Ökonomen streiten über Verteilungsfrage
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neuester Beitrag: 17.04.26 12:19
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| eröffnet am: | 04.11.12 14:16 von: | permanent | Anzahl Beiträge: | 200702 |
| neuester Beitrag: | 17.04.26 12:19 von: | Fillorkill | Leser gesamt: | 45015036 |
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"Vergisss es! "
Wenn alle Migranten abgeschoben werden, wird alles besser.
Das sagt zumindest die AfD und pitpoe glaubts.
Vielen Dank, kukki, für deinen tollen Beitrag,
der meiner Ansicht nach vollumfänglich wahr
und zutreffend ist!
Ich stimme komplett zu. :-)
Es wird immer verrückter. Schon das Ziehen der Exitoption an sich aus einem Krieg, der bislang geradezu modellhaft das Bedürfnis von Maga erfüllt, nur noch nicht-woke sprich rein destruktive Kriege führen zu wollen, ist völlig unverständlich. Immerin wurden bis jetzt 'grossartige' Vernichtungserfolge erzielt, die zur Freude der 'isolationistischen' Magas nun eigentlich mit der Zerstörung von Kraftwerken und Entsalzungsanlagen gekrönt werden sollten.
Aber die Art und Weise des Exits toppt wirklich alles. Trump erfindet einfach einen Deal, dessen praktische Mindestvoraussetzung in Form des Gesprächs bereits nicht vorhanden ist. Seinem Versuch, den Ausstieg dennoch als erfolgreichen Vollzug definierter Kriegsziele zu verkaufen, obwohl sich ausgenommen der Zerstörungen absolut nichts geändert hat, fehlen diesmal die Kronzeugen. Ist ihm schnuppe, aber Maga muss es ihm auch abkaufen können.
it's the culture, stupid
Ob deshalb das ihm (Trump) genehme Regime in Erfüllung gehen wird, wage ich zu bezweifeln. Irgendwelche schwer bewaffnete Revolutionsgarden werden noch lange irgendwie rum schießen.
Der Iran hat sich am Golf keine Freunde gemacht. Es werden langsam überzeugte Feinde die nicht mehr zuschauen wollen. Auch alle Industrienationen welche unter den Hohen Priesen stöhnen und eventuelle ernsthaftere Mängel heran ziehen sehen, werden demnächst mithelfen müssen das iranische Land an der Straße von Hormus zu säubern und Schiffe zu begleiten. Man wird nicht akzeptieren dass sie sich in der Rolle des Moralapostel ergehen wollen.
Ansonsten sind Aussagen von Trump immer schwer einzuschätzen. Während seine Mannschaft noch an Verhandlungstisch saß wurde die iranische Führung erledigt. Er dient nicht das erste Mal der Verwirrung der Gegenseite und manchem deutschen Journalisten. Nennt man psychologische Kriegsführung.
An der Politik Mileis in Argentinien und der von Trump in den USA kann man sehr gut sehen, daß dort die prekären und unteren bildungsfernen Mittelschichten, die beide Personen massiv mitgewählt haben, von der durchgeführten Sägeketten- bzw. MAGA-Politik in keinster Weise profitiert haben und daß u.a. soziale, gesellschaftliche und Arbeitnehmerrechte rigoros eingedampft werden. Der Schaden für die Umwelt durch die weitere Förderung der fossilen Energien und dem Zurückfahren der Erneuerbaren wird auf Jahre hinaus immens sein. Die Kinder und Enkel werden noch darunter leiden - im übrigen auch die der jetzt von dieser MAGA-Politik profitierenden US-Milliardäre!
Das Programm der AfD ist neben der Migrations- und Ordnungsthematik wirtschaftlich ebenso wie bei Milei und Trump eher markt- und libertär orientiert, mit einem tendenziell kleinerem Sozial- und Rechtsstaat, was objektiv nur die Interessen der absolut besser Gestellten (Reichen!) bedient.
