werden doch nicht verlängert. Sie werden jeweils übergerollt auf neue. Mann, wir sind hier doch an einem Börsenboard! Da sollte man sowas doch verstehen!
Die Bürgschaften bestehen auf die nominale Summe der begebenen Anleihen plus Zinsen. Aus einer möglichen Zinsdifferenz können sich positive oder negative Salden ergeben. Diese gehen auf das Eigenkapital des ESM und sollte davon ausreichend gedeckt sein. Da stehen bisher so weit ich weiß von der BRD 8 Mrd. real eingezahlte Mittel im Feuer. Außerdem gibt es noch die KfW-Direkt-Kredite. Wie da die genauen Konditionen sind, weiß ich nicht mehr aus dem Kopf. Haben sich auch mehrmals geändert. Auch da kann es zu Zinsverlusten kommen. Das sind aber alles Summen, die wirklich nicht gewaltig sind. Der größte Verlustposten lag bisher in den vom Schuldenschnitt betroffenen Anleihen bei den verstaatlichten Bad Banks. Das liegt so bei rund 10-12 Milliarden. Die kann man wirklich als "futsch" bezeichnen. Dagegen stehen diverse Zinsgewinne. Die das aber natürlich bei weitem nicht aufwiegen. Ein Verlustgeschäft ist es allemal. Das ist klar. Aber gemessen daran, was es uns an wirtschaftlichem Schaden gekostet hätte, wenn 2010 die Krise sich galoppierend ausgebreitet hätte, alles Peanuts! ----------- Dies war ein Beitrag zur Friedensstiftung und ein leuchtendes Beispiel gewaltfreier Kommunikation! |