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US-Inflationsrate zum ersten Mal seit 2014 wieder über 2% erwartet
18.01.17 10:00
Raiffeisen Bank International AG
Wien (www.anleihencheck.de) - Deutschland stockte gestern wie geplant eine Fixzinsanleihe (ISIN DE0001104669 / WKN 110466) mit Laufzeit bis Dezember 2018 um EUR 5 Mrd. auf, so die Analysten der Raiffeisen Bank International AG (RBI).
Die durchschnittliche Emissionsrendite habe bei -0,75% gelegen.
Heute stünden in den USA mit den Verbraucherpreiszahlen und den Zahlen zur Industrieproduktion für Dezember wichtige Konjunkturdaten zur Veröffentlichung an. Die Inflationsrate dürfte im Dezember zum ersten Mal seit Juni 2014 wieder über 2% geklettert sein. Die Industrieproduktion sei im letzten Monat wohl merklich ausgeweitet worden. Neben dem Verarbeitenden Gewerbe dürften auch die Ölförderunternehmen und vor allem die Versorgungsunternehmen ihren Ausstoß kräftig erhöht haben.
Wie vorab bereits vermutet, habe die britische Premierministerin Theresa May in ihrer gestrigen Grundsatzrede klargestellt, dass Großbritannien eine vollständige Kappung seiner Bindungen zur EU anstrebe. Dass das Britische Pfund auf die Rede mit Gewinnen von rund 1,5 Pence zum Euro reagierte, führen die Analysten der RBI auf den versöhnlichen Ton zurück, den May anschlug. So wolle man zwar mit der Institution EU brechen, nicht aber mit den freundschaftlichen Beziehungen zu deren Mitgliedsländern
May habe aber vor allem dargestellt, wie golden sie die Zukunft Großbritanniens sehe. Was sie dagegen schuldig geblieben sei, sei ein Plan gewesen, wie sich diese Vision eines besseren, faireren, prosperierenden Großbritanniens umsetzen lassen solle. Die EU dürfte in jedem Fall kein großes Interesse daran haben, Großbritannien über die Maßen entgegenzukommen. (18.01.2017/alc/a/a)
Die durchschnittliche Emissionsrendite habe bei -0,75% gelegen.
Wie vorab bereits vermutet, habe die britische Premierministerin Theresa May in ihrer gestrigen Grundsatzrede klargestellt, dass Großbritannien eine vollständige Kappung seiner Bindungen zur EU anstrebe. Dass das Britische Pfund auf die Rede mit Gewinnen von rund 1,5 Pence zum Euro reagierte, führen die Analysten der RBI auf den versöhnlichen Ton zurück, den May anschlug. So wolle man zwar mit der Institution EU brechen, nicht aber mit den freundschaftlichen Beziehungen zu deren Mitgliedsländern
May habe aber vor allem dargestellt, wie golden sie die Zukunft Großbritanniens sehe. Was sie dagegen schuldig geblieben sei, sei ein Plan gewesen, wie sich diese Vision eines besseren, faireren, prosperierenden Großbritanniens umsetzen lassen solle. Die EU dürfte in jedem Fall kein großes Interesse daran haben, Großbritannien über die Maßen entgegenzukommen. (18.01.2017/alc/a/a)


