Ökonomen streiten über Verteilungsfrage
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neuester Beitrag: 20.04.26 21:47
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| eröffnet am: | 05.11.12 08:09 von: | permanent | Anzahl Beiträge: | 200710 |
| neuester Beitrag: | 20.04.26 21:47 von: | Fillorkill | Leser gesamt: | 45060891 |
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14.12.25 10:56
#199926 Muslimische Einwanderer
Wo haben denn verschiedene Religionen, welche den Anspruch haben, das wichtigste im Leben zu sein, die Identitäten zu definieren, längerfristig friedlich zusammengelebt?
Also muss man das doch nicht unbedingt fördern, wenn man weiss, dass es über kurz oder lang zu Konflikten und Ablehnung führt. Man kann natürlich von einem Märchenreich träumen, wo alles ganz anders ist.
Überall auf der Welt führten Religionen zu massiven Konflikten, wenn sie den Anspruch haben, das Individuum zu definieren. Wenn man andere oder sich selbst ständig über eine Religion definiert, nimmt man ihnen oder sich auch etwas von der Individualität.
Religionen sind Hokuspokus. Wenn man das so ernst nimmt bei anderen, für andere spricht dabei, aber nicht bei sich selbst und dabei nie für sich spricht, dann ist das nicht ehrlich. Da schwingen zweifelhafte Motive mit, mAn.
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14.12.25 11:37
#199927 'Religionen sind Hokuspokus'
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it's the culture, stupid
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14.12.25 12:37
#199928 Integration ist nicht Assimilation
Integration wird idR kein Problem sein. Man bringt das meiste schon mit, hat sogar die gemeinsame Sprache - oder auch nicht.
Denn in Deutschland hat sich Standard-Hochdeutsch unglaublich durchgesetzt, sogar in Bayern ist inzwischen Hochdeutsch weit verbreitet. Das war z.B. vor 40 Jahren in Bayern noch nicht der Fall.
Dialekte werden nun eher als "Reserve-Idiom" genutzt. Aber in der Schweiz ist Hochalemannisch die Standard-Umgangssprache - aber als Standard, sondern in jeweils dialektaler Ausprägung. Ein Deutscher ist da chancenlos.
Daher würde ich einem Deutschen, der (sehr) gut Französisch spricht, die Romandie empfehlen. Denn wie kann ein Französisch-Schweizer einen Deutschschweizer von einem Deutschen unterscheiden? Gibt es da anerkannte Kriterien? Vielleicht kann xivi dazu etwas schreiben.
Sollte man als Deutscher zuverlässig einen Zürcher von einem Walliser unterscheiden können, wenn man sich einbürgern lassen will? Ein paar Anforderungen sollten schon erfüllt sein ....
In Deutschland ist es ganz einfach: Es gilt vorrangig, seit 1949, das ius sanguinis : Als Deutscher gilt, wer eine dt. Abstammungslinie nachweisen kann. So konnten auch Russlanddeutsche, die kein Wort Deutsch sprachen, eingebürgert werden. Kein Problem.
Dazu muss man wissen, dass es eine dt. Staatsangehörigkeit erst seit 1934 überhaupt gibt. Die wurde den dt. Ländern weggenommen. Damals mit dem Ziel, Juden auszugrenzen. 1949 natürlich nicht mehr.
Auch ich habe auf Aufforderung, im Jahr 1985, mal einen Staatsangehörigkeitsnachweis beantragt. Kostete ca. 80 Deutsche Mark. Mir ist auch ein Fall bekannt, in dem ein solcher Nachweis verweigert wurde - im Jahr 1995 war das. Ausweis oder Reisepass spielten da keine Rolle. Die Überraschung war groß.
Die Aussage "die/derjenige ist Deutsche/r im Sinne des Grundgesetzes" bedeutet sogleich, dass man dem dt. Staatsvolk angehört. Und das sogar - andere Einbürgerungen vobehalten - mit einem biologisch-ethnischen Nachweis. Sollte man wissen. Es sollte sogar erwartet werden, dass staatliche Stellen das wissen.
Kann man sich als Schweizer in Deutschland einbürgern lassen? Ja, dauert aber. Vielleicht sollte man auch bei Antragstellung, nur zur Vorsicht, ein Gutachten mit Attestierung der eigenen geistigen Zurechnungsfähigkeit beifügen.
