Parteigründung "Alternative für Deutschland" (AfD)

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neuester Beitrag:  27.03.26 21:51
eröffnet am: 13.04.13 15:16 von: heavymax._cooltrader Anzahl Beiträge: 15227
neuester Beitrag: 27.03.26 21:51 von: pitpoe Leser gesamt: 1880306
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15.04.13 12:46 #201 lass poppern...
auch der kannte den Euro nicht, genauso wenig wie Milton Friedman die Eurokrise erlebt oder vorhergesagt hätte...  
15.04.13 12:47 #202 Einen Grund,
sich in die Hosen zu machen vor Angst, gibt es immer, so man ihn den braucht...
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Vegetarier aller Länder verneigt euch!
ONE BIG ONION!
15.04.13 12:47 #203 +n
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15.04.13 12:56 #204 kiiwii, Popper
musste mal googeln
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Bei Ariva gibts seit 2000 nur einen dummen August,  genannt mod
15.04.13 13:00 #205 Btw. Friedman...
Sein wesentlicher Punkt war nicht die verzögerte Wirkung der Geldpolitik, sondern die verzögerte Wirkung der Fiskalpolitik.
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15.04.13 13:05 #206 BarCode
Wo hast du deinen Leerstuhl?
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Bei Ariva gibts seit 2000 nur einen dummen August,  genannt mod
15.04.13 13:30 #207 Ohne Euro?

Ohne diesen blöden Euro müßten wir nicht zig Pleitestaaten Geld reinpumpen, mit der D-Mark wären wir finanziell autark und wären mit Abstand die stärkste Wirtschaftsnation in Europa.

Warum waren wir dann vor der EURO-Einführung eher das Schlusslicht von Europa? ;-)

Würden wir zur DM zurück gehen, so würde die DM in Folge dieser Stärke gleich mal um 30 oder 40% aufwerten, während in Griechenland, Spanien, usw. um 30 bis 40% abgewertet würde.

D.h. ein VW Made in Germany würde für einen Südeuropäer mehr als 50% teurer, d.h. der ohnehin schon schwache Absatz würde dann drastisch einbrechen.

Gleiches gilt für den Absatz ins fernere Ausland, welcher sich ebenfalls deutlich verteuern würde.

Diese deutliche Kostensteigerung würde am Ende dazu führen, dass Unternehmen abwandern um in anderen Währungsräumen günstiger produzieren und entwickeln zu können.

Gerade die Schwäche des EURO machte es bis dato viele internationale Investoren interessant in Deutschland zu investieren oder Unternehmen aufzubauen.

 

Nicht ohne Grund war vor der EURO-Einführung Deutschland das Schlusslicht in Europa, egal ob BIP-Wachstum, Neuverschuldung oder Arbeitslosigkeit.

Ich denke zwar nicht, dass wir dahin wieder zurückfallen, doch wer wirklich glaubt, dass der Umstieg zur DM nur Vorteile bringt, der ist in meinen Augen naiv.

Nichtdestotrotz bin ich auch für eine Wiedereinführung nationaler Währungen, weils den Markt finde ich besser bzw. konsequenter reguliert, d.h. der politische Einfluss begrenzt wird.

 

 

Pss: 

Die Stärke der eigenen Wirtschaft und Währung hatte zuletzt die Schweiz arg zu spüren bekommen.

So ist die Zahl der Pleiten stark angestiegen und die Exporte rückläufig, weil einfach die Waren zu teuer geworden sind.

 
15.04.13 13:34 #208 Die Probleme Deutschlands
Ende der 90er (die auch weit in die Eurozeit fortbestanden), hatten mehr mit der Wiedervereinigung als mit der Währung zu tun.
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15.04.13 14:12 #209 @BarCode...
Sicherlich hat die Wiedervereinigung ihren Teil an der Schwäche.
Ich habe jedoch mal neugierigerhalber ausgerechnet, wie sich der Außenhandel in der EURO-Zone verändert hat und da habe ich sehr deutlich feststellen können, dass Deutschland immer größere Überschüsse erreicht hat, während vor allem Südeuropa von einem kleinen Außenhandelsdefizit zu einem großen Außenhandelsdefizit wuchs.
Beispielsweise war Portugal damals sogar Nettoexporteur, Heute importiert es deutlich mehr Waren aus Dtl. als Dtl. importiert.

Diese sich sehr deutlich veränderten Außenhandelsströme in den PIIGS-Staaten habe ich mal auf das BIP-Wachstum gegen gerechnet und komme auf einen Wert von 0,5%
D.h. das Wachstum wäre im Schnitt pro Jahr um 0,5% niedriger ausgefallen.

D.h. im Klartext, dass wir von 2000 bis 2013 gerademal 4 Jahre mit einem Wachstum > 2% gehabt hätten, alle anderen Jahre teils deutlich unter 2% ausgefallen wären.
Und da würden wir nicht wirklich so viel besser dastehen als in den 90er-Jahren.  
15.04.13 14:16 #210 ich weiss ja nicht wie es euch ergeht,
aber meiner Meinung nach sind die Löhne und Gehälter nicht gestiegen, dafür aber alle möglichen Kosten. Dank der hohen Inflation und der niedrigen Verzinsung frisst sich als Danke schön unser erspartes Geld von alleine auf. Anstatt auf einer neugegründeten Partei rumzuhacken, solltet sich der ein oder andere einmal überlegen, ob er das oben von mir geschriebene so gut findet..  
15.04.13 14:20 #211 Ich war die Tage in Österreich. Die haben auc.
EURO und können sich noch Ladenzeiten bis 18 Uhr (manchmal bis 17 Uhr) leisten.

