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Ungarische Staatsanleihe satte Kursgewinne bei hohem Risiko
17.01.12 10:22
EURO am Sonntag
München (anleihencheck.de) - Die Experten der "EURO am Sonntag" halten die Ungarische Staatsanleihe (ISIN XS0161667315 / WKN 695216) für ein spekulatives Investment.
Die Europäische Kommission habe keine Geduld mehr mit Ungarn. Da auch nach mehrmaliger Aufforderung, die Sparvorlagen einzuhalten, keine "ausreichenden Fortschritte" zu erkennen gewesen seien, das Staatsdefizit unter die Grenze von 3% des BIPs zu senken, drohe dem Land nun ein Strafverfahren. Des Weiteren sei Ungarn kürzlich von der US-Ratingagentur Fitch auf Ramschstatus herabgestuft worden.
Nichtsdestotrotz habe man am letzten Donnerstag umgerechnet rund 141 Mio. Euro am Anleihemarkt einsammeln können. Allerdings seien die Renditen von im Schnitt 9,4% auf Dauer nicht tragbar. Aus diesem Grund fordere das Land Milliardenhilfen von IWF und EU. Bisher sei eine Zusage jedoch verweigert worden. Experten würden aber davon ausgehen, dass man sich letztendlich einigen werde.
Anleger dürften von einer Einigung profitieren, denn sollte Ungarn den Staatsbankrott abwenden und seine wirtschaftliche Lage wieder in geregelte Bahnen lenken können, dürften die Kurse ungarischer Staatsanleihen wieder steigen.
Bei einer Laufzeit bis Februar 2013 biete der Titel einen Kupon von 4,5%, was bei einem aktuellen Kurs von 94,68% einer Rendite von 9,45% entspreche.
Nach Meinung der Experten der "EURO am Sonntag" ist die Ungarische Staatsanleihe bedingt durch ein sehr hohes Risiko ein spekulatives Investment. Allerdings seien satte Kursgewinne möglich. (Ausgabe 02) (17.01.2012/alc/a/a)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
Die Europäische Kommission habe keine Geduld mehr mit Ungarn. Da auch nach mehrmaliger Aufforderung, die Sparvorlagen einzuhalten, keine "ausreichenden Fortschritte" zu erkennen gewesen seien, das Staatsdefizit unter die Grenze von 3% des BIPs zu senken, drohe dem Land nun ein Strafverfahren. Des Weiteren sei Ungarn kürzlich von der US-Ratingagentur Fitch auf Ramschstatus herabgestuft worden.
Nichtsdestotrotz habe man am letzten Donnerstag umgerechnet rund 141 Mio. Euro am Anleihemarkt einsammeln können. Allerdings seien die Renditen von im Schnitt 9,4% auf Dauer nicht tragbar. Aus diesem Grund fordere das Land Milliardenhilfen von IWF und EU. Bisher sei eine Zusage jedoch verweigert worden. Experten würden aber davon ausgehen, dass man sich letztendlich einigen werde.
Bei einer Laufzeit bis Februar 2013 biete der Titel einen Kupon von 4,5%, was bei einem aktuellen Kurs von 94,68% einer Rendite von 9,45% entspreche.
Nach Meinung der Experten der "EURO am Sonntag" ist die Ungarische Staatsanleihe bedingt durch ein sehr hohes Risiko ein spekulatives Investment. Allerdings seien satte Kursgewinne möglich. (Ausgabe 02) (17.01.2012/alc/a/a)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.


