Anleihen-Kaufprogramm so groß wie nötig, so klein wie möglich


14.06.13 16:06
Baader Bank

Unterschleissheim (www.anleihencheck.de) - In den vergangenen beiden Tagen hat die lang ersehnte mündliche Anhörung vor dem obersten deutschen Gericht, dem Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe (BVG), über die Euro-Rettungspolitik der Europäischen Zentralbank (EZB) stattgefunden, so Klaus Stopp, Leiter der Skontroführung Renten bei der Baader Bank.

Hierbei seien unter anderem dem Vorsitzenden Richter Andreas Voßkuhle die unterschiedlichen Sichtweisen dargelegt worden. Die Besonderheit in diesem Fall bestehe allerdings bereits darin, dass zwei deutsche Notenbanker auf unterschiedlichen Seiten anzutreffen seien. Jens Weidmann, der Präsident der Deutschen Bundesbank, gelte als einer der größten Mahner einer zu unkonventionellen Geldpolitik, wohingegen Jörg Asmussen als Mitglied des Direktoriums der Europäischen Zentralbank (EZB) versuche, das Rettungsprogramm klein zu reden.

In der Anhörung sei immer deutlicher geworden, dass beide Parteien zwar von der gleichen Rettungspolitik gesprochen hätten, aber die Risiken unterschiedlich dargestellt hätten. Das spiegele das ganze Dilemma der EZB-Geldpolitik wider. Denn einerseits müsse das "OMT"-Anleihen-Kaufprogramm ein so großes Volumen haben, dass Spekulanten vor einem Kräftemessen mit der EZB zurückschrecken würden und andererseits dürfe es nicht so groß werden, dass es das gesamte europäische Konstrukt zum Einsturz bringe. Mit anderen Worten: "So groß wie nötig, so klein wie möglich."

Der Austausch der Argumente sollte in diesem Fall helfen, die Ängste und Ziele der Gegenpartei besser zu verstehen und den Richtern die Chance geben, entsprechende Hinweise zu geben. Denn eines sei sicher: Kein Richter möchte als "Grubenschubser" des Euro in die Geschichtsbücher eingehen und somit sei ein "Wischi-Waschi-Urteil" aus Karlsruhe vorprogrammiert. Auch wäre eine zu starke Einmischung in die europäische Geldpolitik ein falsches Signal an die obersten Gerichte anderer Euroländer. Eine Klagewelle würde Euroland überziehen und faktisch das Ende Europas als Gegengewicht zu anderen Großmächten bedeuten.

Wer allerdings binnen Kürze ein Urteil aus Karlsruhe erwarte, der sei auf dem Holzweg. Denn die Richter würden sorgfältig die Bedenken der Kritiker prüfen und mit den Argumenten der Gegenpartei durchleuchten. Dies werde viele Wochen in Anspruch nehmen und in Anbetracht der Tatsache, dass schon in wenigen Monaten Bundestagswahlen in Deutschland anstünden, sei mit einer Verkündigung des Urteilsspruchs nicht vor dem Herbst 2013 zu rechnen. Also nach der Bundestagswahl und somit als Wegweiser für die neu gewählte Bundesregierung. Gut Ding wolle Weile haben.

Nachdem verschiedene Fremdwährungsanleihen in den vergangenen Monaten manchmal ein Schattendasein gefristet hätten, würden sie derzeit wieder neu entdeckt. Vor allem Bonds, die auf Norwegische Kronen (NOK) lauten würden, würden bei den Anlegern Zuspruch finden. Wenn der Emittent dann noch ein alter Bekannter wie BMW oder VW sei, würden diese Titel auf die Kauflisten rutschen. So seien in dieser Woche zwei Corporate Bonds von VW (ISIN XS0818948928 / WKN A1G8MN) mit Laufzeit 8/2017 und ca. 2,5% Rendite sowie von BMW mit Laufzeit 4/2014 und ca. 1,9% Rendite nachgefragt gewesen.

Auch in Euro notierte Titel von ThyssenKrupp mit Laufzeit 8/2018 und ca. 3,5% Rendite sowie von METRO mit Laufzeit 5/2018 und ca. 1,7% Rendite hätten das Wohlwollen der Anleger gefunden.

