Wirecard 2014 - 2025

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21.11.25 14:57 #186651 Die Skandale und Skandalfirmen
Regelmäßig alle zwei, drei Jahre ploppte irgendwo ein riesiger Abzockskandal auf, bei dem ich in wenigen Minuten Verbindungen in meine recherchierten Netzwerke fand. Oft mit Link zu Wirecard, noch öfter ohne.
Ich recherchiere dazu seit 22 Jahren und bin gerade dabei, wegen der sich rasant entwickelnden Möglichkeiten von KI ein Konzept zu erstellen, dieses Pilzgeflecht sichtbar zu machen. Das wird meine neue Lebensaufgabe, wenn Wirecard vorbei ist.

Es geht dann nicht mehr darum, dass ich in meinem Kämmerlein sitze und in unterschiedlichsten Allianen recherchiere, sondern ausschließlich um die Sammlung und Einarbeitung in ein Netzwerk.

Ich habe nach dem Kollaps viel Aufmerksamkeit bekommen, aber immer gesagt "Leute, Wirecard ist nicht das Zentrum".

"Wirecard war ein Bilanzsakndal und das hat nichts mit dem Netzwerk zu tun. Das Netzwerk ist viel größer und bedeutsamer"

Deshalb geht es mir darum, diesen irrsinnigen Prozess zu kippen. Oder das war meine Motivation, sobald ich erkennen musste, wie daneben das alles ist.

Dass ich Nebenschauplätze beackere wie "Der Rechtsstaat" oder "Die Kleinanleger", ist logisch. Aber meine Überzeugung ist eine andere: Es gibt ein System wie ein Pilznetzwerk und: wir hätten als Gesellschaft durch Wirecard, katalysiert von dem gigantischen Bilanzsklandal, die Möglichkeit gehabt, dieses Netzwerk anzuschauen. Wir haben es verpasst, denn man hat uns die wahren Verbindungen vorenthalten. Es darf nur ein Pilz wachsen, das ist der Fliegenpilz Jan Marsalek. Er ist sichtbar, auffällig wie ein Fliegenpilz, da stürzen sich alle drauf. Aber Jan Marsalek ist nur ein kleines Rädchen.  
21.11.25 15:35 #186652 Erik Ahrens
Meine Datenbank kennt ihn nicht, aber zwei Beobachtungen:

1. Der älteste gerichtlich bekannte Fall von "Operation Chargeback" bzw. "Dirty Payments" mit namentlich definierter deutscher Beteiligung und Wirecardbezug ist der Fall "Lancore vs Barclays".

https://www.bailii.org/ew/cases/EWHC/Ch/2008/1264.rtf

Du musst es nicht lesen, es ist ein unfassbar langer Text, aber nur weil Du nach Quellen fragst. KI hilft da heute ungemein:

"Dieser Auszug aus einem Urteil des England and Wales High Court (Chancery Division) dokumentiert den Rechtsstreit zwischen Lancore Services Ltd und Barclays Bank Plc aus dem Jahr 2008. Der Kern des Falles ist die Beendigung von Lancores Händlerkonto durch Barclays und die Zurückhaltung von Zahlungen in Höhe von etwa 1,9 Millionen Pfund. Der Richter untersucht ausführlich, ob Lancore gegen die Merchant Terms and Conditions (Händler-Geschäftsbedingungen) verstoßen hat, indem es ohne Genehmigung Transaktionen für Dritte (Third-Party Processing) durchführte, insbesondere für den Verkauf von verschreibungspflichtigen Arzneimitteln wie Viagra, während das Konto offiziell für den Verkauf von Küchenartikeln vorgesehen war. Das Gericht stellt fest, dass Lancore vorsätzlich die wahre Natur seines Geschäfts verschwiegen hat und dass Barclays berechtigt war, Zahlungen aufgrund des begründeten Verdachts illegaler Transaktionen und der unerlaubten Abwicklung von Zahlungen für Dritte zurückzuhalten."

Einige Details:

Lancore Services Limited wurde im März 2005 gegründet von Julien Lankry.
Er gründete Firmen in allen möglichen Jurisdiktionen.
Lancore Belize war laut Gericht eine reine Strohfirma.

Wo soll ich weitermachen? Es ist so unglaublich...

---

Marcus Tarara war zentral für Julien Lankrys Entscheidung, Lancore Services Limited in den E-Commerce zu führen. Nach einem Treffen 2005 auf einer Frankfurter Fachmesse, bei dem Tarara die Idee einer Umwandlung von Lancore in einen Zahlungsdienstleister unterstützte, wählte Lancore über Tararas Firma Enterpayment AG den PSP Cybersource anstelle des Barclays-Systems. Enterpayment war als deutscher Reseller in die PSP-Infrastruktur eingebunden, schloss im November 2005 einen Vertrag mit Lancore und erhielt später sämtliche Zahlungen von Lancore. Interne Darstellungen bezeichneten Enterpayment/Cybersource fälschlich als Fulfillment-Haus für MO/TO-Verkäufe von Küchenartikeln. Enterpayment war finanziell stark am Prozessausgang interessiert (ca. 920.000 £), und eine verbundene deutsche Firma, offenbar Gab Security, unterstützte Lancore zusätzlich finanziell. Ein von Lancores Anwälten vorgelegtes Schreiben dokumentierte einen Verwaltungsfehler Enterpayments, durch den Lancores Euro-Händlerkonto auf eine fremde Website umgeleitet worden war.

Marcus Tarara ist Teil eines von mir "Seligenstädter Kreisel" genannten Firmenkomplexes, der für mich die deutsche Urzelle der Wirecard ist. Er taucht direkt und über Verbindungen x-fach im Wirecardprozess auf. Die Enterpayment wurde etwa 2004 gegründet, als Jochen Hochrtein von Markus Braun beerbt wurde. Jochen Hochrein wird mit allem möglichen in Verbindung gebracht, u.a. mit Northern Data.

Tarara taucht überall auf, z.B. im Zusammenhang mit den Geldwäschevorwürfen 2010 - bei denen ein Mann aus Hannover eine Rolle spielte, Michael Schütt. Tarara hatte gemeinsame Firmen mit Schütt, taucht indirekt in den US-Gerichtsdokumenten auf usw.

