Zugegeben, die Ad hoc lastete schwer auf der Stimmung im Alten Rathaus und auch Vorstand sowie AR standen unter dem Eindruck des plötzlich eingebrochenen AEs. Der Tanker, der in 2023 noch ordentlich mit 12% Umsatzzuwachs unterwegs war (leider mit 45% Ergebniseinbruch) war in voller Fahrt und muß nun eine Vollbremsung hinlegen. Das erfordert viel Kraft. Dennoch hatte ich das Gefühl, dass hier derzeit jeder Stein umgedreht wird (incl. Kurzarbeit), um die Kostensituation in den Griff zu bekommen. Die Verunsicherung bei den Kfz-Zulieferern, egal in welcher Region dieser Welt, hat deren Investitionen "on hold" gesetzt. Verloren sind die Aufträge nicht, nur niemand weiß, wann sie kommen. Über diese Krise hinaus muss man aber einfach feststellen, dass Viscom ein Unternehmen höchster Ingenieurkunst ist, und die Produkte haben weltweit einfach bench mark. Wenn man doch nur - wie in den USA - erkennen würde, dass hier ein AI-Titel schlummert, dann käme auch wieder Fantasie in den Kurs. Das Management (Kapitäne und Lotsen), also Vorstand und AR, arbeitet daran, das verloren gegangene Vertrauen zu regenerieren, aber die See bleibt noch eine Weile rau.
|