Trading Bougainville Copper (ADRs) 867948
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neuester Beitrag: 18.04.26 15:09
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| eröffnet am: | 29.09.07 14:50 von: | nekro | Anzahl Beiträge: | 25679 |
| neuester Beitrag: | 18.04.26 15:09 von: | Longwilli | Leser gesamt: | 8182628 |
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25. November 2025
PANGUNA-PROJEKT – UPDATE NACH DER HANDELSAUSSETZUNG UND ABG–LMEL MOU
Wie das Unternehmen in seinen Mitteilungen vom 24. Juli 2025 und 15. Oktober 2025 bekannt gab, hat Bougainville Copper Limited (ASX:BOC) einen vertraulichen strategischen Partnerschaftsprozess vorangetrieben, um die mögliche Beteiligung eines internationalen Bergbaupartners an der zukünftigen Wiedererschließung des Panguna-Projekts zu untersuchen (Partnerschaftsprozess).
BOC hat Kenntnis davon erlangt, dass die Autonome Regierung von Bougainville (ABG) am 20. November 2025 eine unverbindliche Absichtserklärung (Memorandum of Understanding, MOU) mit Lloyds Metals and Energy Limited (LMEL) unterzeichnet hat. BOC geht davon aus, dass die Absichtserklärung dazu dient, einen formellen Rahmen für die Zusammenarbeit bei wichtigen Entwicklungsprojekten in ganz Bougainville, einschließlich des Panguna-Projekts, zu schaffen.
LMEL schloss am 11. April 2025 eine Geheimhaltungsvereinbarung mit BOC ab, stellte jedoch kurz darauf den Kontakt zu BOC und deren Beratern ein und beteiligte sich nicht am Partnering-Prozess.
BOC erfuhr erst kürzlich von den Gesprächen zwischen LMEL und ABG und wurde bei der Entscheidung von ABG, die Absichtserklärung mit LMEL abzuschließen, nicht konsultiert, obwohl ABG BOC zuvor schriftliche Unterstützung für den Partnerschaftsprozess gewährt hatte und durch die Vertretung von ABG im Vorstand von BOC über dessen Fortschritte informiert war.
Der Fortschritt des Panguna-Projekts wird von der aktiven Unterstützung der ABG als
Regulierungsbehörde für alle Bergbauaktivitäten in Bougainville abhängen, und die Absichtserklärung lässt Zweifel an der Fähigkeit der BOC aufkommen, eine sinnvolle strategische Partnerschaft einzugehen.
BOC und seine Berater befinden sich derzeit in Gesprächen mit den aktiven Teilnehmern des
Partnerschaftsprozesses über deren anhaltendes Interesse am Panguna-Projekt angesichts der LMEL-Absichtserklärung.
Es besteht keine Gewissheit, dass aus diesen Gesprächen eine Partnerschaftsvereinbarung
resultieren wird.
Vom Vorstand genehmigt.
Valachie Quagliata
Unternehmenssekretär
Die PR indiziert einen Konflikt zwischen ABG und BOC - und sie erschüttert das Vertrauen zu allen involvierten Miningkandidaten nachhaltig.
Ebenfalls trübt sie das Vertrauen in die Rechtsstaatlichkeit auf Bougainville und die handelnden Personen als verlässliche Partner.
Man ist wenige Monate vor einer Vertragsunterschrift und dem ersehnten Ziel ganz nahe - und stellt sich stattdessen wieder selbst ins Abseits...
Wer weiß durch welche Versprechen/Handlungen der potentielle indische Partner die Gunst des ABG gewinnen konnte?!?!?!
Oder will das ABG weitere Böcke billigst aufsaugen mit einer Schmierenkomödie.... um sich dann wieder zu der erteilten Explorationslizenz zu bekennen - alles scheint hier möglich.
Noch ist nichts entschieden - aber die Geschichte um ein weiteres Kapitel reicher und die BOC-Aktionäre fahren eine neue Runde Gefühlsachterbahn....
BOC (…) was not consulted in the decision by ABG to enter into the MOU with LMEL …
Progress of the Panguna Project will rely on active support from ABG, as the
regulator of all mining activities in Bougainville, and the MOU casts doubt on BOC’s
ability to enter into a meaningful strategic partnering arrangement.
There is no certainty that any partnership arrangement will arise from these
discussions (between BOC and the ABG)
;)
Ich halte fie Füße still und warte ab.
Mal sehen, was das ABG heute oder im Wochenverlauf sagen wird. Vielleicht ist es ja auch “nur” ein teurer Warnschuss von BCL.
BCL muss jetzt in die Puschen kommen und dem ABG einen alternativen Minen-Developer anbieten.
Kann BCL zeitnah einen potenten Minen-Developer aus dem Hut zaubern?
