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10-jährige Bundrenditen setzen Anstieg fort
03.01.12 09:23
BayernLB
München (anleihencheck.de) - Bei geschlossenem US-Handel und trotz eines kräftigen Sprungs im DAX (ISIN DE0008469008/ WKN 846900) über die 6.000er Marke stiegen 10J-Bundrenditen gestern nur moderat um rund 7 BP auf etwa 1,9%, setzen heute Morgen aber ihren Anstieg fort, so die Analysten der BayernLB.
Die Spreads der Peripherie hätten sich leicht eingeengt, diejenigen Griechenlands und Italiens um über 25 BP. Bei den finalen PMIs hätten Deutschland und Italien überraschende Anstiege verzeichnet. Wichtiger jedoch sei die Erholung des chinesischen Dienstleistungs PMI auf 56 Punkte (Vorwert: 49,7).
Bei den Verhandlungen um den griechischen Schuldenschnitt dränge die Regierung offensichtlich weiter auf einen größeren Beitrag von privater Seite (70 bis 80%). Regierungschef Papademos habe in seiner Neujahrsansprache die Verhandlungen mit der Troika als schwierig bezeichnet; die Wirtschaft sei in schlechter Verfassung. Die kommenden drei Monate würden die Zukunft des Landes für Jahrzehnte bestimmen.
Das Volumen der wöchentlichen EZB-Interventionskäufe sei zum Jahresende mit 462 Mio. Euro sehr gering ausgefallen (Vorwoche: 19 Mrd. Euro). Vor dem Hintergrund fortbestehender Unsicherheiten bezüglich Konjunktur, Rating-Aktionen und Schuldenkrise dürften 10J-Bunds die 2% Marke nicht nachhaltig überschreiten.
Der US-ISM-Index für das Verarbeitende Gewerbe dürfte leicht gestiegen sein. Darauf würden die Umfragen der regionalen Notenbanken deuten. Noch bis zum Jahresende hätten die Unternehmen Ausrüstungsinvestitionen steuerlich begünstigt abschreiben können, was über Vorzieheffekte für eine höhere Aktivität gesorgt habe. Außerdem würden die wöchentlichen Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe eine Belebung am Arbeitsmarkt signalisieren. Der entsprechende Teilindex sollte daher im Dezember wieder über die Expansionsschwelle steigen.
Die Erholung auf dem deutschen Arbeitsmarkt sollte sich im Dezember fortgesetzt haben. Die Unternehmen hätten im Rahmen der monatlichen Umfragen trotz eingetrübter Konjunkturperspektiven bis zuletzt ihre Bereitschaft zur Einstellung neuer Mitarbeiter geäußert. Zudem dürfte die freundliche Witterung die Beschäftigung auf dem Bau gestützt haben. Die Arbeitslosenquote werde bei 6,9% stagniert haben.
Heute Abend sei die Veröffentlichung der FED-Minutes im Fokus. (03.01.2012/alc/m/a)
Die Spreads der Peripherie hätten sich leicht eingeengt, diejenigen Griechenlands und Italiens um über 25 BP. Bei den finalen PMIs hätten Deutschland und Italien überraschende Anstiege verzeichnet. Wichtiger jedoch sei die Erholung des chinesischen Dienstleistungs PMI auf 56 Punkte (Vorwert: 49,7).
Bei den Verhandlungen um den griechischen Schuldenschnitt dränge die Regierung offensichtlich weiter auf einen größeren Beitrag von privater Seite (70 bis 80%). Regierungschef Papademos habe in seiner Neujahrsansprache die Verhandlungen mit der Troika als schwierig bezeichnet; die Wirtschaft sei in schlechter Verfassung. Die kommenden drei Monate würden die Zukunft des Landes für Jahrzehnte bestimmen.
Der US-ISM-Index für das Verarbeitende Gewerbe dürfte leicht gestiegen sein. Darauf würden die Umfragen der regionalen Notenbanken deuten. Noch bis zum Jahresende hätten die Unternehmen Ausrüstungsinvestitionen steuerlich begünstigt abschreiben können, was über Vorzieheffekte für eine höhere Aktivität gesorgt habe. Außerdem würden die wöchentlichen Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe eine Belebung am Arbeitsmarkt signalisieren. Der entsprechende Teilindex sollte daher im Dezember wieder über die Expansionsschwelle steigen.
Die Erholung auf dem deutschen Arbeitsmarkt sollte sich im Dezember fortgesetzt haben. Die Unternehmen hätten im Rahmen der monatlichen Umfragen trotz eingetrübter Konjunkturperspektiven bis zuletzt ihre Bereitschaft zur Einstellung neuer Mitarbeiter geäußert. Zudem dürfte die freundliche Witterung die Beschäftigung auf dem Bau gestützt haben. Die Arbeitslosenquote werde bei 6,9% stagniert haben.
Heute Abend sei die Veröffentlichung der FED-Minutes im Fokus. (03.01.2012/alc/m/a)
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| Kurs | Vortag | Veränderung | Datum/Zeit | |
| 24.638,1 | 24.097,09 | 541,004 | +2,25% | 01.01./01:00 |
| ISIN | WKN | Jahreshoch | Jahrestief | |
| DE0008469008 | 846900 | 25.509 | 21.042 | |


