Ökonomen streiten über Verteilungsfrage
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neuester Beitrag: 17.04.26 10:08
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| eröffnet am: | 04.11.12 14:16 von: | permanent | Anzahl Beiträge: | 200701 |
| neuester Beitrag: | 17.04.26 10:08 von: | bordguard | Leser gesamt: | 45014394 |
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Jahrzehntelang suchte Israels Premier den richtigen US-Präsidenten für diesen Krieg. Mit Donald Trump hat er ihn gefunden, sagt Korrespondent Thore Schröder.
Die US-Armee hat nach eigenen Angaben einen Großteil der iranischen Produktionsanlagen für Raketen und Drohnen zerstört – und mehr als 10.000 militärische Ziele angegriffen. Doch während den US-Militärs die Ziele offenbar nicht ausgehen, wirkt ihr Oberbefehlshaber, Donald Trump, erstaunlich ziel- und planlos. Was genau wollen die USA in Iran erreichen? Welche strategischen Ziele werden hier tatsächlich verfolgt – die der USA oder die Israels? ...
Nun dämmert es selbst immer mehr Trump-Wählern, dass dieser Krieg den USA nur schadet.
Immer mehr Maga-Fans äussern sich israelkritisch, von Nick Fuentes bis Tucker Carlson.
Könnte sein, dass die zionistischen Träumereien von einem Großisrael nur eine kurze Episode bleiben...
Die USA stehen zu Israel, egal wer gerade in den USA regiert. Sollte doch den Fanatikern in Teheran und ihren Stellvertretern bekannt sein. Und die momentane Administration steht noch wesentlich fester zu Israel. War doch ersichtlich als die USA ihre Botschaft nach Jerusalem verlegten und in den "Friedensinitiativen" zum Gaza war ersichtlich war dass sie der "Zweistaatenlösung" nicht mehr anhängen (Las Vegas 2.0). Sollte allmählich auch bei den Palästinenser klingeln. Sie haben die Alternative wirklich friedlich unter israelischer Verwaltung zu leben um irgendwann, nach bestandener Prüfung, autonomer zu werden oder mittelfristig woanders zu leben.
In der MAGA gibt es meines Wissens einen Flügel der sich komplett von der Welt abwenden möchte und jedwede Einmischung im Ausland ablehnt, auch Waffenlieferungen an irgendeinen Staat, auch keine Lieferung/Verkauf an/für die Ukraine. Der totale Isolationismus. Ist aber nur eine kleine Minderheit bei den Republikanern. Die Mehrheit steht zu der Weltmachtpolitik, besonders derjenigen von Trump. Notfalls würden mMn sogar die Demokraten weder Israel noch Europa fallen lassen und Trump unterstützen. Israel ist der wichtigste Dreh- und Angelpunkt im Nahen Osten und Deutschland der dazu passende "Flugzeugträger" Richtung Naher Osten und Asien. Beides würden die USA nie leichtsinnig aufgeben. Dazu ein kleiner Hinweis: Manche Deutsche Politiker wollen in diesem Krieg nicht mitmachen, überlassen aber den USA die uneingeschränkte Nutzung ihrer militärischen Infrastruktur bei uns in diesem Krieg. Viele Golfstaaten haben bis jetzt nicht zugelassen dass die USA ihre Stützpunkte dort gegen den Iran nutzt. Nach internationalem Recht sind wir also voll involviert. Wie nennt man derartige Aussagen?
Trump macht den Medien nicht die Freude einen klaren Weg und eindeutige Ziele aufzuzeigen. Seine Aussagen sind laufend widersprüchlich und manchmal extrem nebulös. Die von ihm losgetretenen Aktionen weniger. MMn sind unsere Medien noch widersprüchlicher und schrecken nicht vor verklausulierten Falschnachrichten zurück. Gerne übernehmen und übernahmen sie die Propagandaaussagen von Hamas und vom Iran. Die „Sicherheit Israels als deutsche Staatsräson“ ist ein zentrales Leitmotiv der deutschen Außenpolitik, angeblich. MMn auf jeden Fall nicht für den Großteil unserer Medien und für sehr viele Politiker auch nicht, besonders am linken Flügel. Da grassiert ein neuer Antisemitismus der mMn den der Rechtsextremen inzwischen schon überholt hat.
