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Fresenius-Anleihe: lockt mit attraktiver Rendite von 3,36%
14.09.12 15:44
Anleihencheck Research
Westerburg (www.anleihencheck.de) - Der Analyst Sven Krupp von Anleihencheck Research hält die Unternehmensanleihe (ISIN XS0240919372 / WKN A0GMAY) des Gesundheitsdienstleisters Fresenius SE (ISIN DE0005785604 / WKN 578560) für ein sehr interessantes Investment für den europäischen Corporate Bonds-Sektor.
Die Unternehmensanleihe von Fresenius SE sei mit einem Kupon von 5,50% p.a. ausgestattet, was bei einem aktuellen Kurs von 106,95% einer jährlichen Anleiherendite von 3,36% entspreche. Die Anleihe laufe noch bis zum 31.01.2016 und die Stückelung betrage 1.000 Euro. Das Emittenten-Rating durch Moody's sei "Ba1", was Investment-Grade-Status entspreche.
Fresenius sei als Gesundheitskonzern weltweit tätig. Dabei biete das Unternehmen Produkte und Dienstleistungen für die Dialyse, das Krankenhaus und die ambulante medizinische Versorgung von Patienten an. Der Konzern sei in die vier weltweit eigenverantwortlich wirtschaftenden Unternehmensbereiche Fresenius Medical Care (FMC) (ISIN DE0005785802 / WKN 578580), Fresenius Helios, Fresenius Kabi und Fresenius Vamed unterteilt.
Fresenius habe in der ersten Jahreshälfte 2012 den Umsatz um 17% auf 9,24 Mrd. Euro ausweiten können und organisch habe das Wachstum 5% betragen. Das EBITDA sei um 18% auf 1,81 Mrd. Euro gestiegen und das EBIT um 19% auf 1,44 Mrd. Euro. Die EBIT-Marge habe sich damit um 40 Basispunkte auf 15,6% verbessert. Ferner sei das Konzernergebnis um 20% auf 434 Mio. Euro geklettert, nach 363 Mio. Euro im ersten Halbjahr 2011. Das Ergebnis je Aktie habe auf 2,58 Euro zugelegt, nach zuvor 2,23 Euro.
Für das laufende Geschäftsjahr habe Fresenius den im Juni 2012 erhöhten Konzernausblick bekräftigt und erwarte einen währungsbereinigten Anstieg des Konzernumsatzes zwischen 12% und 14%. Das Konzernergebnis solle währungsbereinigt um 14% bis 16% steigen.
Dr. Ulf Mark Schneider, Vorstandsvorsitzender von Fresenius, sagte: "Unser dynamischer Wachstumstrend ist ungebrochen. Im ersten Halbjahr haben wir bei Umsatz und Ergebnis erneut Bestwerte erreicht. Unsere Wachstumschancen haben wir konsequent ergriffen. Mit der Akquisition von Fenwal erreichen wir eine weltweit führende Position in der Transfusionstechnologie. Unser Fokus liegt auf einer zügigen Integration dieses Geschäfts und auf einer weiterhin erfolgreichen operativen Geschäftsentwicklung im Konzern. Auch zukünftig werden wir unsere Wachstumsschritte mit kaufmännischer Umsicht wahrnehmen."
Nach Meinung der Analysten von Anleihencheck Research hat der Gesundheitskonzern erneut überzeugende Geschäftszahlen präsentiert und auch der Ausblick falle positiv aus. Künftig sei aufgrund der sehr guten Diversifizierung und der Mischung aus organischem und akquisitorischem Wachstum weiter mit überdurchschnittlichen Wachstumsraten zu rechnen. Das Scheitern der Übernahme von RHÖN-KLINIKUM sollte nichts an der intakten Wachstumsstory des Fresenius-Konzerns ändern.
Das Unternehmen sei regelmäßig am Kapitalmarkt aktiv, um das langfristige Wachstum zu sichern. Nach Unternehmensangaben solle der Verschuldungsgrad des Konzerns im Jahr 2012, gemessen als Verhältnis von Netto-Finanzverbindlichkeiten zum EBITDA, aus heutiger Sicht auch unter Berücksichtigung des Aktienerwerbs unter der Marke von 3,0 bleiben. Dies läge noch im Rahmen und eine Abstufungsgefahr sehe man aktuell nicht.
Fresenius bleibe ein sehr attraktives Langfristinvestment. Für Anleger, denen das Aktienrisiko gegenwärtig zu hoch ist, bietet sich nach Meinung Analysten von Anleihencheck Research die oben genannten Anleihe von Fresenius SE an. Sie sei mit einer jährlichen Rendite von 3,36% eine interessante Alternative zu Staatsanleihen, Festgeld und Aktien. (Analyse vom 14.09.2012) (14.09.2012/alc/a/a)
Dieser Bericht wurde von Anleihencheck Research ausschließlich zu Informationszwecken erstellt. Die in diesem Bericht enthaltenen Angaben, Analysen und Prognosen basieren auf dem Wissensstand und der Markteinschätzung der mit der Erstellung dieses Berichtes betrauten Personen zu Redaktionsschluss. Anleihencheck Research behält sich in diesem Zusammenhang das Recht vor, jederzeit Änderungen oder Ergänzungen vorzunehmen. Die Vervielfältigung, Weiterleitung und Verteilung von Texten oder Textteilen dieses Berichtes ist ausdrücklich untersagt. Anleihencheck Research übernimmt keine Haftung für die Richtigkeit, Vollständigkeit oder Genauigkeit der im Bericht enthaltenen Informationen und/oder für das Eintreten der Prognosen.