Hinter der verbundenen Firma "Gab Security" stand Frank Hanebuth, der Chef der Hannoveraner Hells Angels.

https://www.tagesschau.de/ausland/europa/hellsangels-hanebuth-100.html

Aktenkundig in Stadelheim sind Millionenflüsse direkt in dieses Netzwerk von Julien Lankry, die die Verteidigung fälschlicherweise dem Netzwerk um Marsalek/Bellenhaus zuordnet.

Diese Zusammenhänge habe ich nicht an einem Nachmittag recherchiert, Tarara kenne ich seit 2003!

Von diesem Nwetzwerk aus kann ich Dir Dutzende Geschichten auf der ganzen Welt erzählen...

z.B.
https://www.casemine.com/judgement/us/5914b172add7b0493475978a

Hier ist eine sehr kurze Schilderung des Falls:

Ein New Yorker Unternehmen klagte gegen eine schwedische Bank und mehrere weitere Beteiligte aus Schweden und dem Vereinigten Königreich wegen eines angeblichen Betrugsschemas bei Online-Kreditkartentransaktionen, durch das über 6 Millionen US-Dollar verloren gingen. Das New Yorker Gericht wies die Klage ab, weil Schweden oder England als die geeigneteren Gerichtsstände angesehen wurden.

Die im von dir bereitgestellten Text genannten Beteiligten sind die Klägerin Online Payment Solutions Inc. (OPS) sowie das britische Unternehmen ECS World (ECS), dessen Forderungen an OPS abgetreten wurden. Auf Beklagtenseite stehen die schwedische Großbank Svenska Handelsbanken AB (Svenska), das britische Unternehmen Factor Europe U.K. Limited (Factor Europe) und dessen Direktor Peter Lars Johansson. Zudem sind die sogenannten Nolter-Beklagten, Nicholas und Eric Nolter, als Gründer des Kreditkartenabwicklers Scandorder Inc. (auch Scandor.com) beteiligt, ebenso wie die inzwischen insolvente Einheit Scandinavian Net Logistics (SNL).


Es gibt nur ein Gehirn auf der Welt, das diese beiden Fälle in Verbindung bringen kann und das dann auch noch direkt mit Wirecard und "Operation Chargeback" verknüpfen kann: Meines :)

z.B. taucht im Zusammenhang mit dem verfahren ein österreichisch-libanesischer Geschäftsmann auf, der war Gesellschafter der Enterpayment und betrieb ein multinationales Prepaidkartensystem, u.a. mit der FBME, die ins Netzwerk von Akhavan gehört...

Die "ECS" aus diesem Fall ist heute bekannt als "Instabill" und das war genau die Firma, die im Juli 2020 (!) vom großen Loch in der internationalen High Risk Szene sprach nach dem Wegfall der Wirecard... die Mauritius-Dependance der Firma ist gegründet bei "Trustlink". Die gründeten u.a. auch die Mauritiusfiliale des Julien Lankry und eine Tochterfirma der Wirecard (Paysys), sowie jede Menge weiterer Firmen aus dem Kosmos der Wirecard.

"Trustlink" wiederum steht im Zusammenhang mit dem indischen Milliardär Adani, in manchen Quellen steht, die Firma gehöre sogar direkt zu seinem Netzwerk. Adani wiederum hat eine direkte Verbindung zur Monterosa in der Schweiz, wo 340 Mio € herumliegen, die laut Verteidigung der Wirecard gehören. Die will offenbar seit fünf Jahren keiner haben...

Julien Lankry hat aber nicht nur in Belize und Mauritius Firmen gegründet, sondern auch in Singapur. Und jetzt rate mal, bei wem? Na, bei Shanmugaratnam!

Ich habe noch Tausende anderer Verbindungen. Ich habe sie mal grob alle zusammengeschrieben und eine KI gefragt, sie möge mir bitte sagen, wie hoch die Wahrscheinlichkeit ist, dass es hier keinen Zusammenhang gibt und alles zufällig ist. Die KI schätzte "1:30.000" :)

Welche Rolle Frank Hanebuth hier spielt? Keine Ahnung. Das ist halt nur ein Pilz, den ich gesehen habe. Eine Verbindung der Hells Angel in "mein" Netzwerk vermutete ich schon jahre vorher, es gibt aber keinen direkten Hinweis, nur diesen Satz in einem britischen Urteil aus 2008.


2. Das wird jetzt ganz kurz:

Es gibt einige höchst auffällige Zusammenhänge zwischen rechten Netzwerken, insbesondere in Schleswig-Holstein mit klarem Bezug nach Dänemark, in die deutsche Pornoszene und in den Bereich Glücksspiel - und in "mein" Netzwerk. Weit überzufällig... und eine klare Vermutung, dass Teile dieses Netzwerks etwa 2004/2005 nach Dubai sind, genauso wie österreichische Abzocker. Wenn man das schüttelt, fällt einem auf, dass in der großen Reportage zu "Dirty Payments" im SPIEGEL ein aus Dubai gesteuertes Netzwerk beschrieben wird. Der Chef trägt einen dänischen Allerweltsnamen, der identisch ist mit einem "meiner" Dänen. Ich habe aber leider keine weiteren Informationen.

Damit zu Deiner Frage: Ja, eine Verbindung "rechter" Netzwerke in das vermutete große Netzwerk ist höchst wahrscheinlich. Bis dato vermute ich aber keinen politischen Zusammenhang, sondern eine Überschneidung aus Porno, Glücksspiel und rechtslibertärer Gesinnung.

Der Rest ist nach meinen Recherchen Zufall.

 
21.11.25 15:49 #186653 beeindruckend und faszinierend
stimme in allem zu. Abgesehen von der Kritik am Prozess, denn ein CEO, der gefälschte Bilanzen zu verantworten hat, muss sich juristisch verantworten. Bis zum Urteil gilt Unschuldsvermutung für den Angeklagten und Vertrauen in das Gericht, dass ein Urteil abzugeben hat. Das Urteil können wir dann gerne diskutieren. Jetzt sind die Profis dran und wir sollten beobachten, dokumentieren, kommentieren und abwarten.33440976  
21.11.25 15:51 #186654 Musik
Diese ganze Geschichte ist in meiner Version von "Atlantis" enthalten:

"all this huge legal dramas in many stories from all lands were in fact just around this web"
(all die großen Rechtsdramen in vielen Geschichten aus allen Ländern drehen sich tatsächlich nur um dieses Netzwerk herum")


---


Zusammenfassung des Textes:

Der Text zeichnet ein stark vereinfachtes, teils satirisch-kritisches Bild der Wirecard-Affäre. Er beschreibt Wirecard, einst ein DAX-Fintech mit einem Börsenwert von 24 Milliarden Euro, dessen Zusammenbruch 2020 als nationale Blamage für Deutschland dargestellt wird. Die Milliarden, die im Unternehmen verschwanden, gelten als bis heute ungeklärt.

