Vonovia Aktie

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neuester Beitrag:  20.04.26 06:50
eröffnet am: 07.01.16 11:51 von: Nibiru Anzahl Beiträge: 11937
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10.11.25 08:21 #10476 GS sieht 56%
Aufwärtspotential !  
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10.11.25 08:36 #10477 Löschung

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Zeitpunkt: 10.11.25 09:13
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10.11.25 08:40 #10478 Zinsen
10 Jahre Zinsen bei fast 2,7%  

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10.11.25 08:46 #10479 Eigentlich
ist Vonovia auf dem Kursniveau ein Übernahmekandidat. 50 % Aufgeld und wir wären - laut der meisten Analysten - gerade einmal fair bewerte.  
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3

10.11.25 09:07 #10480 Gu
Ten Morgen.
Und wieder grüßt das Murmeltier!!
In der ersten Rheihe die Pusher.
Guten Start in die neue Woche.
seeblitz1  
10.11.25 09:50 #10481 Die Hauptsache im letzten Satz
FRANKFURT (dpa-AFX) - Häuser und Wohnungen in Deutschland verteuern sich wieder deutlich - vor allem in den größten Städten. Im dritten Quartal stiegen die Immobilienpreise um 3,8 Prozent zum Vorjahresquartal, zeigen neue Zahlen des Verbands deutscher Pfandbriefbanken (VDP). Sowohl bei Eigentumswohnungen als auch bei Ein- und Mehrfamilienhäusern ging es demnach nach oben.

Besonders stark kletterten die Preise in den großen Metropolen mit einem Plus von im Schnitt 4,6 Prozent, berichtet der Verband, der die wichtigsten Immobilienfinanzierer hierzulande vertritt, darunter Deutsche Bank , Commerzbank , große Sparkassen und Landesbanken. In München, Düsseldorf, Hamburg und Köln stiegen die Wohnimmobilienpreise um mehr als fünf Prozent binnen Jahresfrist.

Auch Mieten ziehen kräftig an

Auch für Mieter gibt es keine Entwarnung in der andauernden Wohnungsknappheit: Die Neuvertragsmieten in Mehrfamilienhäusern kletterten laut den Angaben binnen Jahresfrist um 3,7 Prozent im Bundesschnitt und um 3,8 Prozent in den Metropolen. Am stärksten ging es in Düsseldorf und Frankfurt mit rund fünf Prozent aufwärts.

Der Wohnungsmangel in den Metropolen werde wohl noch mehrere Jahre anhalten, sagte VDP-Hauptgeschäftsführer Jens Tolckmitt. "Der Bauturbo ist gut und begrüßenswert, aber es braucht mehr". Die Bundesregierung will mit dem Instrument schnellere und einfachere Genehmigungen am Bau erreichen.

Doch der Erfolg hänge stark davon ab, dass die Kommunen die neu geschaffenen Möglichkeiten pragmatisch nutzten, meinte Tolckmitt. Vorschläge für weitere Maßnahmen lägen auf dem Tisch - etwa staatliche Bürgschaften in Höhe von 80 Prozent für Immobiliendarlehen, die Wohnungsneubau in großem Umfang ermöglichten.

Der VDP legt seit 2010 regelmäßig Immobilienzahlen vor. Sie beruhen im Gegensatz zu vielen anderen Analysen auf echten Transaktionen von über 700 Banken und gelten daher als belastbar.

Erholung nach Preisrückgang

Die Zahlen zeigen, dass die Krise am Immobilienmarkt vorbei ist, Käufer müssen wieder tiefer in die Tasche greifen. Besonders groß fiel im Bundesschnitt der Preisanstieg bei Mehrfamilienhäusern aus mit einem Plus von über fünf Prozent - ein Zeichen, dass Investoren wieder stärker engagiert sind.

