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Österreich will chinesischen Anleihemarkt erschließen
02.05.19 14:00
FONDS professionell
Wien (www.anleihencheck.de) - Panda-Bonds sind Schuldverschreibungen ausländischer Institutionen für chinesische Anleger, so die Experten von "FONDS professionell".
Nun würden Portugal und Österreich darum rittern, welches Land als erstes aus dem Euroraum Papiere in der chinesischen Währung an den Markt bringen dürfe.
Das österreichische Finanzministerium habe eine Absichtserklärung mit der Industrial and Commercial Bank of China (ICBC) für eine Kooperation bei einer geplanten Emission von Panda-Anleihen durch Österreich unterzeichnet, heiße es in einer Mitteilung vom 28. April auf dem offiziellen WeChat-Konto der ICBC, wie Bloomberg News berichte. Die Bank sei für die Transaktion zum führenden Underwriter und Bookrunner ernannt worden, wobei die Bank of China und HSBC als gemeinsame federführende Underwriter fungieren würden, habe es in der Erklärung geheißen.
Österreich wäre der Staat mit der höchsten Bonitätsnote, der Panda-Anleihen emittiere, was dazu beitragen würde, die Beziehungen zwischen den beiden Ländern zu vertiefen. Im Dezember habe Xinhua, die Nachrichtenagentur der chinesischen Regierung berichtet, dass Portugal sich auf die Emission solcher Anleihen vorbereite.
China habe vor mehr als einem Jahrzehnt den Panda-Anleihemarkt für Offshore-Emittenten von Yuan-Schuldverschreibungen eingerichtet. Die Emissionstätigkeit sei eingebrochen, als China 2015 den Yuan abgewertet habe, was Befürchtungen von anhaltenden Abwertungen ausgelöst habe. In den Jahren 2016 und 2017 hätten die Behörden begonnen, den Inlandsmarkt zu öffnen, um Kapitalabflüsse auszugleichen und eine größere Verwendung des Yuan zu fördern. (02.05.2019/alc/n/a)
Nun würden Portugal und Österreich darum rittern, welches Land als erstes aus dem Euroraum Papiere in der chinesischen Währung an den Markt bringen dürfe.
Österreich wäre der Staat mit der höchsten Bonitätsnote, der Panda-Anleihen emittiere, was dazu beitragen würde, die Beziehungen zwischen den beiden Ländern zu vertiefen. Im Dezember habe Xinhua, die Nachrichtenagentur der chinesischen Regierung berichtet, dass Portugal sich auf die Emission solcher Anleihen vorbereite.
China habe vor mehr als einem Jahrzehnt den Panda-Anleihemarkt für Offshore-Emittenten von Yuan-Schuldverschreibungen eingerichtet. Die Emissionstätigkeit sei eingebrochen, als China 2015 den Yuan abgewertet habe, was Befürchtungen von anhaltenden Abwertungen ausgelöst habe. In den Jahren 2016 und 2017 hätten die Behörden begonnen, den Inlandsmarkt zu öffnen, um Kapitalabflüsse auszugleichen und eine größere Verwendung des Yuan zu fördern. (02.05.2019/alc/n/a)


