Erweiterte Funktionen
Vorzeitige Rückzahlung der 7,25% Dürr-Anleihe: Einige Anleger müssen Verlust hinnehmen - Anleihenews
19.08.14 12:43
KFM Deutsche Mittelstand AG
Düsseldorf (www.anleihencheck.de) - Die KFM Deutsche Mittelstand AG hat bereits in ihrem KFM-Mittelstandsanleihen-Barometer im November 2013 auf die "Gefahr der frühzeitigen Rückzahlung" der mit 7,25% verzinsten Mittelstandsanleihe (ISIN DE000A1EWGX1 / WKN A1EWGX) der Dürr AG aufmerksam gemacht, so die Experten der KFM Deutsche Mittelstand AG.
In ihrem Update im Juli habe die KFM Deutsche Mittelstand AG diese Einschätzung nochmals bekräftigt - zu diesem Zeitpunkt sei der Kurs der Anleihe bereits von 107,80% im November 2013 auf 103,40% im Juli 2014 gesunken.
Gestern nun habe die Dürr AG die vorzeitige Rückzahlung der Anleihe zum 28. September 2014 bekannt gegeben. Laut Anleihebedingungen erfolge die Rückzahlung zu 100%, sodass Anleger, die erst kürzlich in die Dürr-Anleihe investiert hätten, nun einen Verlust hinnehmen müssten.
Gerhard Mayer (Vorstand der KFM Deutsche Mittelstand AG): "Das KFM-Scoring ergab für die Dürr-Anleihe nach den sehr guten Zahlen des vergangenen Jahres bereits ein klares Signal, dass Dürr diese Anleihe frühzeitig zurückzahlen könnte, da für das Unternehmen nun eine weitaus günstigere Finanzierung möglich wurde. Deshalb wurde die Anleihe im KFM-Mittelstandsanleihen-Barometer mit "unattraktiv" (2 von 5 Sternen) eingestuft. Anleger, die dem Urteil des KFM-Scoring gefolgt sind, haben noch zu Kursen über 107% verkaufen können. Das Musterdepot der KFM Deutsche Mittelstand AG (Vorläufer des Deutschen Mittelstandsanleihen Fonds hat sich im November 2013 ebenfalls mit einem hohen Gewinn von insgesamt über 25% oder 8,2% p.a. aus diesem Wert verabschiedet. Besonders bitter ist es für Anleger, die trotz unserer zweiten Warnung einer möglichen vorzeitigen Rückzahlung in den letzten Monaten die Anleihe kauften und nun Verluste erleiden."
"Die Anleihe der Dürr AG ist ein Paradebeispiel dafür, wie wichtig die laufende Überwachung der Anleihe und die genaue Kenntnis der Anleihebedingungen, wie in diesem Fall der Kündigungsmöglichkeit des Unternehmens zum Nennwert zum 28. September 2014, für eine Investitionsentscheidung ist. Das laufende Monitoring durch das KFM-Scoring hat weitere Mittelstandsanleihen identifiziert, die in den nächsten Monaten vorzeitig zurückgezahlt werden könnten", ergänze Mayers Vorstandskollege Hans-Jürgen Friedrich. (19.08.2014/alc/n/a)
In ihrem Update im Juli habe die KFM Deutsche Mittelstand AG diese Einschätzung nochmals bekräftigt - zu diesem Zeitpunkt sei der Kurs der Anleihe bereits von 107,80% im November 2013 auf 103,40% im Juli 2014 gesunken.
Gerhard Mayer (Vorstand der KFM Deutsche Mittelstand AG): "Das KFM-Scoring ergab für die Dürr-Anleihe nach den sehr guten Zahlen des vergangenen Jahres bereits ein klares Signal, dass Dürr diese Anleihe frühzeitig zurückzahlen könnte, da für das Unternehmen nun eine weitaus günstigere Finanzierung möglich wurde. Deshalb wurde die Anleihe im KFM-Mittelstandsanleihen-Barometer mit "unattraktiv" (2 von 5 Sternen) eingestuft. Anleger, die dem Urteil des KFM-Scoring gefolgt sind, haben noch zu Kursen über 107% verkaufen können. Das Musterdepot der KFM Deutsche Mittelstand AG (Vorläufer des Deutschen Mittelstandsanleihen Fonds hat sich im November 2013 ebenfalls mit einem hohen Gewinn von insgesamt über 25% oder 8,2% p.a. aus diesem Wert verabschiedet. Besonders bitter ist es für Anleger, die trotz unserer zweiten Warnung einer möglichen vorzeitigen Rückzahlung in den letzten Monaten die Anleihe kauften und nun Verluste erleiden."
"Die Anleihe der Dürr AG ist ein Paradebeispiel dafür, wie wichtig die laufende Überwachung der Anleihe und die genaue Kenntnis der Anleihebedingungen, wie in diesem Fall der Kündigungsmöglichkeit des Unternehmens zum Nennwert zum 28. September 2014, für eine Investitionsentscheidung ist. Das laufende Monitoring durch das KFM-Scoring hat weitere Mittelstandsanleihen identifiziert, die in den nächsten Monaten vorzeitig zurückgezahlt werden könnten", ergänze Mayers Vorstandskollege Hans-Jürgen Friedrich. (19.08.2014/alc/n/a)
Werte im Artikel



