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Fresenius-Anleihe: Kerngesundes Investment
27.02.12 11:01
Anleihencheck Research
Westerburg (www.anleihencheck.de) - Der Analyst Sven Krupp von Anleihencheck Research hält die Unternehmensanleihe (ISIN XS0240919372 / WKN A0GMAY) des Gesundheitsdienstleisters Fresenius SE (ISIN DE0005785604 / WKN 578560) für ein kerngesundes Investment.
Die Unternehmensanleihe von Fresenius SE sei mit einem Kupon von 5,50% p.a. ausgestattet, was bei einem aktuellen Kurs von 106,95% einer jährlichen Anleiherendite von 3,65% entspreche. Die Anleihe laufe noch bis zum 31.01.2016 und die Stückelung betrage 1.000 Euro. Das Emittenten-Rating durch Moody's sei "Ba1", was Investment-Grade entspreche.
Fresenius sei als Gesundheitskonzern weltweit tätig. Dabei biete das Unternehmen Produkte und Dienstleistungen für die Dialyse, das Krankenhaus und die ambulante medizinische Versorgung von Patienten an. Der Konzern sei in die vier weltweit eigenverantwortlich wirtschaftenden Unternehmensbereiche Fresenius Medical Care (FMC) (ISIN DE0005785802 / WKN 578580), Fresenius Helios, Fresenius Kabi und Fresenius Vamed unterteilt.
In der letzten Woche habe Fresenius Zahlen für das abgelaufene Geschäftsjahr 2011 vorgelegt. Unternehmensangaben zufolge habe der Umsatz gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 3% auf 16,52 Mrd. Euro (+6 Prozent währungsbereinigt) gesteigert werden können. Das organische Umsatzwachstum habe sich auf 4% belaufen. Das operative Ergebnis (EBIT) sei um 6% auf 2,56 Mrd. Euro gestiegen. Die entsprechende Marge habe sich damit um 40 Basispunkte auf 15,5 Prozent verbessert. Das bereinigte Konzernergebnis erhöht habe sich um 17% auf 770 Mio. Euro erhöht, im Vergleich zu 660 Mio. Euro, während es inklusive der Sondereinflüsse aus der Akquisition von APP Pharmaceuticals bei 690 Mio. Euro (Vorjahr: 622 Mio. Euro) gelegen habe.
Der Ausblick für 2012 falle positiv aus und die Unternehmensführung wolle an die gute Geschäftsentwicklung anknüpfen. Fresenius erwarte einen währungsbereinigten Anstieg des Konzernumsatzes zwischen 10 und 13%. Das Konzernergebnis (ohne Sondereinflüsse aus APP-Übernahme) solle währungsbereinigt um 8 bis 11% steigen. Damit würde der Drei-Jahres-CAGR (durchschnittliche jährliche gewichtete Wachstumsrate) für den Zeitraum 2010 bis 2012 beim Umsatz zwischen 8 und 9% und beim Konzernergebnis zwischen 16 und 17% liegen.
Nach Meinung der Analysten von Anleihencheck Research hat der Gesundheitskonzern überzeugende Geschäftszahlen präsentiert und auch der Ausblick sei solide. Auch künftig sei aufgrund der sehr guten Diversifizierung und der Mischung aus organischem und akquitorischem Wachstum mit überdurchschnittlichen Wachstumsraten zu rechnen.
Da Fresenius SE hohe Cashflows generiere, könnten Investitionen und mögliche Akquisitionen zum Großteil aus diesem finanziert werden. Des weiteren sei das Unternehmen regelmäßig am Kapitalmarkt aktiv, um das langfristige Wachstum zu sichern. Nach Unternehmensangaben solle der Verschuldungsgrad des Konzerns im Jahr 2012, gemessen als Verhältnis von Netto-Finanzverbindlichkeiten zum EBITDA, aus heutiger Sicht auch unter Berücksichtigung des Aktienerwerbs unter der Marke von 3,0 bleiben. Dies liege noch im Rahmen und eine Abstufungsgefahr sehe man aktuell nicht.
