Ökonomen streiten über Verteilungsfrage
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neuester Beitrag: 17.04.26 12:19
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| eröffnet am: | 04.11.12 14:16 von: | permanent | Anzahl Beiträge: | 200703 |
| neuester Beitrag: | 17.04.26 12:19 von: | Fillorkill | Leser gesamt: | 45017339 |
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it's the culture, stupid
Oder wie wäre die richtige Vorgehensweise gewesen? Verhandeln bis die Mullahs tot umfallen? Hat allerdings die letzten Jahrzehnte nichts gebracht und die Einschnürung von Israel wurde laufend enger und die Mullahs sahen schon ihren Traum in Erfüllung gehen.
Regelkonform eine UN-Truppe aufstellen und im Iran, Libanon, usw. aufräumen? Welcher Staat wäre denn bereit gewesen dafür seine Jugend im Iran verbluten zu lassen? Es geht ja nur um Israel! Sogar wir sind nicht bereit für unsere eigenen wirtschaftlichen Interessen in der Straße von Hormus einzutreten geschweige unseren Sprüchen von der Staatsraison Israel nachzukommen. Auch die Bedrohung unserer Schiffe im roten Meer durch die Huhtis mussten andere eindämmen. Wir begleiteten nur die Schiffe und würden das wohl solange tun bis wir pleite sind.
Es ist doch angenehm auf Regeln zu pochen die nichts verhindern und sich davon zu schleichen. Auch das Abschlachten der Demonstranten im Iran und die immer noch laufenden terroristischen Angriffe gegen Israel haben eindeutig gegen internationales Recht verstoßen!
Immer nur zu sagen was man nicht machen darf und nicht vorzuschlagen was wirklich die Lage verbessern könnte ist mehr als schwach.
Deshalb kann ich nur feststellen: Es lohnt und das täglich. Denn ein "failed State" baut weder Atombomben noch Langstreckenraketen. Aber die Möglichkeiten der iranischen Bevölkerung aufzuräumen, werden täglich größer. Sie muss es jedoch tun. Kein anderer wird es für sie tun und sie tragen die Verantwortung für ihren Staat uns seine Taten.
* Prime Minister Netanyahu hailed the ceasefire as corroborating Israeli success, saying that it marked a "historic victory" over Iranian nuclear and ballistic missile ambitions[46] "which would stand for generations" (24 June 2025)
https://en.wikipedia.org/wiki/Twelve-Day_War_ceasefire
it's the culture, stupid
Nach seinem Rücktritt erhebt Kent schwere Vorwürfe: Trumps Iran-Politik stehe unter Einfluss Israels und diene nicht US-Interessen.
Der ungewöhnliche Rücktritt von Joseph Kent, dem Direktor des US-amerikanischen Nationalen Zentrums für Terrorismusbekämpfung, ist bezeichnend für eine einflussreiche Strömung innerhalb der amerikanischen Politik – geprägt von einer nationalistischen Weltanschauung, die zunehmend unzufrieden damit ist, dass Trump ihrer Ansicht nach die nationalen Interessen der USA den Ambitionen israelischer Politiker opfert. Diese Strömung sieht Washingtons Regionalpolitik maßgeblich unter dem Druck des israelischen Regimes und seiner einflussreichen Lobby in den Vereinigten Staaten.
Der Rücktritt von Joseph (Joe) Kent ist in jeder Hinsicht bedeutsam und sinnbildlich für den Einfluss pro-israelischer Lobbynetzwerke innerhalb der US-amerikanischen Entscheidungsstrukturen. Kent, der als Schlüsselfigur im außen- und sicherheitspolitischen Apparat der aktuellen US-Regierung (Trumps zweiter Amtszeit) galt, zog sich Berichten zufolge den Zorn einflussreicher pro-israelischer Kreise in Washington zurück, weil er die Politik des Weißen Hauses im Krieg gegen den Iran kritisierte. Er vertrat außerdem die Ansicht, dass der Iran unter keinen Umständen als unmittelbare oder aktive Bedrohung für die Vereinigten Staaten angesehen werden könne – Positionen, die letztendlich zu zunehmendem Druck und schließlich zu seinem Rücktritt führten. ...
