Tesla - Autos, Laster, Speicher und Solardächer
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neuester Beitrag: 17.04.26 20:57
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| eröffnet am: | 07.09.17 11:39 von: | Melon Usk | Anzahl Beiträge: | 81344 |
| neuester Beitrag: | 17.04.26 20:57 von: | Maxlf | Leser gesamt: | 31619502 |
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https://www.finanznachrichten.de/...mpuls-fuer-den-tesla-kurs-486.htm
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| Boardmail an "Highländer49" |
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Für ein hypothetisches KI-Datencenter im Weltall mit etwa 250 MW Rechenleistung wurde eine vereinfachte Abschätzung der benötigten Infrastruktur durchgeführt. Das System soll seine Energie vollständig über Solarpaneele beziehen und die entstehende Abwärme über Radiatoren im Vakuum des Weltraums abführen. Als Zielorbit wird ein niedriger sonnensynchroner Dawn-Dusk-Orbit angenommen, bei dem die Solarpaneele nahezu kontinuierlich Sonnenlicht erhalten.
Die zentrale technische Herausforderung eines solchen Systems ist die Abfuhr der Abwärme. Während Datencenter auf der Erde ihre Wärme über Luft oder Wasser ableiten können, ist im Vakuum des Weltraums praktisch nur thermische Abstrahlung möglich. Deshalb benötigt ein orbitales Datencenter große Radiatorflächen. In einer konservativen Architektur ähnlich der Kühlung der International Space Station würden diese Radiatoren über einen gepumpten Ammoniak-Kühlkreislauf betrieben. Dieses System arbeitet bei relativ niedrigen Temperaturen und benötigt deshalb sehr große Radiatorflächen. Für ein Datencenter dieser Größenordnung würde eine solche ISS-ähnliche Kühlung eine Masse von etwa 28.000 bis 32.000 Tonnen verursachen und damit den größten Teil der Gesamtstruktur darstellen.
In dieser Abschätzung wurde jedoch optimistisch angenommen, dass stattdessen eine moderne Hochtemperatur-Kühlung mit Flüssigmetall beziehungsweise NaK-Heatpipes eingesetzt wird. Solche Systeme können deutlich höhere Radiatortemperaturen erreichen. Da die abgestrahlte Leistung mit der vierten Potenz der Temperatur steigt, reduziert sich die notwendige Radiatorfläche drastisch. Dadurch sinken auch Strukturmasse, Leitungen und Kühlmittelmenge erheblich. Unter dieser optimistischen Annahme ergibt sich für die Kühlung nur noch eine Größenordnung von etwa 200 bis 400 Tonnen. Zum Vergleich würde eine ISS-ähnliche Kühlung bei etwa 28.000 bis 32.000 Tonnen liegen und das Systemgewicht dominieren.
Unter diesen Annahmen ergeben sich folgende grobe Massenabschätzungen für das gesamte System: etwa 200 bis 400 Tonnen für die Kühlung, rund 3.000 bis 3.750 Tonnen für die Solarpaneele sowie etwa 750 Tonnen für die Rechenhardware (GPUs). Daraus ergibt sich eine geschätzte Gesamtmasse des orbitalen Datencenters von ungefähr 3.950 bis 4.900 Tonnen.
Für den Transport dieser Masse wurde eine maximal wiederverwendbare Falcon 9 als Referenz angenommen. Bei etwa 17,5 Tonnen Nutzlast pro Start in einen sonnensynchronen Orbit ergibt sich eine benötigte Anzahl von ungefähr 226 bis 280 Raketenstarts. Unter der angenommenen Startkosten-Annahme von 15 Millionen US-Dollar pro Falcon-9-Start ergeben sich damit reine Startkosten von etwa 3,4 bis 4,2 Milliarden US-Dollar.
Zum Vergleich kann betrachtet werden, wie sich die Startkosten verändern würden, wenn statt der optimistisch angenommenen Hochtemperatur-Kühlung eine ISS-ähnliche Kühlarchitektur verwendet würde. In diesem Fall würde allein die Kühlung etwa 28.000 bis 32.000 Tonnen wiegen. Zusammen mit Solarpaneelen und Rechenhardware ergäbe sich eine Gesamtmasse von ungefähr 32.000 bis 36.500 Tonnen. Bei gleicher Nutzlast pro Start würde dies etwa 1.830 bis 2.090 Falcon-9-Starts erfordern. Bei 15 Millionen US-Dollar pro Start ergäben sich damit reine Startkosten von etwa 27 bis 31 Milliarden US-Dollar. Damit würde eine ISS-artige Kühlung die Startkosten um etwa 24 bis 27 Milliarden US-Dollar erhöhen und den Transport des Systems ungefähr sieben- bis achtmal teurer machen als in der optimistischen Hochtemperatur-Variante.