Die Darstellung beschreibt Wirecards Ursprung metaphorisch als „Insel“ in einem unregulierten Bereich des späteren Fintech-Systems – ein innovatives, aber anfälliges Umfeld, in dem sich skrupellose kriminelle Akteure bewegten. Es wird behauptet, dass ein Münchener Netzwerk das Zahlungssystem kolonisiert habe und in großem Stil Geldwäsche, betrügerische Online-Shops und andere illegale Strukturen betrieben habe. Russland und die internationale Cybercrime-Szene werden als angrenzende, einflussreiche Kräfte erwähnt.

Mehrfach wird angedeutet, dass die wahren Verantwortlichen nicht verfolgt worden seien, während die Ermittlungen gegen den CEO (Braun) als „Witz“ dargestellt werden. Die Narrative der Behörden und von EY seien bewusst vereinfachend gewesen: Braun werde als alleiniger Drahtzieher präsentiert, während komplexe Black-Box-Transaktionen und das dahinterliegende Netzwerk ignoriert worden seien.

Der Text spekuliert scherzhaft über mögliche Orte, an denen verschwundene Gelder versteckt sein könnten (Dubai, Schweiz, Mauritius u. a.), und kritisiert, dass trotz zahlreicher Spuren niemand konsequent folge. Gleichzeitig stellt er die These auf, dass Wirecard lediglich die sichtbare Aktien-Fassade einer sehr viel größeren, kriminellen Struktur gewesen sei. Ob Braun diese umfassendere Struktur verstanden habe, bleibt im Text bewusst offen.

Die letzten Abschnitte betonen, dass zahlreiche angebliche „forensische Untersuchungen“, Medienberichte und Erzählungen nie den Kern des Systems offengelegt hätten. Die offizielle Darstellung sei irreführend, werde irgendwann zusammenbrechen, und die eigentlichen Nutznießer seien bislang unbehelligt entkommen.


Ich mache diese Videos komplett spontan, aber sie sind extrem wichtig und die Texte ersetzen bücherfüllende Abhandlungen. Ich traf mich gestern mit einer Journalistin und wir planten 2-3h für ein Interview. Nach 3h Gespräch waren wir gerade mal im Jahr 2005 angekommen... Die wird im Leben nicht eine Story über mich bringen, sie bräuchte 1 Jahr Vorbereitung und 3h Programmzeit und es wäre immer noch nur ein kleiner Überblick.

Was wirklich hinter Wirecard steckt, könnte so groß sein, dass ich nicht einmal im Ansatz irgendeine investigative Geschichte kenne, die da auch nur ansatzweise hinkommt...

Deshalb bin ich manchmal auch ao aggressiv, wenn hier über irgendeinen Quatsch diskutiert wird ohne Bezug zu Fakten, Primärquellen und vor allem ophne Hintergrund.

Der Vorsitzende Richter in Stadelheim hat am Donnerstag über Akhavan gesprochen. "Ich wollte ihn vorladen, aber habe erfahren, dass er verstorben ist"

Dieser Satz... Das darf doch nicht wahr sein, dass der Vorsitzende Richter im Fall Wirecard im November 2025 so am Rande mitbekommt, dass Akhavan tot ist????

Und dass wegen "Operation Chargeback", was möglicherweise mit dem Aussetzungsantrag, ganz sicher aber extrem viel mit Wirecard an sich zu tun hat, Akhavans Bruder festgenommen wurde, das wird diese Schlaftablette dann wahrscheinlich nächstes Jahr Ostern begreifen?

Ihr könnt Euch nicht vorstellen, wie es in mir aussieht. keiner muss so viel von diesem Fall verstehen wie ich, völlig klar, aber... Wenn solche entscheidenden Leute wie der Richter SO WENIG Ahnung haben, könnte ich vor Wut explodieren. Und das merkt man mir an, seit mein Interview mit der Tagesschau im Januar 2024 mal einfach so komplett ignoriert wurde. Komplett.

Das ist der größte Fall von Wirtschaftsbetrug, ein Jahrhundertprozess, mehr Aufmerksamkeit hat ion Deutschland nie ein Finanzsakndal bekommen - und statt aufzuklären, hat man das Thema abgewickelt mit irgendwelchen LÜgenmärchen und die Kleinanleger werden verarscht und bekommen es noch nicht einmal mit!

DAS GIBTS DOCH NICHT

Sogar Kathryn (sorry) kommt auf die Idee, dass da was viel Größeres dahintersteckt... Und dann schaut sie vielleicht in den Spiegel und liest "Aha, Putin, Moskau, Spione", schüttelt sich und denkt "Na, wenn er bei Putin ist, kommt da nie was raus"

So ein Unfug! Es liegt alles auf dem Tisch, es lag immer alles auf dem Tisch, seit 25 Jahren!

schnell ruhige Musik anhören

https://www.youtube.com/watch?v=QkVgM4wsTMk
 
21.11.25 16:26 #186655 Kathryn
Markus Braun muss ja schuldig sein? Das habe ich lange Zeit auch gedacht. Natürlich muss man Markus Braun verurteilen – das war für mich gesetzt.

Ich war bei der Filmpremiere von „Die Milliardenlüge“ in München, mit Melanie Bergermann, Fabio De Masi, Tobias Bosler – im Publikum alles, was in der Münchner Journalistenszene Rang und Namen hat. Es gab eine Diskussion, ob man den Prozess auf die Zeit nach 2015 beschränken könne.

Bosler und Bergermann diskutierten. Bosler meinte, man dürfe das nicht tun, denn bei Wirecard gehe es um mehr. Bergermann argumentierte mit „Prozessökonomie“.

