Wirecard 2014 - 2025

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eröffnet am: 21.03.14 18:17 von: Byblos Anzahl Beiträge: 187761
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28.10.25 15:48 #186176 Identitäten usw

@Kathryn



(ich) "als er damals powercash21 freiwillig erwähnt hat, wurde mir klar, dass bis da etwas gibt, was mir keiner erzählt hatte: nämlich Belege dafür, dass meine bis Dezember 2020 vertretene these stimmt: das Geschäft ist da, das Geld ist da - es steht nur nicht in der Bilanz."
(Kathryb) Achso, danke für die Aufklärung! Ich habe bisher alles falsch verstanden, ich dachte das Geld ist weg und steht in der Bilanz. Das wäre ja dann gefälschte Bilanz, aber wenn es da ist und nicht in der Biulanz steht, dann solte man Braun unbedingt sofort frei lassen! Das ist ein Skandal!

Jetzt verstehe ich erst, warum sich hier so aufgeregt wird.


1. Powercash21 ist eine Firma von Rüdiger Trautmann. In meiner Logik gehörte Trautmann zu Braun auf der Erzählebene "Wirecard hat bewusst von früheren Mitarbeitern Firmen gründen lassen, um über diese eigenes Geschäft laufen zu lassen, ohne dass es offiziell in den Büchern stand"
Powercash21 wurde etwa im März 2023 im Prozess erwähnt. Die Argumentation der Verteidigung kannte ich zu diesem Zeitpunkt nicht inhatlich. Deswegen war die Nennung dieser und anderer Firmen für mioch eine Irritation. Ich glaube nicht, dass Du in Deiner einfachen Denke das überhaupt nachvollziehen kannst.

Dass die Anklage nicht die komplette Wirecardgeschichte abdeckt, war immer klar, das war schon Inhalt von Diskussionen 2021 auf höchster Ebene, an der meine Wenigkeit teilnahm und etwa Fabio de Masi, Melanie Bergermann und andere. Damals sagte ich sinngemäß "Ich habe fast 20 Jahre recherchiert, jetzt seid ihr (Medien, Justiz) dran". Innerhalb dieser Diskussion zur Premiere des Filmes "Die Milliardenlüge" gab es einen Disput zwischen Bergermann und Bosler über den Prozess. Bergermann argumentierte, ein begrenzter Prozess sei wegen "Prozessökonomie" unvermeidlich und damals stimmte ich ihr zu. Meine Logik:

1. Es kommt nicht die ganze Geschichte auf den Tisch

2. Braun ist sicher schuldig

3. Dann ist 1. kein Problem


Meimsteps und andere hatten da eine völlig andere Position und Meinung.

Wenn nun Braun von sich aus Firmen von Trautmann ins Spiel bringt, bedeutete das für mich: "Der will sich damit verteidigen" und die nächste Frage war logisch "Aber das ist doch überhaupt nicht Teil der Anklage?". Das war verwirrend.

Dann erst habe ich mich inhaltlich mit der Verteidigung auseinandergesetzt.

Daraus folgte mein nächstes Problem, denn ich wusste natürlich, welche Informationen ich sowohl dem PUA als auch der StA gegeben hatte und dann fragte ich mich "Wie kann das sein, dass diese Informationen (darunter eben sehr konkret ausdrücklich zu powercash21) keine Rolle spielen sollen, aber Braun verteidigt sich damit?". 

Der nächste Schritt war dann der Beweisantrag im Juli 2023.

Daran hat die Verteidigung fast ein Jahr gearbeitet und die Veröffentlichung hat sich mit dem marsalekbrief überschnitten, der zeitlich wiederum mit dem Marsalekbrief zusammenfiel, der aber als Reaktion auf den aktuellen Sachstandsbericht des Insolvenzverwalters geschrieben wurde. 

Es sind also zwei Dinge zeitlich zusammengefallen, die aber nicht im Zusammenhang standen, also nicht koordiniert waren.

Der Sachstandsbericht, auf den sich der Marsalekbrief bezieht, war erst direkt davor veröffentlicht worden (siehe hier)

Der "Marsalekbrief" ist ja in Wahrheit ein brief seines Anwalts, das den Marsalekbrief quasi "zitiert"

Mein Mandant hat mich gebeten, für ihn insbesondere zu den bisherigen Angaben des Angeklagten Herrn Oliver Bellenhaus und zu den jüngsten Presseveröffentlichungen, insbesondere zu einem weiteren Zwischenbericht des Insolvenzverwalters Herr RA Jaffé, der sich offensichtlich zur „Existenz des sogenannten Drittpartnergeschäfts“ verhält, folgende Stellungnahme auch unter Einbindung seiner sonstigen Erkenntnisse wie folgt abzugeben.

Kurz vor dem Schluss des Briefes wird Jaffé noch einmal erwähnt, nicht allerdings im Marsalekbrief selbst.

Vor dem Hintergrund der Herrn Marsalek bekannten Zahlungsvorgänge bei den sogenannten Wirecard Drittpartner Geschäften ( TPA ), ist die Stellungnahme des Insolvenzverwalters Herrn Rechtsanwalt Jaffé, die er offensichtlich - wenn die Presseveröffentlichungen dazu richtig sind - in seinem letzten Zwischenbericht aufgestellt hat, schlichtweg falsch. Das Drittpartner hat es wie von hier beschrieben gegeben.

Das ist übrigens eine andere Beschreibung als die der Verteidigung zu diesem Zeitpunkt. Die Beschreibung des "tatsächlichen" "TPA" der Verteidigung basiert laut VT überwiegend aus einer Analyse von den Angeklagten bis dahin nicht bekannten Sachverhalten aus den Akten.

Das stand damals in dem Beweisantrag (der hat 200 Seiten oder so, hier KI-gekürzt).

Kathryn, Du hast doch keine Ahnungt, worüpber wir hier eigentlich reden, oder? Sonst würdest Du solche sinnfreien Kommentare nicht machen...

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Der Beweisantrag vom 13. Juli 2023 im Strafverfahren gegen Dr. Markus Braun vor dem Landgericht München I ist eine umfassende Prozesserklärung der Verteidigung und markiert einen wichtigen Punkt im Verlauf des Wirecard-Verfahrens. Er verfolgt das Ziel, die bisherige Ermittlungsarbeit der Staatsanwaltschaft als unzureichend und einseitig darzustellen und das Gericht durch formale Beweisanträge zu einer vertieften Aufklärung des tatsächlichen Geschehens zu veranlassen. Nach Ansicht der Verteidigung sei die bisherige Ermittlung, insbesondere durch die Staatsanwaltschaft und die Kanzlei Gleiss Lutz, oberflächlich geblieben und habe zentrale Beweise ignoriert oder bewusst ausgeblendet. Statt echter Aufklärung gebe es sogenannte „Blanko-Vermerke“, also Berichte ohne Beweiswert, die den bereits etablierten Narrativ stützen sollten, wonach das Drittpartnergeschäft der Wirecard AG nur fingiert gewesen sei und daher auch keine realen Umsätze oder Gelder existiert hätten.

