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EADS-Anleihe: Keine Rendite zum Abheben, dafür aber sicher
13.03.12 10:06
Anleihencheck Research
Westerburg (www.anleihencheck.de) - Der Analyst von Anleihencheck Research, Sven Krupp, hält die Anleihe (ISIN XS0176914579 / WKN 907315) des Luft- und Raumfahrtkonzerns EADS für ein solides Investment in der derzeitigen Niedrigzinsphase.
Die Anleihe, offizieller Emittent sei die hundertprozentige Tochtergesellschaft des Unternehmens, die EADS Finance B.V., werde durch EADS gesamtschuldnerisch garantiert.
Die Anleihe sei mit einem attraktiven Kupon von 5,50% ausgestattet, laufe noch bis zum 25.09.2018 und weise eine anlegerfreundliche Stückelung von 1.000 EUR auf. Bei einem aktuellen Kurs von 119,48 Euro biete die Anleihe eine jährliche Rendite von 2,28%. Das Rating für die Anleihe durch die Agentur Moody's laute "A1". Damit liege die Einstufung im mittleren Investment-Grade-Bereich.
EADS sei ein weltweit führendes Unternehmen der Luft- und Raumfahrt, im Verteidigungsgeschäft und den dazugehörigen Dienstleistungen. Zu EADS würden die Divisionen Airbus, Astrium, Cassidian und Eurocopter gehören.
EADS habe in der letzten Woche beeindruckende Zahlen für das abgelaufene Geschäftsjahr 2011 veröffentlicht. Der Luft- und Raumfahrtkonzern habe den Gewinn nahezu verdoppelt und auch die Dividende solle kräftig erhöht werden.
So sei es u.a. zu einem Umsatzanstieg um 7% auf 49,1 Mrd. Euro gekommen. Das bereinigte EBIT habe rund 1,8 Mrd. Euro für EADS (2010: rund 1,3 Mrd. Euro) sowie rund 0,5 Mrd. Euro für Airbus (2010: rund 0,3 Mrd. Euro) betragen. Das Konzernergebnis habe sich auf 1,03 Mrd. Euro belaufen, nach 553 Mio. Euro im Vorjahr. Der Auftragseingang des Konzerns habe sich dank der steigenden Bestellungen von Zivilflugzeugen bei Airbus um 58% auf 131,0 Mrd. Euro erhöht. Ende Dezember 2011 sei der Auftragsbestand des Konzerns um 21% auf das Rekordniveau von 541,0 Mrd. Euro gestiegen. Die Dividende solle auf 45 Cent je Aktie mehr als verdoppelt werden.
Für das laufende Jahr 2012 stelle die EADS-Geschäftsführung für Airbus eine Auslieferung von voraussichtlich rund 570 Zivilflugzeugen in Aussicht. Der Konzernumsatz sollte weiterhin um mehr als 6% steigen und das Konzern-EBIT vor Einmaleffekten sollte sich deutlich verbessern - dank höherer Volumina bei Airbus und Eurocopter, besserer Preise bei Airbus und Optimierungen im A380-Programm. EADS rechne mit einem EBIT vor Einmaleffekten von 2,5 Mrd. Euro. Ausgehend von dem Konzernergebnis vor Einmaleffekten erwarte EADS für 2012 einen Gewinn je Aktie vor Einmaleffekten von über 1,65 Euro (2011: 1,39 Euro). Konzernchef Louis Gallois, der im Juni sein Amt an den bisherigen Airbus-Chef Tom Enders abgeben werde, zeige sich sehr zuversichtlich für die weitere Geschäftsentwicklung: "Glauben Sie mir: Das ist erst der Anfang."
Nach Einschätzung der Analysten von Anleihencheck Research seien die präsentierten Zahlen sehr gut ausgefallen. Überzeugend seien auch die deutliche Anhebung der Ausschüttung sowie der optimistische Ausblick. Die Luftfahrtindustrie sei in einer starken Wachstumsphase und eine merkliche Abkühlung sei momentan nicht zu erkennen. Auch wenn zahlreiche Staaten aufgrund der Wirtschafts- und Finanzkrise immer noch ihre Budgets für die Verteidigungshaushalte knapp halten würden, habe EADS durch ein starkes ziviles Geschäft dies mehr als kompensieren können.