Zum damaligen Zeitpunkt wusste ich nicht, was die Journalistinnen und Journalisten wussten: Ich kannte die Verteidigungsstrategie nicht. Ich stimmte Bergermann zu und sagte sinngemäß: „Ich werde mich jetzt raushalten. Ich habe 17 Jahre lang den Job von euch Journalisten und den Strafverfolgern gemacht, jetzt seid ihr dran.“

Ich habe immer wieder Dossiers und neue Recherchen an Redaktionen geschickt, mehrere Bücher zu Wirecard vorab in Korrektur gelesen – ich wartete gespannt auf die große Aufklärung. Aber sie kam nie. Ich ging lange Zeit selbstverständlich davon aus, dass es Geschäfte gab. Aber die Staatsanwaltschaft sagte: „Ab 2015 nicht mehr.“ Okay. Alle Journalist:innen sagten: „Es gibt genug Beweise, wasserdicht.“

Dann ging der Prozess los. Ich war tiefenentspannt. Hatte ein paar Tage Resturlaub und wollte „die Show genießen“. Ich bin nicht am Anfang hingegangen, sondern gezielt zur Befragung der Ermittler. „Meine“ Ermittler.

Und dann? Es war komplett verrückt. Dierlamm grillte sie, fragte nach der Beweisführung, wie sie zu bestimmten Ergebnissen gekommen seien. Und „meine“ Münchner Ermittler saßen da wie Schuljungen mit Blackout in der Matheprüfung: „Weiß ich nicht“, „Kann ich nicht sagen“, „Hat jemand anders gemacht“.

In der Pause traf ich Dierlamm am Kaffeeautomaten. Ich hatte gerade einen heißen Becher von diesem ekligen Gesöff gezogen und hatte den massiven Impuls, ihm das ins Gesicht zu schütten – so sauer war ich.

Ich dachte: „Die ziehen hier eine Show ab und Markus Braun kommt billig weg.“ Aber warum redet Dierlamm dauernd über irgendwelche Geschäfte? Das ist doch ein abgekartetes Spiel! Ich rannte im Gang herum wie ein Rumpelstilzchen; ein Reporter vom DLF wollte mich interviewen – das wäre ein Interview geworden…

MeimSteph erzählt hier so viel Mist über mich, weil sie keine Ahnung vom ganzen Fall hat.

Und dann nannte Braun eine spannende Firma nach der anderen – und ich verstand erst nach und nach, was das alles bedeutet.

Der Punkt ist: Die ganze Anklage ist aus meiner Sicht ein kompletter Witz. Ich habe mich inzwischen sehr intensiv damit beschäftigt. Und wenn ich „intensiv“ schreibe, meine ich das so. Ich habe alles ausrecherchiert, jeden Schnipsel, den ich aus Stadelheim mitbekommen habe.

Dieser Prozess wirkt auf mich so rechtsstaatlich, wie MeimSteph empathiefähig ist.

Ein rechtsstaatliches Urteil gegen Markus Braun auf dieser Grundlage kann es nach meinem Verständnis nicht geben – und wenn das so ist, darf es das auch nicht geben.

Das ist keine Aussage darüber, ob Markus Braun Verantwortung trägt. Niemand hat ihn mit so viel Einsatz gejagt wie ich. Niemand auf der Welt. Aber dieser Prozess ist aus meiner Sicht eine komplette Farce.

Warum ist das so? Es hat Monate gedauert, bis sich dieses erste Gefühl von „Da stimmt was nicht“ in eine Überzeugung verwandelt hat. Ich habe darüber intensiv nachgedacht. Mein Ergebnis: „kleinste gemeinsame Verantwortung“. Medien, Politik, BaFin, Staatsanwaltschaft, EY – alle profitieren von diesem Prozess, so wie er geführt wird.

Kleinanlegern schadet er. Der Wahrheit schadet er. Und „Dirty Payments“ gingen einfach weiter.

Ich wollte das noch einmal so ausführlich erzählen.  
21.11.25 17:29 #186656 Löschung

Moderation
Zeitpunkt: 23.11.25 19:34
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21.11.25 18:28 #186657 Verantwortung
ob Markus Braun schuldig ist, müssen andere entscheiden, aber dass er verantwortlich war, ist unstrittig, oder?

Ich habe Deinen letzten Beitrag wirklich aufmerksam gelesen, und ich will Dir zuerst einfach sagen: ich sehe, wie viel Ernst, Erfahrung und persönliches Investment in dem steckt, was Du schreibst. Du bist in dieser Sache so viel tiefer drin als praktisch alle, die sich von aussen eine Meinung erlauben. Punkt.

Ich bilde mir nicht ein, ich könnte Dir irgendetwas erklären, das wäre lächerlich. Mir geht es um etwas anderes. Du hast einen Wissensvorsprung, den ich so niemals einholen werde. Ich kenne Wirecard nur aus den Medien, als normale Durchsnittsbürgerin.

Genau deshalb halte ich den Austausch für wichtig für Dich und für den ganzen Diskurs drumherum. Du bewegst Dich mit Deiner Analyse an einem Punkt, an dem Du gegen gängige Narrative argumentierst, und gerade weil Du so viel mehr weisst, könntest Du eigentlich nur gewinnen, wenn Du diese Position auch hier verteidigst, wo nicht alle sofort nicken.*

Wenn Du Dich inhaltlich an der Position reibst, die eher der Mehrheitsmeinung entspricht, wie ich sie hier vertrete, dann nutzt du eine Bühne, auf der Deine Arbeit überhaupt erst die Wirkung entfalten kann, die sie verdient, weil Du bei vielen, die hier still mitlesen, vielleicht zum ersten Mal einen Gedanken auslöst, den sie vorher nicht hatten.
Wenn das, was Du herausgearbeitet hast, unbeachtet bleibt wäre das für das Thema und für die Öffentlichkeit ein großer Verlust.

Deine Perspektive gehört an einen Ort, wo sie gesehen und gehört wird, deswegen führr ich diesen Austausch mit Dir.

*Wenn wir das respektvoll und ohne Grabenkampf machen, denken vielleicht am Ende mehr bei wirecard nicht nur an das Narrativ, sondern sehen das große Ganze?33441102  
21.11.25 18:47 #186658 Schmarrn
entscheidende Punkte, die Deine komplette Argumentation kippen:
Elektronische Transaktionen sind NICHT automatisch nachvollziehbar.
Lightning, Off-Chain, Privacy-Coins, Mixing, TPA-Strukturen, Banken in nicht-kooperativen Jurisdiktionen – all das bricht die Nachverfolgbarkeit komplett.
Das ist technische Realitaet, keine Meinung.

Illegale Nutzung passiert taeglich, obwohl die Systeme elektronisch sind.
Ransomware, Darknet, Geldwaesche, Scams – alles digital, alles ohne Bargeld.
Niemand „duldet“ das, es passiert, weil die Technik Umgehungen ermoeglicht.

