Vonovia Aktie

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neuester Beitrag:  20.04.26 23:21
eröffnet am: 07.01.16 11:51 von: Nibiru Anzahl Beiträge: 11944
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16.09.25 13:31 #10076 @Steinwollsocke
Hi,

"rund 60 Prozent vom Buchwert"

Die Aussage hat mich etwas irritiert. Auf verschiedenen Portalen wird ein Wert von 0,91* angegeben - woanders 1,01.

Darum habe ich selbst gerechnet:
Eigenkapital der Anteilseigner von Vonovia**: 24190 mio €
Anzahl Aktien**: 835 mio €

Buchwert/Aktie: 28,97€
Kurs: 26,56€
KBV: 0.9168

Dabei ist der Eigenkapitalanteil von "nicht beherrschenden Anteilseignern" rausgerechnet.
Vielleicht kann das mit den "nicht beherrschenden Anteilseignern" von jemandem genauer erläutert werden, der sich mit Bilanzen auskennt?

*
https://www.handelsblatt.com/boerse/aktie/S12320/...8874-7f773385b922
https://de.finance.yahoo.com/quote/1VNA.MI/key-statistics/

**
https://report.vonovia.com/2025/q2/de/downloads  

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1

16.09.25 14:15 #10077 Sehe ich so wie Barclays
LONDON (dpa-AFX Analyser) - Die britische Investmentbank Barclays hat Vonovia auf "Underweight" mit einem Kursziel von 24 Euro belassen. Die deutschen Wohnimmobilienfirmen böten theoretisch eine einfache und attraktive Anlagestory, die aber nicht funktioniere, schrieb Paul May in einer Branchenbetrachtung vom Montag. Die unterdurchschnittliche Kursentwicklung der Aktien erklärt er sich mit den niedrigen Barmittelzuflüssen (AFFO) der Unternehmen aufgrund hoher laufender Kosten. Zudem erschwerten nicht-standardisierte Kennziffern die Bewertung. Insgesamt sieht May auf dem aktuellen Bewertungsniveau keine attraktiven Anlagemöglichkeiten im deutschen Wohnimmobilienbereich./gl Veröffentlichung der Original-Studie: 15.09.2025 / 05:09 / GMT Erstmalige Weitergabe der Original-Studie: 15.09.2025 / 05:14 / GMT Hinweis: Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenkonflikten im Sinne von § 85 Abs. 1 WpHG, Art. 20 VO (EU) 596/2014 für das genannte Analysten-Haus finden Sie unter http://web.dpa-afx.de/offenlegungspflicht/offenlegungs_pflicht  
16.09.25 15:19 #10078 Da wissen
wir wenigstens wer der Drücker ist in der Hexenwoche.
Barclays. Ob für sich oder einen Kunden ist egal. Das Rating in
der Verfallswoche zu erneuern deutet jedenfalls auf Interesse hin, den Kurs
unten zu halten. Ist übrigens der einzigste Analyst der
Kurse unter 25 Euro sieht. Alle anderen sind zum Teil über 30 bzw. sogar über 40 Euro !
-----------
Sparbuch Schlüchtern Long !

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4

16.09.25 15:44 #10079 Schlechter Beitrag
Völlig undifferenziert und unbegründet.

Sinngemäß: Vonovia wirkt so, als wäre es ne gute Aktie und attraktiv bewertet. Wir finden das aber nicht.

Allerdings wissen wir nun, welche Bank an der aktuellen Action mit beteiligt sein dürfte.33319728  
16.09.25 15:50 #10080 Nettoinventarwert pro Aktie...
https://report.vonovia.com/2025/q2/de/...EB*GsnsQHVM9bWTTQYtE6aihUNFT

EPRA NTA (pro Aktie): 45,16 Euro
Aktienkurs: 26,27 Euro

26,27/45,16 * 100 = 58,17 Prozent

33319670  
16.09.25 15:52 #10081 Wir wissen aber auch wenn die Mehrheit
immer Recht hätte würde das ganze System nicht funktionieren.
Es ist doch überall das Gleiche.
Angebot und Nachfrage.
Ein hohes Angebot führt zum Preisverfall.
Eine hohe Nachfrage zu steigenden Preisen.
Wir haben keine Marktwirtschaft sondern eine Mangelwirtschaft.
Wenn hier also nun die Mehrheit der Analysten deutlich höhere Preise sieht und der Umstand, dass die Analysten meistens voll daneben liegen, kann das nur heißen Kontraindikator.
Aber natürlich nur meine Meinung und keine Aufforderung zu irgendwas.
Ich werde einfach abwarten ob ich weiter unten einsteigen kann. Allen bereits Investierten weiterhin viel Erfolg.  
16.09.25 17:27 #10082 @Steinwollsocke
Hi,

ja, Nettoinventarwert ist was anderes als Buchwert. Der größte Unterschied ist: der NAV ignoriert die latenten Steuern. Die wären aber im Falle einer Veräußerung real. Also falls man von sowas ausginge...  