Der Antrag widerspricht diesem zentralen Anklagenarrativ entschieden. Die Verteidigung führt aus, dass das Drittpartnergeschäft tatsächlich existiert habe und über Jahre hinweg reale Transaktionen in Milliardenhöhe abgewickelt worden seien. Dies lasse sich anhand von Kontoauszügen und E-Mail-Korrespondenzen belegen, die der Staatsanwaltschaft nachweislich vorlägen, aber nicht umfassend ausgewertet worden seien. Die Verteidigung habe selbst eine umfangreiche Analyse von Kontoauszügen, E-Mail-Accounts und digitalen Speichermedien durchgeführt, aus der sich ein völlig anderes Bild des Sachverhalts ergebe. Nach dieser Darstellung existierten reale Geschäftsbeziehungen mit Drittpartnern wie PayEasy, Al Alam, Senjo oder Centurion, über deren Konten tatsächliche Zahlungsströme in Milliardenhöhe liefen. Diese Gelder seien nicht erfunden, sondern aus echten Handels- und Vermittlungstätigkeiten entstanden.

Gleichzeitig legt die Verteidigung dar, dass diese Strukturen von Personen wie Jan Marsalek, Oliver Bellenhaus und weiteren Beteiligten für eigene Zwecke missbraucht wurden. Sie hätten Händler aus dem Wirecard-Netzwerk gezielt an externe Zahlungsdienstleister vermittelt, um Provisionen an der Wirecard AG vorbei zu kassieren und so Gelder zu veruntreuen. Markus Braun sei in diese Vorgänge weder eingebunden gewesen noch habe er Kenntnis davon gehabt. Das ergibt sich laut Verteidigung auch aus der Auswertung von Hunderttausenden E-Mails, in denen Braun in keinem relevanten Zusammenhang auftauche. Im Gegenteil: Die Kommunikation belege, dass die kriminellen Aktivitäten gezielt vor dem Wirecard-Vorstand und damit auch vor Braun verschleiert worden seien.

Die Beweisanträge selbst beziehen sich auf konkrete Vorgänge und Personen, insbesondere auf den Bereich des Drittpartnergeschäfts und auf Unternehmen wie PayEasy und Manboo. Anhand einer Vielzahl von E-Mails, Verträgen und Kontoauszügen wird dargelegt, wie Jan Marsalek gemeinsam mit Partnern wie Christopher Bauer und James Bergman Firmenstrukturen aufbaute, um Zahlungen über verschiedene Gesellschaften und Konten abzuwickeln. Diese Strukturen seien komplex, aber operativ aktiv gewesen, was sich durch zahlreiche interne E-Mail-Verkehre nachweisen lasse. Gleichzeitig sollen die Beweisanträge zeigen, dass die Verteidigung über detaillierte Kenntnisse zu den Abläufen verfügt und dass eine gründliche Aufklärung – anders als von der Staatsanwaltschaft betrieben – zu einem anderen Ergebnis führen würde.

Insgesamt hat der Beweisantrag eine doppelte Funktion: Einerseits will er zeigen, dass das angeblich fiktive Drittpartnergeschäft real existierte und belegt werden kann; andererseits dient er dazu, die Rolle von Markus Braun zu entlasten, indem er ihn als Außenstehenden darstellt, der von den betrügerischen Handlungen anderer keine Kenntnis hatte. Der Antrag greift damit das Fundament der Anklage an, die auf der Annahme eines von Anfang an betrügerischen, erfundenen Geschäftsmodells beruht. Aus Sicht der Verteidigung handelte es sich vielmehr um ein echtes Geschäftsmodell, das von einzelnen Führungspersonen im Hintergrund für kriminelle Zwecke missbraucht wurde – ohne Wissen des damaligen Vorstandsvorsitzenden.


 
28.10.25 15:55 #186177 Kathryn 2
"langsam werde ich wütend, weil ich mich komplett verarscht fühle
undurchsichtige Akteure mit mehrfachen Identitäten, die wirres Zeug posten, sich gegenseitig zitieren und gegenseitig belieidgen und beschimpfen ich glaube Theodor Meimer ist eine einzige Person mit diversen Identitätem"

Ich bin Charlotte. Vorher war ich PastaPasta und ich hatte dem Forum ein Ultimatum gestellt: sperrt MeimSteps oder ich gehe. Man hat sie nicht gesperrt und ich bin gegangen. Charlotte sollte ausschließlich aus KI-Tedxten bestehen, das habe ich nicht durchhalten können (Zeitaufwand).

Ich kenne MeimSteps seit Anfang 2021 (frühestens Ende 2020) und habe nichts mit ihr zu tun. Sie hat damals schon mit verschwörerischen Halbwahrheiten und viel braunem Unsinn Thesen vertreten, die ich teilweise auch vertreten habe, wenn auch in untreschiedlichen Varianten und abhängig von meinem Wissensstand.

Am Anfang unserer Dialoge war mein Verhältnis ihr gegenüber eher "was willst Du denn eigentlich, das spielt doch für Dich als Anlegerin alles gar keine Rolle?", so in etwa. Dann war ich zeitweise quasi aus der Diskussion draußen, eigentlich bis zum Prozessbeginn. Beruflicher Wandel, andere Themen,...

Heute ist MeimSteps für mich eher wie ein überreifes Furunkel, dessen positiven Zweck man zwar irgendwo entfernt noch erkennen kann, aber in erster Linie ist so ein Furunkel schmerzhaft, unangenehm und man wünscht es sich möglichst schnell weg.    
28.10.25 15:59 #186178 Marsalekbrief
KI-Zusammenfassung, auf wesentliche Punkte beschränkt

Marsalekbrief – Kurzüberblick (Datum: 6. Juli 2023, Verfasser: Rechtsanwalt Frank Eckstein)

Grund:
Marsalek meldet sich erstmals seit seiner Flucht und will über seinen Anwalt seine Sicht zum Wirecard-Prozess darlegen – besonders zur Rolle des Kronzeugen Oliver Bellenhaus, zum Third Party Acquiring (TPA)-Geschäft und zu Aussagen des Insolvenzverwalters Jaffé.

Zentrale Punkte (stichpunktartig, aber als Fließtext):
Marsalek bestreitet, dass das sogenannte TPA-Geschäft – also das Drittpartnergeschäft in Asien – eine Erfindung war. Er behauptet, es habe tatsächlich existiert, sei branchenüblich, rechtlich zulässig und über ein internationales Firmengeflecht mit zahlreichen Banken abgewickelt worden. Ziel sei gewesen, Zahlungen für riskante oder geografisch schwer zu betreuende Geschäftsmodelle zu ermöglichen. Die Strukturen seien bewusst dezentral gehalten worden, um regulatorische Probleme zu vermeiden.