Reiche zu BILD: „Es kann nicht in unserem Interesse sein, durch Lockerung von Ölsanktionen Regimes zu stärken, die für Unterdrückung und Terror im Inneren stehen oder einen völkerrechtswidrigen Angriffskrieg nach außen führen.“ Die CDU-Politikerin weiter: „Jeder Dollar für Öl aus Russland speist auch die Kriegskasse, jeder Dollar für Öl aus dem Iran stabilisiert ein Regime, das unseren Werten fundamental entgegensteht.“ Für sie stehe fest, so Reiche: „Wir halten konsequent Kurs: hin zu mehr Unabhängigkeit, mehr Diversifizierung von Energieimporten und einem beschleunigten Ausbau erneuerbarer Energien.“
Zuvor hatte US-Finanzminister Scott Bessent (63) angedeutet, Handelsbeschränkungen für iranisches Öl zu lockern. „In den kommenden Tagen werden wir möglicherweise die Sanktionen gegen iranisches Öl aufheben, das sich derzeit auf See befindet“, erklärte Bessent im Gespräch mit dem US-Sender „Fox Business“.
Maßnahme wäre „ein Verzweiflungsakt“
Der Unions-Außenpolitiker und frühere Transatlantik-Koordinator der Bundesregierung Peter Beyer (55, CDU) spricht gegenüber BILD von einer „dramatischen Konzeptlosigkeit“ der US-Führung in Sachen Iran: „Es ist unfassbar. Wir zahlen alle an der Zapfsäule und bald auch im Supermarkt für diesen Krieg mit. Und nun müssen wir mitansehen, wie derjenige, der den Krieg begonnen hat, dafür sorgt, dass frisches Geld in die Kassen von Kriegs-Herrscher Putin in Moskau und der Terror-Mullahs in Teheran gespült wird.“ Er sehe keinerlei tragfähige Exit-Strategie der US-Regierung und in der geplanten Lockerung der Sanktionen gegen den Iran ein „Spiel mit dem Feuer“. ...
«Es kostet Geld, Bösewichte zu töten», rechtfertigte er sich bei einer Pressekonferenz. Er wolle sich erneut an den Kongress wenden, um so für ausreichende Munitionsvorräte sowie die Finanzierung «für das, was wir in Zukunft möglicherweise tun müssen», Sorge zu tragen.
Die «Washington Post» hatte unter Berufung auf mit der Angelegenheit vertraute Personen berichtet, das Pentagon habe beim Weissen Haus um Genehmigung eines Antrags an den US-Kongress gebeten. Dabei geht es um mehr als 200 Milliarden US-Dollar zur Finanzierung des Krieges gegen die Führung in Teheran.
Auf den Bericht angesprochen, sagte Hegseth: «Was die 200 Milliarden Dollar angeht, denke ich, dass sich diese Zahl noch ändern könnte.» ...
Wir erleben hier den Zerfall des Westens in Turbogeschwindigkeit!
Deshalb wollte Israel jetzt endlich den Job fertig machen und die USA sahen sich bemüßigt sie dabei zu unterstützen. Auch jetzt war die Beurteilung der Lage stark unterschiedlich. Israel hofft die Zerstörungen an der kriegerischen Infrastruktur so weit voran zu treiben dass es für ca. 10 Jahre Ruhe hat und Trump hoffte erneut auf einen Deal der alles regelt. Regime Change hat dabei keine Priorität sondern kann ein Seiteneffekt sein. Wobei sich bei change immer die Frage stellt: wohin und was?
Ich gehe mit Israel konform dass ein Deal mit den momentanen Machthabern nicht möglich ist. Sie werden immer wieder betrügen und wollen Israel unbedingt auslöschen. Ob Trump noch auf einen Deal hofft, weiß ich nicht. Auf jeden Fall geht ihm bezüglich des hoch angereicherten Urans die Muffe. Oder wie soll man seine Aussage interpretieren, Israel würde nie Atomwaffen einsetzen. Ich meine, dass man ihm klar gemacht hat, wenn die Lage nicht wirklich stabilisiert wird und er sich erneut zurück zieht, alles möglich ist.
Zum Internationalen Recht eine kleine Anmerkung. Zu einem Präventivschlag hat man angeblich nur das Recht wenn unmittelbar eine ernsthafte Bedrohung vorliegt. Viele Juristen interpretieren das so, dass der Feind seine Truppen schon an der Grenze zusammen gezogen hat. Also an kann man sich erst wehren, im Falle Israels, wenn die Raketen mit Atomsprengköpfen unterwegs sind? MMn kann man aber Hisbollah, Hamas, Huthis und das vorherige Regime in Syrien als Irans Truppen ansehen. Ansonsten könnte man das Recht mit billigen Taschenspielertricks aus manövrieren. Das bedeutet, dass dies kein neuer Krieg ist sondern eine Schlacht in einem schon länger andauernden Krieg ist. Und den darf Israel solange fortführen bis der Iran "erledigt" ist. Und nach internationalem Recht darf man auch Verbündete haben.
