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Anleihen-Barometer: Anleihe der European Energy A/S im Analysten-Check - Anleihenews
21.07.20 10:00
Anleihen Finder
Brechen (www.anleihencheck.de) - In einem aktuellen Anleihen-Barometer wird die Anleihe (ISIN DK0030448238 / WKN A2R30K) der European Energy A/S mit variabler Verzinsung (3-Monats-EURIBOR +535 Basispunkte; EURIBOR-Floor bei 0%) von den Analysten der KFM Deutsche Mittelstand AG als "attraktiv" mit 4 von 5 möglichen Sternen bewertet, berichtet die Anleihen Finder Redaktion.
Nach Einschätzung des KFM-Experten habe die European Energy in den letzten Jahren ihr Portfolio und damit die Erträge kontinuierlich steigern können und verfüge zudem auch für die kommenden Jahre über eine sehr gute Ausgangsbasis für weiteres Umsatz- und Ergebniswachstum. Die Gesellschaft berichte vierteljährlich über die betriebswirtschaftliche Entwicklung und erfülle die Anforderungen der Investoren nach Transparenz. Aufgrund des erfolgreichen Track Records der European Energy und des anhaltenden Wachstums in Verbindung mit der Anleihen-Rendite würden die Analysten 4 Sterne für die 5,35%-European-Energy-Anleihe vergeben.
INFO: Die analysierte European Energy-Anleihe befinde sich seit Mai 2020 im Portfolio des Europäischen Mittelstandsanleihen FONDS (EMAF)
European Energy-Anleihe 2019/23
ANLEIHE CHECK: Die im Juni 2019 emittierte durch Garantien besicherte und nicht nachrangige Anleihe der European Energy A/S sei mit dem variablen Zinssatz 3-Monats EURIBOR plus 535 Basispunkte (EURIBOR-Floor bei 0%) verzinst und habe eine Laufzeit bis zum 20.09.2023. Die Zinsen würden vierteljährlich am 20.03., 20.06., 20.09. und 20.12. fällig. Das Volumen der Emission habe in einem ersten Schritt 140 Mio. Euro betragen und sei im September 2019 im Rahmen der Option zur Aufstockung auf 200 Mio. Euro erhöht worden. Die Anleihe werde mit einer Mindestorder von 100.000 Euro an den Börsenplätzen Frankfurt und Berlin gehandelt.
Anleihebedingungen: Vorzeitige Rückzahlungsmöglichkeiten nach Wahl der Emittentin bestünden ab dem 20.06.2021 zu 102,68%, ab 20.12.2021 zu 102,01%, ab dem 20.06.2022 zu 101,34%, ab 20.12.2022 zu 100,67% und ab dem 20.06.2023 zu 100,54% des Nennwertes. Die Anleihemittel hätten der Refinanzierung der im März 2018 fälligen Anleihe und der Finanzierung weiterer Investitionen in Photovoltaikanlagen gedient. Die Anleihe sei des Weiteren mit umfangreichen Covenants ausgestattet. So dürfe die Emittentin während der Laufzeit keine Anteile an nicht zur Emittentin gehörende Gesellschaften veräußern, außer dies geschehe zu marktüblichen Bedingungen. Zudem dürften eine Mindesteigenkapital-Ausstattung von 80 Mio. Euro sowie der Wert aller Assets in Höhe von 230 Mio. Euro nicht unterschritten werden und verpflichtend sei eine Mindestliquidität, die zur Begleichung der Zinszahlung über drei Zahlungsperioden reichen müsse.
European Energy A/S
Die eigentümergeführte European Energy A/S errichte weltweit Wind- und Solarparks sowie große grüne Energiespeicher. Das Unternehmen mit Hauptsitz in Dänemark sei 2004 gegründet worden und decke den gesamten Lebenszyklus im Bereich Stromproduktion von der Planung bis zur Betriebsführung ab. Derzeit entwickele die European Energy A/S Parks in Dänemark, Finnland, Schweden, Deutschland, Italien und Brasilien.
Das Unternehmen habe seit seiner Gründung Wind- und Solarparks mit einer Gesamtkapazität von mehr als 1500 MW und einem Investitionsvolumen von über 1,8 Mrd. Euro weltweit in über elf Ländern entwickelt, gebaut und erworben.
Finanzkennzahlen 2019
Im Geschäftsjahr 2019 habe der Konzern mit 203,8 Mio. Euro (2018: 96,2 Mio. Euro) seinen bisher höchsten kumulierten Umsatz seit Bestehen erzielt. Dieser Anstieg sei laut KFM-Experten zum einen dem Geschäft der Energieparkentwicklung geschuldet, bei dem sich Projekte über längere Zeiträume erstrecken würden und der Großteil der Umsatzerlöse erst bei Veräußerung der Objekte fließe. So seien im Jahr 2019 mehrere Großprojekte fertiggestellt und übergeben worden. Des Weiteren seien wesentliche Verkäufe aus 2018 aufgrund der at-Equity-Bilanzierung dieser Projektgesellschaften nicht in den Umsätzen erfasst worden.