Er betont, dass dieses System unabhängig von Wirecard funktionierte und nach der Insolvenz weiterlief – was seiner Meinung nach ein Beweis für die reale Existenz des Geschäfts sei.

Erwähnte Firmen/Institutionen:

Wirecard AG / Wirecard Bank

diverse Third Party Partner (nicht namentlich genannt)

EY und KPMG (als Prüfer)

eine Stiftung von Bellenhaus in Liechtenstein

diverse Offshore-Gesellschaften (nicht konkretisiert)

Banken (darunter „namhafte aus Deutschland“)

Seine Sicht auf zentrale Akteure:

Kronzeuge Oliver Bellenhaus: laut Marsalek Hauptverantwortlicher des Betrugs, Lügner, eigennützig, habe Millionen unterschlagen, sich widersprüchlich geäußert und die Staatsanwaltschaft manipuliert, um Vorteile zu erhalten.

Staatsanwaltschaft München I: versteht nach seiner Darstellung die Struktur des TPA-Geschäfts nicht, operiert mit einer falschen Grundthese, fehle an Fachkenntnis der Zahlungsbranche.

Insolvenzverwalter Michael Jaffé: liege falsch in seinem Bericht, wenn er das Drittpartnergeschäft als fiktiv bezeichnet – laut Marsalek existierte es tatsächlich.

Seine Einschätzung des TPA-Systems:
Das TPA-System sei komplex, aber echt gewesen: Hunderte kleiner, formal unabhängiger Gesellschaften, die zusammen als ein großer Kunde agierten. Jede Firma hatte eigene Konten und Verträge mit Banken, um regulatorische Schwellen zu umgehen. Gelder seien über diese Strukturen sauber abgewickelt worden, inklusive Rücklagen und Sicherheiten. Die Gewinne hätten teils über 10–15 % betragen.

Marsaleks Haltung insgesamt:
Er präsentiert sich als nicht involviert in Unterschlagungen, sieht sich als Opfer interner Machtkämpfe bei Wirecard, betont die technische und organisatorische Realität des Drittpartnergeschäfts und stellt Bellenhaus, Staatsanwaltschaft und Insolvenzverwalter als falsch informiert oder manipulativ dar.  
28.10.25 16:02 #186179 Marsalek ist verdächtig
in meinen Augen ist das jmd, dem ich gar nix glauebn kann, weil er sich abgesetzt hat. Es ist dagher total egal, was er oder sein Anwalt schreibt. Wenn er was zum sagen hat, muss er nach Deutschland kommen.  er ist in Russland, weil da wetter besser, oder was?  
28.10.25 16:06 #186180 das gegenteil ist der Fall
dadurch dass er sich entzogen hat, ist er unglaubwürdig und alles das alles würde ich umdrehen:
Marsaleks scheint involviert in Unterschlagungen, sieht sich meinetwegen als Opfer interner Machtkämpfe bei Wirecard, betont die technische und organisatorische Realität des Drittpartnergeschäfts  was scheiss egal ist., wenn er das Drittpartnergeschäft ausserhalb des Konzerns betrieben hat, ist er ein Betrüger, und stellt Bellenhaus, Staatsanwaltschaft und Insolvenzverwalter als falsch informiert oder manipulativ dar und ist selbst der gößte Pinocchio mit der längsten Nase.  
28.10.25 16:09 #186181 Marsalek ist größte Schwaxchstelle
in der Verteidigung von Braun, wenn Braun auf diesen Lügner angewisen ist, ist er unglaubwürdig und komplett verloren. Wo sind glaubwürdige Zeugen, die ihn entlasten? Gibts keine, oder warum immer nur Duft aus Putins popo aka Marsalek?  
28.10.25 16:12 #186182 Hintergreund (inoffiziell)
Aussagen von Bellenhaus, die später als "gelogen" abgetan wurden.

Bitte aufmerksam lesen!!!

Bellenhaus schildert das TPA-System (Third Party Acquiring) als von Jan Marsalek entwickeltes und gesteuertes Konstrukt, das ursprünglich darauf abzielte, das risikoreiche Drittacquiring-Geschäft aus dem regulierten Bereich der Wirecard Bank herauszulösen. Ab etwa 2010 habe sich der Vorstand entschieden, den High-Risk-Bereich mit externen Partnern zu betreiben, um die strengen Compliance-Anforderungen zu umgehen. Der Start erfolgte mit PayEasy auf den Philippinen und Rising Sun in Hongkong. 2013 sei Bellenhaus von Marsalek nach Dubai geschickt worden, um die bis dahin inaktive CSME zu einer operativen Drehscheibe für Drittacquiring auszubauen. Er habe dort den Aufbau eines High-Risk-Geschäfts vorangetrieben und auf einer Messe Mohannad Abid kennengelernt, dessen Firma Al Alam Solutions Provider als Plattform übernommen wurde. Marsalek habe entschieden, Al Alam als TPA-Partner einzusetzen, um bestehende High-Risk-Bestände weiterzuführen, ohne dass diese bei der Compliance der Wirecard auffielen.

Al Alam fungierte als Schirmgesellschaft, unter der sich zahlreiche kleinere Payment Service Provider sammelten. Die Firma bündelte deren Umsätze und rechnete sie gegenüber der Wirecard ab. Anfangs habe es noch reale Umsätze und Kontobewegungen gegeben, doch ab 2015 verschwanden die echten Transaktionen zunehmend von den Konten. Nach der Durchsuchung der Wirecard-Zentrale wegen Verstößen gegen US-Glücksspielgesetze wurden die High-Risk-Kunden abgeschaltet. Marsalek habe daraufhin verlangt, dass die Abrechnungen für Al Alam, PayEasy und Senjo weitergeführt werden, obwohl kein echtes Geschäft mehr sichtbar gewesen sei. Die Daten für die Umsatzmeldungen seien von Marsalek oder seinen Mitarbeitern geliefert worden. Bellenhaus habe diese Daten ins System eingespielt, ohne zu wissen, ob sie realen Umsätzen entsprachen. Oft hätten sie nicht mit den zuvor genannten Zahlen übereingestimmt, worauf Marsalek korrigierte Listen geschickt habe. Ein Echtzeitsystem habe es nie gegeben; die Abrechnung sei über Excel-Listen und später über ein einfaches technisches Frontend (Teledynamixcs, Tableau) erfolgt.

