wo ist mein Geld geblieben

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neuester Beitrag:  23.04.26 17:53
eröffnet am: 16.11.24 12:26 von: new_schreiber Anzahl Beiträge: 15604
neuester Beitrag: 23.04.26 17:53 von: Homeopath Leser gesamt: 5345523
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23.04.26 17:21 #15601 Zu grandis #15585 (hier: meineEinschätzung.
Im Juni 2025 stand MBG kurzfristig sogar knapp unter 50 EUR, ebenso zwischen 1.-5.8.2025 (du hast dich da offensichtlich vertippt). Was hat sich seitdem verändert? Es ist wohl – zumindest im Vergleich mit der Zeit für das GJ 2024 – weiterhin damit zu rechnen, dass die kommende Dividende – so wie die am 21.04.2026 ausgezahlte – eher wieder im Bereich bei EUR 3,50 EUR statt bei 5,30 EUR liegen wird und dieser Bereich (also 3,50 EUR) ist für die Maßstäbe von MBG schon zienlich „dürftig“ – aber eben nur im Vergleich mit der „eigenen“ (also unternehmensbezogenen) Historie. Im Marktvergleich ist doch die Ertragskraft des Konzerns (also der Gewinn pro Aktie) sehr gut – sowohl in Bezug auf die „Konkurrenten“ als auch auf die AGs aus völlig anderen Marktsegmenten (d. h. „non-Auto“). Das bietet genügend Raum für eine hohe und gleichzeitig „ehrliche“ Dividende, d. h. eine, die aus tatsächlichen Gewinnen gezahlt wird.
Dies führt für die „Kapitalanleger“, zumindest für die „Langfrist-Anleger“ doch dazu, dass man bei Kursen von derzeit nur noch knapp über 50 EUR eine „Verzinsung“ von 7% v. St. erhält. Eine m. M. n. sehr „beruhigende“ Tatsache ist die, dass es weiterhin ein ARP gibt und dass die Absicht, 40% als Dividende auszuschütten und „den Rest“ zumindest in Teilen für weitere ARPs zu verwenden, unverändert Bestand hat. MBG „schwimmt“ fast in Geld (32,2 Mrd. EUR Liquidität per 31.12.2025 und somit 750 Mio. EUR mehr als 1 Jahr zuvor) und „man“ hätte es sich auch „leisten“ können, eine höhere Dividende auszuschütten. Das hat man ja auch „im Prinzip“ getan, denn die „übliche“ Ausschüttungsquote von 40% hätte nur ca. 2 EUR (nämlich 40% auf 5 EUR Gewinn) ergeben. Die jetzigen 3,50 EUR verstehe ich als ein „Bonbönchen“ an die Aktionäre, die vielleicht mit dem derzeitigen Kurstief „arge“ Probleme haben.
Man sollte auch beachten, dass sich – als Folge der großen ARPs der letzten Jahre – die Anzahl umlaufender Aktien deutlich verringert hat. Dadurch kann sich das Unternehmen bei gleicher Ausschüttungs-Summe eine deutlich höhere Dividende „leisten“, d. h. der finanzielle Aufwand der Dividendenzahlung ist deutlich gesunken.
Die tatsächliche(n) Ursache(n) für den Rückgang der Gewinne zu bestimmen, dürfte wohl ein Ding der Unmöglichkeit sein – es gibt also für die Zukunft eine gewisse „Unsicherheit“.
Die Erwartung, dass die extrem hohen Ausschüttungen der Jahre 2021-2023 (jew. mind. 5,00 EUR) auf Dauer beibehalten werden können, ist vielleicht – entgegen der „netten“ Absichten des Vorstandes aus den Jahren 2021-2023, Ertragskraft und Dividendenhöhe zumindest zu halten, wenn nicht zu steigern – deutlich zu optimistisch. Aber im Verhältnis zum jetzigen Kurs sind die Gewinne doch „weiterhin“ bzw. „wieder“ sehr  gut. Wer vor fast genau 2 Jahren bei Kursen über 70 EUR eingestiegen ist, wird das wohl anders sehen, aber für den „Neueinsteiger“ ist ja nur der aktuelle Kurs bei ca. 50 EUR „relevant“.
Natürlich kann niemand den zukünftigen Aktienkurs vorhersehen, aber die „Vergangenheit“ gibt doch eine gute Orientierungsbasis:
Abgesehen von der Phase der Corona(-Maßnahmen)-Hysterie und einzelnen sehr kurzen Zwischen-Phasen war der Kurs seit über 10 Jahren stets über 50 EUR. Und ich bin mir sehr sicher, dass hier auch die sog. Psychologie eine wichtige Rolle spielt: Bei so einem bedeutenden Unternehmen (manche Politiker würden es vermutlich sogar als vermeintlich „systemrelevant“ bezeichnen) kann man wohl davon ausgehen, dass ein Kurs unter 50 EUR keinen langfristigen Bestand haben wird, weil sehr viele Marktteilnehmer dies als „Schnäppchenpreis“ ansehen würden („Nen Daimler oder den Benz, und erst recht so ne hübsche Tochter Mercedes kann man für 50 EUR 'immer' kaufen“. Allerdings wird einem nur selten eine Aktie dann tatsächlich für nur 50 EUR zum Kauf angeboten; meist wollen die Verkäufer deutlich mehr haben). Und nun die ernsthafte Frage: Ist zu befürchten, dass „der Laden“ bald Pleite ist? – Offensichtlich nicht! Natürlich kann man die sog. „Transformation“ zum E-Antrieb sehr kritisch sehen (so wie ich, weil sie nämlich das Hauptproblem, d. h. zu viel Straßenverkehr, nicht ansatzweise löst), aber so etwas basiert ohnehin auf politischen Entscheidungen, die ggf. – und v. a. jederzeit – auch wieder „revidiert“ werden können.

