Vonovia Aktie

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eröffnet am: 05.01.16 13:56 von: Nibiru Anzahl Beiträge: 11944
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02.11.25 11:23 #10351 @Betongold
Hi,

wie ist denn dieser Satz zu verstehen: "Die Einführung eines Rückkaufprogramms, hätte null Euro gekostet"?

Grundsätzlich finde ich Rückkäufe gut, da sie im Gegensatz zur Dividende nicht besteuert werden.

Kurios fänd' ich es aber wenn ein Unternehmen gleichzeitig Millionen Aktien ausgibt (Divi) und dann ein Aktienrückkauf ankündigt. Das ergibt wenig Sinn.

Außerdem gibt es noch ein paar andere Aspekte:

- erst mal muss überhaupt Cash dafür verfügbar sein
- Durch den Rückkauf sinkt das Eigenkapital.
- Der Verschuldungsgrad steigt
- Gibt es bessere Investionsmöglichkeiten, sind diese vorzuziehen

Zum Beispiel gibt es doch diese Minderheitsbeteiligung von Apollo mit Rückkaufoption.

Und selbst wenn Vonovia jetzt größere Cashvorräte zur Verfügung hätte für ein ARP:
Es ist nicht garantiert, dass der Kurs heute deutlich besser wäre.

Paypal ist auch so ein Fall -  eigentlich solide Zahlen UND es werden jedes Jahr viele Milliarden ausgegeben für das ARP.
Trotzdem kommt der Kurs einfach nicht aus dem Quark.
 

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02.11.25 15:22 #10352 Bei 62 Mrd. Euro
Verbindlichkeiten und einer EK Quote von 26% ein ARP zu starten macht keinen Sinn. Die Wohnungs- und Gewerbeimmobilien Unternehmen sind Kursmäßig alle im Keller.
Zum Traden ist der Immobilienbereich meiner Meinung nach auch eher suboptimal.
Ab einer 25 vorn kaufe ich wieder nach. Zinssenkung fällt wohl erstmal aus.  
02.11.25 17:15 #10353 Abschrecken
Es gilt vor allem Shortseller abzuschrecken, und es wäre ein Signal an willige Aktionäre. Ausserdem verwässert Vonovia permanent mit der Script Dividende. Die  Aktien können mit der Dividende wieder zurück auf den Markt. Unterm Strich würde es nichts extra kosten. 33396383  
02.11.25 21:40 #10354 Gonzo
Denke mal Du hast Dich nicht witklich mit Vonovia beschäftigt.
Es gibt 819 Millionen Vonovia Aktien. Bei einer Dividende von 1,22 Euro sind also rund 1 Milliarde Euro fällig.
Die Anzahl der Aktionäre die statt Cash eine Aktie gewählt haben liegt bei nur noch 35%.
Auch der Buch hat Cash gewählt. Was für ein Signal!
Rein theoretisch hätte Vonoa also 1 Milliarde Euro Cash für einen Rückkauf zur Verfügung ohne wirklich Geld ausgeben zu müssen.  Bedingung , es muss wieder Hoffnung einkehren. Die Ankündigung kostet NULL Euro.  Es muss nur ein paar mal sporadisch gekauft werden um den Leerverkäufern das Genick zu brechen. Das nennt man Short Squeeze!
Ich habe früher immer die Aktie statt Cash gewählt. Aber dieses Jahr habe ich das Vertrauen in dn Angestellten Buch verloren. Der Mann hat so ziemlich die schlechteste Performance im Dax der letzten 10 Jahre zu verabtworten-
Hier mal ein Beispiel was ein Rückkauf bewirkt. Warum seit Ihr hier alle dagegen. Habt Ihr Puts?
https://www.google.com/...qjtb04ykB8&sourceid=chrome&ie=UTF-833396505  
02.11.25 23:03 #10355 Beton
Das mit der 1 Milliarde Cash für den Rückkauf ohne Geld auszugeben habe ich nicht verstanden. Erkläre das bitte für einfältige wie mich noch einmal dezidierter.  