Das ist heute die Kernfrage.
Ich verstehe nicht, das Rio Tinto sich hier die Butter vom Brot klauen lässt.
Von RT habe ich mehr Mut und mehr Ambitionen erwartet.
Ist das Spiel um Panguna-Minen-Developer gelaufen?
Wenn ich die heutige BCL-Meldung lese, dann fühle ich mich schrecklich. BCL hat sich in den letzten Monaten zum Thema Minen-Developer keinen Orden verdient. Jedenfalls, das Memorandum der letzten Woche lässt alle Möglichkeiten in alle Richtungen offen.
Aber ist das Spiel um die Panguna-Wiedereröffnung und den Minen-Developer gelaufen?
Nein, das ist es nicht.
Das Hauen und Stechen um Panguna beginnt gerade erst.
Und wie wir heute gelernt haben, wir bekommen das Geschehen nicht realtime auf der öffentlichen Bühne zu sehen.
Das liest sich so, als ob die beleidigt sind nicht gefragt worden zu sein oder als ob sie mal offiziell erklären sollen, dass das abg der Boss ist.
Ich meine Boc gehört doch nun endlich dem abg, warum hat man sich die Mühe gemacht die Aktien permanent von png einzufordern?
um sie nun in den Abgrund zu schicken?
Dann hätten sich abg das Geplänkel mit png doch einfach schenken können?
Bleibt nur die Hoffnung, dass gulliver recht hat, in jedem Fall macht es doch auch aus boc Sicht keinen Sinn, so eine Nachricht zu veröffentlich, das schadet doch einfach nur boc selbst?
- Den Kurs nochmals drücken - klingt schon wahrscheinlicher!
- Ein ordentlicher CEO sollte bald mal benannt werden!
Die Vorgehensweise alles in allem schonmal ein klein wenig irritierend...
Die Achterbahnfahrt geht weiter bis die 100 Tage voll sind ;)
Die Meldung des ABG sagt ja nichts über eine explizite Verbindung zu Panguna oder habe ich was überlesen.
Genauen Text habe ich nicht, aber das hier:
https://www.pacificbusinessreview.com/articles/...lopment-cooperation
[...]Under the MoU, the ABG and LMEL will consult on a range of development areas, including infrastructure, social services, economic initiatives and potential large-scale mining projects.[...]
Bougainville unterzeichnet Absichtserklärung mit indischem Bergbau- und Stahlkonzern im Wert von 8 Milliarden US-Dollar
Die autonome Regierung von Bougainville hat eine Absichtserklärung mit Lloyds Metals & Energy Ltd unterzeichnet, einem börsennotierten indischen Bergbau- und Stahlproduzenten mit einem Wert von rund 7,8 Milliarden US-Dollar.
Die Vereinbarung schafft einen strukturierten Rahmen für beide Seiten, um potenzielle Investitionen in Infrastruktur, wirtschaftliche Entwicklung und voraussichtliche groß angelegte Bergbauprojekte zu prüfen. Die Absichtserklärung gewährt keine Betriebsrechte, sondern legt einen Prozess für technische Bewertungen, Konsultationen mit der Bevölkerung und behördliche Sorgfaltsprüfungen fest.
Lloyds Metals, das eines der größten aufstrebenden Eisenerzvorkommen Indiens betreibt und mehr als 2,5 Milliarden US-Dollar in neue Stahlproduktionskapazitäten investiert, erklärte, dass es die Entwicklungsziele von Bougainville als im Einklang mit seinen langfristigen Wachstumsplänen stehend betrachtet.
Präsident Ishmael Toroama bezeichnete die Unterzeichnung als einen wichtigen Schritt, um Disziplin, Transparenz und Ordnung in die Bewertung externer Investitionen durch Bougainville zu bringen. Er betonte, dass alle zukünftigen Vorschläge der Zustimmung der Landbesitzer, Umweltschutzauflagen und der Übereinstimmung mit den wirtschaftlichen und politischen Zielen Bougainvilles unterliegen werden.
https://www.facebook.com/frontlinepacific2025/...-au/881981501142196/
hi
wenn ich mir den Text von Charly #25215 durchlese -mehr an Vertragstext habe ich nicht-,
so kann ich sagen: " noch keine Panik ..... auf die paar Tage, Monate, Jahre ..... "
Das ABG und LMEL haben nur allgemein etwas vereinbart.
BCL und Panguna sind doch nirgends genannt.
Auf Bougainville gibt es sicherlich noch mehr große Erz, Gold & Silbervorkommen.
Vor diesem Hintergrund sehe ich auch keinerlei Veranlassung seitens der ABG, BCL mit ein zu binden.