Fresenius sei ein sehr attraktives Langfristinvestment. Für Anleger, denen das Aktienrisiko gegenwärtig zu hoch ist, bietet sich nach Meinung Analysten von Anleihencheck Research die oben genannten Anleihe von Fresenius SE an. Sie sei mit einer jährlichen Rendite von gut 3% eine interessante Alternative zu Staatsanleihen, Festgeld und derzeit Aktien. (Analyse vom 27.02.2012) (27.02.2012/alc/a/a)
Dieser Bericht wurde von Anleihencheck Research ausschließlich zu Informationszwecken erstellt. Die in diesem Bericht enthaltenen Angaben, Analysen und Prognosen basieren auf dem Wissensstand und der Markteinschätzung der mit der Erstellung dieses Berichtes betrauten Personen zu Redaktionsschluss. Anleihencheck Research behält sich in diesem Zusammenhang das Recht vor, jederzeit Änderungen oder Ergänzungen vorzunehmen. Die Vervielfältigung, Weiterleitung und Verteilung von Texten oder Textteilen dieses Berichtes ist ausdrücklich untersagt. Anleihencheck Research übernimmt keine Haftung für die Richtigkeit Vollständigkeit oder Genauigkeit der im Bericht enthaltenen Informationen und/oder für das Eintreten der Prognosen.
Dieser Bericht richtet sich ausschließlich an Marktteilnehmer, die in der Lage sind, ihre Anlageentscheidungen eigenständig zu treffen und sich dabei nicht nur auf die Analysen und Prognosen von Anleihencheck Research stützen.
Dieser Bericht ist unverbindlich und stellt weder ein Angebot zum Kauf der genannten Produkte noch eine Anlageempfehlung dar.
Die Unternehmensanleihe von Fresenius SE sei mit einem Kupon von 5,50% p.a. ausgestattet, was bei einem aktuellen Kurs von 106,95% einer jährlichen Anleiherendite von 3,65% entspreche. Die Anleihe laufe noch bis zum 31.01.2016 und die Stückelung betrage 1.000 Euro. Das Emittenten-Rating durch Moody's sei "Ba1", was Investment-Grade entspreche.
Fresenius sei als Gesundheitskonzern weltweit tätig. Dabei biete das Unternehmen Produkte und Dienstleistungen für die Dialyse, das Krankenhaus und die ambulante medizinische Versorgung von Patienten an. Der Konzern sei in die vier weltweit eigenverantwortlich wirtschaftenden Unternehmensbereiche Fresenius Medical Care (FMC) (ISIN DE0005785802 / WKN 578580), Fresenius Helios, Fresenius Kabi und Fresenius Vamed unterteilt.
In der letzten Woche habe Fresenius Zahlen für das abgelaufene Geschäftsjahr 2011 vorgelegt. Unternehmensangaben zufolge habe der Umsatz gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 3% auf 16,52 Mrd. Euro (+6 Prozent währungsbereinigt) gesteigert werden können. Das organische Umsatzwachstum habe sich auf 4% belaufen. Das operative Ergebnis (EBIT) sei um 6% auf 2,56 Mrd. Euro gestiegen. Die entsprechende Marge habe sich damit um 40 Basispunkte auf 15,5 Prozent verbessert. Das bereinigte Konzernergebnis erhöht habe sich um 17% auf 770 Mio. Euro erhöht, im Vergleich zu 660 Mio. Euro, während es inklusive der Sondereinflüsse aus der Akquisition von APP Pharmaceuticals bei 690 Mio. Euro (Vorjahr: 622 Mio. Euro) gelegen habe.
Nach Meinung der Analysten von Anleihencheck Research hat der Gesundheitskonzern überzeugende Geschäftszahlen präsentiert und auch der Ausblick sei solide. Auch künftig sei aufgrund der sehr guten Diversifizierung und der Mischung aus organischem und akquitorischem Wachstum mit überdurchschnittlichen Wachstumsraten zu rechnen.
Da Fresenius SE hohe Cashflows generiere, könnten Investitionen und mögliche Akquisitionen zum Großteil aus diesem finanziert werden. Des weiteren sei das Unternehmen regelmäßig am Kapitalmarkt aktiv, um das langfristige Wachstum zu sichern. Nach Unternehmensangaben solle der Verschuldungsgrad des Konzerns im Jahr 2012, gemessen als Verhältnis von Netto-Finanzverbindlichkeiten zum EBITDA, aus heutiger Sicht auch unter Berücksichtigung des Aktienerwerbs unter der Marke von 3,0 bleiben. Dies liege noch im Rahmen und eine Abstufungsgefahr sehe man aktuell nicht.
Fresenius sei ein sehr attraktives Langfristinvestment. Für Anleger, denen das Aktienrisiko gegenwärtig zu hoch ist, bietet sich nach Meinung Analysten von Anleihencheck Research die oben genannten Anleihe von Fresenius SE an. Sie sei mit einer jährlichen Rendite von gut 3% eine interessante Alternative zu Staatsanleihen, Festgeld und derzeit Aktien. (Analyse vom 27.02.2012) (27.02.2012/alc/a/a)
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