Der Unternehmenswert der verkauften Parks habe im Jahr 2018 rund 180 Mio. Euro betragen, 2019 seien es 267 Mio. Euro gewesen. Der verstärkte Fokus des Konzerns, entwickelte Energieanlagen im Bestand zu halten, habe zu einem Anstieg des Stromabsatzes geführt. So habe dieser im Jahr 2019 in Höhe von 459 GWh zu 30,5 Mio. Euro Umsatzbeitrag führen können (Vorjahr: 19,8 Mio. Euro). Hierbei habe der überwiegende Teil mit 89% in der Energiegewinnung durch Windkraft gelegen.
Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) habe sich im Jahr 2019 um 32% auf 44,3 Mio. Euro nach 33,6 Mio. Euro im Vorjahreszeitraum verbessert. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) sei im Jahr 2019 um 23% auf 38,4 Mio. Euro nach 31,1 Mio. Euro im Vorjahr gestiegen. Neben den Sondereffekten eines Bilanzgewinns durch Erwerb der Unternehmensgruppe AEZ zu einem Preis unter dem Marktwert (4,6 Mio. Euro) und dem Änderungsgewinn, der erzielt worden sei, als das Unternehmen die Unternehmensanleihe mit einem geringeren Zinssatz von 7,0% p.a. für das alte Darlehen auf 5,35% p.a. für das neue Darlehen refinanziert habe (5,6 Mio. Euro), resultiere die Ergebnisverbesserung in erster Linie aus dem Anstieg des Stromabsatzes.
Die Eigenkapitalquote habe sich 2019 geringfügig von 24,1% auf 22,7% bei einer deutlich gestiegenen Bilanzsumme verändert. Das brutto Eigenkapital habe dagegen um fast 30 Mio. Euro auf 137,6 Mio. Euro gesteigert werden können. Die Geldmittel zum 31.12.2019 würden sich auf 90,4 Mio. Euro (31.12.2018: 50,7 Mio. Euro) belaufen.
Ausblick 2020
Für das Geschäftsjahr 2020 plane European Energy mit einem EBITDA von 52 bis 58 Mio. Euro. Das Ergebnis vor Steuern solle 35 bis 39 Mio. Euro betragen. Derzeit würden die KFM-Analysten keinen Grund sehen, dass dieser Ausblick aufgrund der durch COVID-19 verursachten Krise gefährdet werde. Nach Einschätzung der KFM-Experten bestehe weiterhin ein Bedarf an grüner Energie sowie an der Nachfrage nach Energieparks durch institutionelle Investoren. Mit derzeit 6.534 MW in der Entwicklungspipeline und 823 MW in der Konstruktionsphase sei die Projektpipeline der Gesellschaft weiterhin nachhaltig gefüllt. In Verbindung mit dem soliden finanziellen Fundament bestünden daher nach Ansicht der KFM-Analysten gute Chancen für weiteres Wachstum in den folgenden Jahren.
Den kompletten Beitrag finden Sie hier. (News vom 20.07.2020) (21.07.2020/alc/n/a)
Nach Einschätzung des KFM-Experten habe die European Energy in den letzten Jahren ihr Portfolio und damit die Erträge kontinuierlich steigern können und verfüge zudem auch für die kommenden Jahre über eine sehr gute Ausgangsbasis für weiteres Umsatz- und Ergebniswachstum. Die Gesellschaft berichte vierteljährlich über die betriebswirtschaftliche Entwicklung und erfülle die Anforderungen der Investoren nach Transparenz. Aufgrund des erfolgreichen Track Records der European Energy und des anhaltenden Wachstums in Verbindung mit der Anleihen-Rendite würden die Analysten 4 Sterne für die 5,35%-European-Energy-Anleihe vergeben.
INFO: Die analysierte European Energy-Anleihe befinde sich seit Mai 2020 im Portfolio des Europäischen Mittelstandsanleihen FONDS (EMAF)
European Energy-Anleihe 2019/23
ANLEIHE CHECK: Die im Juni 2019 emittierte durch Garantien besicherte und nicht nachrangige Anleihe der European Energy A/S sei mit dem variablen Zinssatz 3-Monats EURIBOR plus 535 Basispunkte (EURIBOR-Floor bei 0%) verzinst und habe eine Laufzeit bis zum 20.09.2023. Die Zinsen würden vierteljährlich am 20.03., 20.06., 20.09. und 20.12. fällig. Das Volumen der Emission habe in einem ersten Schritt 140 Mio. Euro betragen und sei im September 2019 im Rahmen der Option zur Aufstockung auf 200 Mio. Euro erhöht worden. Die Anleihe werde mit einer Mindestorder von 100.000 Euro an den Börsenplätzen Frankfurt und Berlin gehandelt.
