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Peugeot-Anleihe: Rendite von über 5% bei moderaten Risiken
08.03.12 12:29
Anleihencheck Research
Westerburg (www.anleihencheck.de) - Der Analyst Sven Krupp von Anleihencheck Research hält die Anleihe (ISIN FR0011124544 / WKN A1GVY7) von Peugeot für eine interessante Anlagealternative.
Die Anleihe sei mit einem attraktiven Kupon von 6,875% ausgestattet, laufe noch bis zum 30.03.2016 und weise eine anlegerfreundliche Stückelung von 1.000 EUR auf. Bei einem aktuellen Kurs von 107,025 EUR biete die Anleihe eine jährliche Rendite von 5,06%. Das Rating für die Anleihe durch die Agentur Moody's laute "Ba1", was eine Stufe unter Investment-Grade-Bereich liege.
PSA zähle zu den führenden Automobilherstellern Europas. Die bekanntesten Marken, die unter dem Konzerndach vertrieben würden, seien Peugeot und Citroen. Der PSA-Konzern unterhalte aktuell Kooperationen mit BMW, Ford und Mitsubishi. Erst vor wenigen Wochen sei dann auch eine Zusammenarbeit mit General Motors angekündigt worden.
Mitte Februar habe PSA Zahlen für das abgelaufene Geschäftsjahr 2011 veröffentlicht. Demnach habe sich der Gewinn im abgelaufenen Geschäftsjahr halbiert, was mit einem Preiskrieg in Europa, Störungen in der Lieferkette und gestiegenen Rohstoffkosten begründet werde. Der Nettogewinn nach Abzug von Minderheitsanteilen habe sich demnach auf 588 Mio. Euro belaufen, im Vergleich zu einem Gewinn von 1,13 Mrd. Euro im Jahr 2010. Der Umsatz habe im Jahr 2011 um 6,9 Prozent auf 59,91 Mrd. Euro zugelegt, was auf die erfolgreiche Einführung neuer Modelle und die Faurecia-Expansion zurückzuführen sei. Der operative Gewinn vor Einmaleffekten habe sich indes um 27 Prozent auf 1,32 Mrd. Euro verringert. Zudem wolle das Management die im Oktober angekündigten Kostensenkungsmaßnahmen von 800 Mio. Euro auf 1 Mrd. Euro ausweiten und ein Programm zum Verkauf von Assets im Volumen von 1,5 Mrd. Euro starten.
Nach Ansicht der Analysten von Anleihencheck Research sind die publizierten Zahlen schwach ausgefallen. An ihnen werde die zu geringe Positionierung des Automobilkonzerns in den wachstumsstarken Schwellenländern ersichtlich. Daher würden sie die zunehmende Internationalisierung des PSA-Konzerns begrüßen. Hier sei jedoch erst mittelfristig (ab 2013) mit nennenswerten positiven Effekten zu rechnen. Auch die Zusammenarbeit mit General Motors werde begrüßt. Im Zuge der Kooperation werde sich General Motors mit 7 Prozent an Peugeot beteiligen und damit der zweitgrößte Aktionär nach der Peugeot-Familie. Durch die Zusammenarbeit möchten die beiden Konzerne ihre Europa-Geschäfte wieder profitabel machen.
Das Eigenkapital per 31.12.2011 belaufe sich auf rund 14,5 Mrd. Euro, womit die Eigenkapitalquote bei gut 25% liege. 2012 dürfte zwar für die PSA-Gruppe aufgrund eines schwächer zu erwartenden europäischen Automobilmarktes herausfordernd werden, doch die zunehmende Internationalisierungsstrategie sowie die Kooperationen mit anderen Automobilkonzernen sollten mittelfristig zu einer stabilen Geschäftsentwicklung beitragen.
Auch der Anleihenmarkt scheine von der Strategie des PSA-Konzerns überzeugt zu sein. Immerhin notiere die o.a. Anleihe deutlich über 100% und eventuell gelingt sogar ein Upgrade auf Investment-Grade-Status, womit die Renditen für Peugeot-Anleihen weiter sinken dürften.
Die Analysten von Anleihencheck Research halten die o.a. Anleihe von Peugeot für eine interessante Alternative gegenüber anderen Unternehmensanleihen und das Ausfallrisiko erscheint äußerst gering. (Analyse vom 08.03.2012) (08.03.2012/alc/a/a)
Dieser Bericht wurde von Anleihencheck Research ausschließlich zu Informationszwecken erstellt. Die in diesem Bericht enthaltenen Angaben, Analysen und Prognosen basieren auf dem Wissensstand und der Markteinschätzung der mit der Erstellung dieses Berichtes betrauten Personen zu Redaktionsschluss. Anleihencheck Research behält sich in diesem Zusammenhang das Recht vor, jederzeit Änderungen oder Ergänzungen vorzunehmen. Die Vervielfältigung, Weiterleitung und Verteilung von Texten oder Textteilen dieses Berichtes ist ausdrücklich untersagt. Anleihencheck Research übernimmt keine Haftung für die Richtigkeit, Vollständigkeit oder Genauigkeit der im Bericht enthaltenen Informationen und/oder für das Eintreten der Prognosen.
