlung "halten" für die ThyssenKrupp-Anleihe, so die Experten von "Fuchsbriefe". (Ausgabe 28 vom 11.07.2013) (12.07.2013/alc/a/a)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:

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