Das einzig wirkliche Sonderbare daran ist, das LMEL und BCL seit April 25 -oder sogar schon davor- in "engem" Kontakt stehen, BCL aber verdonnert ist, schweigen zu "müssen".
Das passt irgendwie für mich nicht sooo zusammen.
Evtl sind dieses MoU und BCL/Panguna mit BCL Partnersuche 2 verschiedene Paar Schuhe?
Sooo, nun kamen mir eben noch ein paar Gedanken:
Wann war Toroamas Wiederwahl? Im September 2025 !
Wenn BCL im April schon mit LMEL Kontakt hatte, ab wann hatte Toroama mit denen Kontakt?
Was geschah alles noch in der Zwischenzeit, wovon wir in keinster Weise Ahnung haben?
Mit wem alles hat BCL evtl auch noch Schweigeabkommen und Verhandlungen, von denen keiner etwas weiß? Evtl auch mit Toroamas Wissen und Unterstützung.
Fragen über Fragen .....
Irgendwie zuckt der Finger über dem Buy Knopf.
trotz allem Wirbel einen schönen Tag noch
C
er sie wollen.
Dieses anscheinend heimlich geschehene MOU ist aus meiner Sicht aber auch eine Warnung an “seriöse” Partner, die m.E. genau hinschauen, wie sich das ABG verhält. Milliarden USD fallen nicht vom Baum
und zumindest kurzfristig dürften die aktuellen Tage die big players nachdenklich machen.
Aber ich bin ehrlich: SINN macht das Ganze für mich nicht.
Deshalb rechne ich mit einem zeitnahem Statement der Regierung.
"Ich frage mich, warum es aus Perspektive BCL notwendig war, die Meldung mit diesem beleidigten "wir wurden aber nicht gefragt" Unterton rauszugeben"
Könnte man evtl. noch einen Schritt weitergehen mit der Fragestellung: Weshalb war es überhaupt notwendig, bei der AUX den Trading Halt zu beantragen? Welchen zwingenden Grund gab es dafür?
Für das MOU mit LMEL ist die ABG zuständig, nicht BCL - also kein Grund für den Halt.
BCL befindet sich lt. eigenem Update nach der Handelsaussetzung weiterhin "in Gesprächen mit den aktivenTeilnehmern des Partnerschaftsprozesses über deren anhaltendes Interesse am Panguna-Projekt " - auch kein Grund für einen Halt, weil keine Änderung.
Der abschließende Satz "Es besteht keine Gewissheit, dass aus diesen Gesprächen eine Partnerschaftsvereinbarung resultieren wird" kann auch kein zwingender Grund für den Halt sein - es sei denn, vor Veröffentlichung des MOU bestand diese Gewissheit, die sich durch das MOU nun zerschlagen hat.
Hat jemand andere Erkenntnisse für einen juristisch zwingenden Grund, den Trading Halt in dieser Situation überhaupt zu beantragen?
Darüber hinaus liest man bei https://www.pacificbusinessreview.com/articles/...lopment-cooperation :
"Toroama sagte, das Rahmenwerk stehe im Einklang mit der umfassenderen Entwicklungsagenda Bougainvilles und ergänze die Unterstützung seiner langjährigen Partner. Er bekräftigte, dass die Regierung weiterhin mit Partnern zusammenarbeiten werde, die einen bedeutenden Beitrag zur wirtschaftlichen Stärkung der Region und zu ihren Vorbereitungen auf die politische Unabhängigkeit leisten."
Also auch mit BCL?
Nun klingelt LMEL aber bei den Nachbarn und erscheint gar nicht zum Kaffee.
BCL ist sauer, stampft auf den Boden und veröffentlicht genau das, aber in blumigen Worten.
Wilde Theorie. Ich weiß.
Ich bin aber ebenso der Meinung (niederste Form des Wissens), dass die Chancen für BOC weiterhin intakt sind, es fehlt in dieser Phase aber offensichtlich an klarer Guidance durch einen erfahrenen CEO!
Fühlt sich allerdings anders an. :)
Geht es um Panguna und die Frage „wer bekommt das ganze Geld aus der Mine?
Geht es um BCL?
Geht es um die LMEL-Inder?
Nein, nein und nein.
Es geht um Kontrolle. Das ABG hat die Kontrolle. Das ABG will die Kontrolle behalten.
Mit Kontrolle stellen wir Menschen Sicherheit her. Sicherheit für das eigene Überleben. Diese Insel ist seit Jahrzehnten in einem Überlebenskampf, besser gesagt, die Inselbevölkerung. Überlebenskampf ist pure täglich gefühlte Unsicherheit. Der Mensch will morgens in seinem Bett aufwachen und sich sicher fühlen, heute kein Snack für einen hungrigen Nachbarn zu sein. Fühlt er diese Sicherheit nicht, fühlt er Ohnmacht. Ohnmacht ist ein emotionaler Gegenspieler von Macht. Ohnmacht ist auch ein emotionaler Gegenspieler von gefühlter Sicherheit, bzw. von Kontrolle in der eigenen Umwelt.