Diese Renditen würden von denen der Mittelstandsbonds, die im Moment wieder zunehmend an die Börse drängen würden, deutlich in den Schatten gestellt. Würden die Kuponwerte der Mittelstandsanleihen doch nicht selten mehr als 7 und 8% betragen. Es sei daher an dieser Stelle noch mal auf die Binsenweisheit hingewiesen, wonach hohe Zinsen immer auch ein höheres Risiko bedeuten würden. Nach den ersten Insolvenzen in diesem Segment hätten damit so manche Anleger schon schmerzhafte Erfahrungen gemacht. Es gehe nicht darum, die Mittelstandsbonds per se zu verteufeln - im Gegenteil, dieser Markt habe vielen Unternehmen eine neue, wertvolle Finanzierungsmöglichkeit erschlossen. Aus Anlegersicht aber gelte es, genau auf die Solidität der Geschäftsmodelle zu achten und sich über die eigenen Risiken, die man eingehe, klar zu werden - anstatt sich von einem hohen Kupon blenden zu lassen.

Die Abwärtsspirale, die sich schon seit langem in Griechenland drehe, habe in jüngster Zeit nochmals an Dramatik gewonnen. Da sei zum einen die vom Internationalen Währungsfonds (IWF) initiierte Debatte über weitere finanzielle Entlastungen, die die Staatsanleihen des Euro-Krisenlandes zunehmend belasten würden. So sei die Rendite zehnjähriger Schuldtitel erstmals seit Anfang Mai in dieser Woche wieder über die Marke von 10% gestiegen. Das sei ein Plus von mehr als einem Prozentpunkt. Dieser Abwärtstrend spiegele sich auch in der ernüchternden Beurteilung des amerikanischen Anbieters von Marktindices MSCI wider, der seinen Aktienindex "MSCI Greece" auf den Status "Schwellenländermarkt" herabgestuft habe. Der Finanzmarkt von Hellas gelte damit nicht mehr als ein "entwickelter Markt". Griechenland sei das erste Land überhaupt, dessen Aktienindex bei MSCI den Status eines entwickelten Marktes verliere.

Zuvor habe der IWF selbstkritisch eingeräumt, ihm seien "bedeutsame Versäumnisse" bei der Konstruktion des Griechenland-Rettungspakets über 110 Mrd. EUR von 2010 unterlaufen - unter anderem weil damit die Standards für die Schuldentragfähigkeit aufgeweicht worden seien. Und letztlich, so der IWF, hätte das Rettungspaket das Vertrauen der Märkte nicht wieder hergestellt. Brüssel und Athen hätten dem massiv widersprochen. Der IWF ignoriere die "integrierte Natur" der Eurozone-Staaten, heiße es bei der EU. Doch was durch die kritischen Äußerungen des IWF noch schwerer zu vertreiben sein werde als zuvor, sei das Gespenst eines zweiten Schuldenschnitts für Griechenland.

Die IWF-Kritik habe sich auch auf portugiesische Anleihen niedergeschlagen, die an den Märkten unter Druck geraten seien - dies, obwohl Portugal weitere, sehr umstrittene Kürzungen umsetze. Wie das Parlament in Lissabon beschlossen habe, müssten Beamte künftig 40 statt 35 Wochenstunden arbeiten und das Rentenalter werde um ein Jahr auf 66 Jahre heraufgesetzt. Die Portugiesen, so heiße es in Lissabon, würden damit an ihre Grenzen stoßen.

Seit vielen Monaten werde zur Refinanzierung der Länder immer wieder die Begebung von "Deutschland-Bonds" ins Spiel gebracht. Nun scheine dieser Plan noch vor der Sommerpause in die Tat umgesetzt zu werden. Im Gegensatz zu den in der Vergangenheit für die Eurozone in Erwägung gezogenen gemeinsamen Eurobonds werde hier der Bund nur für den von ihm aufgenommenen Betrag haften. Wenn man sich nicht für diese Vorgehensweise entschieden hätte, dann wäre man gegenüber den europäischen Partnern unglaubwürdig geworden. So habe man aber den Ländern klarmachen können, dass man nur unter dem Verzicht auf eine Gesamthaftung bereit sei, sich an diesem neuen "Vehikel" zu beteiligen. Doch wie bereits im vergangenen Jahr angekündigt, würden nicht alle Länder (z.B. Bayern und Sachsen) diesen gemeinsamen Deutschland-Bond mittragen. Angedacht sei ein Emissionsvolumen von 3 bis 5 Mrd. EUR bei einer Fälligkeit zwischen 2020 und 2023.

Bei den Finanzministern der Länder zeige man sich zwar enttäuscht, dass der Bund nicht zu einer Gesamthaftung bereit gewesen sei, denn dadurch wären die Refinanzierungskosten nochmals um einige Euro geringer ausgefallen. Aber dennoch freue man sich über jede Ersparnis, die durch die Beteiligung des Bundes sicherlich erzielt werde, um das Geld in anderen Projekten einsetzen zu können.

