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US-Inflation: Benzin- und Nahrungsmittelpreise als Risiko für die FED?
12.03.25 08:35
Helaba
Frankfurt (www.anleihencheck.de) - Die letzten Tage waren dominiert von den politischen Entwicklungen dies-und jenseits des Atlantiks und Datenveröffentlichungen hatten es schwer, sich dagegen zu behaupten, so die Analysten der Helaba.
Dies könnte sich mit den US-Verbraucherpreisen ändern, zumal auf politischer Ebene in Deutschland und Europa die großen Weichen in Richtung steigender Staatsverschuldung wohl gestellt seien und es nun an die Detailarbeit gehe.
Bezüglich der Inflationsentwicklung in den USA bleibe zu konstatieren, dass die Jahresteuerungsrate noch auf einem unbefriedigend hohen Niveau liege, vor allem auch bei den Kernpreisen. Im Januar habe diese 3 Prozent bzw. etwas mehr betragen und sei damit hinreichend weit vom Inflationsziel der FED entfernt gewesen, um diese in der abwartenden Position zu halten.
Mit den Februarwerten werde sich nach Erachten der Analysten der Helaba nur wenig zum Besseren verändern. So bestünden zwar Chancen, dass die Kernrate nachgebe, mit einem Wert weiterhin oberhalb von 3 Prozent wäre dies aber nicht ausreichend, um bei den zinspolitischen Erwartungen einen kräftigen Impuls zu hinterlassen. Dies gelte insbesondere auch vor dem Hintergrund, dass die Analysten der Helaba bei der Gesamtinflation weniger zuversichtlich seien als der Konsens. So seien die Benzinpreise bis weit in die zweite Hälfte des Februars noch gestiegen und auch aufseiten der Nahrungsmittelpreise bestehe das Risiko von einer zunehmenden Aufwärtsdynamik. Die Nahrungsmittel-Erzeugerpreise hätten schon seit längerem wieder deutliche Zuwächse verzeichnet und dies könnte allmählich auf die Verbraucherebene übergehen. Per Saldo dürften die Zinssenkungserwartungen bezüglich der FED nicht forciert werden. (12.03.2025/alc/a/a)
Dies könnte sich mit den US-Verbraucherpreisen ändern, zumal auf politischer Ebene in Deutschland und Europa die großen Weichen in Richtung steigender Staatsverschuldung wohl gestellt seien und es nun an die Detailarbeit gehe.
Bezüglich der Inflationsentwicklung in den USA bleibe zu konstatieren, dass die Jahresteuerungsrate noch auf einem unbefriedigend hohen Niveau liege, vor allem auch bei den Kernpreisen. Im Januar habe diese 3 Prozent bzw. etwas mehr betragen und sei damit hinreichend weit vom Inflationsziel der FED entfernt gewesen, um diese in der abwartenden Position zu halten.
Mit den Februarwerten werde sich nach Erachten der Analysten der Helaba nur wenig zum Besseren verändern. So bestünden zwar Chancen, dass die Kernrate nachgebe, mit einem Wert weiterhin oberhalb von 3 Prozent wäre dies aber nicht ausreichend, um bei den zinspolitischen Erwartungen einen kräftigen Impuls zu hinterlassen. Dies gelte insbesondere auch vor dem Hintergrund, dass die Analysten der Helaba bei der Gesamtinflation weniger zuversichtlich seien als der Konsens. So seien die Benzinpreise bis weit in die zweite Hälfte des Februars noch gestiegen und auch aufseiten der Nahrungsmittelpreise bestehe das Risiko von einer zunehmenden Aufwärtsdynamik. Die Nahrungsmittel-Erzeugerpreise hätten schon seit längerem wieder deutliche Zuwächse verzeichnet und dies könnte allmählich auf die Verbraucherebene übergehen. Per Saldo dürften die Zinssenkungserwartungen bezüglich der FED nicht forciert werden. (12.03.2025/alc/a/a)
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