Einbruch nach CEO-Verkauf!
Die Aktie des australischen Drohnenabwehr-Spezialisten verzeichnete den stärksten Kursrutsch seit Juli 2024 nach Verkäufen des CEOs und eines weiteren Vorstands im Wert von über 60 Millionen US-Dollar.
Der australische Drohnenabwehr-Spezialist DroneShield erlebte gestern den heftigsten Kurseinbruch seit Juli 2024 – die Aktie stürzte zeitweise um 31 Prozent ab. Der Grund: CEO Oleg Vornik hat Aktien im Wert von umgerechnet 32,4 Millionen US-Dollar verkauft. Ausgerechnet jetzt, wo das Unternehmen Rekordaufträge meldet und die Produktion massiv ausbaut. Was steckt dahinter?
CEO wirft 14,8 Millionen Aktien auf den Markt
Die Pflichtmitteilung an die australische Börse ASX am gestrigen Mittwoch ließ Anleger erschaudern: Zwischen dem 6. und 12. November trennte sich Vornik von 14,8 Millionen Aktien – ein Verkauf von umgerechnet etwa 49,5 Millionen australischen Dollar. Für Investoren ein Schocksignal: Wenn der Chef selbst aussteigt, wie kann man dann noch Vertrauen haben?
Doch damit nicht genug. Direktor Peter James verkaufte am selben Tag weitere 3,7 Millionen Aktien im Wert von über 12,3 Millionen Dollar. Zwar behält James noch 250.000 Performance-Optionen, doch die Gesamtmenge der Insider-Verkäufe aus der Führungsetage befeuerte die Panik an der Börse zusätzlich.
Boerse Express
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