Dieser Bericht richtet sich ausschließlich an Marktteilnehmer, die in der Lage sind, ihre Anlageentscheidungen eigenständig zu treffen und sich dabei nicht nur auf die Analysen und Prognosen von Anleihencheck Research stützen.
Dieser Bericht ist unverbindlich und stellt weder ein Angebot zum Kauf der genannten Produkte noch eine Anlageempfehlung dar.
Die Anleihe sei mit einem attraktiven Kupon von 6,875% ausgestattet, laufe noch bis zum 30.03.2016 und weise eine anlegerfreundliche Stückelung von 1.000 EUR auf. Bei einem aktuellen Kurs von 107,025 EUR biete die Anleihe eine jährliche Rendite von 5,06%. Das Rating für die Anleihe durch die Agentur Moody's laute "Ba1", was eine Stufe unter Investment-Grade-Bereich liege.
PSA zähle zu den führenden Automobilherstellern Europas. Die bekanntesten Marken, die unter dem Konzerndach vertrieben würden, seien Peugeot und Citroen. Der PSA-Konzern unterhalte aktuell Kooperationen mit BMW, Ford und Mitsubishi. Erst vor wenigen Wochen sei dann auch eine Zusammenarbeit mit General Motors angekündigt worden.
Mitte Februar habe PSA Zahlen für das abgelaufene Geschäftsjahr 2011 veröffentlicht. Demnach habe sich der Gewinn im abgelaufenen Geschäftsjahr halbiert, was mit einem Preiskrieg in Europa, Störungen in der Lieferkette und gestiegenen Rohstoffkosten begründet werde. Der Nettogewinn nach Abzug von Minderheitsanteilen habe sich demnach auf 588 Mio. Euro belaufen, im Vergleich zu einem Gewinn von 1,13 Mrd. Euro im Jahr 2010. Der Umsatz habe im Jahr 2011 um 6,9 Prozent auf 59,91 Mrd. Euro zugelegt, was auf die erfolgreiche Einführung neuer Modelle und die Faurecia-Expansion zurückzuführen sei. Der operative Gewinn vor Einmaleffekten habe sich indes um 27 Prozent auf 1,32 Mrd. Euro verringert. Zudem wolle das Management die im Oktober angekündigten Kostensenkungsmaßnahmen von 800 Mio. Euro auf 1 Mrd. Euro ausweiten und ein Programm zum Verkauf von Assets im Volumen von 1,5 Mrd. Euro starten.
Das Eigenkapital per 31.12.2011 belaufe sich auf rund 14,5 Mrd. Euro, womit die Eigenkapitalquote bei gut 25% liege. 2012 dürfte zwar für die PSA-Gruppe aufgrund eines schwächer zu erwartenden europäischen Automobilmarktes herausfordernd werden, doch die zunehmende Internationalisierungsstrategie sowie die Kooperationen mit anderen Automobilkonzernen sollten mittelfristig zu einer stabilen Geschäftsentwicklung beitragen.
Auch der Anleihenmarkt scheine von der Strategie des PSA-Konzerns überzeugt zu sein. Immerhin notiere die o.a. Anleihe deutlich über 100% und eventuell gelingt sogar ein Upgrade auf Investment-Grade-Status, womit die Renditen für Peugeot-Anleihen weiter sinken dürften.
Die Analysten von Anleihencheck Research halten die o.a. Anleihe von Peugeot für eine interessante Alternative gegenüber anderen Unternehmensanleihen und das Ausfallrisiko erscheint äußerst gering. (Analyse vom 08.03.2012) (08.03.2012/alc/a/a)
Dieser Bericht wurde von Anleihencheck Research ausschließlich zu Informationszwecken erstellt. Die in diesem Bericht enthaltenen Angaben, Analysen und Prognosen basieren auf dem Wissensstand und der Markteinschätzung der mit der Erstellung dieses Berichtes betrauten Personen zu Redaktionsschluss. Anleihencheck Research behält sich in diesem Zusammenhang das Recht vor, jederzeit Änderungen oder Ergänzungen vorzunehmen. Die Vervielfältigung, Weiterleitung und Verteilung von Texten oder Textteilen dieses Berichtes ist ausdrücklich untersagt. Anleihencheck Research übernimmt keine Haftung für die Richtigkeit, Vollständigkeit oder Genauigkeit der im Bericht enthaltenen Informationen und/oder für das Eintreten der Prognosen.
Dieser Bericht richtet sich ausschließlich an Marktteilnehmer, die in der Lage sind, ihre Anlageentscheidungen eigenständig zu treffen und sich dabei nicht nur auf die Analysen und Prognosen von Anleihencheck Research stützen.
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