Kein Wunder, daß Christian Lindner schon nach relativ kurzer Zeit die Ampel-Koalition madig gemacht und sich ständig quergestellt hat, wenn man als ehemaliger Finanzminister in der Privatwirtschaft doch solche ganz interessanten Berater- und zusätzlich auch noch lukrative Redneraussichten hat und damit dann vermutlich stattdessen mindestens den 20-fachen Lohn eines im Vergleich relativ schlecht bezahlten deutschen Bundesministers verdienen kann:
"Regierung soll einschreiten Lindners Einstieg bei US-Beratungsfirma erntet Kritik
Aktualisiert am 23.10.2025,
... Linken-Finanzexperte Christian Görke: "Frech und unverschämt"
Der Linken-Finanzexperte Christian Görke forderte die Bundesregierung auf, "Lindners Einstieg beim Unicredit-Beratungsunternehmen Teneo nicht zu genehmigen". Als Bundesfinanzminister habe dieser "mit Verkäufen von Aktien der Commerzbank dafür gesorgt, dass sie ein Übernahmekandidat wird". Nun wolle Lindner daran mitwirken, "dass sie tatsächlich von Unicredit übernommen werden könnte". Das sei "frech und unverschämt", kritisierte Görke.
Für ehemalige Regierungsmitglieder gilt in Deutschland eine Karenzzeit von zwölf Monaten zwischen dem Ausscheiden aus dem Amt und der Übernahme von Jobs in der Wirtschaft. Dadurch sollen Interessenkonflikte verhindert werden. In Ausnahmefällen kann diese Frist auf 18 Monate verlängert werden, wenn öffentliche Interessen gefährdet sind. Während dieser Zeit muss die Bundesregierung den Wechsel in die neuen Positionen genehmigen.
LobbyControl forderte die Bundesregierung auf, im Falle Lindners die volle 18-Monats-Frist auszuschöpfen und ihm den Einstieg bei Teneo nicht zu genehmigen. Generell gelte aus Sicht von LobbyControl ohnehin: "Die maximale Abkühlphase von 18 Monaten ist zu kurz, der Abstand zur Amtszeit als Minister zu gering, Kontakte und Insiderwissen nicht ausreichend abgekühlt." (afp/bearbeitet von nap)."
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