In den zurückliegenden Jahren habe EADS deutlich unter den Verzögerungen bei den Flugzeugprogrammen A380 und A400M gelitten. Auch der starke Euro gegenüber dem US-Dollar habe sich negativ auf die Ergebnisentwicklung ausgewirkt. Seit Anfang 2011 helle sich die Lage bei EADS zunehmend auf und auch in Zukunft sei mit deutlichen Ergebnissteigerungen zu rechnen. Denn die Auftragslage sei weiterhin sehr komfortabel, die Währungssituation habe sich merklich entspannt und die Sonderbelastungen aufgrund von Verzögerungen seien inzwischen so gut wie Geschichte. Auch wenn Haarrisse an den Tragflächen des A380 zu Sonderbelastungen von mehr als 100 Mio. Euro führen dürften und auch die Entwicklung des Großraumjets A350 zunehmend anspruchsvoller werde, was den Terminplan angehe.
Die Analysten von Anleihencheck Research halten die oben genannte Anleihe von EADS für eine sichere Anlage und eine sehr gute Alternative zu Festgeld oder Staatsanleihen mit Top-Bonitäten. (Analyse vom 13.03.2012) (13.03.2012/alc/a/a)
Dieser Bericht wurde von Anleihencheck Research ausschließlich zu Informationszwecken erstellt. Die in diesem Bericht enthaltenen Angaben, Analysen und Prognosen basieren auf dem Wissensstand und der Markteinschätzung der mit der Erstellung dieses Berichtes betrauten Personen zu Redaktionsschluss. Anleihencheck Research behält sich in diesem Zusammenhang das Recht vor, jederzeit Änderungen oder Ergänzungen vorzunehmen. Die Vervielfältigung, Weiterleitung und Verteilung von Texten oder Textteilen dieses Berichtes ist ausdrücklich untersagt. Anleihencheck Research übernimmt keine Haftung für die Richtigkeit, Vollständigkeit oder Genauigkeit der im Bericht enthaltenen Informationen und/oder für das Eintreten der Prognosen.
Dieser Bericht richtet sich ausschließlich an Marktteilnehmer, die in der Lage sind, ihre Anlageentscheidungen eigenständig zu treffen und sich dabei nicht nur auf die Analysen und Prognosen von Anleihencheck Research stützen.
Dieser Bericht ist unverbindlich und stellt weder ein Angebot zum Kauf der genannten Produkte noch eine Anlageempfehlung dar.
Die Anleihe, offizieller Emittent sei die hundertprozentige Tochtergesellschaft des Unternehmens, die EADS Finance B.V., werde durch EADS gesamtschuldnerisch garantiert.
Die Anleihe sei mit einem attraktiven Kupon von 5,50% ausgestattet, laufe noch bis zum 25.09.2018 und weise eine anlegerfreundliche Stückelung von 1.000 EUR auf. Bei einem aktuellen Kurs von 119,48 Euro biete die Anleihe eine jährliche Rendite von 2,28%. Das Rating für die Anleihe durch die Agentur Moody's laute "A1". Damit liege die Einstufung im mittleren Investment-Grade-Bereich.
EADS sei ein weltweit führendes Unternehmen der Luft- und Raumfahrt, im Verteidigungsgeschäft und den dazugehörigen Dienstleistungen. Zu EADS würden die Divisionen Airbus, Astrium, Cassidian und Eurocopter gehören.
EADS habe in der letzten Woche beeindruckende Zahlen für das abgelaufene Geschäftsjahr 2011 veröffentlicht. Der Luft- und Raumfahrtkonzern habe den Gewinn nahezu verdoppelt und auch die Dividende solle kräftig erhöht werden.
