nichts.
Wenn man die Währungsunion kritisiert,dann muss man bei den Gründern bzw. denjenigen anfangen,die damals damit beauftragt waren die entsprechenden Beitrittsstaaten auf ihre Wirtschaftlichkeit zu untersuchen.
Da man damals aber die Politik der nahezu grenzenlosen Aufnahme aller Länder betrieben hat (im übrigen war da insbesondere eine konservative Regierungspartei federführend), erntet man jetzt die Probleme.
Ich hätte auch nicht jedes Land aufgenommen,aber damals war dies augenscheinlich politisch so gewollt.
Jetzt sind wir an einem Punkt an dem man auf der einen Seite die Risiken und damit verbundenen Kosten sehen muss,aber auf der anderen Seite auch die Vorteile sehen,die unsere Wirtschaft seit der Einführung des Euro genossen hat.
@rüganer...bist du der Auffassung,dass die Renten und Lohnentwicklung ausschliesslich ein Produkt des € sind? Schau dir doch mal die Inflationsraten seit Einführung des Euro an,da beneiden uns viele Länder der Welt . In den 90er Jahren hatten wir 5,1% und 4,4% Inflation (zu DM-Zeiten). Seit Einführung des €uro war die Inflation nie höher als 2,6% (im Jahr 2008) und betrug im Schnitt 1,66%.
Dazu haben sicherlich auch die moderaten Tarifabschlüsse beigetragen,die wiederum nur eine geringe Rentenanpassung nach sich zog.
Man kann diese Politik gutheissen oder ablehnen,Fakt bleibt,dass es Deutschland im Vergleich zum Rest in Europa bedeutend besser geht.
Ein Euro-Austritt Deutschlands würde zu einer gravierenden Aufwertung der Nachfolgewährung führen,dadurch der Export einbrechen und Hundertausende an Arbeitsplätzen wegfallen...dadurch die Steuereinnahmen wegbrechen und die Sozialkassen belastet...ein Rattenschwanz mit horrenden Folgen für jeden Einzelnen.
Keiner dieser Nostalgiker sollte aber bitte den Menschen vorgauckeln,dass mit Einführung einer Nachfolgewährung alle Probleme Europas uns nichts mehr angingen und es allen besser gehen würde.
Die eingegangenen Verpflichtungen bleiben und die Wirtschaft rutscht den Bach runter...
@gurke...wer kann sich denn in den Staaten noch deutsche Produkte leisten,die mit einem Schlag 40% teurer werden??? Natürlich wird dann auf billigere Alternativen zurückgegriffen.
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