Die hohen Schulden des Volkswagen-Konzerns, die in der Bilanz oft mit Summen über 400 Milliarden Euro ausgewiesen werden, haben primär strukturelle Ursachen im Geschäftsmodell. Sie sind zum Großteil nicht als klassische "Krisenschulden" zu verstehen, sondern resultieren aus der Art und Weise, wie Volkswagen Autos verkauft und investiert.
Das Finanzdienstleistungsgeschäft (Banksparte) Der mit Abstand größte Teil der Schulden – etwa 280 bis 300 Milliarden Euro
Kapitalintensive Transformation zur E-Mobilität Milliardeninvestitionen fließen in die Entwicklung neuer Software-Plattformen, Batteriezellen (PowerCo) und den Umbau ganzer Fabriken für Elektrofahrzeuge
Folgelasten des Abgasskandals („Dieselgate“) Seit 2015 musste VW über 33 Milliarden Dollar für Strafzahlungen, Entschädigungen und Rückkäufe aufwenden
Pensionsrückstellungen Ein erheblicher Teil der langfristigen Verbindlichkeiten in der Bilanz entfällt auf Verpflichtungen für die Altersvorsorge der zehntausenden Mitarbeiter.
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