Die Inselbevölkerung will alle Insel-Rohstoffe kontrollieren. Das ABG übt stellvertretend für die Inselbevölkerung diese Kontrolle aus. Das ABG übt Kontrolle auf alle Player aus, die irgendwie damit zu tun haben. Die Inselbevölkerung hat damit nun die Kontrolle über alle Rohstoffe, und über BCL, und über in-alle-Richtungen-offene-Gespräche, und über dessen Gesprächsregeln, wie zum Beispiel Geheimhaltungsvereinbarungen.
Fakt ist, RTG, Numa Numa und eben auch die aktuellen Party-Crasher LMEL haben eines gemeinsam. Alle drei sind keine erfahrenen finanzpotenten Minen-Developer.
Aber: Das ABG hat mit dem Manöver „ABG-LMEL-MOU vs. ABG-BCL-Panguna“ gezeigt, dass es bereit ist neue Wege zu gehen, Risiken einzugehen. Risiken sind in der Außenwelt der Gegenspieler von Kontrolle.
Und dennoch: Das ABG hat noch keine Antwort auf die Frage gefunden:
Wie überzeugen wir einen erfahrenen finanzpotenten Minen-Developer davon, dass wir als Inselbevölkerung mit all unserer Insel-Kontroll-Macht bereit sind, Kontrolle an den Minen-Developer abzugeben? Diese Frage ist weiterhin absolut offen.
Um Kontrolle abzugeben, braucht es Vertrauen. Das ABG muss einem potenten Minen-Developer beweisen, dass es Vertrauen zu dem Minen-Developer hat.
Die Frage „Ist das ABG bereit Risiken einzugehen?“ ist nun beantwortet.
Die Antwort lautet: Ja, das sind sie.
Damit ist auch die Frage beantwortet: „Hat das ABG die Fähigkeit, Vertrauen zu entwickeln?“
Ja, das hat es.
Ein finanzstarker Minen-Developer weiß, dass es eine recht turbulente Angelegenheit ist, eine riesige Kupfermine zu öffnen und jahrzehntelang erfolgreich zu betreiben. Dazu braucht der Minen-Developer jede Menge Sicherheit. Politische Sicherheit, regulatorische Sicherheit, soziale Sicherheit, logistische Sicherheit, Investitions-Sicherheit und ganz besonders einen sicheren Rückhalt in der Bevölkerung.
BCL ist aktuell im Auge des Orkans. Und wie die Sache letztlich ausgeht, ist eine komplexe und vieldimensionale Frage. Das ABG hat dazu scheinbar alle Fäden in der Hand. Fäden wollen jongliert werden. Das ist eine Fähigkeit. Aktuell ist das ABG dabei, diese feinmotorischen Fähigkeiten aufzubauen. Die Insel-Altlast, die es aufzuräumen gilt, heißt: Ist eine traumatisierte Inselbevölkerung bereit, Vertrauen aufzubauen, und in der Folge davon, Kontrolle an den Minen-Developer abzugeben? Solange diese Fähigkeit und diese soziale Stabilität auf der Insel nicht gezeigt wird, solange wird niemand 5 Mrd US$ auf den unsicheren Insel-Tisch legen.
Die Frage ist schon lange nicht mehr „Panguna mit BCL oder ohne BCL?“. BCL ist Eigentum der Insel, damit ist dieser Aspekt geklärt. Wenn ich nach München fahren will und in meiner Garage steht mein Auto, dann gehe ich nicht zum Nachbarn und frage, ob er mir sein Auto für meine München-Fahrt ausleiht. Und ein neues, ein zweites Auto, kaufe ich mir auch nicht. Ich nehme einfach mein Auto und fahre nach München.
Die Frage ist: Kann die Inselbevölkerung, kann das ABG über Jahre und Jahrzehnte Investitions-Sicherheit für den Minen-Developer herstellen?
Die massiven Turbulenzen der letzten Tage und Wochen und Monate auf dieser Insel haben gezeigt, dass es hierzu im Jahr 2025 eine Insel-Bevölkerungs-Resilienz gibt, die vor 36 Jahren so nicht vorhanden war.
Die Chance, dass nun ein ernstzunehmender Minen-Developer offen an die Inseltür klopft, mit 5 oder 6 Mrd US$ im Reisekoffer, die ist tatsächlich, nach dem friedlichen Chaos der letzten Tage, höher.
Hört sich alles verrückt an, ist es aber nicht.



