Ökonomen streiten über Verteilungsfrage
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neuester Beitrag: 20.04.26 21:47
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| eröffnet am: | 05.11.12 08:09 von: | permanent | Anzahl Beiträge: | 200710 |
| neuester Beitrag: | 20.04.26 21:47 von: | Fillorkill | Leser gesamt: | 45058127 |
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17.12.25 18:31
#199976 972: Der mordende Vater kam anscheinend.
Ob ihre Mordopfer tatsächlich etwas mit Israel zu tun haben, interessiert sie offensichtlich gar nicht - Hauptsache ist ganz eindeutig, daß es ein paar jüdische Opfer gibt. Und solange es keine politische Lösung zwischen Israel und Palästina gibt, wird dies m.E. auch noch jahrzehntelang so weiter gehen.
Netanjahu und seine rechtsradikalen, religiösen Zionisten wollen allerdings absolut keine politische Lösung, sondern denken ganz offensichtlich, daß Palästina historisches jüdisches Land ist, das es mit allen Mitteln (Besiedlung, Vertreibung) für Israel wieder zu erobern gilt. Die weltweiten jüdischen Opfer von Terroranschlägen betrachten sie bei diesem Ziel m.E. wohl allenfalls als Kollateralschäden - wie so viele Kinder und Frauen im Gazakrieg auch. Und dann beschuldigt Netanjahu halt viel lieber das von einem Anschlag betroffene Land wegen mangelnden Schutzes der jüdischen Bürger als eine nachhaltige politische Lösung mit den Palästinensern anzustreben.
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17.12.25 22:46
#199977 Ursache und Übersetzungsleistung
Es geht um de Tat und deren mediale Verwertung. Z..B. Handgranate in Kinderzimmer werfen, dann aus dem Kühlschrank eine Cola entnehmen, alles filmen und ins Netz stellen. Es jubelt das Hamas/IS-Lager und feiert auf den Straßen. Da wird nichts übersetzt. Die Tat steht für sich selbst und kommt ohne Ursache aus.
Die Übersetzungsleistung und Einordnung mit passender Ursache erbringen andere und die Zielgruppe ist auch eine andere :
Wahrscheinlich ereifern sich diese "islamistischen Fanatiker" gar nicht unbedingt gegen eine Religion, sondern sie wehren sich im Grunde gegen einen Unterdrückerstaat, der seit mehr als 50 Jahren in ihren Gebieten als unnachgiebige Besatzungsmacht agiert und ihnen seit Netanjahu regiert zudem verstärkt durch rechtswidrige Besiedelung und Enteignungen ständig weiter das Land raubt. (fws)
Die Zielgruppe ist das Lager der "Palästina"-Unterstützer , dabei diverse NGOs, Klima-Aktivisten (Greta Thunberg) , auch GRÜNE, Linke, also alle fortschrittlichen Kräfte. Die Hamas wird hier nur als Randphänomen gesehen - als Gruppe der Kämpfer, die sich gegen Israel zum bewaffneten Widerstand entschlossen haben.
Dabei bekennt man sich selbstverständlich zum Existenzrecht Israels. Der Antisemitismusvorwurf fällt also aus. Lediglich der real existierende Staat Israel wird an der Grenze der Legitimität gesehen und ggf. als spätkoloniales Projekt des Westens gedeutet. Die Spannung löst sich auf in der Zwei-Staaten-Lösung - auf die wir bekanntlich noch eine Weile zu warten haben.
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Alea iacta est
Alea iacta est
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18.12.25 01:24
#199978 'Da wird nichts übersetzt'
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it's the culture, stupid
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18.12.25 09:37
#199979 Scherbenhaufen
Da gehörten auch staatliche und offizielle Stellen und Institutionen dazu, die Gelder fast direkt an die Hamas überwiesen.