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Alea iacta est
Alea iacta est
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14.12.25 15:24
#199929 Religionen
Dann schreib doch mal über deine eigne Religion, mit der du irgendwie zurecht kommst, und missbrauche nicht ständig andere dazu und was sie für Krücken und Gehhilfen bräuchten um durchs Leben zu kommen. Woher willst du das schon wissen?
Ich bin übrigens recht gläubig, aber nicht sehr religiös. Dieser ganze verlogene Firlefanz die ganze Zeit bei Religionen, wo es immer auch um Macht und Selbsterhöhung über andere geht, braucht es doch gar nicht um zu glauben, zu beten, zu lieben und zu hoffen.
Wer nicht glaubt braucht vielleicht eine Krücke, bzw. eine Religion und den ganzen Firlefanz darum herum.
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14.12.25 15:40
#199930 Dialekte
Integration wird idR kein Problem sein. Man bringt das meiste schon mit, hat sogar die gemeinsame Sprache - oder auch nicht.
Deutsche in der Deutschschweiz haben vielleicht einen Nachteil, sie sprechen besser Hochdeutsch als alle anderen und mit ihnen sprechen auch die meisten Hochdeutsch, also passen sich ihnen an und es besteht ein Gefälle. Andere müssen sich Mühe geben und eine Sprache lernen und ein gebrochenes Deutsch hat mehr Sympathiepunkte als ein geschliffenes Hochdeutsch, das heisst hier auch Schriftdeutsch. Das sprechen die wenigsten sehr gut und "gebrochenes" Deutsch sprechen auch die Welschen und die Tessiner usw.
Natürlich erkennen auch Welsche sofort wer Dialekt spricht, schon an den Akzenten. Dialekte sind sehr integrativ, wenn z.B. ein dunkelhäutiger Mensch in Zürich perfekten Bündner-Dialekt spricht, ist ein Deutscher mit geschliffenem Deutsch dagegen klar der "Ausländer", auch wenn er denkt, er sei doch quasi in einem deutschen Bundesland hier und schon völlig integriert.
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14.12.25 15:50
#199931 Nein, wenn er Französisch spricht
Es gibt z.B. auch Deutshe, die eine französische Verwandschaft haben und und ggf. Französisch aus ihrem frühen Spracherwerb mitbringen.
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Alea iacta est
Alea iacta est
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14.12.25 16:06
#199932 sehr gut Französisch
Die Kinder können Dialekte lernen, Erwachsene müssen sich meist damit abfinden, dass sie halt immer etwas Ausländer bleiben in der Wahrnehmung, was ja nicht tragisch ist. Ist überall auf der Welt so.
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14.12.25 16:36
#199933 'Dann schreib doch mal über deine eigne R.
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it's the culture, stupid
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14.12.25 18:49
#199934 Gelungene Integration à la ariva
Die Liste der Aussortierten ist lang - sehr lang - und sie spricht für sich ...
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14.12.25 21:33
#199935 @ xivi
Fußballgott ? Wettergott? Fahrplan der deutschen Bundesbahn?
Was erwartet dein Gott von dir ; und wer hat dir das gesagt ?
Und wer sagt es deinen Kindern ?
Hast du wirklich einen selbst gestrickten Glauben ?
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15.12.25 00:01
#199936 Terroranschlag in Sidney mit mind. 16 Tot.
https://www.spiegel.de/ausland/...9c1a740-46de-4b94-969d-5c1a2ae033a2
https://www.spiegel.de/ausland/...c124b32-d112-4c54-b30b-cf621d95dc80 (Archiv: https://archive.ph/8O1pW )
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15.12.25 00:48
#199937 Netanjahu sollte sich vielleicht besser mal .
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it's the culture, stupid
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15.12.25 07:31
#199938 gut Angepassten
Ich bin hier gewissermassen ein Ausländer in einem mehrheitlich Deutschen Forum, der auch aus dem Ausland hier mitschreibt, ob du es liest oder nicht, ich werde den Unterschied nicht merken.
Ich habe mich gewissermassen tatsächlich etwas angepasst, da ich oft keine Lust habe, auf die Art und Weise, wie hier oft über gewisse Themen diskutiert wird, und auch nicht, anonyme Melder zu befriedigen, in ihren Gelüsten, so lasse ich sie mittlerweile einfach aus und "philosophiere" vor mich hin und weiss, dass es völlig irrelevant ist für die Welt und für dich, ob und was ich hier schreibe oder nicht, dieser Gratis-Konsum-Mentalität, die sowieso immer nur unzufrieden ist mit dem hier Dargebotenen, werde ich mich aber nicht anpassen.