Er beschreibt, dass die TPA-Partner von Jahr zu Jahr größere Umsätze meldeten, die sich insbesondere gegen Ende der Quartale sprunghaft verdoppelten. Das habe ihn später misstrauisch gemacht, doch er sei immer wieder von Marsalek beruhigt worden. Dieser habe versichert, es handle sich um echte Kunden, echte Transaktionen und nur um buchhalterische Vereinfachungen. Bellenhaus selbst war im TPA-Bereich für das Umsatzreporting und die operative Koordination zuständig, hatte jedoch keinen Einblick in die tatsächlichen Zahlungsströme oder Kreditentscheidungen. Entscheidungen über Kredite, Cashflows und Bilanzen seien in Aschheim getroffen worden, nicht von ihm.

Das TPA-System war so aufgebaut, dass mehrere Partnergesellschaften – vor allem Al Alam in Dubai, Senjo in Singapur und PayEasy auf den Philippinen – als angeblich unabhängige Zahlungsdienstleister agierten, die in Wirklichkeit nur als verlängerter Arm von Wirecard fungierten. Sie meldeten Umsätze, die Grundlage für die bilanzierten Erträge der Wirecard waren. Diese Umsätze seien über sogenannte Trustee-Konten abgesichert worden, auf denen Teile der Acquirer-Gebühren landen sollten. In Wahrheit gab es dort aber kaum oder gar keine echten Geldbewegungen. Die Daten über angebliche Zahlungseingänge kamen von Marsalek und wurden in die internen Systeme eingespeist.

Bellenhaus berichtet, dass er regelmäßig Protokolle über den Stand der TPA-Geschäfte anfertigte, allerdings meist verspätet und erst nach Freigabe durch Marsalek. Die Wirtschaftsprüfer verlangten solche Dokumentationen, um die Existenz der TPA-Geschäfte zu belegen. Da reale Daten fehlten, habe Marsalek ihm Material geliefert, das Bellenhaus in Berichte überarbeitete. Auch Testtransaktionen, die EY zur Verifizierung sehen wollte, seien künstlich erzeugt und nachträglich in Systeme eingespielt worden, um Plausibilität vorzutäuschen. EY habe sich mit Screenshots zufriedengegeben und keine Echtzeitprüfung verlangt.

Ab 2018 und 2019 sei Bellenhaus zunehmend aufgefallen, dass die gemeldeten Umsätze unrealistisch hoch waren und von Quartal zu Quartal explodierten. Marsalek habe trotzdem verlangt, weiter positive Zahlen zu liefern, und habe selbst bestimmt, welches Volumen in welcher Region oder bei welchem Acquirer ausgewiesen werde. In dieser Zeit seien Softwarekäufe und angebliche Systemumstellungen vorgenommen worden, etwa der Ankauf von Bestandssystemen der TPA-Partner und der Aufbau einer neuen Plattform bei Ruprecht, um das Ganze technisch zu legitimieren. Bellenhaus habe die zugehörigen Verträge unterschrieben, ohne inhaltlich eingebunden zu sein.

Die Entwicklung des TPA-Systems lässt sich als ein sukzessiver Übergang von anfänglich realem Drittacquiring-Geschäft zu einer reinen Scheinertragsstruktur beschreiben. Bis 2015 seien reale High-Risk-Umsätze verarbeitet worden, danach sei das System zunehmend mit fiktiven Daten gespeist worden. Marsalek habe die Datenzufuhr gesteuert, Bellenhaus habe sie verarbeitet und an Aschheim gemeldet, wo sie in die Bilanz einflossen. Trotz wachsender Zweifel habe er nicht interveniert. 2019 und 2020, als die Financial Times und die Wirtschaftsprüfer den Druck erhöhten, habe Marsalek noch stärker kontrolliert, was an Zahlen weitergegeben wurde.

Kurz vor dem Zusammenbruch von Wirecard im Juni 2020 habe Marsalek ihn angewiesen, sämtliche Daten zu löschen. Bellenhaus habe sie stattdessen archiviert und nach Deutschland mitgebracht. Rückblickend bezeichnet er das TPA-System als künstlich geschaffene Fassade, mit der Marsalek und der Vorstand die Ertragslage der Wirecard manipulierten, um ein scheinbar wachstumsstarkes internationales Zahlungsnetzwerk vorzutäuschen, das in Wahrheit ab spätestens 2016 weitgehend nur noch aus Daten, nicht aus realen Umsätzen bestand.

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Dazu kommt jetzt als "Tertium" dfie Aussage des unabhängigen Technikers Gavin Jackson, die ich von KI in Bezug setzen ließ zur URSPRÜNGLICHEN Aussage von Bellenhaus (soweit ich sie rekonstruieren konnte), zum Marsalekbrief und zur These der StA, basierend auf dem SPÄTEREN "Geständnis" des zuvor "lügenden" Kronzeugen Bellenhaus, der nach meiner Überzeugung eben vorher UND nachher gelogen hat!

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Die Aussage des Zeugen Gavin Jackson zeigt, dass es sich beim sogenannten TPA-Geschäft keineswegs um ein vollständig fiktives oder nur vorgespiegeltes System handelte, sondern um eine reale, technisch funktionierende Daten- und Prozessstruktur, die tatsächlich betrieben wurde. Jackson beschreibt detailliert, wie seine Firma für Wirecard Dubai (bzw. CSME) ab 2016 ein automatisiertes System aufbaute, das große Mengen von Transaktionsdaten aus unterschiedlichen Quellen verarbeiten sollte. Das System nahm regelmäßig CSV-Dateien mit Kreditkarten­transaktionen entgegen, prüfte deren Struktur, fasste sie zusammen und stellte sie für Berichts- und Auswertungszwecke bereit. Es handelte sich um ein funktionierendes, mehrjährig betriebenes Datenverarbeitungssystem, das auf Servern in Dubai lief und von Wirecard-Mitarbeitern wie David Yasmineh mit Inhalten gespeist wurde. Jackson nennt außerdem, dass die Daten von verschiedenen „TPA-Providern“ kamen – anfangs vier, später wohl mehr – und dass die Datenmenge bis 2019 auf rund zwei Milliarden Transaktionen pro Jahr anwuchs.

Damit lässt sich klar erkennen, dass im operativen Alltag Datenströme existierten, die den Anschein eines echten Acquiring- oder Payment-Geschäfts erzeugten. Auch wenn Jackson selbst nicht beurteilen kann, ob die Inhalte authentisch waren oder ob Händler- und Partnercodes reale Unternehmen bezeichneten, belegt seine Schilderung, dass Daten in großem Umfang technisch verarbeitet wurden. Es handelte sich also zumindest um ein synthetisch oder real gespeistes Transaktionssystem, nicht bloß um ein paar Excel-Tabellen oder symbolische Listen. Die Daten waren strukturiert, wiederkehrend, nach TPA-Partnern und Zeiträumen gegliedert, und sie wurden von Wirecard-Dubai aus verwaltet. Das spricht dafür, dass ein tatsächlicher Datenbetrieb bestand – unabhängig davon, ob dieser ökonomisch reale Zahlungen abbildete oder nicht.

