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BoE erhöht Volumen ihres Anleiheankaufprogramms auf 325 Mrd. GBP
10.02.12 11:12
BayernLB
München (anleihencheck.de) - Im Athen gaben die Koalitionsspitzen der Regierung Papademos am Donnerstagnachmittag bekannt, die von der Troika geforderten weiterer Sparmaßnahmen zu akzeptieren, so die Analysten der BayernLB.
Am Abend stünden Beratungen an; laut EU-Kommissar Rehn werde die Gewährung weiterer Finanzhilfen erst nach der Verabschiedung des Sparpakets im griechischen Parlament am kommenden Wochenende erfolgen. Die Finanzmärkte hätten die Einigung leicht positiv im Sinne einer (vorerst) gelungenen Abwendung des griechischen Staatsbankrotts interpretiert; die 10J Bundrendite habe die Marke 2% durchbrochen und - erstmals seit 13.12.2011 - darüber geschlossen.
Auch der Euro habe intraday ein 9-Wochen-Hoch bei 1,33 USD erreicht. Non-Bunds (10J) hätten ihren Spreadeinengungstrend gegenüber Bunds fortgesetzt, da Marktwetten auf die Ansteckung weiterer EWU-Mitglieder durch einen Griechenland-Bankrott zurückgefahren worden seien. Heute stelle Spaniens Regierung Pläne zur Reform des Arbeitsmarkts vor.
Das US-Handelsbilanzdefizit dürfte im Dezember auf 49,5 Mrd. USD gestiegen sein. Für das Verbrauchervertrauen der Universität Michigan (Feb., vorläufig) würden die Analysten mit Stagnation rechnen. Die Stimmung werde durch steigende Benzinpreise belastet; gleichzeitig würden aufwärtsgerichtete Aktienkurse für eine Verbesserung sprechen.
Der Fokus im Euroraum liege heute auf den - potenziell schwachen - Daten zur Industrieproduktion aus Frankreich und Italien.
Die BoE habe das Volumen ihres Anleiheankaufprogramms um 50 auf 325 Mrd. GBP erhöht. Die EZB habe eine Ausweiterung des Spektrums notenbankfähiger Sicherheiten angekündigt, was vor allem mit Blick auf die zu erwartende Nachfrage beim zweiten 3J Tender am 28./29. Februar von Bedeutung sei; hier erwarte die EZB Gebote in der gleichen Größenordung wie beim ersten 3J Tender. Mit Blick auf die Umschuldung der griechischen Staatsschulden (PSI) habe Präsident Draghi eine Möglichkeit angedeutet, die von der EZB im Rahmen des SMP erworbenen ca. 50 Mrd. EUR an GGBs zu beteiligen, ohne dabei das EZB-Verbot der Staatsfinanzierung zu übertreten. (10.02.2012/alc/m/a)
Am Abend stünden Beratungen an; laut EU-Kommissar Rehn werde die Gewährung weiterer Finanzhilfen erst nach der Verabschiedung des Sparpakets im griechischen Parlament am kommenden Wochenende erfolgen. Die Finanzmärkte hätten die Einigung leicht positiv im Sinne einer (vorerst) gelungenen Abwendung des griechischen Staatsbankrotts interpretiert; die 10J Bundrendite habe die Marke 2% durchbrochen und - erstmals seit 13.12.2011 - darüber geschlossen.
Das US-Handelsbilanzdefizit dürfte im Dezember auf 49,5 Mrd. USD gestiegen sein. Für das Verbrauchervertrauen der Universität Michigan (Feb., vorläufig) würden die Analysten mit Stagnation rechnen. Die Stimmung werde durch steigende Benzinpreise belastet; gleichzeitig würden aufwärtsgerichtete Aktienkurse für eine Verbesserung sprechen.
Der Fokus im Euroraum liege heute auf den - potenziell schwachen - Daten zur Industrieproduktion aus Frankreich und Italien.
Die BoE habe das Volumen ihres Anleiheankaufprogramms um 50 auf 325 Mrd. GBP erhöht. Die EZB habe eine Ausweiterung des Spektrums notenbankfähiger Sicherheiten angekündigt, was vor allem mit Blick auf die zu erwartende Nachfrage beim zweiten 3J Tender am 28./29. Februar von Bedeutung sei; hier erwarte die EZB Gebote in der gleichen Größenordung wie beim ersten 3J Tender. Mit Blick auf die Umschuldung der griechischen Staatsschulden (PSI) habe Präsident Draghi eine Möglichkeit angedeutet, die von der EZB im Rahmen des SMP erworbenen ca. 50 Mrd. EUR an GGBs zu beteiligen, ohne dabei das EZB-Verbot der Staatsfinanzierung zu übertreten. (10.02.2012/alc/m/a)


