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Desaströse Bund-Auktion lässt Renditen steigen
24.11.11 10:53
BayernLB
München (anleihencheck.de) - Die Vola ist zurück: Nach der gestrigen desaströsen Bund-Auktion, bei der nur 2/3 des Volumens abgesetzt werden konnten, stiegen die Renditen der mittleren und langen Laufzeiten um 25 bis 30 Bp, so die Analysten der BayernLB.
Nur die 2J seien mit +7 Bp dahinter zurückgeblieben. Überbewerten sollte man die Auktion aber nicht. Entweder seien die Bücher schon zu oder die Deutschland-Quote bereits extrem hoch. In den USA sei dagegen die 7j. Auktion überraschend gut verlaufen, nach der gemischten 5j. Auktion vom Dienstag. Die Spreads der Euro-Staaten hätten gestern unterschiedliche Richtungen ausgewiesen: Spanien -13 Bp, Frankreich -7 Bp, Belgien +18 Bp und Irland +53 Bp.
Die Forderung Irlands nach mehr Unterstützung durch die EU (sprich Schuldenerleichterung) dürfte die anstehenden Verhandlungen über Änderungen im EU-Vertrag erschweren. Zumal Irland neben den inländischen "reckless borrowers" auch die (vornehmlich deutschen) "reckless lenders" für die Schuldenkrise verantwortlich mache.
Antonis Samaras, Vorsitzender der griechischen Konservativen, habe gestern in einem Brief endlich schriftlich seine Zustimmung zum Rettungspaket erklärt. Damit sei ein wichtiger Schritt zur Auszahlung der nächsten Tranche getan; diese solle erst dann ausbezahlt werden, wenn alle Mitglieder der Einheitsregierung dem Sparkurs zugestimmt hätten. Heute würden sowohl Bunds als auch die Govie-Spreads angesichts der quasi-geschlossenen Bücher und des US-Thanksgiving Feiertages seitwärts tendieren.
Beim ifo-Geschäftsklima sei ein Minus zu erwarten, nachdem sich der Indikator verglichen mit den PMIs bislang auf einem recht hohen Niveau gehalten habe und die PMIs und der INSEE gestern für das Verarbeitende Gewerbe schwach ausgefallen seien. Das deutsche BIP im Q3 sei mit +2,5% y/y bzw. +0,5% q/q bestätigt worden. Dabei seien der Konsum (+0,8%) und die Exporte (+2,5%) höher ausgefallen als erwartet. Das Baugewerbe habe dagegen erneut das Wachstum belastet. (24.11.2011/alc/m/a)
Nur die 2J seien mit +7 Bp dahinter zurückgeblieben. Überbewerten sollte man die Auktion aber nicht. Entweder seien die Bücher schon zu oder die Deutschland-Quote bereits extrem hoch. In den USA sei dagegen die 7j. Auktion überraschend gut verlaufen, nach der gemischten 5j. Auktion vom Dienstag. Die Spreads der Euro-Staaten hätten gestern unterschiedliche Richtungen ausgewiesen: Spanien -13 Bp, Frankreich -7 Bp, Belgien +18 Bp und Irland +53 Bp.
Antonis Samaras, Vorsitzender der griechischen Konservativen, habe gestern in einem Brief endlich schriftlich seine Zustimmung zum Rettungspaket erklärt. Damit sei ein wichtiger Schritt zur Auszahlung der nächsten Tranche getan; diese solle erst dann ausbezahlt werden, wenn alle Mitglieder der Einheitsregierung dem Sparkurs zugestimmt hätten. Heute würden sowohl Bunds als auch die Govie-Spreads angesichts der quasi-geschlossenen Bücher und des US-Thanksgiving Feiertages seitwärts tendieren.
Beim ifo-Geschäftsklima sei ein Minus zu erwarten, nachdem sich der Indikator verglichen mit den PMIs bislang auf einem recht hohen Niveau gehalten habe und die PMIs und der INSEE gestern für das Verarbeitende Gewerbe schwach ausgefallen seien. Das deutsche BIP im Q3 sei mit +2,5% y/y bzw. +0,5% q/q bestätigt worden. Dabei seien der Konsum (+0,8%) und die Exporte (+2,5%) höher ausgefallen als erwartet. Das Baugewerbe habe dagegen erneut das Wachstum belastet. (24.11.2011/alc/m/a)