Im Verhältnis zur später als „gelogen“ bewerteten Aussage von Oliver Bellenhaus ergibt sich daraus ein klarer Widerspruch. Bellenhaus hatte behauptet, dass ab 2015 keine echten Umsätze mehr über Al Alam oder andere TPA-Partner liefen und dass er von Marsalek lediglich Excel-Listen oder fingierte Datensätze erhielt, die er selbst nicht prüfen konnte. Nach Jacksons Aussage war Bellenhaus jedoch aktiv in die Systemgestaltung eingebunden: Er legte die Anforderungen fest, lieferte Testdaten, ließ Daten löschen und neu importieren, überwachte die Struktur und arbeitete bis 2020 mit den Technikern an laufenden Verbesserungen. Das widerspricht fundamental der Vorstellung eines bloß passiven oder ahnungslosen Mitläufers. Vielmehr deutet es darauf hin, dass Bellenhaus über ein reales technisches Verarbeitungssystem verfügte und die TPA-Prozesse operativ mitgestaltete. Die Aussage, es habe „kein echtes System“ gegeben, erscheint daher als gezielte Untertreibung, vielleicht mit dem Zweck, seine eigene Rolle zu entlasten und den Eindruck eines vollständig von Marsalek gesteuerten Scheingeschäfts zu erzeugen.

Auch zur häufig vertretenen These, es habe „nie ein TPA-Geschäft gegeben“, steht Jacksons Aussage quer. Selbst wenn man davon ausgeht, dass die Daten künstlich erzeugt oder mehrfach wiederverwendet wurden, existierte offenbar ein fest institutionalisiertes Gerüst von TPA-Gesellschaften, Datenlieferungen, technischen Prozessen und Reporting-Mechanismen. Das war mehr als reine Buchungskosmetik. Die Verarbeitung erfolgte automatisiert, mit eigener Infrastruktur und festen Zuständigkeiten. Das spricht dafür, dass zumindest eine betriebliche Fassade eines TPA-Netzwerks existierte, das von Wirecard aktiv gepflegt wurde, auch wenn die ökonomische Substanz zweifelhaft war. Es wäre also verkürzt, von einem völlig erfundenen TPA-Modell zu sprechen – wahrscheinlicher ist, dass Wirecard ein System von teils realen, teils künstlich aufgeblähten Datenströmen betrieb, um die Existenz eines profitablen Drittacquiring-Geschäfts zu belegen.

Schließlich fügt sich Jacksons Aussage auch in gewisser Weise in Marsaleks eigene Darstellung, das Geschäft sei zunehmend außerhalb der Wirecard abgewickelt worden. Denn die von Jackson beschriebenen Daten kamen ausdrücklich von externen TPA-Partnern und wurden außerhalb des deutschen Bank-Kerns – also über Wirecard Dubai – verarbeitet. Die Server standen in den Räumen der CSME in Dubai, die Verantwortlichen saßen dort, und die Daten liefen über Personen wie Yasmineh, die mit Adressen von Al Alam oder Senjo auftraten. Das bedeutet, dass die operative Datenhaltung tatsächlich außerhalb des Konzerns stattfand, was Marsaleks These oberflächlich stützt. Allerdings ist entscheidend, dass diese „Auslagerung“ womöglich nur formaler oder verschleiernder Natur war: Die Datenströme wurden technisch zwar aus Dubai verwaltet, aber inhaltlich von Wirecard selbst gesteuert, teilweise wohl auch generiert oder modifiziert. Damit war das „außerhalb“ nicht Ausdruck echter Dezentralisierung, sondern Teil der Konstruktion, um den Anschein getrennter Drittfirmen zu wahren und die Verantwortung aus Aschheim herauszuhalten.

Zusammenfassend zeigt die Gegenüberstellung, dass das TPA-Geschäft nicht inexistent war, sondern auf einem realen, datenbasierten, extern verlagerten System beruhte, das Bellenhaus mitentwickelte und koordinierte. Seine spätere Darstellung, das Ganze sei nur ein von Marsalek gelenktes Scheingebilde ohne eigene Substanz, hält der technischen und organisatorischen Beschreibung durch Gavin Jackson nicht stand. Gleichzeitig wird deutlich, dass die von Marsalek betonte „Verlagerung nach außen“ tatsächlich stattgefunden hat – allerdings nicht im Sinne echter wirtschaftlicher Tätigkeit, sondern als infrastrukturelle Auslagerung, die die interne Kontrolle umging und die Illusion internationaler Drittpartner aufrechterhielt. In diesem Spannungsfeld – technisch real, wirtschaftlich fragwürdig, formal ausgelagert – bewegt sich das tatsächliche TPA-System, das Jackson beschreibt und das die Bellenhaus-Aussage nachträglich als unvollständig und irreführend erscheinen lässt.  
28.10.25 16:13 #186183 @hagüwa
zu Deiner Frage steht oben etwas, falls du es noch einmal brauchst, frage noch einmal. Danke.  
28.10.25 22:53 #186184 Aus demselben Grund...
...hast Du oder "Deine Verwandten" damals auch nicht Zatarra geglaubt. Auch privat noch alles Gute, für mioch ist damit die "Diskussion" beendet. Bei wirecard zu dumm zum Lesen, hoffentlich bist Du nicht in Applovin investiert. Hasta la vista, baby.33390130  
29.10.25 09:26 #186185 Ingo malcher
heute Abend spricht. Ingo malcher in Celle
falls jemand dort ist, bitte sprecht ihn auf die Kritik am Prozess an und was er davon hält.
mich hat es jetzt ordentlich erwischt, ich liege schon wieder flach.
aber fünf Stunden ICE waren ohnehin unrealistisch für anderthalb Stunden Vortrag  
29.10.25 10:24 #186186 Naja Charlotte
Aktionäre wurden ja genug gewarnt, (FT, McCrum) dass WC ein Bauernfänger war.                 Dass die Herren des Universums ( Banken) den Spitzbuben trotzdem Milliarden hinten rein schoben, zeigt doch, dass sie auch nur mit Wasser kochen.        WC war hier immer intressant, besonders wenn stramme Bullen um sich schlugen und Kritiker wegmobbten...  