Anleihebedingungen: Vorzeitige Rückzahlungsmöglichkeiten nach Wahl der Emittentin bestünden ab dem 20.06.2021 zu 102,68%, ab 20.12.2021 zu 102,01%, ab dem 20.06.2022 zu 101,34%, ab 20.12.2022 zu 100,67% und ab dem 20.06.2023 zu 100,54% des Nennwertes. Die Anleihemittel hätten der Refinanzierung der im März 2018 fälligen Anleihe und der Finanzierung weiterer Investitionen in Photovoltaikanlagen gedient. Die Anleihe sei des Weiteren mit umfangreichen Covenants ausgestattet. So dürfe die Emittentin während der Laufzeit keine Anteile an nicht zur Emittentin gehörende Gesellschaften veräußern, außer dies geschehe zu marktüblichen Bedingungen. Zudem dürften eine Mindesteigenkapital-Ausstattung von 80 Mio. Euro sowie der Wert aller Assets in Höhe von 230 Mio. Euro nicht unterschritten werden und verpflichtend sei eine Mindestliquidität, die zur Begleichung der Zinszahlung über drei Zahlungsperioden reichen müsse.
European Energy A/S
Die eigentümergeführte European Energy A/S errichte weltweit Wind- und Solarparks sowie große grüne Energiespeicher. Das Unternehmen mit Hauptsitz in Dänemark sei 2004 gegründet worden und decke den gesamten Lebenszyklus im Bereich Stromproduktion von der Planung bis zur Betriebsführung ab. Derzeit entwickele die European Energy A/S Parks in Dänemark, Finnland, Schweden, Deutschland, Italien und Brasilien.
Finanzkennzahlen 2019
Im Geschäftsjahr 2019 habe der Konzern mit 203,8 Mio. Euro (2018: 96,2 Mio. Euro) seinen bisher höchsten kumulierten Umsatz seit Bestehen erzielt. Dieser Anstieg sei laut KFM-Experten zum einen dem Geschäft der Energieparkentwicklung geschuldet, bei dem sich Projekte über längere Zeiträume erstrecken würden und der Großteil der Umsatzerlöse erst bei Veräußerung der Objekte fließe. So seien im Jahr 2019 mehrere Großprojekte fertiggestellt und übergeben worden. Des Weiteren seien wesentliche Verkäufe aus 2018 aufgrund der at-Equity-Bilanzierung dieser Projektgesellschaften nicht in den Umsätzen erfasst worden.
Der Unternehmenswert der verkauften Parks habe im Jahr 2018 rund 180 Mio. Euro betragen, 2019 seien es 267 Mio. Euro gewesen. Der verstärkte Fokus des Konzerns, entwickelte Energieanlagen im Bestand zu halten, habe zu einem Anstieg des Stromabsatzes geführt. So habe dieser im Jahr 2019 in Höhe von 459 GWh zu 30,5 Mio. Euro Umsatzbeitrag führen können (Vorjahr: 19,8 Mio. Euro). Hierbei habe der überwiegende Teil mit 89% in der Energiegewinnung durch Windkraft gelegen.
Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) habe sich im Jahr 2019 um 32% auf 44,3 Mio. Euro nach 33,6 Mio. Euro im Vorjahreszeitraum verbessert. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) sei im Jahr 2019 um 23% auf 38,4 Mio. Euro nach 31,1 Mio. Euro im Vorjahr gestiegen. Neben den Sondereffekten eines Bilanzgewinns durch Erwerb der Unternehmensgruppe AEZ zu einem Preis unter dem Marktwert (4,6 Mio. Euro) und dem Änderungsgewinn, der erzielt worden sei, als das Unternehmen die Unternehmensanleihe mit einem geringeren Zinssatz von 7,0% p.a. für das alte Darlehen auf 5,35% p.a. für das neue Darlehen refinanziert habe (5,6 Mio. Euro), resultiere die Ergebnisverbesserung in erster Linie aus dem Anstieg des Stromabsatzes.
Die Eigenkapitalquote habe sich 2019 geringfügig von 24,1% auf 22,7% bei einer deutlich gestiegenen Bilanzsumme verändert. Das brutto Eigenkapital habe dagegen um fast 30 Mio. Euro auf 137,6 Mio. Euro gesteigert werden können. Die Geldmittel zum 31.12.2019 würden sich auf 90,4 Mio. Euro (31.12.2018: 50,7 Mio. Euro) belaufen.
Ausblick 2020
Für das Geschäftsjahr 2020 plane European Energy mit einem EBITDA von 52 bis 58 Mio. Euro. Das Ergebnis vor Steuern solle 35 bis 39 Mio. Euro betragen. Derzeit würden die KFM-Analysten keinen Grund sehen, dass dieser Ausblick aufgrund der durch COVID-19 verursachten Krise gefährdet werde. Nach Einschätzung der KFM-Experten bestehe weiterhin ein Bedarf an grüner Energie sowie an der Nachfrage nach Energieparks durch institutionelle Investoren. Mit derzeit 6.534 MW in der Entwicklungspipeline und 823 MW in der Konstruktionsphase sei die Projektpipeline der Gesellschaft weiterhin nachhaltig gefüllt. In Verbindung mit dem soliden finanziellen Fundament bestünden daher nach Ansicht der KFM-Analysten gute Chancen für weiteres Wachstum in den folgenden Jahren.
Den kompletten Beitrag finden Sie hier. (News vom 20.07.2020) (21.07.2020/alc/n/a)


