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ArcelorMittal-Unternehmensanleihe: Bringt stahlharte Renditen ins Depot
02.11.12 11:58
Anleihencheck Research
Westerburg (www.anleihencheck.de) - Nach Ansicht des Analysten Henning Wagener von Anleihencheck Research sorgt die Unternehmensanleihe von ArcelorMittal für eine stahlharte Rendite im Depot.
ArcelorMittal sei der größte Stahlkonzern der Welt. Dabei sei der Konzern im Jahr 2007 aus dem Zusammenschluss von Arcelor und Mittal Steel entstanden.
Die Gesellschaft habe durchwachsene Zahlen für das abgelaufene dritte Quartal bekannt gegeben. So habe sich der Umsatz im Vergleich zur entsprechenden Vorjahresperiode von zuvor 24,21 Mrd. US-Dollar auf nunmehr 19,72 Mrd. US-Dollar reduziert. Das EBITDA sei indes von 2,41 Mrd. US-Dollar auf 1,34 Mrd. US-Dollar gesunken. Auf operativer Ebene sei man derweil nach einem Vorjahresquartalsgewinn von 1,17 Mrd. US-Dollar mit -49 Mio. US-Dollar in die roten Zahlen gerutscht. Der Nettoverlust habe sich indes auf 709 Mio. US-Dollar belaufen, nachdem im Vorjahresquartal noch ein Überschuss in Höhe von 659 Mio. US-Dollar erwirtschaftet worden sei. Die Stahlauslieferungen hätten sich schließlich von 21,1 Mio. Tonnen im Vorjahresquartal auf jetzt 19,9 Mio. Tonnen verringert.
Die vorgelegten Zahlen seien erwartungsgemäß sehr verhalten ausgefallen. Dabei mache dem Konzern die schwache globale Wirtschaft erheblich zu schaffen. Dabei schwäche sich auch die Nachfrage in China ab. Vor diesem Hintergrund sei auch die Nachfrage im Stahlbereich schwach, wodurch auch die Preise unter Druck kommen würden. Zudem schaffe der gleichzeitige Rückgang der Eisenerzpreise keine Entlastung, da der Konzern in der Vergangenheit die eigene Förderung massiv ausgebaut habe.
Die weiteren Geschäftsaussichten des Konzerns würden sich ebenfalls schwierig gestalten. So sei vor dem Hintergrund der zu erwartenden weiteren gesamtwirtschaftlichen Eintrübung auch mit einer schwachen Marktentwicklung im Stahlbereich zu rechnen. Vor diesem Hintergrund wolle das Unternehmen auch die Dividende für 2013 deutlich kürzen. Des Weiteren drücke den Konzern eine enorme Schuldenlast. So habe sich die Nettoverschuldung zuletzt auf 23,2 Mrd. US-Dollar belaufen.
Daher stellt die oben genannte Unternehmensanleihe von ArcelorMittal nach Einschätzung der Analysten von Anleihencheck Research ein spekulatives Investment dar. Die Anleihe habe noch eine Laufzeit bis zum 17. November 2017 und sei mit einem Kupon von 4,625 Prozent ausgestattet. Beim aktuellen Kurs von 103,92 Prozent ergebe sich damit eine jährliche Rendite von 3,8 Prozent. (Analyse vom 02.11.2012) (02.11.2012/alc/a/a)
Dieser Bericht wurde von Anleihencheck Research ausschließlich zu Informationszwecken erstellt. Die in diesem Bericht enthaltenen Angaben, Analysen und Prognosen basieren auf dem Wissensstand und der Markteinschätzung der mit der Erstellung dieses Berichtes betrauten Personen zu Redaktionsschluss. Anleihencheck Research behält sich in diesem Zusammenhang das Recht vor, jederzeit Änderungen oder Ergänzungen vorzunehmen. Die Vervielfältigung, Weiterleitung und Verteilung von Texten oder Textteilen dieses Berichtes ist ausdrücklich untersagt. Anleihencheck Research übernimmt keine Haftung für die Richtigkeit, Vollständigkeit oder Genauigkeit der im Bericht enthaltenen Informationen und/oder für das Eintreten der Prognosen.