Den AfD-Wählern scheint dies aber alles völlig egal zu sein, Hauptsache sie verteilen ihre "kleinen Denkzettel", ihre Unzufriedenheit, eigenen Ohnmachtsgefühle und generelles Misstrauen an die Politiker "da oben". Die AfD-Funktionäre, die sich offensichtlich nur zu gerne am Staat bedienen (siehe u.a. Verwandtenbeschäftigung) zählen dazu anscheinend nicht.
https://www.spiegel.de/politik/deutschland/...-politik-fuer-sie-macht (Archiv: https://archive.ph/ljyNy )
Studien, die zusätzlich auch die Ergebnisse des Wahl-O-Mat nutzen, betonen dieses Paradox: Gerade sozial schlechter gestellte und bildungsferne AfD-Unterstützer würden von einer Umsetzung der AfD-Politik in Bereichen wie Steuern, Sozialstaat, Klima und Globalisierung eher verlieren.
https://www.diw.de/de/diw_01.c.879742.de/...igenen_waehler_innen.html
durch Israel und USA im Irankrieg!
Das rechtsextreme Regime Netanjahus, seine völkerrechtswidrige Besatzung im Gazastreifen, des Westjordanlandes und des Libanons, braucht diesen Krieg - ohne Aggression nach außen gibt es keine politische Zukunft für Bibi und die rechtsextremen Teile der israelischen Regierung.
it's the culture, stupid
https://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/...-41a7-98fe-48ac4fb151fa (Archiv: https://archive.ph/bxQVU )
https://www.spiegel.de/politik/...a44359d-0b2e-42e8-ab02-026592b7fe9f
https://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/...0-417f-8ceb-8838be65d015
https://www.spiegel.de/wirtschaft/...faae-cfd8-4b97-84ed-0c780f1d886f
https://www.n-tv.de/politik/...andeln-mit-sich-selbst-id30508705.html
"Worst-Case-Szenarien untersucht
Extreme Klimafolgen schon bei Erwärmung um zwei Grad möglich
Dürren und Starkregen könnten in Zukunft noch heftiger ausfallen als bislang angenommen, auch wenn die Welt das Zwei-Grad-Ziel schafft. Experten fordern deshalb neue Anpassungen und sagen, warum schon 2027 ein neuer Hitzerekord droht.
25.03.2026, ..."
https://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/...-4c67-bc0a-961e1bdd299b
ich habe diese Entwickling vor 2 Wochen vorhergesgt:
Trump erklärt, die "Hauptphase" des Krieges sei vorbei - und schickt zugleich 2000 Elitesoldaten Richtung Nahost. Der Iran-Krieg hat alle möglichen Folgen, bloß nicht die intendierten. Für den US-Präsidenten wird's eng.
Als Donald Trump am 11. März, nach Angriffen auf iranische Militär-und Industriekapazitäten,in einem Interview sagt, alle Ziele im Iran seien bereits zerstört, man habe “praktisch nichts mehr”, was man noch bombardieren könne, hält der US-Präsident das selbst noch für eine tolle Erfolgsmeldung. Es ist exakt das Gegenteil. Aber so weit reicht Trumps Verständnis nicht, was strategische Kriegsführung angeht.
Ein kriegerischer Angriff ist nicht dann erfolgreich, wenn das operative Ziel erreicht wurde - etwa die Zerstörung einer Raketenabschussrampe oder die Ausschaltung wichtiger Führungspersonen. Strategischer Erfolg bemisst sich daran, ob ein oder mehrere kombinierte Angriffe einen messbaren Effekt hervorbringen.
1000 Angriffe - ohne Effekt ...
Iran stellt eigene Waffenstillstands-Forderungen
Der Iran hat ein eigenes Waffenstillstandsangebot vorgelegt und fordert darin insbesondere Kriegsreparationen sowie die Anerkennung seiner Souveränität über die strategisch wichtige Straße von Hormus. Einen US-Vorschlag für eine Waffenruhe lehnte Teheran ab und setzte seine Angriffe fort.
Ein iranischer Beamter betonte laut Staatsmedien: „Der Iran wird den Krieg beenden, wenn er es beschließt und wenn seine eigenen Bedingungen erfüllt sind. Keine Verhandlungen werden zuvor abgehalten.“ Zugleich hieß es, die „Verteidigungsoperationen werden fortgesetzt, bis seine Bedingungen erfüllt sind“.