Die absolute Machtbasis der Hamas im Gaza, die Anschläge des 7.Oktober 23 auf Israel, aber auch das Erstarken der radikalen Kräften in Israel selbst, welche auch keine Lösung mit den Palästinensern wollen, hat man eben mitverursacht, durch das jahrelange Aussenden falscher Signale und Toleranz und Verständnis gegenüber der Hamas.
Und gewisse Kreise machen jetzt einfach weiter damit, indem man den Terroranschlag auf Juden ausserhalb Israels quasi rechtfertigt als Kampf gegen die Ungerechtigkeiten in Palästina und weiter falsche Signale aussendet an potentielle Terroristen, dass da ein Publikum im Westen ist, welches Verständnis hat für das Ermorden von Juden.
Das tatsächliche Resultat für die Palästinenser dieser "Solidarität" ist verheerend, ein totaler Scherbenhaufen und eine totale Verschlechterung ihrer Situation. Doch ein Lerneffekt ist nicht auszumachen bei vielen Aktivisten, welche behaupten ihnen ginge es um die Palästinenser, dabei geht es ihnen nur um ihre Selbstdarstellung, wo sie eben hemmungslos auch antisemitische Positionen unkritisch mittragen und unterstützen, die Palästinenser sind dabei für sie nur Kanonenfutter. Wer das nicht sieht, muss ziemlich blind und verblendet sein. Für jüdische Mitmenschen, auch hierzulande, ist das alles beängstigend, gerade heute ein Artikel dazu gelesen in der NZZ. Wenn "Solidarität" mit abstrakten Menschen zum Gratis-Konsumartikel wird, ist das für andere nicht gratis.
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18.12.25 10:32
#199980 'eine totale Verschlechterung ihrer Situation.
Man kann und muss die globale Linke für die Glorifizierung noch jedweder regressiven Ideologie und noch jedweder Gewaltverhältnisse, wenn sie nur 'indigen' zustandekommen und irgendwie 'anti-imperialistisch ' lesbar sind, kritisieren. Aber die globale Linke verfügt nirgendwo auf diesem Globus über reale Macht. Ihren Scherbenhaufen machen und verantworten die Palästinser schon ganz allein. Die sehen sich nicht die Bohne als Auftragnehmer dieser Linken, bedienen sich aber dann wenn es gerade passt ihrer befreiungsnationalistischen Phraseologie. Was Hamas&Co antreibt ist primär der gottgefällige Opfergang im erweiterten Suizid, eine konstruktive Verbesserung ihrer Lage wäre da nur im Weg und dient wenn sie doch mal eintritt lediglich als Gelegenheit, erneut Anlauf zu nehmen.
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it's the culture, stupid
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18.12.25 13:03
#199981 Israelfeinde wollen eliminieren
In der globalen Linken, die ohne falsche Scheu das Existenzrecht Israels negiert, beschränkt man sich auf das Propagieren eines israelbezogenen eliminatorischen Antisemitismus. Hamas & Co werden als Speerspitze des globalen antikolonialen und anti-imperialistischen Kampfes intepretiert, denn sie vermeintlich stellvertretend für die Linke führen, der leider selbst die Hände gebunden seien. Mit dem Terror von Sydney kann dieses Millieu deshalb nichts anfangen. ((Fillorkill)
Nichts anderes habe ich weiter oben geschrieben. Ich habe mich jedoch zurückgehalten - ich wollte fws keinen Antisemitismus unterstellen. Cosha hat am 17.11. geschrieben:
Das ganze Kasperletheater um die Palästinenser der selbstverliebten Humanisten ist eben Ausdruck eines grundsätzlichen Unbehagens in Bezug auf Israel bis hin zur eindeutigen Dämonisierung und Ablehnung. Da ändert das reflexhafte Aufsagen der Staatsräson Floskel nichts dran, im Gegenteil: Wer ständig die Selbstverständlichkeit betonen muss, das Existenzrecht Israels stünde nicht zur Diskussion, zeigt doch nur, dass er selbst nicht an das glaubt, was er sagt. (Cosha)
Wenn man etwas, das ohnehin existiert, ein Existenzrecht "einräumt", dann hat man damit zugleich schon das Tor des Bestreitens geöffnet. Anders herum: : Wenn ich etwas äußere, dann lasse ich mir von niemandem dazu ein Recht "einräumen".