Immobilien haben sich nach jahrelangem Boom seit dem Höhepunkt 2022 spürbar verbilligt. Auslöser war ein starker Zinsanstieg, der Kredite teurer machte. Zuletzt zeichnete sich aber ab, dass sich Käufer und Hausbauer an die gestiegenen Zinsen gewöhnt haben./als/DP/men  

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10.11.25 10:00 #10482 Fazit

Die neuen Zahlen des VDP untermauern eine deutliche Trendwende. Nach einer spürbaren Preiskorrektur infolge der stark gestiegenen Kreditzinsen seit 2022 scheint sich der Markt nun auf dem höheren Zinsniveau mehr als stabilisiert zu haben. Käufer und Bauherren haben sich offenbar an die neuen Realitäten gewöhnt. Die ungebrochen hohe Nachfrage, insbesondere in den Städten, trifft jedoch weiterhin auf ein zu knappes Angebot, was den Preisdruck bei Mieten und Kaufobjekten aufrechterhält.

Höhere Mieten, höhere Preise: Das ist alles in allem auch gut für die börsennotierten Wohnungskonzerne, wenn man mal vom teureren Neubau absieht. Aber die Einnahmen steigen, die NAVs können auch wieder anziehen (Nettoinventarwerte), nach dem seit 2022 doch deutliche Abwertungen vorgenommen werden mussten.

Basisinvestments in dem Bereich in den Deutschland sind Vonovia (alternativ Deutsche Wohnen, die man noch jahrelang in Vonovia tauschen kann) und LEG Immobilien. Die Aktien kriegt man derzeit noch günstig, und kann mit Dividendenrenditen von 4 bis 5 % rechnen.

Ganz wichtig ist, dass die Zinsen nicht wieder deutlich anziehen, das würde die Kurse vermutlich erneut belasten. Es ist auch jetzt schon so, dass vor allem das Zinsniveau größere Kursanstiege limitiert. Ein Grund: Letztlich sind Immobilien-Aktien eine Assetklasse, die mit Anleihen in Konkurrenz steht. Darüber hinaus sind Zinsen der größte Aufwandsposten für Immobilien-Konzerne. Insofern ist die Zins-Sensitivität der Aktien aus der Branche nachvollziehbar.  

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10.11.25 13:51 #10483 Platow Börse
"Operativ zieht Vonovia wieder an. „Nach drei Jahren der Stagnation wachsen wir wieder mit hoher Dynamik – wie vor der Krise“, betont der zum Jahresende scheidende CEO Rolf Buch bei der Vorlage der Neunmonatszahlen am Mittwoch (5.11.). Die Nachfrage bleibt hoch, der Leerstand liegt bei nur 2,2% – praktische Vollvermietung. Die Bestandsmiete steigt um 4,3% auf 8,28 Euro je Quadratmeter, das organische Mietwachstum auf 4,2%. Nach stabilen 2 bis 3% in den Vor-Corona-Jahren und rund 3,5% zwischen 2022 und 2023 wird damit für uns der mittelfristige Zielwert bis 2028 von rund 5% erstmals realistisch.

Operativ legt der Konzern trotz eines um 1,6% auf 532.000 Einheiten geschrumpften Portfolios zu. Das bereinigte EBITDA kletterte in den ersten neun Monaten um 6,4% auf 1,85 Mrd. Euro. Rückenwind liefern höhere Mieteinnahmen und die Segmente Value-add, Development und Recurring Sales, die inzwischen 13% zum Ergebnis beisteuern (2024: 9%) und bis 2028 auf 20 bis 25% anwachsen sollen. Value-add umfasst zusätzliche Dienstleistungen rund ums Wohnen, Recurring Sales den laufenden Einzelverkauf von Wohnungen, während Development für Neubauaktivitäten steht – sowohl für den eigenen Bestand als auch für Verkäufe.

Höhere Capex gleich in mehrfacher Hinsicht wertstiftend
Dazu kommt ein deutlicher Investitionsschub: Nach Jahren der Bilanzschonung zieht Vonovia energetische Modernisierungen, Sanierungen, Neubau sowie PV- und Wärmepumpenprojekte wieder hoch. In den ersten neun Monaten stiegen die Investitionen um 29% auf 1,36 Mrd. Euro. Für 2026 sind 1,4 Mrd. Euro geplant, bis 2028 rund 2 Mrd. Euro jährlich. Der Fokus liegt auf serieller Sanierung, seriellem Neubau und dem Zukauf unsanierter Bestände – ein Ansatz, der angesichts der strukturellen Knappheit messbares Mietwachstum, Effizienzgewinne und stabile Bewertungen schafft. Gleichzeitig stärkt der Capex-Hochlauf die zweite Ergebnissäule aus Services und Development.