Erinnere sich noch jemand an die Fiskale Klippe in den USA, die zum Jahreswechsel wie ein Damoklesschwert über den Märkten gehangen habe? Es sei still geworden um diesen Mechanismus der Verschuldungsbremse Made in USA. Dabei müssten verschiedene Steuersenkungen auslaufen und gleichzeitig Ausgabenkürzungen in Kraft treten, wenn die Staatsverschuldung der USA einen vorgeschriebenen Höchstwert erreiche. Das sei kein Zufall, sondern Kalkül aus Washington. Amerikanische Medien hätten Anfang Mai noch vereinzelt berichtet, dass der Waffenstillstand zwischen Demokraten und Republikanern am 19. Mai auslaufen würde. Doch mittels einer Finanzspritze seitens des verstaatlichten Baufinanzierers Fannie Mae, die im Juni 60 Mrd. US-Dollar an den Staat weiterreichen werde, sei dieses Datum nach hinten verschoben worden und niemand könne derzeit sagen, wann die Gelder ausgehen würden.

Durch diverse weitere Tricks, wie etwa dem Griff in die Pensionsrücklagen der staatlichen Bediensteten, versuche man den Tag "X" noch weiter hinaus zu zögern. Aber irgendwann werde der Tag kommen, an dem die USA die Hand heben müssten, sollte sich vorher nicht noch eine Lösung erzwingen lassen. Präsident Obama sei aber aktuell innenpolitisch so geschwächt, dass man vermuten möge, er gehe diesem Kräftemessen bewusst aus dem Weg. Yes, we can, sei gestern gewesen.

Am Montag sei Coca-Cola Hellenic Bottling am Kapitalmarkt aufgetreten. Das Unternehmen produziere und vertreibe die Produkte der Coca-Cola Company in 28 Länder, darunter Nigeria, Österreich und Italien sowie ganz Osteuropa inklusive Russland. Platziert worden sei eine 7-jährige Anleihe (ISIN XS0944362812 / WKN A1HL9X) (Fälligkeit 6/2020) mit einem Kupon von 2,375%. Das Volumen der Anleihe betrage 800 Mio. EUR. Gepreist worden sei die Anleihe bei 105 bps über Mid Swap.

Scottish and Southern Energy Plc (SSE), ein Erdgasversorgungs-, Stromversorgungs- und Telekommunikationsunternehmen mit Hauptsitz in Perth (Schottland), habe ebenso am Montag eine 7-jährige Anleihe (ISIN XS0944451243 / WKN A1HL9W) (Fälligkeit Juni 2020) platziert. Der Kupon habe 2,00% betragen. Gepreist worden sei die Anleihe bei 99,349%, was einem Spread von +70 bps über Mid Swap entsprochen habe. Das Emissionsvolumen betrage 600 Mio. EUR.

Am Dienstag habe das für die Herstellung von Triebwerken und Komponenten für die zivile und militärische Luftfahrt bekannte Unternehmen Rolls Royce Plc. eine Unternehmensanleihe (ISIN XS0944838241 / WKN A1HMC9) mit einer Laufzeit von acht Jahren (Fälligkeit 6/2021) und einem Volumen von 750 Mio. EUR emittiert. Gepreist worden sei die Anleihe bei einem Spread von +55 bps über Mid Swap. Der Kupon habe 2,125% betragen. Zum Emissionszeitpunkt habe sich ein Cashpreis von 99,557% ergeben.

Gestern habe WM Morrison Supermarkets plc, ein Einzelhandelsunternehmen aus Großbritannien, eine 7-jährige Anleihe im Volumen von 700 Mio. EUR emittiert. Der Emissionsspread habe sich auf +88 bps gegenüber Mid Swap belaufen und als Kupon seien 2,25% fixiert worden.

Bereits seit Anfang Mai befinde sich der Euro-Bund-Future auf seinem Weg vom Allzeithoch bei 147,53% (02.05.13) zum Höhenlager im Bereich von ca. 141,80% (mehrere Hochs im Januar 2013). Hierbei komme nun zum Tragen, dass Tauschoperationen zulasten deutscher Staatsanleihen und auch die Unsicherheit bezüglich der Notenbankpolitik, die Handelsteilnehmer zu Gewinnmitnahmen veranlasst hätten.

In Ermangelung echter Fakten sei das Handelsgeschehen momentan von Annahmen, Sorgen und Ängsten bestimmt. Die Charttechnik, die in solchen Zeiten immer wieder gerne zu Rate gezogen werde, zeige eindeutig nach Süden. Allerdings gebe es auch in den Bergen immer wieder Höhentäler, die nach einem Abstieg zu einer Richtungsänderung zwingen würden. Dies bedeute aber noch lange keine Trendwende.