Dieser Bericht richtet sich ausschließlich an Marktteilnehmer, die in der Lage sind, ihre Anlageentscheidungen eigenständig zu treffen und sich dabei nicht nur auf die Analysen und Prognosen von Anleihencheck Research stützen. Dieser Bericht ist unverbindlich und stellt weder ein Angebot zum Kauf der genannten Produkte noch eine Anlageempfehlung dar.
Die Unternehmensanleihe von Fresenius SE sei mit einem Kupon von 5,50% p.a. ausgestattet, was bei einem aktuellen Kurs von 106,95% einer jährlichen Anleiherendite von 3,36% entspreche. Die Anleihe laufe noch bis zum 31.01.2016 und die Stückelung betrage 1.000 Euro. Das Emittenten-Rating durch Moody's sei "Ba1", was Investment-Grade-Status entspreche.
Fresenius sei als Gesundheitskonzern weltweit tätig. Dabei biete das Unternehmen Produkte und Dienstleistungen für die Dialyse, das Krankenhaus und die ambulante medizinische Versorgung von Patienten an. Der Konzern sei in die vier weltweit eigenverantwortlich wirtschaftenden Unternehmensbereiche Fresenius Medical Care (FMC) (ISIN DE0005785802 / WKN 578580), Fresenius Helios, Fresenius Kabi und Fresenius Vamed unterteilt.
Fresenius habe in der ersten Jahreshälfte 2012 den Umsatz um 17% auf 9,24 Mrd. Euro ausweiten können und organisch habe das Wachstum 5% betragen. Das EBITDA sei um 18% auf 1,81 Mrd. Euro gestiegen und das EBIT um 19% auf 1,44 Mrd. Euro. Die EBIT-Marge habe sich damit um 40 Basispunkte auf 15,6% verbessert. Ferner sei das Konzernergebnis um 20% auf 434 Mio. Euro geklettert, nach 363 Mio. Euro im ersten Halbjahr 2011. Das Ergebnis je Aktie habe auf 2,58 Euro zugelegt, nach zuvor 2,23 Euro.
Für das laufende Geschäftsjahr habe Fresenius den im Juni 2012 erhöhten Konzernausblick bekräftigt und erwarte einen währungsbereinigten Anstieg des Konzernumsatzes zwischen 12% und 14%. Das Konzernergebnis solle währungsbereinigt um 14% bis 16% steigen.
Nach Meinung der Analysten von Anleihencheck Research hat der Gesundheitskonzern erneut überzeugende Geschäftszahlen präsentiert und auch der Ausblick falle positiv aus. Künftig sei aufgrund der sehr guten Diversifizierung und der Mischung aus organischem und akquisitorischem Wachstum weiter mit überdurchschnittlichen Wachstumsraten zu rechnen. Das Scheitern der Übernahme von RHÖN-KLINIKUM sollte nichts an der intakten Wachstumsstory des Fresenius-Konzerns ändern.
Das Unternehmen sei regelmäßig am Kapitalmarkt aktiv, um das langfristige Wachstum zu sichern. Nach Unternehmensangaben solle der Verschuldungsgrad des Konzerns im Jahr 2012, gemessen als Verhältnis von Netto-Finanzverbindlichkeiten zum EBITDA, aus heutiger Sicht auch unter Berücksichtigung des Aktienerwerbs unter der Marke von 3,0 bleiben. Dies läge noch im Rahmen und eine Abstufungsgefahr sehe man aktuell nicht.
Fresenius bleibe ein sehr attraktives Langfristinvestment. Für Anleger, denen das Aktienrisiko gegenwärtig zu hoch ist, bietet sich nach Meinung Analysten von Anleihencheck Research die oben genannten Anleihe von Fresenius SE an. Sie sei mit einer jährlichen Rendite von 3,36% eine interessante Alternative zu Staatsanleihen, Festgeld und Aktien. (Analyse vom 14.09.2012) (14.09.2012/alc/a/a)
Dieser Bericht wurde von Anleihencheck Research ausschließlich zu Informationszwecken erstellt. Die in diesem Bericht enthaltenen Angaben, Analysen und Prognosen basieren auf dem Wissensstand und der Markteinschätzung der mit der Erstellung dieses Berichtes betrauten Personen zu Redaktionsschluss. Anleihencheck Research behält sich in diesem Zusammenhang das Recht vor, jederzeit Änderungen oder Ergänzungen vorzunehmen. Die Vervielfältigung, Weiterleitung und Verteilung von Texten oder Textteilen dieses Berichtes ist ausdrücklich untersagt. Anleihencheck Research übernimmt keine Haftung für die Richtigkeit, Vollständigkeit oder Genauigkeit der im Bericht enthaltenen Informationen und/oder für das Eintreten der Prognosen.
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