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29.10.25 12:14 #186187 Banken
das denken immer alle, dass die Banken bei wirecard halt auch verloren haben, da fühlt sich der Verlust gleich besser an.
nur stimmt es vielleicht gar nicht.
apropos stimmt nicht: der Termin in Celle ist erst am 12. november
da hatte ich eine fehlinformation.
ich habe jetzt einen kongenialen Partner gewonnen für eine kleine Aktion im Sinne der Kleinanleger.
ich werde da wahrscheinlich nicht direkt in Erscheinung treten, sondern der Kleinanleger.
wir planen einen Artikel für eine Mainstream finanzzeitung, zusätzlich einen fachartikel und vielleicht ein Dreier Gespräch mit Moderation.
das Thema wird sein: " vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser, Lücken im deutschen System - was man tun kann mit den Mitteln, die wir haben"
 
29.10.25 12:34 #186188 Naja
die Masters of the Universe ( Banken) haben WC am Leben gehalten,also ganz schön geschmiert und mussten dann Milliarden abschreiben. Aber da gibt's natürlich kein grösseres wehklagen, hat keiner seinen Job verloren. Zudem wär grosse Heulerei auch doof, man würde sich ja dann weiter öffentlich als Deppen hinstellen...  

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29.10.25 13:13 #186189 Irrungen, Wirrungen
TPA-Geschäft, TPA-Modell, TPA-System. Wer hat die Hunde wirklich rausgelassen?  
29.10.25 13:34 #186190 darüber wird zuwenig gesprochen
die Abschreibungen sind natürlich sinnvoll und notwenig, aber die Dummen sind diejeingen, die mit ihren Jobs , mit denen sie sich keine Aktien leisten können, die Steuerlast tragen und die Abschreibungen ausbaden müssen.

diese ganzen Verluste durch Wirecard trägt ja nicht der Kleinanleger oder die Banken, sondern diejenigen, die die Steuern zahlen, weil die Kleinanleger und die Banken die Verluste abschreiben.

Nein, ich habe keine Idee, wie man das gerechter gestalten könnte, weil die Abschreibungen wirtschaftlich gerechtfertigt und notwendig sind. Wahrscheinlich wäre es gerechter, Arbeit geringer zu besteuern und  jegliche Finanztransaktion, jeden Bezahlvorgang mit einer Steuer zu belegen, damit Reiche mehr und ärmere weniger Steuern zahlen und damit dann auch die Abschreibungen mehr zulasten derjenigen gingen, die mehr tragen können?

33391470  
29.10.25 13:39 #186191 bin gespannt
was hätte man denn besser machen können bei Wirecard?
Welcher Fehler hätte wie verhindert werden können?
War das Leerverkaufsverbot gerechtfertigt, weil die Bilanzen nicht gefälscht waren?
Gab es das Geld, oder gab es das Geld nie?
Wenn es das Geld gab, wo ist es jetzt?
Wer hätte darauf aufpassen müssen, innerhalb des Konzerns und ausserhalb?
Die Anschuldigungen der Vergangenheit, stimmten sie, oder waren sie falsch?33391441  
29.10.25 13:41 #186192 was bedeutet das?
wenn heute behauptet wird, die Anschuldigungen von FT waren falsch, war das Bafin-Verbot doch richtig?
War wirecard also doch so unschuldig, wie sie immer getan hat?  
29.10.25 13:45 #186193 Hmm Kathryn
Arbeit wird wohl in Zukunft noch mehr besteuert, wenn dann in 10 Jahren 1 Arbeiter 1 Rentner finanzieren muss. Tja, ich möchte aktuell nicht in dieser Zwickmühle wie Merz stecken- wem er all die Kohle fürn Sozialstaat  abnehmen muss...  

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29.10.25 15:13 #186194 TPA
ich bin mir nicht ganz sicher, was deine Frage bedeuten soll, aber tpa gab es schon Ende der 90er des letzten Jahrhunderts.
wirecard selbst war ursprünglich ein tpa für die Deutsche Bank und die israelische ICC.
aber vielleicht wolltest du das gar nicht wissen...
ich erzähle es trotzdem, weil so viele Leute denken, Begriffe wie tpa oder mca hätte Markus braun erfunden, damit er gut betrügen kann.
völliger Quatsch, sowas denkt höchstens noch der ahnungslose Richter.33391553  
29.10.25 15:16 #186195 Michael Moore...
... den wahrscheinlich nur noch die älteren kennen, hat bereits vor 20 Jahren oder so davon geschrieben, dass der sogenannte sozialstaat vor allem die reichen füttert...

eines meiner lieblingsbücher vor 20 Jahren hatte den schönen Titel " asoziale, marktwirtschaft".
und solche Bücher wurden in Deutschland tatsächlich geschrieben, für eine Klientel die sich heute nur noch Gedanken macht, ob man eine Regenbogenfahne an den Bundestag hängt und dann die Welt schön bunt und gut ist.

33391585  
29.10.25 16:42 #186196 #195 Nanana
Sozialstaat füttert natürlich auch Arme. Wobei ich Bürgergeld allerdings staatlich finanziertes Faulenzer-Zuchtprogramm nenne. Denn wer die Menschen kennt, weiss das. Kohle für nix taugt nmM auch nix ..  

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1

29.10.25 19:48 #186197 Unglaublich das Alles !
Gestern wurde ich hier ausführlich als

"widerliches Furunkel , das endlich platzen soll" betitelt

am Tag zuvor als Feder        "VIEH"
unzählige Male als Hühnchen, das der Fuchs holen soll, bzw ,dem man endlich den Kragen umdrehen soll"

alles seitens des toleranten antifaschistischen Kindergärtners
und am gleichen TAG werden 3!!! meiner Posts gelöscht von denen einer HÖCHSTRELEVANTEN Inhalts ist!
Dann labert CSFA er kennt mich, weil er 2020/21 Teile meiner VTs teilte ;)  ....wie maximal lächerlich!! , vll jetzt nach Jahren!    damals hat ein "Münchner Blogger " mich in seiner NOT übel denunziert

Was Kathryn Railegh von sich gibt ,ist von Anfang an NACHVOLLZIEHBAR  zu 97% HAARSTRÄUBEND , aber auch dieses Profil , das seit JAHREN von gesicherter Luftbude schreibt , denkt nun plötzlich wie ich ,
WDI wurde vll zerbombt aus polit Gründen.

Dann erkennt der Experten Experte Steuern nutzen nur den Reichen , und lehna , von dem ich dachte er heißt in Anlehnung an LENIN so, TEILT Erstaunlicherweise plötzlich meine FORDERUNG die steuerfinanzierte  Proletariatvermehrung zu stoppen .Für diesen isolierten Post natürlich ein like
Wenn man sich nicht einig ist , wem Steuern nutzen, sollte man sie schnellstmöglich minimieren bis abschaffen! -siehe gelbe Fahne .
Steuern u die daraus finanzierten  Subventionen sind der Nährboden des DeepStates
USAID . ClintonSTiftung . jede STiftung , jede NGO

Ich dachte es waren nur Kochrezepte auf grozevs Laptop?
wollen die die IM IRAN nachkochen???
je mehr aus diesen angebl SPY Chats ans Tageslicht kommt umso mehr werden mmn die entlastet ,die es verdienen und anders rum

Nette grüne Idee mal eben nach Bielefeld oder Paderborn zu jetten  oder wo auch immer im Klft klingo walcher twistet
MIR WÄRS LIEBER ICH WÜRDE MAL PAAR GERICHTSPROTOKOLLE AUS STADELHEIM zu lesen bekommen!
bitte Einfach mal nen 9 jährigen TikToker die cam da reinhängen lassen
Klingo walcher würde ich nicht zahlen , aber die Bunkercam schon!
JM hat die CAM direkt payline doch erklärt!

kuhvomEis?    .....stabile bruchgeräusche !