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16.09.25 17:40 #10083 Du bringst hier bisschen was durcheinander.
Ich habe nicht vom NAV sondern vom NTA gesprochen. Diese Kennzahl wird aus dem IFRS-Nettovermögen ermittelt und bereinigt um immaterielle Vermögenswerte, latente Steuern und derivative Finanzinstrumente, um die "harte Substanz" des Unternehmens darzulegen.

33319929  
16.09.25 18:02 #10084 EPRA NRV, NTA und NDV
Müsste Vonovia verkaufen, müsste man korrekterweise den EPRA NDV berücksichtigen, welcher bei 29.85 liegt. Dabei werden Steuern berücksichtigt, Goodwill ignoriert etc. Selbst der Wert ist aber höher als der Aktienpreis.

Etwas anderes:
Ich hab mir jetzt nochmal die Kapagne "Deutsche Wohnen enteignen" angeschaut. Ich glaube die Sinnhaftigkeit muss man da nicht gross diskutieren. Wie hoch seht ihr die Chance, dass das doch irgendwann umgesetzt wird? Rein hypothetisch: Dann müsste Berlin der Vonovia hundertausende Wohnungen abkaufen für einen Preis "unter Marktwert". Genau weiss man es natürlich nicht. Ist das vielleicht der Hauptgrund, wieso Vonovia so schlecht performt? Haben Investoren angst vor einer Links-grünen Regierung in Berlin?  

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2

16.09.25 18:04 #10085 @Steinwollsocke
Hi,

nein du bringst hier einiges durcheinander.

1) In deinem Beitrag von 10:04 schreibst du Vonovia notiert "bei rund 60 Prozent vom Buchwert" was faktisch falsch ist. Sie notiert bei rund 92% vom Buchwert.

2) Dein Beitrag von 15:50 trägt den Titel "Nettoinventarwert pro Aktie". Da scheinst du dann selbst NTA und NVA durcheinander zu bringen.

Ist aber an der Stelle ziemlich Wurst - ob NVA oder NTA, da tut sich nicht sehr viel, da beide Werte die latenten Steuern rausrechnen.

Und deswegen unterscheiden sich beide Werte erheblich vom Buchwert und das sollte man einfach wissen:

Vonovia notiert NICHT bei 60% vom Buchwert.

Gruß


 

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2

16.09.25 18:05 #10086 Korrektur
NVA => NAV  

Bewertung:

16.09.25 19:48 #10087 Ungenauigkeit
Mit meiner Aussage "und dennoch, die Aktie nur bei rund 60 Prozent vom Buchwert (welcher in den nächsten Quartalen noch deutlich weiter steigen dürfte) notiert.." war gemeint, dass der Aktienkurs nur  rund 60 Prozent des NTA pro Aktie beträgt.

Ich hätte mich etwas präziser ausdrücken sollen.33320032  
16.09.25 20:33 #10088 Ich bin verwirrt...
Das was Du schreibst trifft 1:1 zu auf den dt. Wohnungsmarkt, besonders in Ballungsräumen. Zu wenig Angebot (was aufgrund der Baukosten und vor allem verfügbaren Platz) auch nicht steigt trifft auf grosse Nachfrage. Marktwirtschaft halt. Warum dann bärisch?
Hast auch nen Analysten gefunden der im Nebel stochert seh ich.
Dein Analyst ist seltsam. Gerade mal nachgeschaut, Divirendite sollte ca. 5% sein lt. Analystenschar in 2026. Dazu kommt, dass das Invest langfristig auch Inflationsgeschützt sein sollte (zumindest nach der Historie). Während Du bei den 3% oder was es gibt bei Staatsanleihen natürlich Geld verlieren wirst langfristig. Das System ist ja so gewollt, dass die Schulden keiner wirklich zurückzahlt, sondern dass sie sich entwerten.
Will der 10% Rendite bei Immoaktien? Wie soll das gehn? die Unternehmen wären doch innerhalb kürzester Zeit weg von der Börse weil aufgekauft von Private Equity und die Immos würden im echten Leben verkauft, da die Preise da viel höher und die Mietrenditen gerade in Grosstädten viel niedriger sind.33319837  
16.09.25 22:38 #10089 Was glaubt Ihr wird
passieren, wenn die erste Drohne hier einschlägt !?