Die bizarre Unfähigkeit der Populisten
Eine Kolumne von Henrik Müller
Weltweit sind autoritäre Regierungssysteme auf dem Vormarsch und werden zur Gefahr für die Wirtschaft. Der Krieg am Golf macht sichtbar, was passiert, wenn es an Kompetenz fehlt. Wer hält die Autokraten auf?
22.03.2026, ...
... Populismus ist kein harmloser Spaß. Den Wählerinnen und Wählern sollte klar sein, was sie riskieren. Die bloße Lust an Protest und Widerstand gegen vermeintliche Eliten sollte spätestens enden, wenn diese Kräfte in die Nähe von Regierungsmacht kommen. Die destruktive Dynamik hin zu einem Autokratismus, aus dem es so leicht kein Entrinnen gibt, ist ein Verarmungs- und Destabilisierungsprogramm sondergleichen – inkompetentes Führungspersonal inklusive.
Populisten, die versuchen, kompetent zu regieren, bewegen sich Richtung Mitte, siehe Giorgia Meloni in Italien (auch wenn ihr Referendum zur Justizreform, das dieses Wochenende stattfindet, eine Menge Alarmglocken läuten lässt).
Die AfD hat sich auf den umgekehrten Weg gemacht . Falls sie in eine Position käme, in der sie ihr Programm umsetzen könnte, würde das eine Wirtschaftskrise epischen Ausmaßes auslösen. Eine solche Partei kann man eigentlich nur wählen, wenn man offenkundige Inkompetenz ignoriert – oder wenn einem ohnehin alles egal ist. ..."
https://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/...33-946e-efc9bb5b59ff (Archiv: https://archive.ph/eZBX2 )
https://www.rnd.de/politik/...eitslos-SZOFU4HNDJN2ZLIMAPVITYF3M4.html
https://www.stern.de/politik/us-wahl/...nd-seine-waehler-7141730.html
Übrigens ein Studium erhöht nicht unbedingt die Kompetenz in den politischen Bereichen. Mancher Facharbeiter mit jahrelanger Erfahrung ist nicht seltener kompetenter. Das Leben bildet oft mehr als ein Hochschulstudium.
Ist es ein Zeichen von Kompetenz wenn hoch studierte Politiker behaupten man könnte ein Problem nicht lösen weil dem andere Regeln entgegen stehen würden - Regeln die man selbst verfasst hatte?
Zeitpunkt: 24.03.26 22:05
Aktion: Löschung des Beitrages
Kommentar: Urheberrecht: Bild ohne Einverständnis des Urhebers veröffentlicht
https://www.lto.de/recht/nachrichten/n/...tionen-moeller-rechtsmittel
Und wenn sie erwischt werden kommt immer der gleiche Blödsinn!
"AfD-Landeschef bezweifelt Unabhängigkeit der Justiz"
Es geht nicht um irgendwelche Parteien, sondern jenen, denen begründet nachgesagt wird, die Demokratie unter Beanspruchung demokratischer Rechte zugunsten eines reinigenden Armageddons rückabwickeln zu wollen. Inkludieren Demokraten sie in das demokratische Procedere und behandeln sie als ihresgleichen, kann es sich dabei um ihre letzte Amtshandlung handeln. Umgekehrt verschwinden mit der administrativen Exklusion dieser Parteien weder ihre Wähler noch der von ihnen angereichte Wählerauftrag. Das ist die Krux und insofern hat man sich für einen Mittelweg entschieden, wohl in der Hoffnung, ein glücklicher Umstand möge die verlorenen Schäfchen für die Demokratie zurückgewinnen. Ein Zögern und Zaudern also, das ihren Feinden wesensfremd ist.
it's the culture, stupid
Natürlich ist keiner gezwungen sich politisch mit irgendjemanden auseinanderzusetzen. Ignorieren ist eben auch ein demokratisches Recht. Ausgrenzen funktioniert aber nur gegenüber Opportunisten und die breite Bevölkerung ist nicht so stark opportunistisch wie mancher Politiker meint und den Arbeitnehmern reicht das eventuelle Ducken im Betrieb. Wichtig ist, ehrlich die vorhandenen Probleme anzugehen. Schon das Bearbeiten der Probleme und nicht das Totschweigen wäre ein Fortschritt bei dem dann keiner Angst um die Demokratie haben müsste. Dabei muss nicht jedes Problem perfekt gelöst werden. Dazu hätte eh jeder einen andere Meinung. Aber im Akkord lügen nur um Posten zu behalten oder zu bekommen, rettet die Demokratie nicht. Es zeigt nur wie tief sie schon gesunken ist.
Vergisss es!