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03.11.25 08:17 #10356 Dividende
Wir bekommen bei Vonovia eine Scriptdividende. Du kannst also wählen ob Du Cash nimmst oder aber entsprechend der Summe Deiner Dividende frisch gedruckte neue Aktien.  Insgesamt machen sämtliche Dzu zahlende Dividenden, falls niemand die neuen Aktien nimmt 1 Milliarde aus. Wenn Aktionäre Hoffnung auf steigende Kurse haben,  dann wählen Sie eher die neuen Aktien.
Das könnten dann die seien die vorher von Vonovia zurück gekauft wurden.
33396921  
03.11.25 09:17 #10357 puuh...
Wenns was bringt, von mir aus.  
03.11.25 09:22 #10358 Wahnsinn der Kurs
Was bringt uns bei guten Zahlen ein Kursanstieg wenn es denn so kommt... Wenn man vorher 10% an Wert verliert, genau nichts  
03.11.25 09:47 #10359 Aus einem anderen Börsenforum:
Im Moment sieht es so aus, dass Stand 01.01.2024 etwa 9,88 Prozent aller 395 mio DW Aktien nicht bei Vonovia gelegen haben. Dies entspricht also maximal etwa rund 39 mio Aktien. Bisher wissen wir sicher, dass rund 13 mio in den letzten 2 Monaten umgewandelt wurden. Bleiben also noch rund 26 mio DW Aktien.

Das Umtauschverhältnis liegt bei 0,795 Vonovia Aktien für 1 DW Aktie. Maximal müsste Vonovia also, sollten wirklich alle verbliebenen DW Aktionäre wandeln wollen, noch weitere 20,5 mio Vonovia Aktien ausgeben.

Allerdings hat Vonovia ja einen Gegenwert für die ausgegebenen eigenen Aktien erhalten. Nämlich je 1 Vonovia Aktie etwa 1,2578 DW Aktien. Damit führt man zwar faktisch eine Kapitalerhöhung durch, erwirbt jedoch auch im Gegenzug einen etwa gleich hohen Gegenwert an DW Aktien. Damit sollte der NTA pro Aktie ungefähr gleich bleiben.

Jetzt muss man wissen, dass das für die DW Aktionäre (hier glaube ich war weit überwiegend lediglich noch 1 Hedge Fond beteiligt) ein Umtausch nur dann Sinn macht, wenn man an der Börse für den Gegenwert 1 DW Aktie mehr Vonovia Aktien erhält. Also spricht, wenn 0,795 Vonovia Aktien an der Börse einen höheren Preis bringen als 1 DW Aktie. Denn ansonsten kann man die DW Aktie auch einfach behalten oder direkt an der Börse verkaufen.

Aktuell in dieser Minute liegen die Kurse für Vonovia bei 26,21 Euro und für DW bei 21,80 Euro. Tausche ich jetzt eine DW Aktie im Wert von 21,80 Euro gegen 0,795 Vonovia Aktien, erhalte ich als Gegenwert für meine 21,80 Euro exakt 20,83 Euro in Vonovia Aktien.

Damit ist ein Umtausch limitiert und macht aktuell keinen Sinn. Aber immer dann, wenn der Kurs Vonovias x 0,795 deutlich über den Kurs von DW steigt, wird ein Tausch sinnvoll. Und dann werden diese Aktien wohl über die Börse abverkauft werden oder anderweitig platziert.

Jedenfalls können so noch nach meinen Zahlen maximal 20,5 mio Vonovia Aktien ausgegeben werden. Dann ist auch dieser Spuk vorbei. Zudem wird die Gesellschaft einen nahezu ähnlich großen Gegenwert in Form der erhaltenen DW Aktien verbuchen. Also ist das zwar kurzfristig blöd für den Aktienkurs Vonovias (sofern getauscht wird und die neuen Vonovia Aktien direkt versilbert), bilanziell ist dies jedoch annähernd neutral.

Ferner ist wohl davon auszugehen, dass der Hedge Fond erst mal Vonovia Aktien leihen und leer verkaufen wird (dieser kann schließlich nicht sicher sein, dass bei Ausgabe der neuen Vonovia Aktien dessen Kurs noch immer vorteilhaft im Vergleich zum DW Kurs ist) um diese geliehenen Aktien dann nach einem Umtausch an den Entleiher zurückzugeben. Die Leihgebühr fungiert in dem Fall als Hedge für die Absicherung des Kursniveaus.  

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03.11.25 09:48 #10360 Vonovia
Gesamtaktienzahl: 847,78 mio.
Seut Ende Juni +25 mio mehr Aktien.  