Auch der Transaktionsmarkt stabilisiert sich. Buch verweist darauf, dass Vonovia geplante Verkaufspreise wieder realisieren kann – sichtbar in höheren Margen: Recurring Sales erreicht in den ersten neun Monaten eine bereinigte EBITDA-Marge von rund 19% (Vorjahr: 14,5%; Konzern: über 50%). Das stützt Ergebnis und Investitionsspielraum. Für das Gesamtjahr sieht sich der Konzern am oberen Rand der Guidance, die ein EBITDA von 2,95 bis 3,05 Mrd. Euro vorsieht.

Mit dem nahenden Führungswechsel zum früheren SAP-Manager und aktuellen Vodafone-CFO Luka Mucic rücken operative Effizienz, organisches Mietwachstum und eine breiter aufgestellte Ergebnisbasis weiter in den Fokus. Vonovia bleibt damit aus unserer Sicht so wachstumsstark wie seit Jahren nicht. Parallel sinkt die Verschuldungsquote (LTV) von 46,7% auf 45,1%. Die DAX-Aktie (25,21 Euro; DE000A1ML7J1) bleibt nach -10% auf Jahressicht aussichtsreich."  

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2

10.11.25 17:23 #10484 Zinssenkung im Dez in US
Fed-Vertreter Miran hält eine Zinssenkung um 50 Basispunkte für Dezember für angemessen, mindestens jedoch um 25 Basispunkte.

https://stock3.com/news/live
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10.11.25 18:04 #10485 Initiative will in Berlin bis zu 220.000 Wohn.
Wir wohl nochmal abgestimmt werden. Diesmal über ein konkretes Gesetz. Allerdings nicht vor 2027. Was haltet ihr davon? Nicht sehr wahrscheinlich, dass das rechtlich stand halten würde. Und selbst wenn, würde Vonovia wege finden sich rechtlich aufzuspalten oder sonst ein Schlupfloch zu finden. Aber rein theoretisch: Was würde eine Entschädigung von 40%-60% für Vonovia bedeuten?

Zitat:

Die Initiative "Deutsche Wohnen und Co. enteignen" hat einen Gesetzentwurf vorlegt, mit dem die Bestände privater Wohnungskonzerne in Gemeineigentum überführt werden sollen.

[...]

Unternehmensentschädigung "deutlich unter Marktwert"

Der Entwurf sieht Vergesellschaftungen nur bei Unternehmen vor, die mehr als 3.000 Wohnungen haben. Für jene gelte ein "Selbstbehalt" von 3.000 Wohnungen. Was darüber liegt, würde vergesellschaftet werden. Ausgenommen sind landeseigene, gemeinnützige und religiöse Unternehmen sowie Genossenschaften.

Für Entschädigungen der betroffenen Unternehmen habe die Initiative ein "faires Modell" erarbeitet, das zu gerechten Entschädigungen "deutlich unter Marktwert" führe, sagte Co-Sprecher Rothemann. Ziel sei es, nur den Gebäudesachwert zu berücksichtigen - also die Kosten, die anfallen würden, wenn man das Gebäude zu heutigen Kosten neu errichten würde. Steigerungen des Bodenwerts beruhten hingegen auf Spekulation und hätten nichts mit Aufwendungen und Leistungen des Eigentümers zu tun. Hierfür sollen Eigentümer daher auch keine Entschädigung erhalten.
Kosten von 8 bis 18 Millarden Euro

Die Initiative geht davon aus, dass Entschädigungen 40 bis 60 Prozent des Marktwerts der Immobilien betragen. Die Zahl der Wohnungen, die in den Geltungsbereich fallen, schätzt sie auf bis zu 220.000. Daraus ergebe sich eine Entschädigungssumme von 8 bis 18 Milliarden Euro. Bezahlt werden soll das über einen Zeitraum von 100 Jahren aus den laufenden Mieteinnahmen.