Nach vier Wochen Dauerbombardement lässt sich herausschälen: Das Regime im Iran scheint intakt trotz Elimination eine Reihe von Führungsfiguren, offensichtlich ist es in der Lage, seine Gegenangriffe mit Drohnen und Raketen immer effektiver auszuüben und so glaubhaft mit der Blockade von maritimen Engstellen zu drohen, dass globale Energiepreise einen nach oben offenen Weg eingeschlagen haben. Ein Side-Effect ist die (weitere) Erosion der Unterstützung für das Trumpregime, dass sich dadurch genötigt sehen kann, die Midterms zu unterdrücken oder zu seinen Gunsten zu manipulieren. Und was ist auf der Habenseite ? Nichts.
it's the culture, stupid
Wie soll denn das Ziel in diesem Krieg, der schon Jahrzehnte währt (in jedem großen Krieg gibt es immer mehr oder weniger lange Pausen - weiß jeder der im Geschichtsunterricht nicht gepennt hat), aussehen? Im Prinzip geht es um die Eindämmung Irans und nicht um den totalen Krieg. Letzteres will primär der Iran. Er will mit seinen Proxys Israel und die USA vernichten. Wobei sogar die Vernichtung Israels realistischer Weise erreicht werden könnte wenn man ihn gewähren lassen würde was offensichtlich nicht wenige sich bei uns wünschen. Natürlich nicht die Vernichtung Israels aber den Iran mit seinen Proxys sollte man schon gewähren lassen und Israel sollte sich nur stark eingeschränkt wehren dürfen. Da sieht ja offensichtlich auch unser früherer Außenminister (Steinmeier) so der befürchtet, dass man schlecht über seine Außenpolitik gegenüber Russland im Zusammenhang mit der Ukraine und gegenüber dem Iran im Zusammenhang mit dessen Atomrüstung, reden könnte. Und seine juristischen Experten kennen offensichtlich bis heute nicht den Unterschied zwischen einer Schlacht und einem Krieg.
Regime Change war auf jedenfalls nie ein Ziel sondern nur eine kollaterale Möglichkeit. Und nach meiner persönlichen Einschätzung hofften die USA darauf dass sich das Regime, so wie in Venezuela, zu ihren Gunsten verändern würde und Israel, dass es eine längere Zeit "Ruhe" haben könnte. Beide wollen und wollten den Iran eindämmen und das werden sie erreichen. Damit sollte klar sein dass dies noch nicht die letzte Schlacht in diesem Krieg ist. Und die kleinen militärischen Ziele zu kommunizieren wäre bekloppt. Dass Trump da immer wieder Widersprüchliches von sich gibt entstammt mMn seiner langjährigen Erfahrung mit den Medien.
it's the culture, stupid
Der Mars beeinflusst das Erdklima. Das zeigen sowohl Computersimulationen als auch Tiefseesedimente. Aber wie funktioniert das?
Der Mars spielt eine überraschend wichtige Rolle für das Klima auf der Erde. Obwohl der rote Planet deutlich kleiner ist als die Gasriesen Jupiter und Saturn, beeinflusst seine Schwerkraft die Erdbahn so stark, dass sich daraus Klimazyklen ergeben, die Millionen von Jahren dauern.
Das zeigen jetzt zwei voneinander unabhängige wissenschaftliche Untersuchungen, die auf völlig unterschiedlichen Methoden beruhen.
Die Jahreszeiten und langfristigen Klimaschwankungen der Erde werden nicht allein durch die Sonne bestimmt. Vielmehr ziehen alle Planeten des Sonnensystems ständig an der Erde und verändern dadurch langsam ihre Umlaufbahn, die Neigung ihrer Achse und die Ausrichtung ihrer Pole.
Diese Veränderungen sind als Milankovic-Zyklen bekannt und bestimmen unter anderem den Wechsel zwischen Eiszeiten und wärmeren Perioden.
Die Ergebnisse zeigen: Der Nachbar ist ein entscheidender Faktor für mehrere Klimazyklen der Erde. Besonders die kürzeren Zyklen von etwa 100.000 Jahren, die den Rhythmus der Eiszeiten bestimmen, hängen kritisch vom Mars ab. Je massereicher der rote Planet in den Simulationen angelegt wurde, desto länger wurden diese Zyklen und desto stärker ihre Auswirkungen.
Wissenschaftler im Bundestag bewerten das Vorgehen der USA und Israels gegen Iran als Verstoß gegen das Völkerrecht. In einem Gutachten erörtern die Experten auch die Frage, ob Deutschland sich der Beihilfe schuldig macht.
Die Wissenschaftlichen Dienste des Bundestags halten den Krieg der USA und Israels gegen Iran für völkerrechtswidrig. Die Angriffe der beiden Länder stellten "nach herrschender Ansicht" einen Verstoß gegen das in der Charta der Vereinten Nationen verankerte Gewaltverbot dar, da sie nicht vom Recht der Selbstverteidigung gedeckt oder vom UN-Sicherheitsrat autorisiert worden seien, heißt es in einem Gutachten, das der ARD vorliegt. ...
Zeitpunkt: 31.03.26 11:16
Aktion: Löschung des Beitrages
Kommentar: Verbreitung von Desinformationen
Strategische Falle
Während Pakistan offenbar anbietet, US-iranische Gespräche zu moderieren, stellte Teheran seinerseits – sowohl als Reaktion auf amerikanische Ultimaten als auch als möglicher Kontext der Lancierung aktuellen Bodeninvasionsplanungen, zuvor eigene weitreichende Bedingungen auf: ein Ende der Sanktionen und der laufenden Angriffe, den vollständigen, regionalen US-Rückzug, iranische Kontrolle über die Straße von Hormus, Reparationszahlungen sowie Verhandlungen auf Augenhöhe.