Charttechnisch sei die Marke bei ca. 143,25% (diverse Tiefs im Mai und Juni 2013) als Widerstand zu sehen und die erste Unterstützung sei bei ca. 141,80% auszumachen. Falls diese "Auffanglinie" nicht halten sollte, wäre als weitere Unterstützung die psychologisch wichtige Marke von 141,00% zu sehen.

Allerdings sei zu bedenken, dass in Folge der diversen politischen Brandherde und der weiterhin herrschenden Finanzkrise auch jederzeit kurzfristige Gegenreaktionen möglich seien.

In den vergangenen Wochen hätten verschiedene Institutionen versucht, die Zinsersparnis Deutschlands infolge der Finanzkrise zu beziffern. Nach Berechnungen des Instituts für Weltwirtschaft Kiel (IfW) sollten die niedrigen Refinanzierungskosten Deutschland eine Zinsersparnis von mehr als 100 Mrd. EUR bescheren. Sicherlich sei es nie strittig gewesen, dass Deutschland einerseits von der Krise profitiert habe, aber wenn man andererseits die Ersparnisse mit den gestern vor dem Bundesverfassungsgericht vorgetragenen Risiken für Deutschland vergleiche, so relativiere sich alles sehr schnell. Die Risiken durch das OMT-Anleihen-Kaufprogramm seien von Wirtschaftsprofessor Hans-Werner Sinn für Deutschland bei einer 27%-igen Beteiligung an der EZB mit maximal 369 Mrd. EUR bewertet worden. Hiergegen wäre die Zinsersparnis nur ein Tropfen auf den heißen Stein.

Aber auch in dieser Handelswoche seien verschiedene Altemissionen in Euroland aufgestockt worden. So seien z.B. Italien und die Niederlande am Kapitalmarkt aktiv geworden. Auch die Bundesrepublik Deutschland habe mittels 6-Monats-Bubills 4 Mrd. EUR zu 0,023% (VM: 0,001%) refinanziert. Zusätzlich sei planmäßig die inflationsindexierte Anleihe (ISIN DE0001030542 / WKN 103054) um 1 Mrd. EUR auf insgesamt 11 Mrd. EUR aufgestockt worden. Die Anleihe sei 1,6-fach überzeichnet gewesen und die Zuteilung sei bei einer realen Durchschnittsrendite von 0,06% erfolgt. Im Emissionskalender sei in dieser Woche noch die Volumenerhöhung der zweijährigen Bundesschatzanweisungen (ISIN DE0001137420 / WKN 113742) um 5 Mrd. EUR auf 10 Mrd. EUR geplant gewesen. Bei einer 2-fachen Überzeichnung sei die Zuteilung zur Durchschnittsrendite von 0,18% erfolgt.

Die vergangenen Wochen hätten ganz im Zeichen der Aktienmärkte gestanden, jedoch habe sich die Stimmung etwas eingetrübt. Ganz anders präsentiere sich aktuell die Lage am Devisenmarkt. Die Anleger würden sich wieder vermehrt der europäischen Gemeinschaftswährung zuwenden. So sei auf den Kurstafeln ein deutliches Plus zu verzeichnen gewesen. Der Euro sei bis auf 1,3390 USD geklettert und habe somit ein neues 4-Monats-Hoch markiert. Im Hinblick auf die FED-Sitzung nächste Woche könnte sich das Bild aber wieder schnell ändern. Die Marktteilnehmer seien sehr gespannt, wie die US-Notenbank ihre Geldpolitik weiter gestalten werde. Aktuell handle die Einheitswährung bei ca. 1,3357 USD.

Die sich weiter zuspitzende Situation in der Türkei sorge für Kursverluste bei der heimischen Währung. Zur Vorwoche habe die Türkische Lira (TRY) erneut Rückschläge hinnehmen müssen und gegenüber dem Euro ihr Tief bei 2,5336 TRY erreicht. Auch im Vergleich zum Australischen Dollar (AUD) setze der Euro seine Erfolgsserie fort und habe mit 1,4237 AUD den höchsten Stand seit August 2011 erreicht.

Im Sinne der Risikostreuung und Anlageoptimierung seien Privatanleger nach wie vor auf der Suche nach Alternativen zum Euro. Dabei seien Fremdwährungsanleihen weiterhin ein probates Mittel. Auf den Kauflisten seien Anleihen auf Australische Dollar, US-Dollar, Norwegische Kronen, sowie Türkische Lira zu finden gewesen, denn ein fester Euro könne auch als Chance wahrgenommen werden.

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