Für das laufende Jahr 2012 stelle die EADS-Geschäftsführung für Airbus eine Auslieferung von voraussichtlich rund 570 Zivilflugzeugen in Aussicht. Der Konzernumsatz sollte weiterhin um mehr als 6% steigen und das Konzern-EBIT vor Einmaleffekten sollte sich deutlich verbessern - dank höherer Volumina bei Airbus und Eurocopter, besserer Preise bei Airbus und Optimierungen im A380-Programm. EADS rechne mit einem EBIT vor Einmaleffekten von 2,5 Mrd. Euro. Ausgehend von dem Konzernergebnis vor Einmaleffekten erwarte EADS für 2012 einen Gewinn je Aktie vor Einmaleffekten von über 1,65 Euro (2011: 1,39 Euro). Konzernchef Louis Gallois, der im Juni sein Amt an den bisherigen Airbus-Chef Tom Enders abgeben werde, zeige sich sehr zuversichtlich für die weitere Geschäftsentwicklung: "Glauben Sie mir: Das ist erst der Anfang."
Nach Einschätzung der Analysten von Anleihencheck Research seien die präsentierten Zahlen sehr gut ausgefallen. Überzeugend seien auch die deutliche Anhebung der Ausschüttung sowie der optimistische Ausblick. Die Luftfahrtindustrie sei in einer starken Wachstumsphase und eine merkliche Abkühlung sei momentan nicht zu erkennen. Auch wenn zahlreiche Staaten aufgrund der Wirtschafts- und Finanzkrise immer noch ihre Budgets für die Verteidigungshaushalte knapp halten würden, habe EADS durch ein starkes ziviles Geschäft dies mehr als kompensieren können.
In den zurückliegenden Jahren habe EADS deutlich unter den Verzögerungen bei den Flugzeugprogrammen A380 und A400M gelitten. Auch der starke Euro gegenüber dem US-Dollar habe sich negativ auf die Ergebnisentwicklung ausgewirkt. Seit Anfang 2011 helle sich die Lage bei EADS zunehmend auf und auch in Zukunft sei mit deutlichen Ergebnissteigerungen zu rechnen. Denn die Auftragslage sei weiterhin sehr komfortabel, die Währungssituation habe sich merklich entspannt und die Sonderbelastungen aufgrund von Verzögerungen seien inzwischen so gut wie Geschichte. Auch wenn Haarrisse an den Tragflächen des A380 zu Sonderbelastungen von mehr als 100 Mio. Euro führen dürften und auch die Entwicklung des Großraumjets A350 zunehmend anspruchsvoller werde, was den Terminplan angehe.
Die Analysten von Anleihencheck Research halten die oben genannte Anleihe von EADS für eine sichere Anlage und eine sehr gute Alternative zu Festgeld oder Staatsanleihen mit Top-Bonitäten. (Analyse vom 13.03.2012) (13.03.2012/alc/a/a)
Dieser Bericht wurde von Anleihencheck Research ausschließlich zu Informationszwecken erstellt. Die in diesem Bericht enthaltenen Angaben, Analysen und Prognosen basieren auf dem Wissensstand und der Markteinschätzung der mit der Erstellung dieses Berichtes betrauten Personen zu Redaktionsschluss. Anleihencheck Research behält sich in diesem Zusammenhang das Recht vor, jederzeit Änderungen oder Ergänzungen vorzunehmen. Die Vervielfältigung, Weiterleitung und Verteilung von Texten oder Textteilen dieses Berichtes ist ausdrücklich untersagt. Anleihencheck Research übernimmt keine Haftung für die Richtigkeit, Vollständigkeit oder Genauigkeit der im Bericht enthaltenen Informationen und/oder für das Eintreten der Prognosen.
Dieser Bericht richtet sich ausschließlich an Marktteilnehmer, die in der Lage sind, ihre Anlageentscheidungen eigenständig zu treffen und sich dabei nicht nur auf die Analysen und Prognosen von Anleihencheck Research stützen.
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