Dieser Bericht richtet sich ausschließlich an Marktteilnehmer, die in der Lage sind, ihre Anlageentscheidungen eigenständig zu treffen und sich dabei nicht nur auf die Analysen und Prognosen von Anleihencheck Research stützen. Dieser Bericht ist unverbindlich und stellt weder ein Angebot zum Kauf der genannten Produkte noch eine Anlageempfehlung dar.
ArcelorMittal sei der größte Stahlkonzern der Welt. Dabei sei der Konzern im Jahr 2007 aus dem Zusammenschluss von Arcelor und Mittal Steel entstanden.
Die Gesellschaft habe durchwachsene Zahlen für das abgelaufene dritte Quartal bekannt gegeben. So habe sich der Umsatz im Vergleich zur entsprechenden Vorjahresperiode von zuvor 24,21 Mrd. US-Dollar auf nunmehr 19,72 Mrd. US-Dollar reduziert. Das EBITDA sei indes von 2,41 Mrd. US-Dollar auf 1,34 Mrd. US-Dollar gesunken. Auf operativer Ebene sei man derweil nach einem Vorjahresquartalsgewinn von 1,17 Mrd. US-Dollar mit -49 Mio. US-Dollar in die roten Zahlen gerutscht. Der Nettoverlust habe sich indes auf 709 Mio. US-Dollar belaufen, nachdem im Vorjahresquartal noch ein Überschuss in Höhe von 659 Mio. US-Dollar erwirtschaftet worden sei. Die Stahlauslieferungen hätten sich schließlich von 21,1 Mio. Tonnen im Vorjahresquartal auf jetzt 19,9 Mio. Tonnen verringert.
Die weiteren Geschäftsaussichten des Konzerns würden sich ebenfalls schwierig gestalten. So sei vor dem Hintergrund der zu erwartenden weiteren gesamtwirtschaftlichen Eintrübung auch mit einer schwachen Marktentwicklung im Stahlbereich zu rechnen. Vor diesem Hintergrund wolle das Unternehmen auch die Dividende für 2013 deutlich kürzen. Des Weiteren drücke den Konzern eine enorme Schuldenlast. So habe sich die Nettoverschuldung zuletzt auf 23,2 Mrd. US-Dollar belaufen.
Daher stellt die oben genannte Unternehmensanleihe von ArcelorMittal nach Einschätzung der Analysten von Anleihencheck Research ein spekulatives Investment dar. Die Anleihe habe noch eine Laufzeit bis zum 17. November 2017 und sei mit einem Kupon von 4,625 Prozent ausgestattet. Beim aktuellen Kurs von 103,92 Prozent ergebe sich damit eine jährliche Rendite von 3,8 Prozent. (Analyse vom 02.11.2012) (02.11.2012/alc/a/a)
Dieser Bericht wurde von Anleihencheck Research ausschließlich zu Informationszwecken erstellt. Die in diesem Bericht enthaltenen Angaben, Analysen und Prognosen basieren auf dem Wissensstand und der Markteinschätzung der mit der Erstellung dieses Berichtes betrauten Personen zu Redaktionsschluss. Anleihencheck Research behält sich in diesem Zusammenhang das Recht vor, jederzeit Änderungen oder Ergänzungen vorzunehmen. Die Vervielfältigung, Weiterleitung und Verteilung von Texten oder Textteilen dieses Berichtes ist ausdrücklich untersagt. Anleihencheck Research übernimmt keine Haftung für die Richtigkeit, Vollständigkeit oder Genauigkeit der im Bericht enthaltenen Informationen und/oder für das Eintreten der Prognosen.
Dieser Bericht richtet sich ausschließlich an Marktteilnehmer, die in der Lage sind, ihre Anlageentscheidungen eigenständig zu treffen und sich dabei nicht nur auf die Analysen und Prognosen von Anleihencheck Research stützen. Dieser Bericht ist unverbindlich und stellt weder ein Angebot zum Kauf der genannten Produkte noch eine Anlageempfehlung dar.
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