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Fresenius-Anleihen geben nach Bekanntwerden von Fusionsplänen nach - Anleihenews
12.09.16 09:30
Börse Stuttgart
Stuttgart (www.anleihencheck.de) - Der Medizinkonzern Fresenius steht vor der größten Übernahme seiner Firmengeschichte, so die Börse Stuttgart.
Für 5,76 Milliarden Euro wolle das Unternehmen aus Bad Homburg den spanischen Krankenhausbetreiber Quirónsalud mit 43 Kliniken und 35.000 Mitarbeitern übernehmen. Quirónsalud sei die größte private Klinikkette in Europa außerhalb Deutschlands. Fresenius erhoffe sich durch das Geschäft große Wachstumschancen in Spanien.
Während die Übernahmepläne den Aktienkurs in die Höhe getrieben hätten, hätten die Anleihen nachgegeben. Zur Finanzierung verschulde sich der Konzern, sodass die Verbindlichkeiten vorübergehend gut dreimal höher als der operative Gewinn liegen würden.
Anleger an der Börse Stuttgart hätten insbesondere in den im Juli 2020 (ISIN XS0873432511 / WKN A1HEWZ) sowie im Februar 2021 (ISIN XS1013955379 / WKN A1ZB7H) fälligen Bonds Kasse gemacht. Die Papiere würden aktuell schwächer bei 109,65 bzw. 111,0 Prozent notieren. (Ausgabe 35 vom 09.09.2016) (12.09.2016/alc/n/a)
Für 5,76 Milliarden Euro wolle das Unternehmen aus Bad Homburg den spanischen Krankenhausbetreiber Quirónsalud mit 43 Kliniken und 35.000 Mitarbeitern übernehmen. Quirónsalud sei die größte private Klinikkette in Europa außerhalb Deutschlands. Fresenius erhoffe sich durch das Geschäft große Wachstumschancen in Spanien.
Während die Übernahmepläne den Aktienkurs in die Höhe getrieben hätten, hätten die Anleihen nachgegeben. Zur Finanzierung verschulde sich der Konzern, sodass die Verbindlichkeiten vorübergehend gut dreimal höher als der operative Gewinn liegen würden.
Anleger an der Börse Stuttgart hätten insbesondere in den im Juli 2020 (ISIN XS0873432511 / WKN A1HEWZ) sowie im Februar 2021 (ISIN XS1013955379 / WKN A1ZB7H) fälligen Bonds Kasse gemacht. Die Papiere würden aktuell schwächer bei 109,65 bzw. 111,0 Prozent notieren. (Ausgabe 35 vom 09.09.2016) (12.09.2016/alc/n/a)
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