Ah csfa hat ja 5 jahre diagnostiziert ich wäre wegen Verlusten psychisch  krank.
ich habe nachdem das zukunftsträchtige Investment zerschossen wurde
den Profiteur Santander gekauft.....den damaligen Kaufpreise haben die in den letzten 5 Jahren fast  als  Dividende ausgezahlt  
Ausserdem habe ich nach dem Ausbluten meiner geliebten Datenkrake notgedrungen eine neugezüchtete gekauft PLTR ,
macht bisher auch große Freude und Meyerar schiesst umsonst mit seiner fiesen Steinschleuder auf ihren elastischen chitinpanzer

Daten sind das Gold des 21. Jahrhunderts,
das war die Graundlage meines WDI Investments
und das habe ich x mal gepostet beim Versuch es vor ZERSCHREDDERN zu retten


 
29.10.25 19:51 #186198 Ah Iran link
vergessen
ein weiterer Link für  die Linken
https://www.krone.at/3924523
 
29.10.25 20:42 #186199 KATHRYN
was hätte man denn besser machen können bei Wirecard?
Welcher Fehler hätte wie verhindert werden können?
War das Leerverkaufsverbot gerechtfertigt, weil die Bilanzen nicht gefälscht waren?
Gab es das Geld, oder gab es das Geld nie?
Wenn es das Geld gab, wo ist es jetzt?
-
340 Mio noch in der Schweiz, der Rest vermutlich weg, viel in Antigua


Wer hätte darauf aufpassen müssen, innerhalb des Konzerns und ausserhalb?
-
Wirtschaftsprüfer?
Ist mir ein Rätsel wie Braun sich hinstellen will und sagen "habs halt dem jan immer geglaubt"
wirkt kaum vorstellbar für mich


Die Anschuldigungen der Vergangenheit, stimmten sie, oder waren sie falsch?
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Gab viele Anschuldigungen. Ich würde sagen: wir wissen es noch nicht


wenn heute behauptet wird, die Anschuldigungen von FT waren falsch, war das Bafin-Verbot doch richtig?
War wirecard also doch so unschuldig, wie sie immer getan hat?

Nein LVV war illegal.

Begründung war Unfug

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Die Verfügung beruht auf Artikel 20 Verordnung (VO) Nr. 236/2012 (EU-LeerverkaufsVO). Danach kann die BaFin als die gemäß Artikel 32 EU-LeerverkaufsVO i.V.m. § 53 Absatz 1 Wertpapierhandelsgesetz (WpHG) für die Leerverkaufsregulierung in Deutschland zuständige Behörde nach Artikel 20 EU-LeerverkaufsVO Maßnahmen ergreifen, wenn ungünstige Ereignisse oder Entwicklungen eingetreten sind, die eine ernstzunehmende Bedrohung für die Finanzstabilität oder das Marktvertrauen in Deutschland oder in einem oder mehreren anderen Mitgliedstaaten darstellen und die Maßnahme erforderlich ist, um der Bedrohung zu begegnen, und die Effizienz der Finanzmärkte im Vergleich zum Nutzen der Maßnahme nicht unverhältnismäßig beeinträchtigt wird.

1. Sachverhalt

Aktuell sind ungünstige Ereignisse bzw. Entwicklungen eingetreten, die eine ernstzunehmende Bedrohung für das Marktvertrauen in Deutschland darstellen. Denn in den letzten Tagen sind massive Unsicherheiten an den Finanzmärkten feststellbar. Auslöser dafür war insbesondere die Preisentwicklung der Aktie der Wirecard AG in den letzten Wochen.

Die Wirecard AG ist ein weltweit tätiges Zahlungsdienstleistungsunternehmen mit Sitz in Deutschland. Die Aktien der Wirecard AG sind an der Frankfurter Wertpapierbörse zum Handel zugelassen und Bestandteil des DAX. Der DAX ist der bedeutendste deutsche Aktienindex, er bildet die Kursentwicklung der 30 größten und am aktivsten gehandelten deutschen Aktien ab. Die Aktien der Wirecard AG sind am 24.09.2018 in den DAX aufgenommen worden. Eine Tochtergesellschaft, Wirecard Bank AG, ist ein inländisches CRR-Kreditinstitut.

Die Wirecard AG bietet ihren Kunden Lösungen für den elektronischen Zahlungsverkehr. Sie verfügt über Verbindungen zu mehr als 200 internationalen Unternehmen des Zahlungsverkehrs (Banken, Zahlungslösungen, Kartennetzwerke). Darüber hinaus hat die Wirecard AG Verträge mit relevanten Kreditkartenunternehmen.

Bereits in der Vergangenheit waren inländische Unternehmen Ziel sogenannter Short-Attacken, wodurch die inländische Marktintegrität und das Vertrauen des Marktes in die faire und effiziente Preisbildung gefährdet wurden. Auch die Wirecard AG war in den Jahren 2008 und 2016 Ziel von sogenannten Short-Attacken, bei denen Leerverkäufer durch das Eingehen entsprechender Positionen profitiert haben, die zu entsprechenden Kursrückgängen bei der Wirecard AG geführt haben. Daraus resultierten auch Untersuchungen der BaFin und der Strafverfolgungsbehörden unter anderem wegen Marktmanipulation. Die Short Attacken wurden begleitet und begünstigt von negativen Berichterstattungen in den Medien.

Seit Ende Januar 2019 sind erneut verschiedene negative Presseberichte zu beobachten. In den vergangenen zwei Wochen brach der Kurs der Wirecard AG Aktie beträchtlich ein. Zwischen dem 30.01.2019 und dem 15.02.2019 fiel der Kurs von 167,00 EUR (Eröffnungskurs am 30.01.2019) auf 99,90 EUR (Schlusskurs am 15.02.2019), was eine Reduzierung der Marktkapitalisierung um 40 Prozent bedeutet. Ein signifikanter Kurssturz konnte nach Veröffentlichung eines Presseartikels beobachtet werden, in dem behauptet wurde, Mitarbeiter eines Tochterunternehmens der Wirecard AG in Singapur hätten durch Buchführungsmanipulationen höhere Umsätze vorgetäuscht. Die Presseberichte fallen zeitlich zusammen mit verstärkten Netto-Leerverkaufspositionen (NLP) und mit einer damit einhergehenden starken Volatilität der Aktie der Wirecard AG. Ab dem 01.02.2019 ist ein deutlicher Anstieg der NLP in Aktien der Wirecard AG zu beobachten, der sich ab dem 07.02.2019 noch einmal deutlich verstärkt hat. Auch in den letzten Tagen hat sich die NLP weiterhin deutlich erhöht. Die NLP werden von verschiedenen Inhabern insbesondere aus dem Ausland, auch unterhalb der Veröffentlichungsschwelle, gehalten.