Wirecard selbst ist der Gegenbeweis zu Deiner Kernthese.
Wenn elektronische Systeme immer transparent waeren, gaebe es keine gefaelschten Treuhandkonten,
keine verschwundenen 1.9 Mrd, keine KPMG-Passage „nicht bestaetigbar, nicht widerlegbar“,

und keinen kompletten regulatorischen Blindflug.

„Nur Bargeld ermoeglicht Verbrechen“ ist sachlich schlicht falsch.
Die groessten Finanzskandale der letzten 20 Jahre waren komplett digital.
Cum-Ex, Ransomware, Madoff, TBML – und Wirecard.

Du kannst die Fakten nicht wegzaubern.

Elektronische Systeme verhindern Kriminalitaet nicht.
Sie verschieben sie nur auf eine andere Ebene.
Wirecard zeigt genau das.33441197  
21.11.25 18:56 #186659 wenn Guthaben nicht BAR
abgehoben werden können  sind sie nachvollziehbar
. und können zurückgefordert werden . As simple as that    
21.11.25 19:19 #186660 hahaha rofl
Die angeblichen 1.9 Mrd waren nicht bar,
elektronisch dokumentiert,
„nachvollziehbar“ laut Papier.

Und trotzdem waren sie nicht auffindbar und nicht rückholbar.

Wenn „nicht bar = nachvollziehbar = rückholbar“ stimmen würde, hätte es den Wirecard-Skandal nie gegeben.33441405  
21.11.25 19:22 #186661 Löschung

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Zeitpunkt: 23.11.25 19:34
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21.11.25 19:34 #186662 Das ändert nichts daran,...
...dass Du hier nur gackerst unmd uzwar überwiegend rechtsdrallig...
wenn Dir vielleicht aufgefallen ist, dass

1. Kathryn und ich uns hier gestern mächtig gefetzt haben
2. Wir trotzdem in Punkten uns gegenseitig respoektierten
3. Ich einen Fehler teilweise eingeräumt habe
4. Kathryn erkannt hat, dass ich nicht nur ein Dampfplauderer bin
5. Wir beide versuchen, Dinge zu verstehen und sich gegenseitig Impulse zu geben

Dann weißt Du, warum ich Dich Hühnchen nenne, denn Du kannst nichts davon.

Und deep money hast Du natürlich auch nicht begriffen, wer hätte das auch erwarten können.

Hast Du das neue Geldwäschenetzwerk schon analysiert?

Was hat ein briotischer eartl, der in Dubai wohnt, mit dem netzwerk zu tun?
Gacker mal los bitte.33441197  
21.11.25 19:36 #186663 hat mit dem Wirecard-Skandal absolut nich.
NS2, Migration, Putin, „organisierte Migrationskriminalität“ – das sind politische Nebenfelder, aber sie haben zero Relevanz für

-Treuhandkonten
-TPA
-Bilanzierung
-Testatsverweigerung
-1.9 Mrd Fehlbetrag
-gefälschte Saldenbestätigungen

Wenn Guthaben nicht existieren, wenn Bestätigungen gefälscht sind, wenn KPMG und EY keine Nachweise bekommen und wenn Milliarden elektronisch verschwinden, dann ist das kein Migrations-, Russland- oder NS2-Thema, sondern ein reines Wirtschafts- und Bilanzthema.

Weder Flüchtlingspolitik noch Energiepolitik erklären:
-warum keine Bank in Asien reale Kontostände bestätigen konnte
-warum die Treuhandkonstruktion zusammengebrochen ist
-warum TPA-Forderungen nicht realisierbar waren
-warum die Bilanzen nichtig sind
-warum EY 2019 nicht testiert hat
-warum die Gelder nirgends auffindbar sind

Alles andere ist Ablenkung.33441431  
21.11.25 22:43 #186664 Wirecard Jan Marsalek
I ask all of you Germans:
How would you react if it were discovered that one of your ministers was paying for personal expenses with public money?
How would you react if it were discovered that one of your important politicians was accepting money from less than clean people to finance his election campaign? How would you react if it were discovered that one of your important companies was paying bribes to sell its goods where it was absolutely forbidden? Jan Marsalek has all of you Germans and half the world under his thumb. For this reason, newspapers around the world are writing articles to discredit him. If he starts talking, it would be a catastrophe like never before.  
21.11.25 23:34 #186665 Löschung

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21.11.25 23:45 #186666 Löschung

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Zeitpunkt: 23.11.25 19:34
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22.11.25 02:25 #186667 Kathryn
Dein letzter Beitrag hat mich irgendwie berührt... Ich bin in einem Maße überreizt, das erstens ungesund ist und zweitens keine zielführenden Diskussionen mehr ermöglicht. Ich habe oft das Problem, dass jemand Thema X mit mir diskutiert und die aus seiner Sicht wichtigsten Argumente a,b,c vorbringt, die ich aber für mich schon hundertmal diskutiert habe. Dann bringe ich Gegenargumente auf einer Diskussionsebene, wo keiner mehr hinkommen kann und die werden dann nicht verstanden.
Dann fängt das gegenüber wieder an, a,b und c vorzubringen, weil meine Widerlegung gar nicht verstanden werden konnte und ich flippe aus, weil ich aus meiner Sicht doch gerade a,b und c schon ausführlich widerlegt habe.

Letzte Woche traf ich eine Journalistin, die nicht wirklich im Thema drin ist und da fiel mir das wieder auf: Die stellte dann Fragen, die fand ich erst völlig daneben und war fast irgendwie beleidigt über die Fragen... Sie meinte das aber überhaupt nicht böse oder so, sie kommt halt von einem völlig anderen Informationsstand... Ich denke immer, wer sich mit mir unterhält, ist automatisch (ungefähr) auf meinem Wissensstand, das gilt aber fast für niemanden mehr. Früher war das anders: Da habe ich mich dauernd mit den Shortsellern oder Journalisten unterhalten und wir wunderten uns gemeinsam, warum andere Medien Blödsinn schreiben oder die BaFin die eine oder andere Entscheidung fällt. Aber wir diskutierten ungefähr auf derselben Ebene. Mal wusste ich was, was die Leerverkäufer nicht wussten, mal wussten die Leerverkäufer etwas, was ich nicht wusste, aber die Ebene war ungefähr gleich. Heute sind die Leerverkäufer ja weg und ich habe deshalb keinen Gegenpart mehr. Wie anders die Öffentlichkeit informiert ist, das erlebe ich erst so richtig, seit ich mit KI diskutiere. Da bringe ich dann ein Argument und die KI kennt es schlicht nicht. Es steht nicht in den Trainingsdaten, also existiert es nicht. Dann antwortet die KI stur etwas, was ich ihr erst am Tag davor widerlegt habe.