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15.12.25 07:47
#199939 Gott
Also, ich bin nun ein Gratis-Dienstleister, es ist ja bald Weihnachten:
Ich bin getauft und konfirmiert und geprägt und Mitglied von der reformierten Christlichen Landeskirche der Schweiz, gehe aber selten in die Kirche, an Weihnachten gehen wie in den Gottesdienst.
Das habe ich mir aber nicht ausgesucht, da wurde ich rein geboren und bin darin aufgewachsen.
Aber ich habe mir tatsächlich meinen eigenen Gott gebastelt, oder er kam zu mir.
Als Kind war ich oft alleine in der Natur, in Wäldern und auch in den Bergen und da habe ich ganz natürlich überall Gott gesehen, in den Pflanzen und den Tieren und der Landschaft und in den Jahreszeiten und Wettern. Wenn man da alleine ist, kommt Gott von selbst zu einem. Mehrmals dachte ich auch, sehr stark, ich müsse nun sterben, aber bin nicht gestorben und das verdanke ich meinem Gott. Und diesen Gott verehre ich bis heute wenn ich in der Natur bin. Denn da gibt es überall tatsächliche Wunder zu sehen, die nicht von Menschen ausgedacht sind.
Ein Pfarrer hat mir dann einmal beigebracht, Jesus zu lieben, indem er mir riet, nur das zu lesen, was dieser tatsächlich gesagt haben soll, Bergpredigt und Gleichnisse usw. Das ist bis heute für mich eine Inspiration.
Die ganzen Wunder darum herum, unbefleckte Empfängnis, Krippe in Bethlehem, vollbrachte Wunder, Wiederauferstehung usw. das sind alles Wunder und Ereignisse, welche von Menschen vor langer Zeit aufgeschrieben (erfunden) wurden, nicht von Gott. Gottes Buch ist mMn die Natur um uns herum und wir selber und der Planet Erde.
Religionen sind eine Erfindung von den Menschen, nicht von Gott, der ist auch ohne sie da, wenn man ihn sehen will. In die Kirche geht man wegen den anderen Leuten, nicht wegen Gott mAn., das ist dem auch völlig egal.
Auf Reisen habe ich dann auch viele katholische Kirchen besucht und bewunderte die Pracht und Kunst auch, die man da zu sehen bekommt, was in den reformierten Kirchen einst alles verboten wurde.
Und jetzt würde es mich interessieren, an was glaubst denn du?
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15.12.25 09:10
#199940 Und jetzt würde es mich interessieren, an .
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15.12.25 11:44
#199941 .
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15.12.25 17:58
#199942 939: Solche apokalyptischen Bilder aus Gaz.
https://www.zeit.de/politik/ausland/2025-12/...netanjahu-albanese-gxe
Wer versagt den Palästinensern schon seit Jahrzehnten ihre Rechte und ein einigermaßen würdevolles Leben? Die Israelis züchten sich damit quasi jede Generation von palästinensischen Attentätern durch ihr Handeln geradezu auch selbst mit heran. Bei diesem schier unendlichen Nahost-Konflikt ist alles eine Frage von Ursache und Wirkung und die gewalttätigen palästinensischen Erwachsenen haben jedenfalls in ihrem Leben auch nur gewalttätiges israelisches Handeln erlebt. Für die religiösen Fanatiker auf beiden Seiten ist dies alles jedenfalls alles nur ein gefundenes Fressen.
https://www.spiegel.de/ausland/...nte-a-26dbb52d-4fa7-4626-8ca3-a2aec (Archiv: https://archive.ph/ZfIVL )
Die rechtsradikalen Israelis unter Netanjahu sind ganz offensichtlich und in diesem Konflikt bei weitem keine heiligen Akteure. Nur eine kleine Auswahl von Meldungen der letzten Zeit:
https://www.spiegel.de/ausland/...0c9c705-cd6a-46d9-b9be-a908e4df17f0
https://www.spiegel.de/ausland/...df949f5-157c-44df-9e35-2175ed4897bc
https://www.spiegel.de/ausland/...940b9e0-d394-4562-9a38-59ed5042fa02
https://www.spiegel.de/ausland/...f43b07d-5c71-4ae9-bd8b-b9847b2109ee
https://www.spiegel.de/ausland/...1540dd4-7442-4605-89ad-927ce2ae21d3
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