Zum Vergleich wurde außerdem ein gleich großes Datencenter auf der Erde betrachtet. Ein Rechenzentrum mit 250 MW Dauerleistung verbraucht pro Jahr etwa 2,19 TWh elektrische Energie. Bei Stromkosten von 0,20 US-Dollar pro kWh entstehen jährliche Stromkosten von rund 438 Millionen US-Dollar. Vergleicht man diese Stromkosten mit den geschätzten Raketenstartkosten, würde sich das Weltraum-Datencenter – allein durch eingesparte Stromkosten – nach etwa 8 bis 10 Jahren amortisieren. Würde dagegen eine ISS-ähnliche Kühlung eingesetzt, lägen die Startkosten bei 27 bis 31 Milliarden US-Dollar, wodurch sich das System erst nach etwa 63 bis 72 Jahren gegenüber den Stromkosten eines vergleichbaren Datencenters auf der Erde amortisieren würde.
Diese Rechnung ist bewusst optimistisch und berücksichtigt nur eine begrenzte Zahl von Faktoren. Insbesondere wurden mehrere mögliche Kosten und Risiken nicht einbezogen. Dazu gehören unter anderem die Entwicklung und der Bau der Solarpaneele, die Herstellung der Radiatorstrukturen, die Kosten für GPUs, Serverhardware und Speicher, die Montage und Integration im Orbit, Kommunikationsinfrastruktur wie Laser- oder Satellitenlinks zur Erde, Wartung und Reparaturen, zusätzliche Raketenstarts für Ersatzhardware, Versicherungen und Missionsrisiken, Finanzierungs- und Kapitalkosten sowie mögliche Lebensdauerbegrenzungen der Hardware im Weltraum und zusätzliche Anforderungen an Strahlungsschutz und Redundanzsysteme.
Darüber hinaus müsste für das angenommene Hochtemperatur-Kühlsystem vermutlich eine neuartige Kühltechnologie speziell für sehr große Radiatorleistungen entwickelt und qualifiziert werden. Eine sehr grobe, optimistische Abschätzung für ein solches Entwicklungsprogramm könnte im Bereich von etwa 1 bis 3 Milliarden US-Dollar liegen. Diese möglichen Entwicklungskosten wurden in der obigen Wirtschaftlichkeitsrechnung nicht berücksichtigt und wären zusätzlich zu den genannten Startkosten zu betrachten.
Insgesamt zeigt die Abschätzung, dass ein orbitales Datencenter mit konventioneller ISS-ähnlicher Kühlung aufgrund der enormen Radiatormassen praktisch nicht realistisch wäre. Erst durch eine optimistisch angenommene Hochtemperatur-Kühlung mit Flüssigmetall-Heatpipes sinkt die Kühlmasse drastisch. In diesem Fall werden vor allem die Solarpaneele zum größten Gewichtstreiber des Systems. Selbst unter diesen optimistischen Annahmen bleibt das Konzept technisch anspruchsvoll, zeigt jedoch, dass Fortschritte bei Hochtemperatur-Radiatoren einen entscheidenden Einfluss auf die mögliche Realisierbarkeit orbitaler Rechenzentren haben könnten.
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hier die Zusammenfassung:
Zum Vergleich wurde außerdem ein gleich großes Datencenter auf der Erde betrachtet. Ein Rechenzentrum mit 250 MW Dauerleistung verbraucht pro Jahr etwa 2,19 TWh elektrische Energie. Bei Stromkosten von 0,20 US-Dollar pro kWh entstehen jährliche Stromkosten von rund 438 Millionen US-Dollar. Vergleicht man diese Stromkosten mit den geschätzten Raketenstartkosten, würde sich das Weltraum-Datencenter – allein durch eingesparte Stromkosten – nach etwa 8 bis 10 Jahren amortisieren. Würde dagegen eine ISS-ähnliche Kühlung eingesetzt, lägen die Startkosten bei 27 bis 31 Milliarden US-Dollar, wodurch sich das System erst nach etwa 63 bis 72 Jahren gegenüber den Stromkosten eines vergleichbaren Datencenters auf der Erde amortisieren würde.
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| Boardmail an "studibu" |
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Das erinnert mich sehr stark an die Anfangszeiten des Elektroautos. Da war eine gängige Frage "wo soll überhaupt der Strom herkommen, da hat sich ja noch niemand Gedanken darüber gemacht" ... ja, is klar ne, niemand ...
SpaceX baut schon tausende Satelliten und bringt mit ihrer Kapsel Astronauten zur ISS. Tesla entwickelt die eigenen Chips selbst und betreibt riesige Rechenzentren. Da vertraue ich den Ingenieuren von Tesla und SpaceX dann doch deutlich mehr als Hobbyastronomen im Internet.
Denn natürlich haben die sich mit Musk darüber Gedanken gemacht wie man die Wärme abführt. Und wenig überraschend haben sie Lösungen gefunden um bei -270° C effizient kühlen zu können, ganz ohne Luft.
