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SAP-Anleihe: sichere Anlage in derzeit unsicheren Zeiten
11.06.12 10:05
Anleihencheck Research
Westerburg (www.anleihencheck.de) - Der Analyst von Anleihencheck Research, Sven Krupp, hält die Anleihe (ISIN XS0500128326 / WKN A1ELSK) von SAP weiterhin für eine interessante Alternative zu einer Tagesgeld-Anlage.
Die Anleihe sei mit einem Kupon von 3,50% ausgestattet, laufe noch bis zum 10.04.2017 und weise eine anlegerfreundliche Stückelung von 1.000 Euro auf. Bei einem aktuellen Kurs von 106,82% biete die Anleihe eine jährliche Rendite von 1,97%. Die SAP AG habe wegen ihrer guten Liquiditätssituation sowie sehr geringer Finanzverschuldung kein Rating von bekannten Rating-Agenturen wie Standard & Poor's oder Moody's.
Die im Jahr 1972 gegründete SAP zähle zu den weltweit führenden Anbietern von E-Business-Softwarelösungen. Die Produktpalette des Unternehmens umfasse dabei Lösungen für große Unternehmen, den Mittelstand sowie für kleine und mittelgroße Firmen. Zusätzlich unterstütze die Gesellschaft mit mehr als 25 branchenspezifischen Portfolios Kernprozesse in Industrien wie Finanzen, Handel, Gesundheitswesen, High-Tech und öffentlichen Verwaltungen, wobei die jeweiligen Lösungen exakt auf die Anforderungen und Geschäftsziele der Kunden zugeschnitten seien.
SAP habe überzeugende Geschäftszahlen für das erste Quartal 2012 veröffentlicht. Unternehmensangaben zufolge habe sich die Wachstumsdynamik in 2012 mit Rekordzahlen im ersten Quartal in der Region Asien-Pazifik-Japan sowie einem zweistelligen Wachstum in zahlreichen Märkten wie Lateinamerika und Deutschland fortgesetzt. In Nordamerika habe es nach Angaben des Konzerns operative Herausforderungen im Vertrieb gegeben, die die Geschäftsentwicklung im ersten Quartal beeinträchtigt hätten. Diese Situation sei aber gelöst und die notwendigen Maßnahmen ergriffen worden, um sicherzustellen, dass die Region Nordamerika wieder im Plan sei.
Die SAP-Geschäftsführung erwarte auch ein starkes zweites Quartal 2012 und der Ausblick für 2012 sei bekräftigt worden. In diesem Jahr wolle man die Software- und softwarebezogenen Serviceerlöse (Non-IFRS), ohne Berücksichtigung der Wechselkurse, um 10% bis 12% (2011: 11,35 Mrd. Euro) steigern. Und das Betriebsergebnis (Non-IFRS) für das Geschäftsjahr 2012, ohne Berücksichtigung der Wechselkurse, solle in einer Spanne von 5,05 bis 5,25 Mrd. Euro (2011: 4,71 Mrd. Euro) liegen.
Der Ausblick für Q2'2012 sowie für das Gesamtjahr 2012 sollte vorerst die Marktteilnehmer beruhigen, denn einige hätten damit gerechnet, dass SAP die Zielvorgaben nach unten anpassen würde.
Weitere Wachstumstreiber dürften die Mittelstandssoftware "HANA" sowie das Thema "Cloud Computing" bleiben. Jedoch haben sich die Wachstumsperspektiven in Amerika für das wichtige Business Objects-Geschäft zuletzt merklich abgeschwächt. Außerdem müssten interessante Akquisitionen recht teuer bezahlt werden. So habe SAP für Ariba, die jüngste avisierte Akquisition für den Cloud Computing-Bereich, rund 4,3 Mrd. US-Dollar geboten. Ariba sei der führende Anbieter cloud-basierter Handelsnetzwerke. Die Übernahme sei grundsätzlich positiv zu bewerten, da SAP damit seine Stellung in dem stark wachsenden Cloud Computing-Markt signifikant ausweiten würde. Auch wenn der Kaufpreis recht hoch erscheine, dürfte sich die Übernahme mittelfristig sehr positiv auf die Geschäftsentwicklung von SAP auswirken.
