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US-Notenbank zündet Kursraketen
29.11.18 13:30
FONDS professionell
Wien (www.anleihencheck.de) - Der US-Aktienmarkt ist weiter auf Erholungskurs, so die Experten von "FONDS professionell".
Befeuert werde er dabei von der FED: Deren Chef Jerome Powell habe bei der gestrigen Sitzung der US-Notenbank signalisiert, die Leitzinsen in den Vereinigten Staaten noch vorsichtiger anheben zu wollen. Marktbeobachter würden es Medienberichten zufolge sogar für möglich halten, dass die FED im kommenden Jahr eine Pause einlege und die Zinsen zunächst gar nicht weiter anhebe.
Noch seien die Zinsen im historischen Vergleich tief, habe Powell betont. Weder würden sie das Wirtschaftswachstum beschleunigen, noch sie es ausbremsen, habe er erklärt. Auch an anderen Fronten habe sich der Notenbankchef gelassen gegeben. Die Verschuldung der Haushalte und Unternehmen in den USA finde er insgesamt nicht besorgniserregend, am Aktienmarkt sehe er keine übertriebenen Bewertungen. Der Aktienindex Dow Jones habe am Mittwoch den dritten Tag in Folge zugelegt. Die Tagesgewinne seien so hoch ausgefallen wie zuletzt im März. Auch der S&P 500 habe sich weiter erholt.
US-Präsident Donald Trump sei mit Powells Vorgehen derweil alles andere als zufrieden. Er habe ihn in einem Interview mit der "Washington Post" erneut attackiert. Trump werfe Powell vor, mit Zinsanhebungen der US-Wirtschaft zu schaden. Die Notenbank einen Fehler nach em anderen, und Powell sei für ihn derzeit ein größeres Problem als China, habe Trump gewettert: "Mein Bauch sagt mir manchmal mehr, als das Gehirn von jemand anderem mir sagen könnte."
Powell nehme es gelassen: Die FED sei in der Vergangenheit auch schon angegriffen worden, habe er auf der gestrigen Sitzung erklärt. (29.11.2018/alc/n/a)
Befeuert werde er dabei von der FED: Deren Chef Jerome Powell habe bei der gestrigen Sitzung der US-Notenbank signalisiert, die Leitzinsen in den Vereinigten Staaten noch vorsichtiger anheben zu wollen. Marktbeobachter würden es Medienberichten zufolge sogar für möglich halten, dass die FED im kommenden Jahr eine Pause einlege und die Zinsen zunächst gar nicht weiter anhebe.
US-Präsident Donald Trump sei mit Powells Vorgehen derweil alles andere als zufrieden. Er habe ihn in einem Interview mit der "Washington Post" erneut attackiert. Trump werfe Powell vor, mit Zinsanhebungen der US-Wirtschaft zu schaden. Die Notenbank einen Fehler nach em anderen, und Powell sei für ihn derzeit ein größeres Problem als China, habe Trump gewettert: "Mein Bauch sagt mir manchmal mehr, als das Gehirn von jemand anderem mir sagen könnte."
Powell nehme es gelassen: Die FED sei in der Vergangenheit auch schon angegriffen worden, habe er auf der gestrigen Sitzung erklärt. (29.11.2018/alc/n/a)