Du kannst natürlich auf Kurse < 50 EUR „hoffen“, oder sogar auf < 45 EUR, aber ich bin mir sehr sicher, dass diese nicht kommen werden – wesentlich unter 50 EUR wird es m. M. n. nicht gehen! Denn spätestens bei 50 EUR kommen die „Geier“!

Ich bin jedenfalls weiterhin davon überzeugt, dass in näherer, d. h. „absehbarer“ Zukunft der Kurs deutlich steigen wird – was natürlich  nicht ausschließt, dass er dann auch wieder kräftig fällt. Ich gehe davon aus, dass der Kurs „irgendwann“, aber auf jeden Fall noch vor dem 31.12.2026, wieder über 60 EUR gelegen haben wird. Deshalb macht mir auch meine derzeitige „Übergewichtung“ von MBG im Depot keinerlei Sorgen.
Im Gegenteil gehe ich sogar davon aus, dass bei einem – abzusehenden – Stimmungswechsel, d. h. wenn die Kurse der 5 „explodierten“ DAX-Unternehmen (Airbus, Infineon, Rheinmetall, Siemens und SiemensEnergy“) abstürzen werden, im Gegenzug die ziemlich „niedergeknüppelten“ Kurse von MBG und den „übrigen“ Autobauern, dann „durch die Decke“ gehen werden. Solche Stimmungswechsel kommen doch immer wieder vor, sie sind aber leider nicht vorhersehbar!
 
23.04.26 17:23 #15602 SAP wieder nahe Tiefständen
Es geht wohl wieder zurück in Richtung neuer Tiefstände. Ein Analyst hatte ja für ein Strohfeuer gesorgt.

Würde da irgendwer einsteigen?

AlsoStand jetzt  ich eher nicht, aber im Kopf behalte ich es trotzdem.  
23.04.26 17:53 #15603 SAP ist in meinen Augen noch nicht reif.
Wenn man auf den Chart guckt, ist der Abwärtstrend intakt.

SAP HANA und insbesondere Software as a Service will kein mental gesunder Kunde kaufen. Aber ein Unternehmen, das eine SAP Einführung überstanden hat, muß ein sehr stabiles Unternehmen sein und man wird es (das Sanduhr Anzeige Programm) ja nie wieder los.

Mein Track-Record?
Oktober 2000 eingestiegen (Dezember 2006 "KE aus Eigenmitteln" wie ein Split aus 1 wurden 4), über die Jahre 12,87€ Dividende/Stück, Oktober 2016 ausgestiegen, 50% Plus (etwas mau für die lange Zeit.

März 2022 eingestiegen (knappe 100,-€) bezahlt, Talfahrt bis 88,46€ im September '22, Ausstieg bei 270,- (Februar und Juni '25) verpennt, April '25 nervenschwach die Hälfte zu 220,- verkauft, 9,05€ Dividende/Stück, die Stücke im Depot "haben sich selbst bezahlt". Ganz OK, aber nicht mein Liebling im Depot.

Wenn man auf den Chart guckt, ist der Abwärtstrend intakt. (oder hat das schon jemand gesagt?)  
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