| Man sollte auch im Hinterkopf haben, daß selbst wenn jemand vielleicht das Aktienpaket von Pinault abkaufen würde, deswegen alleine noch kein Pflichtangebot an alle Aktionäre abgegeben werden müßte, da man dann eben weiter unter 30% läge. Da könnte also jemand einen separaten Paketaufschlag bezahlen an Familie Pinault, es muß aber nicht der gleiche Preis an alle Aktionäre gezahlt werden. Von daher Vorsicht , wenn von "Übernahme" geschrieben wird und es in Wirklichkeit nur um ein Paket unter 30% gehen würde. Kann mir aber ohnehin nur schwer vorstellen, daß Pinault erst Jahre lang gemütlich zuschaut wie der Kurs immer tiefer geht und dann erst meint im tiefsten Tal zu den schwächsten Preisen das Paket zu verkaufen. Die Familie Pinault nagt nicht am Hungertuch. Die könnten auch weiter darauf warten, daß unter der neuen Puma Führung wieder der Turnaround geschafft wird, generell das Konsumentenumfeld im Sportwarenbereich wieder besser wird (wo ja auch z.B. Nike und Adidas zuletzt darunter gelitten hatten) und man dann vielleicht in 3 oder 4 Jahren das Doppelte von heute bekommen könnte. Pinault sagte kürzlich man läßt sich alle Optionen offen. Ist aber relativ nichtssagend. Das kann man grundsätzlich zu allem sagen was man nur als Finanzinvestment hat im Portfolio. Ich fände es schon etwas unternehmerisch schwach genau im Tief das Paket zu verkaufen. Na ja, mal warte ab was kommt. Wenn es bitter kommt, dann könnten einen mit den Q.3 Zahlen auch schon wieder unangenehme fundamentale Realitäten erwarten und aus den "selbstlos" gestreuten Übernahmeträumen holen. Wobei vielleicht auch der Markt dann schon nicht mehr so hart reagieren könnte, da man sich daran gewöhnt hat von Puma schwache Zahlen zu hören. |
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