Die Rahmenverträge für kommerzielle Minidrohnen, Zubehör und Dienstleistungen im Wert von rund 108 Millionen Schweizer Franken sind ein separater, aber ergänzender Teil der Schweizer Verteidigungsstrategie, die parallel zur Beschaffung von Anti-Drohnen-Systemen läuft. Diese Verträge zielen darauf ab, die Schweizer Streitkräfte mit eigenen Drohnen und zugehörigen Dienstleistungen auszustatten, um ihre Fähigkeiten in der Drohnennutzung zu erweitern. Sie sind nicht direkt Teil der Anti-Drohnen-Systeme, sondern ergänzen diese, indem sie offensive und unterstützende Drohnentechnologien bereitstellen. Dies deutet auf eine ganzheitliche Strategie hin, die sowohl den Schutzbereich vor feindlichen Drohnen (durch Anti-Drohnen-Systeme) als auch den eigenen Einsatz von Drohnen (durch die Rahmenverträge) umfasst.
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