So wie bei uns früher.

Ich glaube auch, dass die Wiedervereinigung nach wie vor als Altlasten dastehen. Ich meine: von heute auf morgen 16 Mio sozialhilfeempfänger zu übernehmen, das ist schon ne Leistung (auch wenn die Ossis selbst sich unter dem Begriff "Arbeit" einordnen).

Mit dem Ende der steuersubventionierten "Aufbau"leistungen Ost und dem Erreichen des Grenznutzens aus Verkonsumierung von Transferleistungen ist es nun endlich Zeit, sich mal ein Folgemodell für die Subventionierung der maroden Landschaften zu überlegen.  
15.04.13 14:32 #212 #210...

Dank der hohen Inflation...????

 

Seit Einführung des € im Schnitt 1,66% Inflation in Deutschland.

 

Von welcher hohen Inflation sprechen wir??

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"In schlechten Zeiten müsst ihr Schalker sein. In guten haben wir genug davon"
©Charly Neumann
15.04.13 14:40 #213 1,66% selbst getürkt??
15.04.13 14:42 #214 Ist "getürkt" heutzutage noch politisch korrekt .
Wundern würd´s mich ja nicht, wenn man ja schon nicht mehr "Negerkuß" sagen darf...  
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Meine Bilder kommen von photobucket.com. Lt. AGB stimmen die User der Weiterverbreitung EXPLIZIT zu.
15.04.13 14:44 #215 0,5% aufm Sparbuch ist Geldentwertung
repektive Inflation. Und sonstige Anlagen? Gibts irgendwo mehr als die Inflationsrate?  
15.04.13 14:48 #216 @cumana, ich kann natürlich alles und jeden in
Frage stellen,aber dann brauchen wir auch nicht mehr diskutieren, sondern die jeweilige andere Position einfach nur als Fälschung und Schönfärberei abtun.

Kann man machen.

Ansonsten mal die Zahlen des Statistischen Bundesamtes nachlesen.

Die gefühlte Inflation ist bei vielen Menschen höher,genauso wie sich der Mythos vom Teuro hält. Mein Vater erzählt mir auch immer noch,dass er sich mit der D-Mark mehr leisten konnte.

Die explosionsartig gestiegenen Kosten für Strom,Gas,Benzin und in Ballungsräumen für Mieten (s.München etc.) haben sicherlich nichts mit dem € zu tun.
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©Charly Neumann
15.04.13 14:51 #217 Ich lass mich gern belehren!
Aber warum hat mein Vertrauen in den letzten Jahren nur so
gelitten,gefühlt oder nicht.  
15.04.13 14:56 #218 Statistische Werte
un "Wahrheit" (gefühlte oder welche auch immer) werden immer wieder ohne jeden Erkenntnisgewinn in Beziehung gesetzt...
Das sind nur repräsentative Kennzahlen, die nach bestimmten Prinzipien und Vorgaben ermittelt werden, um Tendenzen zu erkennen und nicht, um die "Wirklichkeit"  abzubilden.

Deshalb ist das Aufdecken der skandalösen "Manipulation" zwar ein beliebter Sport, geht aber gern mal ins Leere. "Manipuliert" ist allenfalls die Verwendung der Zahlen, indem man sie in falsche Zusammenhänge setzt. Auch politisch ein gern angewandter Trick...
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15.04.13 15:08 #219 gefährliches Spiel der AfD
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Grüsse King-charles
15.04.13 15:12 #220 Mal ne interessante Seite
http://www.was-war-wann.de/historische_werte/brotpreise.html

Bei den Preisentwicklung hatten wir von 2002 bis 2007 ne Inflation beim Brotpreis von über 8%.  
15.04.13 15:17 #221 Von 1994
bis 2002 war die Inflation über 11%. Das erstaunt mich jetzt aber schon.  
15.04.13 15:18 #222 # 216 Natürlich haben diese Kosten etwas mi.
dem Euro zu tun. Es wird richtigerweise angenommen, dass die DM im Vergleich
zum Euro zu höheren Preisen beim dt. Export führen würden, weil der Euro im
Vergleich zur DM als schwächer angesehen wird. Den Vorteilen beim Export
stehen jedoch Nachteile beim Import gegenüber: Rohstoffe verteuern sich
bei einer schwächeren Währung und das trifft insbesondere die Bevölkerung.
Insofern sind die explosionsartig gestiegenen Preise für Benzin und Gas zumindest
zum Teil auf den schwächeren Euro zurückzuführen. Die höheren Strompreise
sind auch auf die chaotische Energiepolitik der Bundesregierung zurückzuführen,
eine Folge mangelnder Regierungstätigkeit, da fortwährend irgend etwas gerettet
werden muss, sodass die eigentliche Regierungsarbeit vernachlässigt wird.
Auch die höheren Mieten haben etwas mit dem Euro zu tun, da sich auch die
Grundstückspreise wegen des Dranges zu Sachwerten aufgrund der Gefährdung
des Euros in den Ballungsgebieten z. T. erheblich erhöht haben, was sich auch
auf die Mieten auswirkt.  
15.04.13 15:19 #223 #219
Schon merkwürdig diese Umfragen nach denen rund 70 Prozent der Deutschen am Euro festhalten wollen. Wenn ich mich so in meinem weiteren Umfeld umhöre, dann klingt das immer irgendwie genau andersherum. Da verkehre ich wohl in den falschen Kreisen.  
15.04.13 15:22 #224 # 223 Traue keiner Umfrage, die
du nicht selbst gefälscht hast.  
15.04.13 15:33 #225 Churchill lebt
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