Zu diesen Bedingungen zählen neben Reparationen und der Kontrolle über die Straße von Hormus auch ein Stopp feindlicher Angriffe und Garantien gegen künftige Konflikte. ...
Ein schnelles Ende des Kriegs ist wenig wahrscheinlich
Das entspricht zwar ungefähr den vier bis fünf Wochen, die US-Präsident Donald Trump (79) für den Krieg angesetzt hat. Viele Experten gehen allerdings davon aus, dass Trump keineswegs allein über ein Ende des Kriegs entscheiden kann. Israel hat ein hohes Interesse daran, den Iran dauerhaft als Gefahr für das eigene Land auszuschalten. Das lässt sich mit fünf Wochen Krieg vermutlich nicht bewerkstelligen.
Unklar ist zudem, ob der Iran überhaupt noch Interesse an einem schnellen Ende des Kriegs hat. Für die neue Regierung unter Modschtaba Khamenei (56) könnte es sich als strategisch sinnvoll erweisen, den Krieg in die Länge ziehen, um den USA, deren Wirtschaft und damit den Wahlchancen der Republikaner in den Zwischenwahlen zu schaden. Die sind im November.
Es ist auch nicht so, dass die Freigabe strategischer Reserven in der Vergangenheit die Ölmärkte signifikant entlastet hätte. Den Marktteilnehmern ist klar, dass Ölreserven grundsätzlich endlich sind. Daher verpufft ein Großteil des Angebotseffektes. Wenn die Marktteilnehmer erwarten, dass die staatlichen Ölreserven in absehbarer Zeit erschöpft sein werden, wird der Preis in kürzester Zeit wieder Richtung 120 US-Dollar springen – Intervention hin oder her. ...
Israel wird mMn zukünftig bis zum Litani-Fluss reichen. Mit jedem Angriff auf Israel schrumpfen die Nachbarstaaten und das seit Gründung. Viele wollen das bis heute nicht begreifen, manche haben es schon und wir werden immer noch von der Zweistaatenlösung schwafeln. Dabei gab und gibt es kein Palästina. Das war mal osmanisch, dann britisch und dann jordanisch und wird jetzt israelitisch.
In Amerika tobt der Krieg der Besserwisser. Für die meisten steht fest, dass Trumps Feldzug im Debakel endet. Die Realität sieht anders aus.
1. Ein Krieg erfordert klare Kriegsziele
Wenn Trump über die Militäroperation gegen Iran spricht, klingt das nicht nach einem souveränen Strategen. Mal scheint es darum zu gehen, das Atomprogramm und die Raketen zu vernichten. Dann schwadroniert er über den bevorstehenden Regimewechsel in Teheran. Konsistent ist das nicht.
.........
https://www.nzz.ch/meinung/...folgreicher-als-viele-denken-ld.1930793
Dann bleibt den USA nichts anderes übrig als den Iran frei zu kämpfen, dauerhaft bis in die Gebirge hinein zu besetzen und permanent gegen Angriffe zu verteidigen, denn die Mullahs werden keine Ruhe geben solange sie noch über Macht verfügen. Ob dieses Projekt im Erfolgsfall die Weltwirtschaft entlasten würde bliebe dennoch fraglich. 'Vietnam on Stereoids' heisst es dazu in amerikanischen Medien, aber was wissen schon die.
it's the culture, stupid
Nicht die Mullahs schießen sondern die Revolutionsgarden und das Militär. Und die Revolutionsgarden haben große wirtschaftliche Eigeninteressen und das Militär blickt mit Neid auf diesen Reichtum. Die kläglichen Reste der Führung verhandeln angeblich nicht und jetzt plötzlich doch. Unsere Medien fallen laufend auf die Propagandaabteilung des Irans herein. Dabei ist das wilde herumballern und die starken Sprüche kein Zeichen von Stärke. Dass jetzt sogar Zwölfwjährige als „Freiwillige“ in Teheran patrouillieren und Sicherheitsinformationen sammeln müssen erinnert fatal an das letzte Aufgebot in unseligen Zeiten.
https://www.bild.de/politik/...atrouillieren-69c588f28f57616717160b53



