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Erfolgreiche Auktionen lassen Renditen steigen
20.01.12 09:59
BayernLB
München (anleihencheck.de) - Die gestrigen Bond-Emissionen Spaniens und Frankreichs waren sehr erfolgreich: Spanien emittierte mit 6,6 Mrd. EUR deutlich mehr als die geplanten 3,5 bis 4,5 Mrd. EUR und hat damit bereits 19% seines diesjährigen Fundingbedarfs gedeckt, so die Analysten der BayernLB.
Im Durchschnitt hätten die drei Aufstockungen eine mittlere Restlaufzeit von 8,11 Jahren gehabt; der Tesoro habe dabei eine Rendite von 4,85% bei einer bid/cover ratio von 2,32 bezahlt. Bei der 2022er Aufstockung habe die Emissionsrendite um 153 BP niedriger als bei der vorherigen Auktion gelegen. Frankreich habe drei BTANs mit mittlerer Laufzeit 3,55 Jahre um insgesamt 7,96 Mrd. EUR (bid/cover: 2,38) aufgestockt und dafür moderate 1,50% Rendite bezahlt - durchschnittlich 74 BP weniger als bei den letzten Auktionen. Österreich habe nicht weniger als 2 Mrd. EUR zehnjährige und 3 Mrd. EUR 50-jährige RAGB bei Investoren platziert.
Beachtenswert sei, dass in den USA 15 Mrd. an 10J Inflation Linker zu negativen realen Renditen verkauft worden seien. Bei einer impliziten Inflationserwartung von etwas über 2% könne aber wohl nicht von Inflationsangst gesprochen werden. In den USA hätten die wöchentlichen Anträge auf Arbeitslosenhilfe deutlich positiv überrascht. Außerdem hätten Aktien deutliche Kursgewinne verzeichnet, angeführt von Finanztiteln. Bunds seien in diesem Umfeld unter deutlichen Abgabedruck geraten; die 10J Rendite habe 7,5 BP über Vortagesschluss bei 1,86% geendet, die Kurve habe sich um 6 auf 165 BP versteilt. Der heutige Tag werde von Gerüchten über eine Einigung bei der Griechenland-Umschuldung bestimmt werden. Man erwarte offizielle Stellungnahmen aber frühestens am Wochenende.
In den USA stünden weitere Häusermarktdaten im Fokus, die voraussichtlich ebenso wie die gestrigen Baugenehmigungen und Baubeginne keine nennenswerte Dynamik zeigen sollten. Die deutschen Produzentenpreise seien im Dezember vor allem aufgrund rückläufiger Heizöl- und Kraftstoffpreise um 0,4% gefallen, die Jahresrate sei von 5,2% auf 4,0% zurückgegangen. (20.01.2012/alc/m/a)
Im Durchschnitt hätten die drei Aufstockungen eine mittlere Restlaufzeit von 8,11 Jahren gehabt; der Tesoro habe dabei eine Rendite von 4,85% bei einer bid/cover ratio von 2,32 bezahlt. Bei der 2022er Aufstockung habe die Emissionsrendite um 153 BP niedriger als bei der vorherigen Auktion gelegen. Frankreich habe drei BTANs mit mittlerer Laufzeit 3,55 Jahre um insgesamt 7,96 Mrd. EUR (bid/cover: 2,38) aufgestockt und dafür moderate 1,50% Rendite bezahlt - durchschnittlich 74 BP weniger als bei den letzten Auktionen. Österreich habe nicht weniger als 2 Mrd. EUR zehnjährige und 3 Mrd. EUR 50-jährige RAGB bei Investoren platziert.
Beachtenswert sei, dass in den USA 15 Mrd. an 10J Inflation Linker zu negativen realen Renditen verkauft worden seien. Bei einer impliziten Inflationserwartung von etwas über 2% könne aber wohl nicht von Inflationsangst gesprochen werden. In den USA hätten die wöchentlichen Anträge auf Arbeitslosenhilfe deutlich positiv überrascht. Außerdem hätten Aktien deutliche Kursgewinne verzeichnet, angeführt von Finanztiteln. Bunds seien in diesem Umfeld unter deutlichen Abgabedruck geraten; die 10J Rendite habe 7,5 BP über Vortagesschluss bei 1,86% geendet, die Kurve habe sich um 6 auf 165 BP versteilt. Der heutige Tag werde von Gerüchten über eine Einigung bei der Griechenland-Umschuldung bestimmt werden. Man erwarte offizielle Stellungnahmen aber frühestens am Wochenende.
In den USA stünden weitere Häusermarktdaten im Fokus, die voraussichtlich ebenso wie die gestrigen Baugenehmigungen und Baubeginne keine nennenswerte Dynamik zeigen sollten. Die deutschen Produzentenpreise seien im Dezember vor allem aufgrund rückläufiger Heizöl- und Kraftstoffpreise um 0,4% gefallen, die Jahresrate sei von 5,2% auf 4,0% zurückgegangen. (20.01.2012/alc/m/a)