Forderungen, die für Washington, dies dürfte im Teheran einkalkuliert sein, schlicht unannehmbar sind. Die forsche Art speist sich aus dem Bewusstsein, dass der Iran – paradoxerweise – besser dasteht als noch vor dem Krieg. Militärisch konnte man Paroli bieten, über die Straße von Hormus den Krieg erfolgreich internationalisieren.
Das Kalkül der dezimierten Teheraner Führung könnte simpel sein: Will man die US-Armee in die Falle einer Invasion locken? Zeit, aufkeimende Proteste in Israel, die kletternden Ölpreise und die dauerhaft gesperrte Meerenge arbeiten für Teheran. Im selben Muster wie Russland exportiert der Iran aktuell steigende Mengen Öl – dürfte sich als Ziel gesetzt haben den Vorkriegs-Status-Quo deutlich zu verbessern und den Preis für einen Frieden maximal in die Höhe zu schrauben. Verhandlungs- und Eskalationsdominanz liegen vollständig auf der iranischen Seite – ein US-Fiasko droht. ...
Forderungen, die für Washington, dies dürfte im Teheran einkalkuliert sein, schlicht unannehmbar sind. Die forsche Art speist sich aus dem Bewusstsein, dass der Iran – paradoxerweise – besser dasteht als noch vor dem Krieg. Militärisch konnte man Paroli bieten, über die Straße von Hormus den Krieg erfolgreich internationalisieren.
Das Kalkül der dezimierten Teheraner Führung könnte simpel sein: Will man die US-Armee in die Falle einer Invasion locken? Zeit, aufkeimende Proteste in Israel, die kletternden Ölpreise und die dauerhaft gesperrte Meerenge arbeiten für Teheran. ...
Forderungen, die für Washington, dies dürfte im Teheran einkalkuliert sein, schlicht unannehmbar sind. Die forsche Art speist sich aus dem Bewusstsein, dass der Iran – paradoxerweise – besser dasteht als noch vor dem Krieg. Militärisch konnte man Paroli bieten, über die Straße von Hormus den Krieg erfolgreich internationalisieren.
Das Kalkül der dezimierten Teheraner Führung könnte simpel sein: Will man die US-Armee in die Falle einer Invasion locken? Zeit, aufkeimende Proteste in Israel, die kletternden Ölpreise und die dauerhaft gesperrte Meerenge arbeiten für Teheran. ...
keine Ahnung was mod daran witzig findet!
Oder warum die Helfer Satans meinen Beitrag wegen dieser Frage oben zensieren lassen.
Jedenfalls werden sich Personen für diese Beihilfe zum Völkermord im Irak-Krieg verantworten müssen:
Die Bundesregierung hält sich damit zurück, die Angriffe Israels und der USA auf den Iran als völkerrechtswidrig zu bewerten. Wissenschaftler des Bundestags sind da deutlicher. Sie gehen auch der Frage einer möglichen Beihilfe Deutschlands nach.
Die Wissenschaftlichen Dienste des Bundestags sehen den Krieg der USA und Israels gegen den Iran als völkerrechtswidrig an und weisen auf mögliche Konsequenzen für Deutschland hin. Die Angriffe der beiden Länder stellten "nach herrschender Ansicht" einen Verstoß gegen das in der Charta der Vereinten Nationen verankerte Gewaltverbot dar, da sie weder vom Recht der Selbstverteidigung gedeckt noch vom UN-Sicherheitsrat autorisiert worden seien, heißt es in einem Gutachten der Bundestags-Experten. Dieses wurde von Abgeordneten der Linksfraktion in Auftrag gegeben. Zuvor hatte die "Berliner Zeitung" darüber berichtet. ...
Medienberichten zufolge wies das Verteidigungsministerium in Rom die Anfrage der US-Streitkräfte ab, da die notwendige Zustimmung des italienischen Parlaments kurzfristig nicht möglich gewesen sei. Der Vorfall habe sich bereits vor einigen Tagen ereignet. Die Regierung von Ministerpräsidentin Meloni erklärte, Italien halte sich strikt an seine internationalen Verpflichtungen. Die Beziehungen zwischen den USA und Italien seien solide und fußten auf uneingeschränkter Zusammenarbeit.
Gestern hatte Spanien seinen Luftraum für am Iran-Krieg beteiligte US-Flugzeuge gesperrt. Die Regierung in Madrid will sich nach eigenen Angaben nicht an einem einseitig und völkerrechtswidrig begonnenen Krieg beteiligen. ...
https://www.spiegel.de/ausland/...4bf4f0c-17c4-4db7-950d-8f9d6e85f549 (Archiv: https://archive.ph/oXtr4 )




