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Polen-Anleihe: Hohe Rendite bei moderaten Risiken
12.07.12 09:30
Anleihencheck Research
Westerburg (www.anleihencheck.de) - Der Analyst von Anleihencheck Research, Henning Wagener, hält die Anleihe (ISIN XS0479333311 / WKN A1ASBP) von Polen für ein interessantes Investment für den europäischen Staatsanleihen-Sektor.
Die Anleihe, emittiert von der Republik Polen, sei mit einem attraktiven Kupon von 5,25 Prozent ausgestattet, laufe noch bis zum 20.01.2025 und weise eine anlegerfreundliche Stückelung von 1.000 Euro auf. Bei einem gestrigen Schlusskurs von 116,79 Prozent biete das Papier eine jährliche Rendite von knapp 3,6 Prozent. Sowohl die Anleihe als auch der Emittent seien von der Ratingagentur Moody's mit der Note von "A2" bewertet, was im mittleren Investment-Grade-Bereich liege.
Die europäische Schuldenkrise halte die Märkte weiter in ihrem Bann. Die größten Sorgenkinder seien derzeit Griechenland, Spanien und Italien. Gleichzeitig sei die Furcht vor einer Ansteckung der Schuldenkrise auf weitere europäische Länder groß.
Vor diesem Hintergrund würden Anleger in Scharen in Anleihen aus als besonders sicher geltenden Ländern wie etwa Deutschland flüchten. Allerdings habe dies den Nachteil, dass mit diesen Anleihen dann kaum noch Rendite erwirtschaftet werden könne. In diesem Zusammenhang sei es durchaus nicht einfach, sicher scheinende Anlagealternativen zu finden, die auch einigermaßen respektable Renditen abwerfen würden. Ein geeigneter Kandidat hierfür ist nach Ansicht der Analysten von Anleihencheck Research Polen.
Die polnische Wirtschaft habe sich in den vergangenen Jahren erstaunlich gut entwickelt. Trotz Finanz- und Wirtschaftskrise habe das Land in 2009 ein Abgleiten in die Rezession vermeiden und mit stabilen Wachstumsraten beim Bruttoinlandsprodukt glänzen können. Nach einem Wachstum von 3,9 Prozent im Jahr 2010 sei das BIP im vergangenen Jahr mit beschleunigtem Tempo gewachsen. Die Wirtschaftsleistung sei um kräftige 4,3 Prozent geklettert, während Volkswirte "nur" mit einem Anstieg um 4,2 Prozent gerechnet hätten. Im laufenden Jahr werde die polnische Wirtschaft dieses rasante Wachstumstempo aber voraussichtlich nicht halten können. Allerdings liege die Wachstumsprognose immer noch bei gut 2 Prozent.
Auch die jüngsten Konjunkturdaten seien insgesamt noch positiv ausgefallen. Die polnische Wirtschaft werde weiterhin vor allem vom Inlandskonsum angetrieben. Ein Schwachpunkt der polnischen Wirtschaft sei aber die relativ hohe Inflationsrate, wenngleich sich diese zuletzt auf 3,6 Prozent verringert habe. In diesem Zusammenhang habe die polnische Notenbank Anfang Juli beschlossen, den Leitzins unverändert bei 4,75 Prozent zu lassen.
Die Verschuldung Polens liege bei lediglich rund 56% des BIP. Das Haushaltsdefizit habe in 2011 zudem wieder deutlich unter die 5%-Marke gesenkt werden können und bereits in diesem Jahr wolle die Regierung die Maastricht-Kriterien erfüllen und einen Wert von 3% oder besser erreichen.
Insgesamt erscheint es nach Einschätzung der Analysten von Anleihencheck Research wahrscheinlich, dass sich die polnische Wirtschaft auch in den kommenden Quartalen im europäischen Vergleich relativ gut entwickeln werde. Gleichzeitig liege die Verschuldung auf einem relativ moderaten Niveau. Insofern würden polnische Staatsanleihen bei deutlich überschaubaren Risiken relativ gute Renditen abwerfen und seien damit eine sehr attraktive Alternative im europäischen Staatsanleihen-Sektor. (Analyse vom 12.07.2012) (12.07.2012/alc/a/a)
Dieser Bericht wurde von Anleihencheck Research ausschließlich zu Informationszwecken erstellt. Die in diesem Bericht enthaltenen Angaben, Analysen und Prognosen basieren auf dem Wissensstand und der Markteinschätzung der mit der Erstellung dieses Berichtes betrauten Personen zu Redaktionsschluss. Anleihencheck Research behält sich in diesem Zusammenhang das Recht vor, jederzeit Änderungen oder Ergänzungen vorzunehmen. Die Vervielfältigung, Weiterleitung und Verteilung von Texten oder Textteilen dieses Berichtes ist ausdrücklich untersagt. Anleihencheck Research übernimmt keine Haftung für die Richtigkeit, Vollständigkeit oder Genauigkeit der im Bericht enthaltenen Informationen und/oder für das Eintreten der Prognosen.
