Der größte Sprung der Unternehmensgeschichte Am Mittwoch stellte DroneShield eine Neuigkeit vor, die das australische Rüstungsunternehmen als nichts Geringers als „den bislang größten Technologiesprung in der Unternehmensgeschichte“ bezeichnete. Schon erstaunlich, dass die Börse nicht mit einem Kurssprung auf diese Ankündigung reagierte.
DroneShield wird in Zukunft bei der Erkennung und Abwehr von Drohnen völlig neue Wege gehen. Bislang basierte die Drohnenabwehr auf dem Jamming, also der Störung breiter Frenquenzbänder. Das hat den Nachteil, dass dadurch auch die zivile Kommunikation gestört werden kann.
In Zukunft wollen die Australier deshalb hin zu einer präzisen, datenbasierten Störung von Drohnen gelangen. Im Zentrum des Technologie-Updates steht die sogenannten „Emitter-basierte Disruption“. Sie erlaubt die Erkennung, welche Funksignale von einer Drohne stammen und demnach die präzise Störung eines einzelnen Flugobjekts. Man kann sozusagen von einem chirurgischen Eingriff in die elektromagnetische Landschaft sprechen.
Parallel zum Software-Update erweitert DroneShield auch seine Hardware-Fähigkeiten. Kernstück der neuen Technologie ist eine Erkennungs-KI, die nicht nur die Erkennungsraten von Drohnenmodellen deutlich erhöht, sondern auch die Fehlerquote erheblich reduziert. Um dieses Ziel zu erreichen, hat das Technologieunternehmen seine Datenbank mit Funkemissionen signifikant erweitert und die Rechenleistung der Hardware-Plattform nahezu verdoppelt. Hardwareseitige KI-Beschleuniger erlauben nun eine Echtzeit-Signalverarbeitung, was deutlich schnellere Reaktionszeiten zur Folge hat.
Ein neues Geschäftsmodell Das Technologie-Update ist nicht nur in technischer, sondern auch in kommerzieller Hinsicht von großer Bedeutung. DroneShield will sich damit in Zukunft weg von Einmalerlösen für den Verkauf seiner Drohnenabwehrsysteme hin zu wiederkehrenden Einnahmen entwickeln.
Die Australier planen, ihr Erlösmodell auf Software-Abonnements und cloudbasierte Analyse-Services umzustellen. Der Umsatzanteil dieses Modells soll innerhalb der kommenden fünf Jahre deutlich ausgeweitet werden.
Unsere Vision besteht darin, dass weltweit Zehntausende Geräte im Einsatz sind und die Endbenutzer regelmäßige SaaS-Software-Updates erhalten, die ihre Fähigkeit, neu auftretende Bedrohungen zu erkennen, zu verfolgen und zu neutralisieren, kontinuierlich verbessern, |