- Immo-Nachfrage aus dem Ausland fällt weg
- Immo-Invest aus dem Ausland wird glattgestellt
- Werte der Immobilien brechen ein

Denkt mal darüber nach, anstatt von NAV etc  
16.09.25 23:20 #10090 Wirklich ?
Interessanterweise ziehen die Immobilienpreise in der Ukraine nach einem kurzen Einbruch bei Kriegsausbruch (eine russische Invasion in die Ukraine ist schwerlich vergleichbar mit ein paar Drohnen in Frankfurt/Oder) schon wieder kräftig an. Marktbeobachter gehen bis 2029 von jährlich um rund 3 Prozent steigender Immobilienpreise in der Ukraine aus.

Im Übrigen steigen die Immobilienpreise im nahen Osten derzeit noch stärker.

Irgendwas stimmt mit der These also nicht.
 

Angehängte Grafik:
immopreise_ukraine.jpg (verkleinert auf 38%) vergrößern
immopreise_ukraine.jpg
17.09.25 01:24 #10091 Ich glaub wenn
Drohnen oder Bomben auf Berlin fliegen haben wir ganz andere Probleme und der Kapitalmarkt auch. Der Wertverfall bei Immobilien wird da wohl kaum grösser sein als der Wertverfall bei allem anderen...
Im Gegensatz zu Bitcoin, Gold etc hat man bei Immos ne zugrundeliegende Rendite aufgrund der Miete und ist nicht darauf angewiesen, dass da nen Ami kommt und einem mehr für bezahlt.
Die Immopreise werden im nahen Osten wohl stärker steigen weil die Inflation höher ist. Inflation bedeutet ja nicht zwangsläufig, dass den Leuten das Geld ausgeht, die verdienen ja idR auch mehr dann. Wär ja bissl komisch wenn die Immopreise nicht steigen würden, wenn jeder 10/20/30% mehr Fiatgeld in der Tasche hat und es nur ne begrenzte Anzahl an Immos gibt in den beliebten Städten.  
17.09.25 11:38 #10092 Völlig richtig,
wenn man es zynisch sehen möchte, das Angebot wird dadurch ggfls. verknappt, auch nicht so schlecht für den Anbieter von Wohnraum (natürlich nicht ernst gemeint).

Zu dem User mit dem Faktor-Optionsschein. Die Frage muß Du Dir selber beantworten, keiner hier kann voraussagen, wie die Aktie zukünftig performen wird. Es gibt Anleger - wie ich -, die auf einen Kursanstieg setzen, aber dies ist nur eine Spekulation, nicht mehr und nicht weniger.

Ich persönlich würde mir nur im äußersten Notfall, wenn ich unbedingt ein Derivat auf eine Aktie kaufen möchte und es keine klassischen Optionsscheine gibt bzw. die sehr schlecht gereist sind, einen Faktor-Optionsschein kaufen. Ich gehe davon aus, daß Dir die Risiken mit Faktor-Optionsscheinen bekannt sind.

PS : Neben Vonovia Aktien habe ich zusätzlich noch eine kleine Position in einen Optionsschein investiert. Er hat einen Basiswert von 26 € und eine Laufzeit bis Ende 2026. Hier sitzt mir die Zeit nicht so im Nacken.33320468  
17.09.25 18:15 #10093 Löschung

Moderation
Zeitpunkt: 19.09.25 14:13
Aktion: Löschung des Beitrages
Kommentar: Unzureichende Quellenangabe

 

 
17.09.25 18:40 #10094 ?
"heißgelaufenen Aktionär?"
Hast Du Dich eventuell im Forum vertan? oder fehlt da nen /s?  wir sind hier bei nem Immowert.
Die Immowerte standen vor einem Jahr 20-30% höher, obwohl wir Rekordmietwachstum haben, Rekordwohnungsnot und steigende Immopreise. Also soviel Gewinn pro Aktie wie zuletzt... ich weiss gar nicht wann das gewesen sein soll ehrlich gesagt.. eventuell im Jahr mit den Negativzinsen bei Corona..
Selbst ne BASF steht bei ca +/-0 wie vor 1 Jahr und die machen quasi gar kein Gewinn  mehr. Also schleich Dich...