Der renommierte Anwalt Remo Klinger, der die Initiative in den vergangenen zwei Jahren bei der Ausarbeitung des Gesetzes unterstützt hatte, sagte, in der Abwägung sei immer die "rechtssichere Variante" zur Anwendung gekommen. Der Gesetzentwurf knüpfe unmittelbar an die bestehende Rechtsprechung an. Klinger verwies auch auf die hochkarätig besetzte Expertenkommission des Senats, die festgestellt habe, dass die Vergesellschaftung "dem Grunde nach" machbar sei.

Abstimmung wohl nicht vor 2027

Der Entwurf wurde exakt vier Jahre nach dem erfolgreichen Enteignungs-Volksentscheid vorgestellt. Am 26. September 2021 hatte eine Mehrheit für die Vergesellschaftung großer Wohnungskonzerne gestimmt. Aus Sicht der Initiative wurde die Umsetzung dieses Votums durch Senat und Parlament seitdem verschleppt.

Von einem erneuten Volksentscheid, bei dem ein fertiger Gesetzentwurf zur Abstimmung gestellt wird, erhofft sich die Initiative die Umsetzung ihrer Ziele. "Wenn die Berlinerinnen und Berliner noch mal 'Ja' zur Vergesellschaftung sagen, dann tritt das Gesetz sofort in Kraft und ist unmittelbar gültig - so wie beim Volksentscheid zum Erhalt des Tempelhofer Feldes", so Isabella Rogner, Co-Sprecherin der Initiative.

Aufgrund des Vorlaufs, der Unterschriftensammlungen und der Fristen ist mit diesem Volksentscheid nicht vor 2027 zu rechnen.
Initiative will in Berlin bis zu 220.000 Wohnungen vergesellschaften
Bei einem Volksentscheid in Berlin hat sich 2021 eine Mehrheit für die Forderungen von "Deutsche Wohnen und Co. enteignen" ausgesprochen. Nun hat die Initiative einen eigenen Gesetzentwurf vorgelegt - dabei geht es um Milliarden Euro.
 
10.11.25 18:12 #10486 FED Senkung
hier der Link zur neuesten FED Spekulation.
https://www.cnbc.com/2025/11/10/...ast-reduce-by-a-quarter-point.html33413368  
10.11.25 18:28 #10487 BUWOG=Vonovia
http://www.deal-magazin.com/news/147846/...-ist-Bautraeger-des-Jahres

"Bundesweit hat die BUWOG rund 55.000 Wohnungen in Bau und in Planung. Mindestens 20 Prozent davon wird die BUWOG als Holzbauten errichten. Derzeit ist in Berlin u.a. das Quartier BUWOG HYGGEHÖFE in Fertigstellung, eines von Deutschlands größten Holzbauprojekten aus einer Hand. Auch das serielle, modulare, systemische Bauen spielt eine wachsende Rolle für die BUWOG. Derzeit realisiert die BUWOG in Berlin zwei nachhaltige Nachverdichtungsprojekte mit dem System von GROPYUS, in der Hildegardstraße in Charlottenburg und in der Schlichtallee in Lichtenberg."  

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10.11.25 19:07 #10488 Löschung

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10.11.25 19:20 #10489 Löschung

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10.11.25 19:56 #10490 Warum?
Von der Untervermietung hat Vonovia doch nichts. Wtf?  
10.11.25 19:56 #10491 Mister Gold60
Vonovia hat keine Untervermietungen.  

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10.11.25 20:30 #10492 Das ist
Ki generierter Müll.
Hat Null Konsequenzen auf das Vermietungsgeschäft der Immobilieneigentümer. Da geht das darum, dass die Mieter ihre Wohnungen zum zigfachen ihrer Miete quasi weitervermieten. An dem Punkt sind wir mittlerweile angekommen aufgrund der Wohnungsnot und Mietpreisbremse.... Geschäftsmodell Wohnung mieten und dann höher weitervermieten...33413525  
10.11.25 21:41 #10493 Löschung

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10.11.25 21:52 #10494 Löschung

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Zeitpunkt: 11.11.25 11:08
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10.11.25 22:03 #10495 Vielleicht
Solltest du nicht die KI für dich das Denken übernehmen lassen. Da kommt nämlich ganz schöner Dünnpfiff raus. Schlimm genug, dass du das hier im Forum auch noch so ungeniert raushaust, ohne dich wirklich mit dem Unternehmen befasst zu haben.  
10.11.25 23:31 #10496 Untervermietung und BGH
Da geht's um nichts. Perplexity meint:
bitte gib mir den selben Text noch einmal ohne Quellenverweise