Dieser Bericht richtet sich ausschließlich an Marktteilnehmer, die in der Lage sind, ihre Anlageentscheidungen eigenständig zu treffen und sich dabei nicht nur auf die Analysen und Prognosen von Anleihencheck Research stützen.
Dieser Bericht ist unverbindlich und stellt weder ein Angebot zum Kauf der genannten Produkte noch eine Anlageempfehlung dar.
Die Anleihe, emittiert von der Republik Polen, sei mit einem attraktiven Kupon von 5,25 Prozent ausgestattet, laufe noch bis zum 20.01.2025 und weise eine anlegerfreundliche Stückelung von 1.000 Euro auf. Bei einem gestrigen Schlusskurs von 116,79 Prozent biete das Papier eine jährliche Rendite von knapp 3,6 Prozent. Sowohl die Anleihe als auch der Emittent seien von der Ratingagentur Moody's mit der Note von "A2" bewertet, was im mittleren Investment-Grade-Bereich liege.
Die europäische Schuldenkrise halte die Märkte weiter in ihrem Bann. Die größten Sorgenkinder seien derzeit Griechenland, Spanien und Italien. Gleichzeitig sei die Furcht vor einer Ansteckung der Schuldenkrise auf weitere europäische Länder groß.
Vor diesem Hintergrund würden Anleger in Scharen in Anleihen aus als besonders sicher geltenden Ländern wie etwa Deutschland flüchten. Allerdings habe dies den Nachteil, dass mit diesen Anleihen dann kaum noch Rendite erwirtschaftet werden könne. In diesem Zusammenhang sei es durchaus nicht einfach, sicher scheinende Anlagealternativen zu finden, die auch einigermaßen respektable Renditen abwerfen würden. Ein geeigneter Kandidat hierfür ist nach Ansicht der Analysten von Anleihencheck Research Polen.
Die polnische Wirtschaft habe sich in den vergangenen Jahren erstaunlich gut entwickelt. Trotz Finanz- und Wirtschaftskrise habe das Land in 2009 ein Abgleiten in die Rezession vermeiden und mit stabilen Wachstumsraten beim Bruttoinlandsprodukt glänzen können. Nach einem Wachstum von 3,9 Prozent im Jahr 2010 sei das BIP im vergangenen Jahr mit beschleunigtem Tempo gewachsen. Die Wirtschaftsleistung sei um kräftige 4,3 Prozent geklettert, während Volkswirte "nur" mit einem Anstieg um 4,2 Prozent gerechnet hätten. Im laufenden Jahr werde die polnische Wirtschaft dieses rasante Wachstumstempo aber voraussichtlich nicht halten können. Allerdings liege die Wachstumsprognose immer noch bei gut 2 Prozent.
Die Verschuldung Polens liege bei lediglich rund 56% des BIP. Das Haushaltsdefizit habe in 2011 zudem wieder deutlich unter die 5%-Marke gesenkt werden können und bereits in diesem Jahr wolle die Regierung die Maastricht-Kriterien erfüllen und einen Wert von 3% oder besser erreichen.
Insgesamt erscheint es nach Einschätzung der Analysten von Anleihencheck Research wahrscheinlich, dass sich die polnische Wirtschaft auch in den kommenden Quartalen im europäischen Vergleich relativ gut entwickeln werde. Gleichzeitig liege die Verschuldung auf einem relativ moderaten Niveau. Insofern würden polnische Staatsanleihen bei deutlich überschaubaren Risiken relativ gute Renditen abwerfen und seien damit eine sehr attraktive Alternative im europäischen Staatsanleihen-Sektor. (Analyse vom 12.07.2012) (12.07.2012/alc/a/a)
Dieser Bericht wurde von Anleihencheck Research ausschließlich zu Informationszwecken erstellt. Die in diesem Bericht enthaltenen Angaben, Analysen und Prognosen basieren auf dem Wissensstand und der Markteinschätzung der mit der Erstellung dieses Berichtes betrauten Personen zu Redaktionsschluss. Anleihencheck Research behält sich in diesem Zusammenhang das Recht vor, jederzeit Änderungen oder Ergänzungen vorzunehmen. Die Vervielfältigung, Weiterleitung und Verteilung von Texten oder Textteilen dieses Berichtes ist ausdrücklich untersagt. Anleihencheck Research übernimmt keine Haftung für die Richtigkeit, Vollständigkeit oder Genauigkeit der im Bericht enthaltenen Informationen und/oder für das Eintreten der Prognosen.
Dieser Bericht richtet sich ausschließlich an Marktteilnehmer, die in der Lage sind, ihre Anlageentscheidungen eigenständig zu treffen und sich dabei nicht nur auf die Analysen und Prognosen von Anleihencheck Research stützen.
Dieser Bericht ist unverbindlich und stellt weder ein Angebot zum Kauf der genannten Produkte noch eine Anlageempfehlung dar.