In diesem Thread spricht Musk darüber
https://x.com/elonmusk/status/2013676764099199156
Ein Teil der Lösung könnte z.B. sein die Chips bei ~370 Kelvin zu betreiben. Bei einer Temperaturdifferenz von 370° lässt es sich deutlich leichter kühlen als du berechnet hast.
Und für den Transport ist nicht die Falcon vorgesehen sondern das Starship welches deutlich günstiger pro kg Fracht ist.
... will mean a marginal cost per ton ~100 times better than Falcon, which is already >10 times better than the Shuttle.
https://x.com/elonmusk/status/1846223945164329091
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Zeitpunkt: 17.03.26 10:47
Aktion: Löschung des Beitrages
Kommentar: Unzureichende Quellenangabe
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Im All muss man nur selten mit Hagel und Schneefall rechnen. Die staatischen Anforderungen an die Panele sind wesentlich kleiner und entsprechend können sie auch wesentlich leichter gebaut werden.
Zur Erinnerung: Tesla ist auch im Solargeschäft tätig.
Das ist halt der Unterschied zwischen den Firmen von Musk gegenüber den alten Industrien. Wenn jemand sagt "das geht nicht" dann glauben sie das nicht einfach sondern fragen sich ob es nach First Principles funktionieren könnte. Und wenn das bejaht ist wird nach Lösungen gesucht und oft gefunden.
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da macht es nur einen marginalen Unterschied wie heiß deine Chips im Betrieb werden
Der Satz zeigt überdeutlich dass du von Physik keine Ahnung hast. Die Temperatur des zu kühlenden Objektes ist extrem wichtig!
Und die Rechner sind natürlich im Schatten der Solarpanels. Solarpanels im All im Sonnenlicht zu betreiben ist nicht wirklich etwas komplett neues. Die dabei entstehenden Probleme sind längst gelöst.
Insgesamt habe ich den Eindruck dass hier jemand einfach eine LLM verwendet um seine vorgefertigte Meinung in die Öffelntlichkeit zu tragen. Nicht sehr überzeugend!
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| Boardmail an "Streuen" |
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Formel für idealen schwarzen Strahler (leider akzeptiert das Forum praktisch keine Formelzeichen)
P = s x A x (T x T x T x T)
P = abgestrahlte Leistung in Watt
A = strahlende Fläche in m2
T = absolute Temperatur in Kelvin
s = Stefan-Boltzmann-Konstante
Oha, der Effekt von T hoch vier ist also marginal .... gib einfach zu dass du keine Ahnung hast worüber du hier schreibst.
Natürlich muss man sich über die Kühlung im All Gedanken machen, sie unterscheidet sich fundamental von der in Atmosphäre. Aber überlass das doch Menschen die davon Ahnung haben ...
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| Boardmail an "Streuen" |
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https://www.tomshardware.com/pc-components/gpus/...rubin-space-module
Entweder die Jungs haben von Ökonomie und Physik keine Ahnung, oder unser Diplom-Physiker hier überschätzt seine eigenen Kompentezen auf diesen Gebieten um eine ganze Größenordnung??
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| Boardmail an "studibu" |
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https://www.axios.com/2026/01/19/ai-spacex-elon-musk-data-centers
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Nicht nur die Kosten spielen eine große Rolle sondern schlicht auch der Umstand dass man bei GW- oder gar TW-Rechenzentren bald in einen Bereich vordringt den die Energie-Infrastruktur auf der Erde nicht zur Verfügung stellt.
Rechenzentren stehen schon heute in Konkurrenz zu den Strom verbrauchenden Haushalten. Und wenn man darauf warten will dass die Politik für ausreichenden erneuerbaren und damit günstigen Strom sorgt, dann muss man vielleicht sehr lange warten.
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| Boardmail an "Streuen" |
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Solche Fehler sollten auch keinem seriösen Ingenieur unterkommen.
Zum Glück hat Musk bei SpaceX und Tesla exzellente Ingenieure um sich versammelt die Probleme lösen statt sie aufzubauschen.
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https://x.com/elonmusk/status/2032814398033768737
https://x.com/tesla_archive/status/2033025641009000742
Es war also kein Bluff gegenüber Samsung, LG und TSMC den Musk bei der PK zum Jahresbericht gemacht hatte.
Aus meiner Sicht wird das wohl das größte und anspruchsvollste und kapitalintensivste Projekt werden welches Tesla je angepackt hat. Das wird sehr spannend sein zu beobachten in den nächsten Jahren.
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| Boardmail an "Streuen" |
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Zeitpunkt: 17.03.26 10:47
Aktion: Löschung des Beitrages
Kommentar: Beschäftigung mit Usern/fehlender Bezug zum Threadthema
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Btw, was machen eigentlich die Boring Company, der Tunnel zwischen Europa und Amerika, der Hyperloop, der Las Vegas Tunnel?
Jedenfalls funktioniert das autonome Fahren schon seit 2016!
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