SAP überzeuge durch solide Bilanzkennziffern und eine hohe Profitabilität. So seien zum Beispiel im abgelaufenen Geschäftsjahr 2011 ein Free Cashflow in Höhe von 3,33 Mrd. Euro und ein Betriebsergebnis von 4,88 Mrd. Euro erwirtschaftet worden. Zudem schütte der Konzern regelmäßig eine Dividende aus. Für 2011 liege diese bei 0,75 Euro je Aktie, plus eine Sonderausschüttung in Höhe von 0,35 Euro je Aktie.
Nach Ansicht der Analysten von Anleihencheck Research ist die o.a. Anleihe von SAP eine sichere Anlage in derzeit unsicheren Zeiten. (Analyse vom 11.06.2012) (11.06.2012/alc/a/a)
Dieser Bericht wurde von Anleihencheck Research ausschließlich zu Informationszwecken erstellt. Die in diesem Bericht enthaltenen Angaben, Analysen und Prognosen basieren auf dem Wissensstand und der Markteinschätzung der mit der Erstellung dieses Berichtes betrauten Personen zu Redaktionsschluss. Anleihencheck Research behält sich in diesem Zusammenhang das Recht vor, jederzeit Änderungen oder Ergänzungen vorzunehmen. Die Vervielfältigung, Weiterleitung und Verteilung von Texten oder Textteilen dieses Berichtes ist ausdrücklich untersagt. Anleihencheck Research übernimmt keine Haftung für die Richtigkeit, Vollständigkeit oder Genauigkeit der im Bericht enthaltenen Informationen und/oder für das Eintreten der Prognosen.
Dieser Bericht richtet sich ausschließlich an Marktteilnehmer, die in der Lage sind, ihre Anlageentscheidungen eigenständig zu treffen und sich dabei nicht nur auf die Analysen und Prognosen von Anleihencheck Research stützen.
Dieser Bericht ist unverbindlich und stellt weder ein Angebot zum Kauf der genannten Produkte noch eine Anlageempfehlung dar.
Die Anleihe sei mit einem Kupon von 3,50% ausgestattet, laufe noch bis zum 10.04.2017 und weise eine anlegerfreundliche Stückelung von 1.000 Euro auf. Bei einem aktuellen Kurs von 106,82% biete die Anleihe eine jährliche Rendite von 1,97%. Die SAP AG habe wegen ihrer guten Liquiditätssituation sowie sehr geringer Finanzverschuldung kein Rating von bekannten Rating-Agenturen wie Standard & Poor's oder Moody's.
Die im Jahr 1972 gegründete SAP zähle zu den weltweit führenden Anbietern von E-Business-Softwarelösungen. Die Produktpalette des Unternehmens umfasse dabei Lösungen für große Unternehmen, den Mittelstand sowie für kleine und mittelgroße Firmen. Zusätzlich unterstütze die Gesellschaft mit mehr als 25 branchenspezifischen Portfolios Kernprozesse in Industrien wie Finanzen, Handel, Gesundheitswesen, High-Tech und öffentlichen Verwaltungen, wobei die jeweiligen Lösungen exakt auf die Anforderungen und Geschäftsziele der Kunden zugeschnitten seien.
SAP habe überzeugende Geschäftszahlen für das erste Quartal 2012 veröffentlicht. Unternehmensangaben zufolge habe sich die Wachstumsdynamik in 2012 mit Rekordzahlen im ersten Quartal in der Region Asien-Pazifik-Japan sowie einem zweistelligen Wachstum in zahlreichen Märkten wie Lateinamerika und Deutschland fortgesetzt. In Nordamerika habe es nach Angaben des Konzerns operative Herausforderungen im Vertrieb gegeben, die die Geschäftsentwicklung im ersten Quartal beeinträchtigt hätten. Diese Situation sei aber gelöst und die notwendigen Maßnahmen ergriffen worden, um sicherzustellen, dass die Region Nordamerika wieder im Plan sei.