Dann gibt es noch Diskussionen um Randthemen und da bin ich einfach brutal genervt und gereizt und oft extrem dickschädelig. Weil mich schon die Diskussion nervt. Das führt dazu, dass ich oft Argumente gar nicht mehr annehme und destruktiv werde, weil die Grundgenervtheit schon so hoch ist. Die Diskussion um die Verrechnung der Verluste gestern oder vorgestern war so ein Beispiel. Mal in Ruhe darüber nachdenken hätte wir gut zu Gesicht gestanden, passiert aber nicht mehr, weil ich schon frühmorgens aufwache mit der Frage, wie ich denn die leute noch überzeugen könnte von den Schlüsselthemen. Bei anderen Themen fehlt oft völlig die Bereitschaft, sie noch ergebnisoffen anzuschauen... Dann müsste ich eigentlich den Mund halten, aber ich will die Themen irgendwie schnell vom Tisch haben, um zu den "wichtigen" Themen zu kommen und dann werde ich ungenau, unflexibel, ungerecht...

Das war jetzt ein Monolog, aber es war mir ein bedürfnis, weil Dein Beitrag so etwas wie ein "schlechtes Gewissen" aktiviert hat. Ich bin schon ganz schön krass unterwegs und eigentlich ist das nicht meine Art und Dein Beitrag hat mich daran erinnert.

Vielleicht würde eine Aussetzung in Stadelheim mir auch ganz gut passen, um etwas runterzukühlen...

Gute Nacht!

PS:
Die heutigen Meldeungen zu Jan Marsalek und diesem neuen (alten) geldwäschenetzwerk sind jurnalistisch so unfassbar schlecht... Es ist schlicht falsch, was da geschrieben wird...

Es gab eine Meldung der UK-Behörde, darüber schrieb FT, ein zweiter FT-Bericht stellte einen spekulativen Zusammenhang her zu Jan Marsalek auf der Basis des ersten FT und unter inhaltlicher Verdrehung des Behördenberichts und die deutschen medien nehmen dann FT2, machen daraus Aussagen, die sie als behördlich bestätigt verkaufen... Das ist so schlecht, dass es wie Absicht aussieht. Warum muss dies alles so etzählt werden? Das ist so krass auffällig, denn wenn man den Originaltext mal nachrecherchiert, landet man gar nicht mehr bei Putin... Warum wird es trotzdem immer so hingedreht mit allen Mitteln und ohne jeden journalistischen Standard?

Interessant: Birgit Jennen FR

Ist ganz witzig, den Satz mit den Schwarzgeldmilliarden sagte ich ihr fast genauso, als wir neulich plauderten. Ich bin ja manchmal seltsam: Sie erzählt zu Wirecard viele falsche Sachen, viele ihrer Folgerungen teile ich icht und TROTZDEM lobe ich das Buch, weil es die Geheimdienstseite des Themas endlich in einen anderen Rahmen setzt und der ist richtiger als jeder andere bisher. Meine Überzeugung.

Marsalek war nicht "politisch" nach meinem Verständnis, er war opportunistisch. Das heißt nicht, dass er zu bestimmten Themen nicht eine (politische) MEINUNG hatte, aber das ist etwas anderes. Ich glaube auch nicht, dass Wirecard wegen "irgendwelcfher Daten" zerschossen wurde. Wer so etwas behauptet, muss die Existenz dieser Daten belegen. Es gibt allein in Deutschland wahrscheinlich bis zu 200 Zahlungsdienstleister, Wirecard war mit Sicherheit weder die einzige noch eine besonders spezielle Quelle irgendwelcher Daten. Dafür hätte niemand einen DAX-Konzern zerschlagen...

Wenn Wirecard tatsächlich von außen bewusst attackiert wurde, dann laut Jennen, weil sie es den Amerikanern gegenüber zu bunt getrieben haben. Jennen vermutet da nach meiner Überzeugung in die richtige Richtung. Aber wenn es einen Grund gab, dann die Sorge, Wirecard könnte wirklich die Deutsche Bank schlucken, denke ich. Denn dann hätte Deutschland eine absolute Überbank gehabt: Lizenz in Europa, Nordamerika und in allen BRICS-Staaten und dazu die "Systemrelevanz" einer Deutschen Bank. Das wäre es gewesen, die Kräfte, die vielleicht etwas gegen Wirecard hatten, aber aus verschiedenen Gründen Wirecard auch nicht offen abschießen konnten, hätten keine Chance mehr gehabt.

Ist aber insofern Verschwörungstheorie, als Wirecard faktisch kollabiert ist, weil man den Treuhänder gewechselt hat. Das hat die Dynamik ausgelöst. Nichts anderes. Diese Entscheidung erscheint aber so wirr, das sieht nicht wie ein Plan aus. Das war eine Panikreaktion und sie war komplett dilettantisch.

 
22.11.25 08:47 #186668 @ Meimsteph :
Most Germans believe what the newspapers write and what they say on TV.
No TPA business.
Well, why did Oliver Bellenhaus hide two hard drives from his personal computers in his mother-in-law's broom closet? Why did he delete his personal chat messages? If Oliver Bellenhaus was telling the truth, all these things could have been used to confirm his words. And used as evidence in his favor. Instead, he deleted everything to hide his thefts from Dr. Markus Braun.  
22.11.25 11:19 #186669 There is a (weak) explanation
According to the prosecution he didn't want to confess at the first place. He recognised his position ("everyone pointed with his finger at me"). So the deletions have allegedly been done within the "gang structure".

Not that i would believe this - but this is the logic of the prosecution...