Kurze Frage: Wem gehört der Tempelberg? Dazu gibt es viele gute Antworten:
a) dem Judentum, b) der jüdischen Religion, c) den Juden, d) Israel ...
aber auch viele schlechte, vor allem die, die ein "aber" enthalten.
Der "Kampf gegen Israel" war immer ein Kampf gegen die isr. Zivilgesellschaft. So war es auch schon in den 70er Jahren mit der Fatah, als z.B. Schulen überfalen wurden mit vielen Todesopfern. Hat damals außerhalb Israels kaum jemanden interessiert. Die Hamas hat sich nun an die Speerspitze dieses Terrors gesetzt - bei geradezu unfassbar gesteigerter Grausaumkeit. Die hat sie vom IS "gelernt".
Beenden wir die Heuchelei und nennen wir Ross und Reiter. Die Juden sollen weg - wo auch immer. Ihnen wird als Rückzugsort nicht einmal Israel gestattet. Dieses Motiv hat sich auch im "Westen" breit gemacht. Das ist das Erschreckende daran.
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Alea iacta est
Alea iacta est
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18.12.25 13:36
#199982 ein grundsätzliches Unbehagen in Bezug au.
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it's the culture, stupid
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18.12.25 17:23
#199983 Ein Existenzrecht für beide Seiten!
Ihr gebraucht lediglich Phrasen: Weder gehöre ich zu einer globalen Linken, noch bin ich ein Antisemit, denn die Religion von Menschen ist mir egal. Das Existenzrecht von Israel in den Grenzen vor der jahrzehntelangen Besatzung stelle ich ebenfalls nicht in Frage. Wer sollte Israel denn auch die Existenz wirklich nehmen können? Niemand!
Ich gehöre zu denen, die lediglich gleiche Rechte für die Palästinenser fordern und keine israelische Besiedlungs- und Apartheitspolitik, die einen künftigen eigenen Palästinenserstaat quasi zunichte macht und jede Generation von Palästinenser zudem massiv radikalisiert.
Oder eben alternativ einen einzigen Staat Israel-Palästina für alle diese Menschen in der Region mit den gleichen Rechten für alle - keine Apartheid (!) - damit dieser blutige Konflikt endlich mal ein dauerhaftes Ende finden kann.
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18.12.25 20:20
#199984 Trump, the worst US-Präsident in history!
Trump wird m.E. einmal als der schlechteste US-Präsident aller Zeiten in die Geschichte eingehen und seinem Nachfolger und Vorgänger Joe Biden wird dagegen ein positives Vermächtnis zukommen - egal welche lächerlichen Kleinkinder-Attacken Trump diesbezüglich gegen Biden noch unternimmt.
https://www.zeit.de/politik/ausland/2025-12/...inschrift-weisses-haus
Dafür reicht alleine schon, daß Trump in seiner Regierungszeit u.a. alle Warnungen von Klimawissenschaftlern und -organisationen vor künftigen großen Klimaschäden ignoriert und alles getan hat, um diese zu desavouieren und in ihrer Arbeit einzuschränken.
https://web.de/magazine/wissen/natur-umwelt/...n-kurswechsel-41672118
https://www.spiegel.de/wissenschaft/...6f-af46-43b9-9697-ad3d20208805
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18.12.25 23:08
#199985 Löschung
Moderation
Zeitpunkt: 22.12.25 14:59
Aktion: Löschung des Beitrages
Kommentar: Verbreitung von Desinformationen
Zeitpunkt: 22.12.25 14:59
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