Erweiterte Funktionen
Bunds sollten sich weiter gestützt zeigen
28.02.12 09:27
BayernLB
München (www.anleihencheck.de) - Ohne ersichtlichen Auslöser verzeichneten Bunds gestern über alle Laufzeiten Gewinne, so die Analysten der BayernLB.
Intraday sei die 10J Bundrendite zeitweise auf ca. 1,80% gefallen. Mit den Ausnahmen Griechenland und Portugal seien die meisten 10J Cross-Country Spreads jedoch weitgehend unverändert geblieben. In ihrer Regierungserklärung habe sich Bundeskanzlerin Merkel bereit gezeigt, den deutschen Anteil von 22 Mrd. Euro am ESM schon binnen zweier Jahre einzuzahlen (bisher fünf Jahre), sofern die übrigen Länder mitzögen. Der Bundestag habe dem zweiten Rettungspaket mit großer Mehrheit zugestimmt, die Kanzlermehrheit sei jedoch verfehlt worden.
Vor dem Hintergrund einer möglichen Aktivierung der CACs habe S&P das Rating Griechenlands auf "selective default" gesenkt von zuvor CC. Fitch sehe keine Notwendigkeit, das Rating griechischer Banken nach dem Downgrade des Staates herabzustufen, da man von einer fortdauernden Unterstützung der Troika während der Schuldenrestrukturierung ausgehe. S&P habe zudem den Rating Ausblick der EFSF auf negativ gesenkt aufgrund einer unklaren Entwicklung von Frankreich und Österreich. Die EZB habe in der vergangenen Woche erneut keine Staatsanleihen gekauft. Bunds sollten sich heute weiter gestützt zeigen.
Die Bestellungen für langlebige Güter seien in den USA wohl gestiegen. Dazu dürften die volatilen Neuaufträge der Transportgüterindustrie beigetragen haben. Beim Conference Board Verbrauchervertrauen würden die Analysten mit einer leichten Enttäuschung der optimistischen Erwartungen rechnen. Zwar sei beim Uni Michigan Vertrauen der vorläufige Wert deutlich nach oben revidiert worden, der Anstieg ggü. Vormonat sei jedoch nicht sehr stark ausgeprägt gewesen.
Das Industrievertrauen im Euroraum habe sich wohl weiter leicht verbessert und Abstand zu PMIs und dem ifo-Index etwas verringert. (28.02.2012/alc/m/a)
Intraday sei die 10J Bundrendite zeitweise auf ca. 1,80% gefallen. Mit den Ausnahmen Griechenland und Portugal seien die meisten 10J Cross-Country Spreads jedoch weitgehend unverändert geblieben. In ihrer Regierungserklärung habe sich Bundeskanzlerin Merkel bereit gezeigt, den deutschen Anteil von 22 Mrd. Euro am ESM schon binnen zweier Jahre einzuzahlen (bisher fünf Jahre), sofern die übrigen Länder mitzögen. Der Bundestag habe dem zweiten Rettungspaket mit großer Mehrheit zugestimmt, die Kanzlermehrheit sei jedoch verfehlt worden.
Die Bestellungen für langlebige Güter seien in den USA wohl gestiegen. Dazu dürften die volatilen Neuaufträge der Transportgüterindustrie beigetragen haben. Beim Conference Board Verbrauchervertrauen würden die Analysten mit einer leichten Enttäuschung der optimistischen Erwartungen rechnen. Zwar sei beim Uni Michigan Vertrauen der vorläufige Wert deutlich nach oben revidiert worden, der Anstieg ggü. Vormonat sei jedoch nicht sehr stark ausgeprägt gewesen.
Das Industrievertrauen im Euroraum habe sich wohl weiter leicht verbessert und Abstand zu PMIs und dem ifo-Index etwas verringert. (28.02.2012/alc/m/a)