33321415  
17.09.25 20:33 #10095 Löschung

Moderation
Zeitpunkt: 19.09.25 15:03
Aktion: Löschung des Beitrages
Kommentar: Fehlender Mehrwert für andere Forenteilnehmer

 

 
17.09.25 22:01 #10096 Tja
einfach mal gar nichts passiert heute !
Trotz FED und Verfallswoche.

Alle wieder hinlegen.  
-----------
Sparbuch Schlüchtern Long !

Bewertung:
2

18.09.25 10:55 #10097 Unglaublich
Nicht mal heute eine gute Erholung  
18.09.25 11:36 #10098 Wenn man schon sehr lange dabei ist,
dann lernt man eines ganz bestimmt, das Timing ist das allerschwierigste.

Es gab schon oft Situationen, wo ich mit meiner Einschätzung grundsätzlich richtig lag, aber es ziemlich lange gedauert hat, bis das Ergebnis da war.

Und der Börsenweisheiten 'Die Hausse nährt die Hausse' oder 'Die Baisse nährt die Baisse' kann man gerne auch 'Der Seitwärtstrend nährt den Seitwärtstrend' hinzufügen. In den letzten Jahren haben sich die Momentumstrategien sehr bewährt und deshalb laufen sie auch weiterhin ganz gut.

Der Immobilenaktien-Sektor  ist zurecht in den letzten Jahren unter die Räder gekommen. Bis hier wieder ein nachhaltiges Vertrauen aufgebaut wird, dauert es eben. Da reicht es nicht, wenn sich die fundamentale Situation verbessert, erst wenn die Aktie etwas längerfristig stabil ansteigt, dann dreht sich der Wind. Aber w. o. erwähnt, daß kann ein langer Prozeß werden.  
18.09.25 11:42 #10099 Deutsche Wohnen enteignen
Niemand eine Meinung zum aktuelle Standt der Kampagne "Deutsche Wohnen enteignen"?
Dann gehe ich mal davon aus, dass das nie im Sinne der Organisatoren umgesetzt werden kann? Kann mir jemand kurz und bündig erklären wieso das nie zustande kommen wird? Kenne mich dann doch zu wenig aus. Vielen Dank.  
18.09.25 12:12 #10100 Grundsatz
Grundsätzlich hast Du mit Deiner Aussage nicht Unrecht.

Allerdings befand sich Vonovia vom aktuellen Niveau aus betrachtet schon rund 30 Prozent höher in den letzten 12 Monaten. Dorthin wäre die Aktie schlecht gekommen, hätten die Käufer kein "Vertrauen" gehabt.

Was wir dann erlebt haben war allen voran ein klarer Leerverkaufsrausch. Ausgelöst durch die stupide automatisierte Kopplung der Immobilienaktien (auch TAG, LEG, etc.) an das Marktzinsniveau. Man konnte des Öfteren schön beobachten, dass plötzliche Ausreißer im Zins sofort auch den gesamten Korb an Immobilienaktien in die entsprechend andere Richtung getrieben haben. Diese unverzügliche, über mehrere Gesellschaften hinweg eintretende Reaktion spricht für automatisierte Handelsprogramme. So schnell reagiert eine Herde Menschen bei etwas so Unscheinbarem nicht um jede Uhrzeit.

Vonovia bzw. zuzüglich die anderen Immobilienaktien sind also in einem Algorithmus als Zins-Swap gelandet. Auf diesen Zug sind dann eben Leerverkäufer und sehr stark in den letzten Wochen, angesichts des anstehenden großen Verfallstages morgen, auch andere "Teilnehmer" aufgesprungen. Charttrader haben natürlich auch ihren bescheidenen Anteil daran.

Das ist die ganze Geschichte.

Aus irrationalen Entscheidungen einiger Akteure am Anfang der beschriebenen Kausalkette hat sich ein Zug gebildet. Jetzt wird sich dieser Zug natürlich nach und nach auflösen und der Kurs wird dann endlich wieder von Angebot und Nachfrage ohne verzerrende Intentionen bestimmt werden.

Was ich damit sagen möchte: Diese ganzen "Weisheiten" wie "der Aktienmarkt irrt sich nie", "der Markt hat immer Recht", "der Markt ist effizient", etc. ist Quatsch.

Wenn ich genug Geld bzw. Einfluss habe und die Kurse steigen sehen möchte, steigen sie. Und umgekehrt ebenso. Ob meine Kaufentscheidungen rational sind, spielt für den/die Kurs/e dann keine Rolle.
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