Die beschriebenen Ereignisse führten zu einer Verunsicherung des Marktes, insbesondere hinsichtlich der angemessenen Preisbildung für die Aktien der Wirecard AG. In der derzeitigen Situation besteht das Risiko, dass die Verunsicherung des Marktes zunimmt und sich zu einer generellen Marktverunsicherung ausweitet.

2. Rechtliche Würdigung

In der derzeitigen Situation besteht die Gefahr, dass ein Einwirken auf die Kurse der Aktie der Wirecard AG durch das Eingehen von NLP bzw. die Erweiterung bestehender NLP, aufgrund der wirtschaftlichen Bedeutung des Unternehmens, exzessive Preisbewegungen der Aktie der Wirecard AG verursacht. Diese könnten durch ihre trendverstärkende Wirkung den Verlust des Marktvertrauens in Deutschland, insbesondere hinsichtlich der Preisbildung an den Märkten, bewirken. Vorliegend sind ungünstige Entwicklungen eingetreten, die eine ernstzunehmende Bedrohung für das Marktvertrauen darstellen können. Diese ungünstigen Entwicklungen bestehen in der stetig gewachsenen NLP der Wirecard AG. Diese Erhöhung könnte einen erheblichen Verkaufsdruck bewirken. Dies stellt eine nicht unerhebliche Gefahr dar, eine erneute erhebliche Abwärtsspirale des Kurses zu verursachen.

Die Maßnahme ist erforderlich, um der Bedrohung zu begegnen, denn vor dem geschilderten Hintergrund ist es notwendig, das bestehende Verbot ungedeckter Leerverkäufe nach Artikel 12 EU-LeerverkaufsVO in Bezug auf diese Aktien temporär zu verschärfen, indem es auf die Begründung von NLP sowie die Erhöhung von bestehenden NLP ausgedehnt wird, ohne dass eine Ausnahme für untertägige Geschäfte besteht. Nur durch ein solches erweitertes Verbot wird sichergestellt, dass eine negative Einwirkung auf die Kurse der Aktie der Wirecard AG durch das Eingehen von NLP bzw. die Erweiterung bestehender NLP in der bestehenden Marktsituation unterbleibt und diese nicht aufgrund solcher Geschäfte weiter verschlechtert wird. Dem entsprechend muss das Verbot auch für alle Personen gelten, die in der Union oder einem Drittland ansässig oder niedergelassen sind, um diesen Zweck zu erreichen.

Die Effizienz der Finanzmärkte wird im Vergleich zum Nutzen der Maßnahme nicht unverhältnismäßig beeinträchtigt, denn das Verbot beschränkt sich lediglich auf die Wirecard AG und verbietet gedeckte Leerverkäufe nicht komplett, sondern nur für den Fall, dass sie in einer Gesamtbetrachtung zu einer Vergrößerung der NLP führen. Zudem ist eine Ausnahme für Market-Maker-Tätigkeiten vorgesehen.

Der Erlass der Maßnahme erfolgt im pflichtgemäßen Ermessen, da die vorliegende Maßnahme geeignet, erforderlich und angemessen ist. Die Maßnahme ist erforderlich, um der Bedrohung zu begegnen, und die Effizienz der Finanzmärkte wird im Vergleich zum Nutzen der Maßnahme nicht unverhältnismäßig beeinträchtigt. Denn der Gefahr aufgrund der Short Attacken kann nur durch das Verbot ursächlich begegnet werden. Zudem ist die Maßnahme auch erforderlich, da kein milderes, gleichermaßen wirksames Mittel ersichtlich ist. Insbesondere scheiden Maßnahmen nach Artikel 23 EU-LeerverkaufsVO aus, da diese aufgrund ihrer Kurzfristigkeit nicht in gleicher Weise nachhaltig den Markt beruhigen könnten. Den berechtigten Interessen der Handelsteilnehmer an der Nutzung von Sicherungsinstrumenten wird durch die Ausnahmeregelung für die Market-Maker-Tätigkeiten ausreichend Rechnung getragen, so dass die Beschränkungen des Handels mit Finanzinstrumenten auf das erforderliche Maß beschränkt bleiben. Es gibt auch keine Anhaltspunkte, dass das Verbot unverhältnismäßig im engeren Sinn sein könnte, insbesondere bestehen auch weiterhin verschiedene Möglichkeiten des Handels in der Aktie der Wirecard AG und den darauf bezogenen Derivaten.

Auch die Einräumung eines Widerrufsvorbehalts ist erforderlich und geeignet. Der Widerrufsvorbehalt ermöglicht es der BaFin, flexibel auf aktuelle Entwicklungen während des Geltungszeitraumes der Verfügung zu reagieren. Insbesondere wird es ermöglicht, das Verbot im Falle einer weitgehenden Beruhigung der Märkte zeitnah aufheben zu können.

Die gewählte Dauer der Maßnahme ermöglicht es den Marktteilnehmern, ihre Handelsaktivitäten über einen angemessenen Zeitraum mit hinreichender Sicherheit zu planen, ermöglicht es gleichfalls dem Markt sich zu beruhigen und den Sachverhalt weiter aufzuklären und einzuordnen.

Diese Allgemeinverfügung gilt nach Artikel 25 Absatz 3 LeerverkaufsVO mit Bekanntmachung auf der Website der BaFin (www.bafin.de). Die unmittelbare Geltung der Allgemeinverfügung ist aufgrund von Gefahr in Verzug im öffentlichen Interesse notwendig.

Auf eine Anhörung vor Erlass dieser Allgemeinverfügung wird nach pflichtgemäßem Ermessen nach § 28 Absatz 2 Nummer 1 des Verwaltungsverfahrensgesetzes (VwVfG) verzichtet, da einer Bedrohung des Marktvertrauens schnellstmöglich begegnet werden muss.  
29.10.25 21:14 #186200 12cm stapel
die datei ist zu groß . sucht Euch doch den FT Artikel über Aussage von o sulli vor gericht ,wo er beschreibt was vmtl roussev Marsalek direkt von den handys shorter/ journalisten geliefert hat .....steht vmtl auch alles in roussev chats  
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