Merkel: "wir sind uns unserer historischen Verantwortung bewusst" ....Deutschland hat das immer wieder abgelehnt https://www.t-online.de/tv/news/politik/...n-von-deutscher-seite.html
nun, nach Ende des letzten Rettungspakets, will Athen handeln. ... dass die deutschen Reparationszahlungen einzufordern geradezu eine "historische Pflicht" sei. Es ist kein Zufall, dass sich die beiden obersten Politiker Griechenlands so kurz hintereinander so deutlich zum selben Thema äußern. Es ist vielmehr der Auftakt zu einer längeren Kampagne, die nach SPIEGEL-Informationen im November starten soll. Das griechische Parlament soll dann einen Bericht absegnen, demzufolge den Griechen 269,5 Milliarden Euro an Entschädigungen für den Zweiten Weltkrieg zustehen. Hinzu kommen Rückforderungen eines Kredites, den die Griechen seinerzeit den Nazis für "Besatzungsausgaben" gewähren mussten. Dessen Wert wurde laut dem Bericht Ende 2014 auf rund 10,3 Milliarden Euro geschätzt. http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/...intreiben-a-1231596.html
"Der Berliner Staatsrechtler Prof. Ulrich Battis sagte der DW: "Sie haben es mehrfach versucht, vor nationalen und internationalen Gerichten. Sie haben bisher keinen Erfolg gehabt." Trotzdem, "ganz ausschließen würde ich die Chancen nicht." Beim Londoner Schuldenabkommen, das die alte Bundesrepublik in den 50er Jahren mit ehemaligen Kriegsgegnern abgeschlossen hatte, einigte man sich darauf, dass die endgültige Bereinigung deutscher Kriegsschulden einem Friedensvertrag vorbehalten bleibe. Im Zuge der deutschen Wiedervereinigung habe die deutsche Seite dann, so Battis, "bewusst vermieden, einen Friedensvertrag abzuschließen". Stattdessen hieß es dann: Zwei-plus-Vier-Vertrag. ...Bekäme Griechenland recht, könnten Dutzende weitere ehemalige Kriegsgegner und besetzte Staaten ebenfalls Reparationsforderungen stellen. Es dürfte die Bundesregierung hellhörig machen, dass es auch in Polen Bestrebungen gibt, Reparationen zu fordern. Die griechische und die polnische Reparationskommission arbeiten sogar zusammen, um gemeinsam Druck auf die Bundesregierung auszuüben. ..." https://www.dw.com/de/...rohen-neue-reparationsforderungen/a-45832732 |