Im Januar 2026 wird der Bundesgerichtshof (BGH) in Deutschland ein wichtiges Urteil zur Untervermietung fällen. Dabei geht es um die Frage, ob Mieter Wohnungen gewinnbringend untervermieten dürfen und welche Rechte Vermieter in solchen Fällen haben. Im zugrundeliegenden Fall aus Berlin hatte ein Mieter seine Wohnung ohne Zustimmung des Vermieters zu einem deutlich höheren Preis untervermietet als die eigene Miete, was von der Vermieterin als Kündigungsgrund gesehen wurde.

Das Landgericht bestätigte bereits die Rechtmäßigkeit der Kündigung, weil der Mieter durch die Untervermietung einen wirtschaftlichen Gewinn erzielte und gegen die Mietpreisbremse verstieß. Der BGH wird nun klären, ob eine solche gewinnbringende Untervermietung zulässig ist und inwieweit Vermieter dies untersagen dürfen.

Das Urteil könnte weitreichende Folgen für den Wohnungsmarkt in Deutschland haben, insbesondere für große Immobilienkonzerne wie Vonovia. Sollte der BGH die Rechte der Vermieter in diesen Fällen stärken, könnten sie künftig umfassender gegen Gewinn-Untervermietungen vorgehen und Mietern gegebenenfalls kündigen. Dies könnte für Vonovia nachteilig sein, da viele Mieter auf Untervermietungen angewiesen sind und strengere Regelungen Einfluss auf die Mieterbindung und das Image des Unternehmens haben könnten.

Zusammengefasst schafft das Urteil voraussichtlich mehr Rechtssicherheit, indem es die Grenzen für die Gewinnabsicht bei Untervermietungen klarer definiert und Vermietern stärkere Handlungsmöglichkeiten einräumt. Es steht ein richtungsweisendes Signal für den angespannten deutschen Wohnungsmarkt bevor.

 
10.11.25 23:37 #10497 Löschung

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Zeitpunkt: 11.11.25 12:17
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11.11.25 02:49 #10498 Löschung

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Kommentar: Fehlender Mehrwert für andere Forenteilnehmer

 

 
11.11.25 07:26 #10499 DW
Deutsche Wohnen steigert in den ersten neun Monaten des Jahres dank höherer Mieten und einem starken Development-Geschäft das operative Ergebnis um 16 Prozent auf 568 Millionen Euro. Die Vonovia-Tochter erwartet weiterhin einen deutlichen Anstieg des bereinigten Ebitda im laufenden Jahr.  

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11.11.25 07:36 #10500 DW
BERLIN (dpa-AFX) - Der Immobilienkonzern Deutsche Wohnen hat in den ersten neun Monaten des Jahres vor allem dank höherer Mieten mehr verdient. Auch das Development-Geschäft trug zum Anstieg des operativen Ergebnisses bei. Der um Sondereffekte bereinigte Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) im fortzuführenden Geschäft legte um 16 Prozent auf knapp 568 Millionen Euro zu, wie der MDax-Konzern am Dienstag in Berlin mitteilte. Die Vonovia-Tochter rechnet bei dieser Kennziffer im laufenden Jahr weiterhin mit einem deutlichen Anstieg. Der Konzern profitiert wie alle Vermieter von einer hohen Nachfrage nach Wohnraum vor allem in der Hauptstadt Berlin. Die monatliche Kaltmiete stieg per Ende September im Schnitt auf 8,23 Euro pro Quadratmeter - das waren 4,1 Prozent mehr als ein Jahr zuvor. Unter dem Strich blieb gut eine Milliarde Euro an Gewinn. Ein Jahr zuvor hatte die Vonovia-Tochter aufgrund einer Abwertung seiner Immobilien noch einen Verlust von knapp 256 Millionen Euro gemacht. Vonovia hatte Deutsche Wohnen 2021 übernommen und in den vergangenen Jahren den Konzern immer enger an sich gebunden. Aktuell hält Vonovia knapp 77 Prozent der Anteile. Etwas mehr als zwölf Prozent liegen im Streubesitz./mne/mis  

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