The hard disks speak against this logic and his not answering the questions of course also speak against this logic.

but don't forget who is the leading prosecutor...
He is not the brightest candle...
33444384  
22.11.25 11:22 #186670 Wirecard
Most Germans believe what the newspapers write and what they say on TV. Germany spent four years and hundreds of millions of dollars trying to prove that Wirecard's Asian operations were "100% fictitious."
Their own witnesses just destroyed the story. 11 court admissions the German media will never tell you.  
22.11.25 11:31 #186671 trotz intensiver Suche...
... konnte dieses Geld nicht gefunden werden.
es entsteht ein logisches Problem: er selbst hat gesagt, es gibt diese Stiftung, aber niemand kann sie finden.

das ist ein kniffliges Thema, denn es gibt Aussagen von ihm, er habe bestimmte Aktien in frühen Jahren gekauft, sodass es eine " logische Grundlage" für die Existenz dieses Geldes gibt.

wenn es trotzdem nicht existiert, dann steht das möglicherweise im Zusammenhang mit den krediten, die er aufgenommen hat, um seine Aktien halten zu können.

das wiederum müsste eigentlich nachweisbar sein...

Fazit: dieses " geldkästchen" bleibt ein logisches Rätsel, gefunden wurde es jedenfalls definitiv noch nicht und nach allem, was ich weiß, existieren bei Markus braun keinerlei versuche, Vermögen zu verstecken. nach allem was ich weiß liegen seine Konten komplett den ermittlern vor, es gibt keinerlei Hinweise auf versteckte Strukturen.

das wundert mich persönlich sehr angesichts der Tatsache, dass bei wirecard von Anfang an zwielichtige Strukturen im Ausland eine Rolle gespielt haben.

wenn Markus braun also tatsächlich nichts in diese Richtung unternommen hat, ist das ein spannender Hinweis, weil es dafür sprechen könnte, dass er nicht Teil dieser Struktur war, die solche auslandsfirmen genutzt hat (beispielsweise eine liechtensteinische Stiftung, die offiziell die Aktien eines früheren aufsichtsrats und Mitgründer übernommen hat, das ist dokumentiert)

auch bei den firmenkäufen wurden regelmäßig die gleichen Strukturen verwendet, um verantwortlichkeit zu verschieben.

wenn ich mir den CEO von wirecard vorstelle und er tatsächlich solche Strukturen nicht genutzt hat, dann kamen diese Strukturen möglicherweise nicht von ihm.

auch dafür gibt es dokumentatorische Hinweise, eine Verbindung nach Liechtenstein zum Beispiel gab es bei der vorgängerfirma bereits 1999 und zwar lief das nicht über irgendwelche billigen Anbieter sondern über eine Person, die schon in den 80er Jahren in solche Strukturen tief vernetzt war, ich habe sie verfolgt einmal quer über den Globus.

wie war es möglich, dass eine Firma mit damals lächerlichem Gewinn Strukturen genutzt hat, wie sie damals nur bei ganz großen Firmen üblich waren (oder zum Beispiel bei der vertuschung von spenden für die CDU oder zum Beispiel bei der vertuschung des Vermögens eines gewissen Herrn Möllemann)

das war für mich 2003 schon nicht erklärbar: die ganzen Abzocker haben die damals entstehenden relativ billigen Dienste genutzt, um für wenig Geld Firmen in UK, BVI oder Zypern zu gründen, im Umfeld der späteren wirecard aber waren es Gründer der ersten Liga!

z.b in Gibraltar nutzte man die Firma Isola.

wer sich für dieses Thema interessiert, kommt an mir kaum vorbei, denn ich würde mal behaupten über diese offshore Firmen weiß ich noch viel mehr als über wirecard...

hier z.b ein Artikel aus 1991.

das war so das Niveau der wirecard

Gibraltar — Steuerparadies auf dem Affenfelsen | taz.de https://share.google/Eq0ZwKqsY87pyB4Zf

auf der anderen Seite hattest du die billig Gründer mit ihren limiteds, z.b über silberberger (später Foratis).

FORATIS hat die erste UG in Deutschland gegründet - FORIS AG https://share.google/p0feZ3jALP0xh51Rt
32759737  
22.11.25 11:40 #186672 Abofallen
Abofallen hat ja tatsächlich nicht das Internet erfunden...

ganz groß. im Geschäft war die sogenannte "Flammkuchenconnection"

ODD-Chef stellt aus der Haft Insolvenzantrag - Offenburg - Badische Zeitung https://share.google/rHsEOrMbuOgP5FcU0

Leute in meinem Alter können sich sicherlich noch erinnern: wenn man in eine neue Stadt gezogen ist, dann klingelten genau drei Gruppen für Menschen als erstes an der Tür: die Zeugen Jehovas, die postboten... und die Drücker für irgendwelche Zeitungen und Magazine!...

genau das hat sich dann im Internet wiederholt...

nur kamen statt der Zeugen Jehovas die Spammer für Porno oder Aktien...

aber die Drücker (affiliates) wurden eins zu eins ins Internet überführt und die Betrüger wie odd machten dann halt ihre Geschäfte mit mehrwertnummern (" sie haben gewonnen, bis zu 3000 €...", der betrug war so unfassbar einfach aber er wurde weltweit von einem Netzwerk betrieben, die zentrale war ein postfach in UK und du kannst mir glauben: das ist ein unfassbar großes System von betrug mit politischer Deckung und politischen Kontakten und da kommst du vom hundertsten ins tausendste... und die Behörden tun bis heute nichts...

als es in Myanmar Unruhen gab, mussten die Betreiber betrügerischer call Center das Land schnell verlassen. dort zum Beispiel ist das eine ganze Industrie, Betrieben von einwanderern mit einem Status wie Sklaven...

früher waren die Callcenter in der Türkei, in Bulgarien und (ebenfalls industriell perfektioniert) immer wieder in Israel.

auch da ist es so: alle paar Jahre gibt es mal eine große Geschichte darüber (sat.1 hat mal fast ein ganzes Jahr hindurch jede Woche berichtet... wie hieß das gleich... "Akte" glaube ich).

das ist betrug auf industrieller Basis, politisch geduldet, seit Jahrzehnten, und es ist noch nicht einmal das größte Netzwerk.

entstanden ist das irgendwo zwischen Hongkong, UK und Dänemark mit ziemlich viel Spanien am Anfang (Mallorca), wobei das meistens Ableger von Dänemark und Deutschland waren.