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03.11.25 09:50 #10361 Merger Arbitrage?
Das wäre im Hintergrund?  

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03.11.25 09:56 #10362 Neue Bezugsaktien
Könnte mir vorstellen das diese neuen Aktien mit der Scriptdividende zusammen hängen

33397993  
03.11.25 10:01 #10363 Scriptdividende?
Nein. Scriptdividende Aktienzahl war 13 mio. 12 mio Aktien sind Bezugsaktien (0,795xex DW Aktien).  

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03.11.25 10:06 #10364 Noch heute!
"Spruchanträge außenstehender Aktionäre der Deutsche Wohnen SE können noch bis zum 3. November 2025 gestellt werden."
https://spruchverfahren.blogspot.com/2025/10/...rschungs-und.html?m=1  

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03.11.25 10:29 #10365 Interessant
Interessant,  das könnte bedeuten das Elliot hinter dem ganzen Schlamassel steckt.  Buch hatte wohl Schiss gegen die Interessen von Elliot zu handeln.
Jeder niedriger der Kurs von Vonovia umso mehr Aktien beim Umtausch?33398019  
03.11.25 10:45 #10366 Für 1 DW Aktie gibt es 0,795 Vonovia Ak.
Je niedriger der Kurs von Vonovia bzw. je höher der Kurs von Deutsche Wohnen, desto mehr Vonovia Aktien pro DW Aktie.

Allerdings gibt es für jede neu für den Tausch ausgegebene Vonovia Aktie auch einen ungefähr gleich großen Gegenwert in DW Aktien. In der Bilanz sollte das also nahezu ausgeglichen sein.

Ist schon sehr plausibel, dass hier etwas zusätzlich auch in diesem Rahmen im Hintergrund läuft.

Wie dem auch sei. Die Munition für die Marktverzerrung (Leerverkäufe, Abverkauf von Aktien im Rahmen des Aktientausches, Leerverkauf von Vonovia Aktien und Rückgabe der Aktien im Rahmen des im Aktientausches erhaltenen Vonovia Aktien, etc. etc. oder whatever) dürfte dann auch mal aufgebraucht sein. Und ist die Munition aufgebraucht, schwingt es mit Macht in die andere Richtung. Das Pendel schwingt immer zurück. Wird sich nicht vermeiden lassen.33398057  
03.11.25 10:50 #10367 ABER:
Der Kursverlauf bei der Vonovia Aktie ist kein unbedingt spezifisches Vonovia Problem. Insgesamt verlieren alle börsengehandelten Immobilientitel (Vonovia, TAG, LEG, Aroundtown, Patrizia, Stoxx Real Estate Indize, etc.).

Der gesamte Markt für Immobilienaktiengesellschaften ist aktuell unter Beschuss.

Die Kausalität dahinter habe ich leider noch immer nicht richtig verstanden. Es gibt viele Erklärungsansätze und viele Umstände, allerdings erklären diese den Kursverlauf leider nicht ganzheitlich und plausibel. Ich sehe hier eher ein Marktversagen.  
03.11.25 10:58 #10368 Steinwollsocke
"Der Kursverlauf bei der Vonovia Aktie ist kein unbedingt spezifisches Vonovia Problem. Insgesamt verlieren alle börsengehandelten Immobilientitel (Vonovia, TAG, LEG, Aroundtown, Patrizia, Stoxx Real Estate Indize, etc.).

Der gesamte Markt für Immobilienaktiengesellschaften ist aktuell unter Beschuss."

Vonovia ist der grösste Titel und vielleicht zieht die anderen Titel mit.  

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03.11.25 11:04 #10369 Arbitrage
Wenn Vonovia wegen der Leerverkäufe fällt und andere Immotitel nicht dann würde sich ein Arbitrage entwickeln.
 

