Frank Jürgen Weise gelesen habe kling fast wie ein Offenbarungseid „ Wir schaffen es nicht“!
So hat sehr lange gedauert, bis man zu dieser Einschätzung kam. Der Fachkräftemangel kann natürlich durch die Flüchtlinge nicht behoben werden, so ein Ansinnen wäre auch absurd.
Erst wenn eine Integration im vollen Umfang erfolgreich abgeschlossen ist, können die Integrierten einige Lücken auf dem Arbeitsmarkt schließen. Alles andere wäre eine Milchmädchenrechnung. Zuerst wäre es wichtig, die Qualifikation der Flüchtlinge festzustellen, doch schon diese Feststellung wird nicht einfach sein. Nur ein kleiner Prozentsatz ist wohl qualifiziert und verfügt über Bildungs- und Universitätsabschlüsse, und ggf. kann dieser Prozentsatz auch Fremdsprachen.
Nun fordert Bamf-Chef Frank Jürgen Weise die Anforderungsstandards zu senken, warum sie diese Standards nicht bei deutschen Jugendlichen schon längst gesenkt haben ist mir ein Rätsel. Viele junge Menschen mit einem Hauptschulabschluss haben Null Chancen auf dem Arbeitsmarkt, das liegt oft daran, weil die Qualifikationsanforderungen zu hoch sind, und die jungen Bewerber somit durch das Raster fallen. Oft rutschen sie danach in den Hartz IV-Modus, und dort versauern sie meistens, weil sich niemand mehr um sie kümmert.
Zitat:
Herr Weise, Sie sagen offen, dass die vielen Flüchtlinge kaum zur Linderung des Fachkräftemangels beitragen und auch die Probleme durch eine zunehmende Alterung der Gesellschaft wenig dämpfen. Umso wichtiger ist die Hilfe zur Integration. Als Chef der Bundesagentur für Arbeit und des Bundesamtes für Asyl haben Sie hier eine zentrale Rolle. Wie fällt Ihre Bilanz nach neun Monaten aus? Welche Qualifikation bringen Flüchtlinge mit ?
http://www.tagesspiegel.de/politik/...echtlingen-senken/13459406.html
----------- Wo Angst herrscht verkriecht sich die Vernunft. |