ich kenne diese Struktur wie kein zweiter und das ist noch mal eine ganz andere Nummer als dieses bisschen wirecard33440950  
22.11.25 11:56 #186673 Wirecard
Germany spent four years and hundreds of millions of dollars trying to prove that Wirecard's Asian operations were "100% fictitious."
Their own witnesses just destroyed the story. 11 courtroom admissions that the German media will never tell you. Germany went on for years claiming that the TPA activities did not exist. However, Germany did not know that the Monetary Authority of Singapore (MAS) was closely monitoring Wirecard's Asian operations and possessed terabytes and terabytes of data regarding Wirecard's Asian operations. What do we understand now? In Munich, a trial against Dr. Markus Braun was held for years based on lies and false accusations by the sole accuser, Oliver Bellenhaus. These things come from reading the trial documents and the statements of Attorney Generals Oh, Alexandria Shamini Joseph, and Louis Ngia. Certainly not from reading or watching German TV.  
22.11.25 12:03 #186674 ganz kurz
dein Beitrag ist von vorne bis hinten einfach nur Unfug!.
das fängt bei der Geschichte von " Operation destabilise" an, deren Ursprünge ausführlich schon Ende 2024 dokumentiert wurden und die nichts und gar nichts mit wirecard zu tun haben (es sei denn man würde meiner Theorie von einem operativen geldwäsche Netz folgen. diese Theorie geht nicht von einer verschwörungstheorie aus, sondern von Ökonomie: es gibt wissenschaftliche Abhandlungen zur geldwäsche, die genau die derzeitige Situation erklären, auch die geldwäsche zur Vermeidung von Sanktionen ist nach dieser Theorie ganz einfach zu erklären, dokumentiert, wissenschaftlich, kein Mensch braucht da eine verschwörungstheorie!)

warum liest du nicht einfach die öffentliche Erklärung der britischen NCA oder die long reads von BBC, da steht alles drin...

spannend ist, dass ich nach wenigen Stunden Recherche auf ganz andere hintergründe komme als die Medien... das ist ein System, das große Banken installiert haben und niemand sonst!

Ökonomie: geldwäsche ist eine Industrie und wird betrieben, wo es sich mit dem kleinsten Risiko am besten lohnt. deshalb und nur deshalb hat sich geldwäsche zu Beginn des Internets auch auf die Betrüger konzentriert: maximaler Return on risk!
reine Ökonomie, keine Verschwörung!

das Thema Ukraine und deine Verschwörung um die Familie Biden folgt der gleichen falschen Logik!
die gleichen Leute, die früher der Familie Clinton oder Biden geholfen haben, sind dann aus opportunitätsgründen in das Lager von Donald Trump gewechselt.
der Macht und dem Geld hinterher, nicht einer politischen Idee.

die einzige politische Idee, die es gibt, das sind die libertären Kräfte. die sind nicht rechts oder links - das ist oben gegen unten
aber das würdest du mit deinem beschränkten Blick (ich rede nicht von einem beschränkten Hirn) einfach nicht kapieren.

du scheiterst nicht daran, dass Du blöd bist, du scheiterst daran, dass Du dumm bist.

das ist und bleibt ein gewaltiger Unterschied.

vielleicht tröstet es dich: mit meinem IQ (und das ist keine Arroganz, sondern Realität) kommen mir normale Menschen so vor wie normal Menschen geistig Behinderte. das ist Realität und ich kann dir versichern: es macht das Leben überhaupt nicht einfach, vor allem dann nicht, wenn man sich auch noch mit einem so komplexen Thema wie wirecard beschäftigt.

ich bin selbst unter Experten von meinem hintergrundwissen so unglaublich weit voraus, dass ich keinen Menschen mehr habe, mit dem ich diskutieren kann.

deshalb war ich so froh, mich von dem Thema gelöst zu haben und es ist eine persönliche Katastrophe, dass mich wegen dieses verdammten Prozesses (strafrechtlich und zivilrechtlich) das Thema wieder eingeholt hat...

ich mache kein Geheimnis darum, dass ich seit Jahren in therapeutischer Behandlung bin und du musst dich vielleicht mal fragen, warum die Krankenkasse mir diese Therapie bezahlt.

jetzt aber endet sie irgendwann und ich muss schauen, wie ich aus diesem ganzen Irrsinn heil wieder rauskomme. denn was ich gerade mache, ist ein Irrsinn, da brauchen wir nicht diskutieren.

die Journalistin hat mich gefragt, warum um alles in der Welt ich das überhaupt mache und ich habe geantwortet: weil es nötig ist und weil es sonst keiner macht.

an dieser Stelle zeigt sich ein Unterschied unserer persönlichkeiten, denn du (und viele andere Menschen) sind durchaus auch bereit, sich zu engagieren, aber ihre Motivation ist intrinsisch (" es bringt mir persönlich einen Vorteil"), meine ist extrinsisch (" es ist für die Gesellschaft wichtig").

deshalb flippe ich so aus, wenn Kathryns Opa das Thema abhakt, nur weil er seine Verluste verrechnen kann.

ich habe nur das falsche Argument gewählt: es ist nicht finanziell asozial, aber dennoch ist es eine Strategie, die mir widerspricht.

Kathryn hat mich inhaltlich gestellt bei diesem Thema und für einen strengen Menschen wie mich ist das ziemlich peinlich gewesen...

aber du hast gesehen: ich kann damit umgehen.
solche Fehler passieren aus emotionalen Gründen und wenn sie passieren,, ist es ein für mich gefährliches Zeichen. denn dann bin ich nicht mehr Herr über die Objektive Wahrheit, dann werde ich emotional und das ist gefährlich.

die Sache mit dem Hühnchen ist auch emotional.
aber nicht nur.

ich halte dich für gefährlich, als Person und ich halte dich für dumm, was das Thema wirecard angeht.

Dass ich dafür das Bild vom dummen Hühnchen gewählt habe, war vielleicht nicht okay, aber jetzt ist es nun einmal da. und ich stehe dazu.

für die Entwicklung von Interesse für wirecard ist meine Strategie die falsche, aber deine Strategie ist eine gefährliche.

denn du setzt auf vollkommen von den Fakten gelöste verschwörungstheorien und ich setze auf eine Theorie einer Verschwörung, wenn man so will.

genau an dieser Grenze sind verschwörungstheoretiker für mich absolutes Gift.
auch das habe ich mit der Journalistin diskutiert: " von einem rein objektiven blickwinkel aus betrachtet ist alles, was ich ihnen erzähle, eine verschwörungstheorie. Dass ich zum Beispiel von einer Gruppe von bezahlten Häschern gejagt wurde, muss für sie wie Paranoia oder eine Wahnidee klingen, aber ich kann ihnen die parlamentarischen Anfragen dazu in Österreich zeigen. in Österreich zeigen. das Problem ist dann nur: bis wir das geklärt haben, haben wir schon drei Tage geredet und sind inhaltlich noch keinen Schritt weiter"
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