Die SAP-Geschäftsführung erwarte auch ein starkes zweites Quartal 2012 und der Ausblick für 2012 sei bekräftigt worden. In diesem Jahr wolle man die Software- und softwarebezogenen Serviceerlöse (Non-IFRS), ohne Berücksichtigung der Wechselkurse, um 10% bis 12% (2011: 11,35 Mrd. Euro) steigern. Und das Betriebsergebnis (Non-IFRS) für das Geschäftsjahr 2012, ohne Berücksichtigung der Wechselkurse, solle in einer Spanne von 5,05 bis 5,25 Mrd. Euro (2011: 4,71 Mrd. Euro) liegen.
Weitere Wachstumstreiber dürften die Mittelstandssoftware "HANA" sowie das Thema "Cloud Computing" bleiben. Jedoch haben sich die Wachstumsperspektiven in Amerika für das wichtige Business Objects-Geschäft zuletzt merklich abgeschwächt. Außerdem müssten interessante Akquisitionen recht teuer bezahlt werden. So habe SAP für Ariba, die jüngste avisierte Akquisition für den Cloud Computing-Bereich, rund 4,3 Mrd. US-Dollar geboten. Ariba sei der führende Anbieter cloud-basierter Handelsnetzwerke. Die Übernahme sei grundsätzlich positiv zu bewerten, da SAP damit seine Stellung in dem stark wachsenden Cloud Computing-Markt signifikant ausweiten würde. Auch wenn der Kaufpreis recht hoch erscheine, dürfte sich die Übernahme mittelfristig sehr positiv auf die Geschäftsentwicklung von SAP auswirken.
SAP überzeuge durch solide Bilanzkennziffern und eine hohe Profitabilität. So seien zum Beispiel im abgelaufenen Geschäftsjahr 2011 ein Free Cashflow in Höhe von 3,33 Mrd. Euro und ein Betriebsergebnis von 4,88 Mrd. Euro erwirtschaftet worden. Zudem schütte der Konzern regelmäßig eine Dividende aus. Für 2011 liege diese bei 0,75 Euro je Aktie, plus eine Sonderausschüttung in Höhe von 0,35 Euro je Aktie.
Nach Ansicht der Analysten von Anleihencheck Research ist die o.a. Anleihe von SAP eine sichere Anlage in derzeit unsicheren Zeiten. (Analyse vom 11.06.2012) (11.06.2012/alc/a/a)
Dieser Bericht wurde von Anleihencheck Research ausschließlich zu Informationszwecken erstellt. Die in diesem Bericht enthaltenen Angaben, Analysen und Prognosen basieren auf dem Wissensstand und der Markteinschätzung der mit der Erstellung dieses Berichtes betrauten Personen zu Redaktionsschluss. Anleihencheck Research behält sich in diesem Zusammenhang das Recht vor, jederzeit Änderungen oder Ergänzungen vorzunehmen. Die Vervielfältigung, Weiterleitung und Verteilung von Texten oder Textteilen dieses Berichtes ist ausdrücklich untersagt. Anleihencheck Research übernimmt keine Haftung für die Richtigkeit, Vollständigkeit oder Genauigkeit der im Bericht enthaltenen Informationen und/oder für das Eintreten der Prognosen.
Dieser Bericht richtet sich ausschließlich an Marktteilnehmer, die in der Lage sind, ihre Anlageentscheidungen eigenständig zu treffen und sich dabei nicht nur auf die Analysen und Prognosen von Anleihencheck Research stützen.
Dieser Bericht ist unverbindlich und stellt weder ein Angebot zum Kauf der genannten Produkte noch eine Anlageempfehlung dar.
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