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03.11.25 11:56 #10370 Warum
nur 40EUrocent (1,51%) und nicht 1,51EURO runter mit dem Kurs??
wenn schon denn schon!
Ich möchte nur wissen was sich der Käufer um 07:30 Uhr gedacht hatte wenn er fast
4kvon dem Dreck sich für 26,19€ zugelegte..
Der nächster um gleicher Uhrzeit hat 13 Shares für 26,11 verkauft.
Was ich hier wieder zu lesen bekomme (Arbitragen u.ä.)...haben schon alles gehabt,
als ich den Buch Inv. (~1,8 Mio.Shares)gefolgt hatte und zu 58,XX€ mein ganzen Hab&Gut
reingesteckt hatte.
Seit der Algo, sind jetzt KI/Algo-Maschinisten unterwegs.
Ich habe wieder 2,5k zu früh gekauft. Die Strafe kam sofort und gnadenlos zurück.
Mittwoch lässt grüssen..
Ich halte die Füße stilllll !!!!
v.Gr.
seeblitz1  
03.11.25 13:24 #10371 Wirklich Sinn macht der Verlauf
wirklich nicht.
Staatsanleihen stehen bei 2,6 % rum und werden gekauft. Anleihen der Immofirmen sind um die 3% und werden gekauft. Die Anleihen haben keinerlei Inflationsschutz... Wenn man damit langfristig kein Geld verliert hat man Glück bei der "Gelddruckerei" der Staaten...
Die Immoaktien stehen bei ca. 5% Dividende rum für nächstes Jahr und sollten eigentlich ca. Inflationsschutz beeinhalten (auch wenn sie dies Jahr nur fallen..), da die Immopreise mit der Lohninflation mitziehn. Will aber keiner..
Ist schon bissl verrückt in meinen Augen, aber was will man machen. Hilft ja nix als weiter zukaufen, wenn man überzeugt ist, dass der Bereich langfristig ne weit bessere Rendite hat als Immos auf der Strasse, Staatsanleihen oder ähnlich risikoloser Kram.
33398078  
03.11.25 13:53 #10372 Das eigentliche Problem...
Das eigentliche Problem von Immobilienaktien ist, dass die große Nullzins-Party vorbei ist. Niedrige Zinsen sind halt nicht dasselbe wie garkeine Zinsen. Das, und der Anleihenmarkt. Der macht dem Sektor zusätzlich zu schaffen.

Die Karawane ist halt weiter gezogen und treibt heutzutage lieber KI-Aktien in die Höhe als dass sie weiter in Immobilienaktien Geld reinsteckt.

Wahrscheinlich kommen auch mal wieder bessere Zeiten. Aber momentan bin ich froh dass ich im August mit nem blauen Auge ausgestiegen bin.
 

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03.11.25 15:19 #10373 im moment gibt es kaum sicherere
Aktien als deutsche Wohnimmobilienaktien, bei nem crash oder Marktkorrektur würden die wahrscheinlich eher steigen, es ist auch so sicher wie das Amen in der Kirche dass die Zahlen bei vonovia, LEG und Grand City gut ausfallen werden

10 jährige Anleihen notieren jetzt seit 3 jahren ca seitwärts bei aktuell 2,65%, das ist nicht wirklich hoch

 
03.11.25 15:20 #10374 Unlogisch...
Wenn ich Dir sage, dass Du ab jetzt 50 mio mehr Zinsen pro Jahr bezahlen musst, und zwar jedes Jahr, plus den Mehraufwand der Vorjahre, also dieses Jahr 50 mio mehr, nächstes Jahr 100 mio, übernächstes Jahr 150 mio, usw., Du im Gegenzug aber jedes Jahr 200 mio mehr Mieteinnahmen bekommst, und zwar jedes Jahr, plus den Mehrertrag aus den Vorjahren, also dieses Jahr 200 mio mehr Mieteinnahmen, nächstes Jahr 400 mio, übernächstes 600 mio, usw....

Würdest Du dann den steigenden Zins als Problem sehen ? Zumal der Zins auch mal wieder fallen wird und Deine Schulden im Übrigen ja jährlich absolut geringer werden bzw. relativ, da Deine Vermögenswerte an Wert zulegen (wenn auch nur 1 bis 2 Prozent p.a. auf 85 mrd Euro, also 0,85 bis 1,7 mrd p.a.), Du die höheren Mieten aber auf jeden Fall behalten kannst...

Also für mich macht der gestiegene Zins als Begründung für den Kursverlust der letzten 6 Handelstage absolut keinen Sinn. Zumal wir schon bei höheren Zinsen auch höhere Kurse hatten.

Für mich laufen hier eine Reihe seltsamer Dinge im Hintergrund.

Sei es drum, jede Manipulation wird auf Dauer zu kostspielig und sich wieder auflösen. Ist aber eben hässlich zu sehen, dass Logik augenscheinlich keine Rolle an der Börse spielt.33398264  
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