zum Marktführer ..... Einige hundert Stück der fast 50 Meter langen, tonnenschweren Blätter sollen die Fabrik im Jahr verlassen, wenn die neu konzipierte Fließfertigung erst einmal eingespielt ist. Um die Auslastung in Aurich macht sich Kettwig ebenso wenig Sorgen wie um die an den anderen zehn Standorten, an denen Enercon in insgesamt 35 Werken produziert....
Während andere Windturbinenhersteller versuchen, immer mehr Anteile ihrer Produktion an Dritte auszulagern, geht Enercon seit jeher konsequent den anderen Weg. Die getriebelosen Generatoren und die zugehörige Elektronik, die Blätter und sogar die Türme und Gussteile - alles wird in Eigenregie hergestellt. Das hänge mit dem Wissen zusammen, das zum Beispiel in den Generatoren stecke und geschützt werden solle, erläutert Kettwig. Seit 1993 setzt der Turbinenbauer als einziger großer Anbieter auf die getriebelosen Windanlagen, die sich durch ihre rund-kompakte Form von den länglichen Gondeln der Konkurrenz auch für Laien deutlich sichtbar abheben.
Aber auch beim Bau der Blätter und der Türme habe man gelernt: Dritte könnten es nicht günstiger, wenn sie dieselbe Qualität liefern wollten, sagt Kettwig, ...
Denn an eine weiter glänzende Zukunft glaubt Enercon trotz aller Diskussionen über das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) und trotz der vielen Widerstände von Bürgergruppen gegen neue Windanlagen. Viele Gemeinden hätten die Windenergie als Einnahmequelle erkannt, "und sie weisen neue Flächen aus", sagt Kettwig. Etwa 31,3 Gigawatt sind in Deutschland an Windturbinen installiert, 80 bis 85 Gigawatt sollen es gemäß den Vorstellungen der Bundesregierung einmal werden.Immer wichtiger werde dabei der Austausch älterer, leistungsschwächerer Anlagen durch neue, höhere Türme mit größeren Turbinen. "Das Erneuerungspotential beginnt erst ab 2017 so richtig", sagt Kettwig - und beziffert es auf dann 2000 Megawatt im Jahr.... http://fazjob.net/ratgeber-und-service/...fochtenen-Marktfuehrer.html |